Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  2. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  3. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  4. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  5. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  6. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  7. Parolin: „Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg“
  8. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  11. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  12. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  13. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik
  14. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  15. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen

'Es ist gut, nicht nur Horrormeldungen zu erhalten'

13. September 2017 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Sogar die Kronenzeitung brachte groß den Bericht von einer Frau, die sich für ihr Kind entschied, obwohl sie wusste, dass sie selbst dabei ihr Leben verlieren würde.“ kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net) Es ist gut, nicht nur Horrormeldungen zu erhalten. Sogar die Kronenzeitung brachte groß den Bericht von einer Frau, die sich für ihr Kind entschied, obwohl sie wusste, dass sie selbst dabei ihr Leben verlieren würde, kath.net hat berichtet. So geschah es auch: Das Kind lebt, die Mutter ist tot und hinterlässt ihren Ehemann und mehrere andere Kinder. Ihr Leben oder das Leben ihres ungeborenen Kindes. Diese Wahl musste die 37-jährige Carrie im April dieses Jahres treffen, als sie die Diagnose bekam, dass sie an einen lebensbedrohlichen Gehirntumor erkrankt ist. Durch eine Chemotherapie hätte sie eine kleine Chance gehabt, den Krebs zu besiegen, ihr ungeborenes Kind wäre hier allerdings geschädigt worden. Die 7-fache Mutter lehnte die Chemo ab und entschied sich für ihr Kind. Im Juni fällt die Frau ins Koma. Sie war zu dem Zeitpunkt in der 19. Schwangerschaftswoche. Vor wenigen Tagen brachte sie nun eine gesunde Tochter zur Welt, kurze Zeit später stirbt sie. Ihr Ehemann Nick sagte der Detroit Free Press, wie „Österreich“ berichtet: „Meine Frau hat sich für das Baby entschieden. Das ist das, was sie wollte und ich habe sie dabei unterstützt. Nun ist es Zeit loszulassen” Die hl. Gianna Molla hat genauso entschieden, ich weiß dasselbe von einer Wiener Jüdin, die dasselbe tat, und habe schon öfters von anderen Frauen gehört, die sich genauso für ihr Kind opferten. „Gut, dass es sie gibt!“ und wohl noch oft geben wird. Was für ein Unterschied zu den angeblich christlichen Politikern, die für eine Spätabtreibung nur „Beratung“ fordern und dafür von Frau Merkel auch noch gelobt werden, wie neulich zu lesen war, kath.net hat berichtet.


Eine gute Nachricht war es zu hören, dass der von vielen immer nur beschimpfte Präsident Trump der größten Abtreibungsgesellschaft der Welt den Hahn der öffentlichen Gelder abdrehte. Dass er auch gegen pädophile Netzwerke vorging und dass er verhindern will, dass Muslime ohne Zahl in die USA ungeprüft einwandern können, wurde von den Medien und der linken öffentlichen Meinung totgeschwiegen oder negativ gewertet. Statt ihm zu danken. Solches anzuerkennen heißt nicht, jedes seiner Worte gut zu heißen. Es heißt nur, das Gute gut zu nennen, von wem immer es auch getan wird.

Aber jetzt leider noch eine schlimme Meldung: Als „Kunstwerk“ zeichnete die „Ars electronica“ der Stadt Linz den Versuch aus, ein Mischwesen von Mensch und Tier zu zeugen: Eine Frau, als Künstlerin präsentiert, ließ sich eine ihrer Eizellen mit einer somatischen Zelle ihres Hundes befruchten und einsetzen. Man wolle damit eine neue Species schaffen, hieß es, deren Überlebenschancen auf der Erde besser sein würden als die der Menschen, weil dieses Wesen die Umwelt besser behandeln werde als die Menschen!

Abgesehen von der Unwahrscheinlichkeit, dass dabei überhaupt ein Lebewesen entsteht, das auch nur kurz überlebt: Wohin wird sich dieser Größenwahn und diese Allmachtphantasie noch versteigen, „ausgezeichnet“ von einer vor Zeiten katholische geprägten Stadt? Das ist nicht Hybrid Art“, sondern Hybris! Was kann man dazu sagen? Vielleicht nur spöttisch fragen, welches Mischwesen diese Leute zur Welt brachte, die dies versuchen und glauben, eine tolle Erfindung zu machen. Oder man antwortet wie Karl Kraus auf die Frage nach einer bösartig-verrückten Person seiner Zeit „Zu diesem Herrn fällt mir nichts ein!“ Zu solchen „Künstlern“ fällt mir auch nichts ein. Und dann vergesse ich diese „Künstler“ und wende mich wieder der Erinnerung an die heiligen Frauen zu, von denen ich zuerst berichtet habe. Ich bin nicht zuständig für Heiligsprechungen, aber die Kirche verbietet mir nicht, sie für Heilige zu halten. Und das tue ich.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 14. September 2017 
 

Wie wahr!

'Es ist gut, nicht nur Horrormeldungen zu erhalten'

Ich sehe das auch so, verschließe mich seit schon einiger Zeit zunehmend solchen Meldungen und auch gegenüber bestimmten Medien.


0
 
 Devi 13. September 2017 
 

Das Kind lebt,so war es von Mutter und Fam. gewollt.

Ich freue mich lieber Herr Weibischof Laun.Jeden Kommentar den Sie schreiben ist ein dem Kath, Glauben würdiger Artikel.Devi


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Laun

  1. Requiem für Bischof Andreas Laun am 13. Januar im Salzburger Dom
  2. Wir sehen uns (hoffentlich) im Himmel wieder, lieber Andreas!
  3. Hat Corona mit Gott zu tun?
  4. Abtreibung – das globale Blutbad im Blutrausch der Welt
  5. NEIN. NEIN und nochmals NEIN!
  6. „Gott liebt auch die Tiere“
  7. Wenn ein Rechtsstaat (ungeborene) Kinder schreddern lässt
  8. „Mich mit dieser Entscheidung vor Gott stellen“
  9. Woran die Kirche leidet
  10. „Es hat in meinem Leben nie eine Kirchen-Situation gegeben wie heute“






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  2. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  4. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  5. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  6. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  7. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  8. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  9. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  10. Das Wunder des Karol Wojtyła
  11. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  12. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  13. Hexenfestival: Streit zwischen Exorzisten und Bürgermeister
  14. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen
  15. 200 Quadratmeter für den Papst

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz