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"Vertragsschluss" vor dem Sex - Schweden dreht durch

20. Dezember 2017 in Chronik, 43 Lesermeinungen
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Die umstrittene #metoo“-Kampagne gegen (angebliche) sexuelle Übergriffe nimmt in Schweden jetzt bizarre Züge an - Zahlreiche Männer wurden entlassen, nachdem sie nach anonymen Anschuldigungen ihren Namen in Zeitungen fanden.


Schweden (kath.net)
Die umstrittene #metoo“-Kampagne gegen (angebliche) sexuelle Übergriffe nimmt in Schweden jetzt bizarre Züge an. Die dortige rot-grüne Regierung will nun die Gesetze für Sexualdelikte bis zum Sommer radikal ändern. In dem Gesetzesentwurf ist vorgesehen, dass man aktiv um eine Erlaubnis für Sex bitten und eine solche auch ausdrücklich erhalten haben muss. Ansonsten soll es ein Verfahren wegen Vergewaltigung geben, auch ohne dass es zu Streit, Zwang, Drohung oder anderen Formen der Gewalt gekommen wäre. Dies berichtet die "Presse". Regierungschef Stefan Löfven erklärt dazu: "Du musst dich bei der Person, mit der du Sex willst, erkundigen, ob sie Sex will. Bist du dir unsicher, musst du es lassen. Sex muss freiwillig sein. Ist er nicht freiwillig, ist er illegal." Die Pflicht zum Einholen der Erlaubnis soll für Alle gelten, inklusive Ehen.


Ein derartiges Einverständnis-Gesetz wäre das erste seiner Art weltweit und wird in Schweden von allen Parlamentsparteien unterstützt. In Schweden hat die "meetoo-Kampagne inzwischen dazu geführt, dass zahlreiche Männer in allen möglichen Branchen entlassen wurden, nachdem führende Zeitungen sie namentlich in Artikeln erwähnt hatten, wo auch anonym gehaltene Frauen sie teils Jahrzehnte zurückliegender Übergriffe bezichtigten.

Kritik am schwedischen #meetoo-Irrsinn ist nicht erwünscht. Als ein älterer Kolumnist der Zeitung „Aftonbladet“ kritisierte, dass führende Medien Schwedens das Prinzip der Unschuldsvermutung bis zur rechtskräftigen Verurteilung ignorieren, und eine „Hexenjagd mit Zügen von Stalins Säuberungsaktionen“ sah, wurde er gefeuert.

Gegen das Gesetzesvorhaben gibt es nur Kritik von Juristen. "Bei jeder neuen sexuellen Handlung muss also immer wieder um Erlaubnis gebeten werden. Erwachsene wissen aber doch, dass man nicht vor jedem Akt verhandelt und einen Vertrag schließt“, meinte Anne Ramberg, Chefin des Anwaltsverbundes. Es werde in der Rechtspraxis auch sehr schwer sein, zu definieren, was als Eindruck von Freiwilligkeit gewertet werden kann.


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Lesermeinungen

 Fatima 1713 23. Dezember 2017 
 

@ Henry_Cavendish

Vielen Dank für diese juristische Klärung! So habe ich das bis jetzt noch nicht gesehen. Ich bin auch der Meinung, dass jede Form von aufgezwungener Intimität verwerflich ist, sei es durch psychischen Druck, Überreden, aufdringlich sein oder ähnliches, auch bei der eigenen Ehefrau!
Ich war bzw. bin nur skeptisch, ob man so etwas wirklich bis ins Detail analysieren und (gerichtlich) klären kann, vor allem in einer bestehenden Beziehung, egal ob Ehefrau oder Freundin. Außerdem denke ich schon, dass die Diskussion stark ideologisch belastet ist.
Im übrigen habe ich schon einmal darauf hingewiesen, dass ich einige Kommentare zu diesem Thema nicht angebracht finde, auch in der Ausdrucksweise, die nicht immer von einer respektvollen Haltung zeugt, weder Frauen gegenüber noch in Bezug auf das Thema Sexualität.


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 Zeitzeuge 23. Dezember 2017 
 

Sogenannter Henry Cavendish!

Ich habe ich von ehelicher Liebe gesprochen, gerade da ist Rücksichtnahme auf den Anderen Gebot!

Wenn Henry keinen Zugang zur christlichen Ehe hat, ist das sein Problem!

Wohin strenggläubiger Rechtspositivismus führt, haben wir schon zweimal in Deutschland erlebt!

Von weiteren persönlichen Anreden an mich (und meine Frau), bitte wir, Abstand zu nehmen!


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 Henry_Cavendish 22. Dezember 2017 
 

@anjali: Nein, Sie sind nicht alleine. Mich wundern hier auch einige Äußerungen

Ich denke mal, das liegt daran, dass die juristische Implikation vielleicht nicht jedem sofort ersichtlich ist.

Es handelt sich in Teilen um eine Beweislastumkehr (verglichen z.B. mit unserem derzeitigen Recht). Nicht mehr die Frau (in den meisten Fällen)/ das Opfer muss vor Gericht in allen (emotionalen, peinlichen) Details darlegen, dass sie sich gewehrt hat und signalisierte, dass sie das nicht wollte. Sondern der Täter muss erst einmal darlegen, wie er zur Überzeugung kam, es sei einvernehmlich. Psychologisch und mit Blick auch auf den Opferschutz halte ich das nicht für offensichtlich falsch.

Und @Hubert_2: Solche Aussagen finde ich erschreckend. Es ist doch völlig egal ob eine Wildfremde, ihre Freundin oder ihre Ehefrau (zivil oder religiös?) "Nein" sagt. "Nein" heißt, Ihre Finger bleiben weg von einer anderen Person.

@Zeitzeuge: Sie stellen die Religion über die Gesetze des Staates. Noch klarer bei Spr 13,24. Und Muslimen halten sie sowas aber vor?


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 ottokar 22. Dezember 2017 
 

Welch ein Wandel

Noch vor Jahrzehnten galt Schweden als das Land der "freien" Liebe und es waren schwedische Filme die in den 1960iger Jahren mithalfen uns heute Ältere aufzuklären. Und heute sind es kroteske, wirklichkeitsfremde, gerade puritanische Entwicklungen in Schweden, die uns ängstigen. Aber auch in D beobachtet man ähnliches, beispielsweise mit dem neuen Gesetz "Nein heisst nein". Aber es geht um mehr: Vor Jahren bereits posaunte ein Mitglied jener deutschen Partei, die sich heute ziert Regierungsverantwortung mitzuübernehmen, in aller Öffentlichkeit: " Wir werden die Oberherrschaft über die Kinderzimmer anstreben". Heute wollen sie zusätzlich auch noch die Oberherrschaft über die Ehebetten.Tatsächlich steckt da zum grossen Teil die Tyrannei eines fanatischen Feminismus dahinter, die uns auch den Genderwahn eingebrockt hat.Eine solche Entwicklung kann es nur geben, wenn unter "Liebe" nur noch "Sex" verstanden wird.Eine gefährliche, unsere individuelle Freiheit bedrohende Enrwicklung!


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 Fatima 1713 22. Dezember 2017 
 

@ anjali

Natürlich soll der eheliche Akt der Hingabe (und in diesem Forum können wir nur von diesem sprechen) in gegenseitigem Einvernehmen erfolgen, aber man kann so etwas doch nicht bis ins Detail vom Gesetzgeber kontrollieren lassen!


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 anjali 22. Dezember 2017 
 

Fragen.

Bin ich dann die einzige,die das normal findet dass man so etwas erst fragt?


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 Kostadinov 21. Dezember 2017 

@goegy

«nur noch mit viel Alkohol zu gelingen» - schreibt man die aktuelle demographische Entwicklung fort, dann wird der Alkohol bald auch noch verboten werden - in D ebenso wie in Schweden...


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 garmiscj 21. Dezember 2017 

Obelix ...

...hätte gesagt: "Die spinnen, die Skandinavier" :-)


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 goegy 21. Dezember 2017 
 

Schweden ist ein wunderbares Land und die Einwohner sind liebenswerte Menschen.
Niemand weiss, welch ungutes Schicksal diese Leute mit einer fatalen Mischung von Protestantismus und Marxismus ( und neuerdings auch noch Feminismus ) bestraft hat.

Die Schweden sind sympathisch, gesellig und gastfreundlich. Eine Flucht aus dem links-dogmatisch geprägten Alltag scheint ihnen aber nur noch mit viel Alkohol zu gelingen und der ist dort nicht gerade preisgünstig.
Steht man in Deutschland nicht vor ähnlichen Entwicklungen? Dies ist die Frage!


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  21. Dezember 2017 
 

Gültigkeit der Unschuldsvermutung? Nicht in Schweden

Wenn es stimmt, daß zahlreiche Männer entlassen wurden, nachdem sie nach anonymen Anschuldigungen ihren Namen in Zeitungen fanden, dann ist die `Klarstellung` der schwedischen Botschaft eine diplomatische Finte.

`Die Unschuldsvermutung gilt selbstverständlich weiterhin` ist de facto als Lüge entlarvt.

Das grün-rot regierte Schweden trimmt zumindest die autochthone Bevölkerung für ihre Diktatur der Sittenlosigkeit


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 Sefa 21. Dezember 2017 
 

Schweden rudert zurück!

Die Schwedische Botschaft in Berlin hat eine Klarstellung veröffentlicht:

"Der Unterschied zur bisherigen Gesetzgebung besteht darin, dass zukünftig jede sexuelle Handlung, die nicht im gegenseitigen Einverständnis geschieht, strafbar wird. Bislang setzt der Tatbestand der Vergewaltigung die Anwendung von Gewalt oder Bedrohungen voraus.
...
Die Unschuldsvermutung gilt selbstverständlich weiterhin. Entgegen vielen Medienberichten ist das Einholen einer schriftlichen Einverständniserklärung nicht erforderlich."

(www.swedenabroad.com/de-DE/Embassies/Berlin/Aktuelles--Veranstaltungen/Aktuelles/Regierung-prasentiert-Reform-des-Sexualstrafrechts--sys/)


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 Fatima 1713 21. Dezember 2017 
 

Ich bin zwar auch traurig über das, was da in Schweden passiert

aber manche Kommentare hier finde ich ehrlich gesagt etwas geschmacklos. Ich finde, wir sollten uns mäßigen.


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 Karlmaria 21. Dezember 2017 

Beim priesterlich begleiteten Ehebruch

Da kann dann dieses Formular auch noch gleich ausgefüllt werden. Man muss sich einmal vorstellen wie viel Arbeit auf die Priester zukommt. Da der Ehebruch meist nachts statt findet müssen dann die Priester nachts mit dem Weihwasserkessel durch die Stadt flitzen und den Ehebruch absegnen. Da fällt das mit dem Formular auch nicht mehr so ins Gewicht. Was ist eigentlich mit der Stellung Frau oben. Die eheliche Pflicht gibt es natürlich. Nur muss das wie alles unter dem Hauptgebot der Liebe gesehen werden. Die eigene Selbstsucht, Selbstverwirklichung und Selbstbefriedigung überwinden und den Nächsten lieben wie sich selbst!


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 Der Gärtner 21. Dezember 2017 

dürftige Nachrichtenlage

In der Berichterstattung zum Thema heißt es, dass alle Fraktionen im schwedischen Parlament zugestimmt haben, was wohl auch so ist. Irgend etwas kann dann aber nicht mehr stimmen, da nach meiner Einschätzung die Partei der Schwedendemokraten niemals zustimmen würde. Ist der Inhalt des Gesetzes wirklich richtig übermittelt? Woher stammt die ursprüngliche Nachricht? Wie auch viele andere auch hatte ich zunächst eine Nachricht des Postillon vermutet. Dort erst geht man den Fakten auf den Grund, da es sich nicht um eine ihrer Nachrichten handelt. Es scheint wieder einmal ein typischer Nachrichtentrichter vorzuliegen.

http://meedia.de/2017/12/20/schweden-sex-der-postillon-und-die-qualitaetsmedien-der-fast-aussichtslose-kampf-der-satire-seite-um-eine-richtige-berichterstattung/


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 Chris2 21. Dezember 2017 
 

Schweden hat ganz andere Probleme,

was man aber bei uns aber bestenfalls am Rande erfährt. Einfach mal z.B. nach "Schweden" und "Übergriffe" oder "Handgranaten" suchen. Gegen solche Zusstände helfen nur sichere Grenzen und konsequente Abschiebung der meist zugewanderten Täter. Details zu den Problemen z.B. im Link (inhaltlich weitgehend korrekt, aber am Anfang und Ende wird beschwichtigt, die Gründe sind bestenfalls angedeutet, die Handgranate fehlen und es wurde auch nur berichtet, weil zuvor alternative Medien berichtet hatten; aber immerhin...)

faktenfinder.tagesschau.de/ausland/schweden-171.html


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 phillip 21. Dezember 2017 
 

Schriftliche, vertragliche Zustimmungserklärung zum Sex?

Als Jurist fühle ich mich auf die vielfältige Irrtümer und Irrtumsanfechtungen hinzuweisen gedrängt; deshalb folgender Vorschlag: Geschlechterverkehr in aller Öffentlichkeit unter Beiziehung wenigstens zweier Zeugen, wobei es von Vorteil wäre, dass einer der Zeugen wenigstens ein Notar oder - besser - gleich ein in der Sache zuständiger Richter oder eine Richterin sein solle. Damit wäre zwar keine absolute aber doch eine hohe Sicherheit gewährleistet. Noch sicherer aber wäre es, wenn einer der Zeugen sich am - pervertierten - Geschehen aktiv beteiligen und ein Selfie-Video gedreht würde.


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 Christophorus. 21. Dezember 2017 

Ehe ohne Trauschein

aber mit Einverständniserklärung zum Sex. Es wird immer lustiger.
Warum verlangt niemand eine schriftliche Liebeserklärung ? also so richtig mit Verantwortungsverpflichtung für evtl. gezeugtes menschliches Leben ?
(Trauschein)
Ich bin froh katholisch zu sein - sozusagen "frohkatholisch" statt streng katholisch


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 Steve Acker 21. Dezember 2017 
 

habe kürzlich gelesen, dass an amerikanischen

Unis, so "sets" verkauft werden, die man
für so einen Abend braucht.
Inhalt u.a.: Kondom und ein "vertragsformular" . das ganze nennt sich "consent conscious kit".

Habe gelesen, dass in England nicht wenige inzwichen asexuell leben.

Wenn man bedenkt: in den Schulen wird frühsexualissieurng betrieben, um die Jugend schnellstmöglichst da reinzutreiben, und am anderen Ende wird
Sex kriminalisiert.

Meine These: den rotgrünen geht es schlichtweg um die Zerstörung der Gesellschaft und all ihrer Strukturen.
Dazu schafft man möglichst viel Verwirrung in allen Bereichen.

Schweden dreht meines Erachtens ohnehin
total durch. Aber wir sind mit Merkel auf dem Weg dahin.
Empfehle den Artikel:" List of grenade attacks in Sweden" in wikipedia. Die letzten Jahre hat es dort so um die 30 Granatenanschläge pro Jahr gegeben.
List of grenade attacks in Sweden


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 Hubert_2 20. Dezember 2017 
 

Es ist ja nicht schlecht,

sexuelle Übergriffigkeit stärker zu sanktionieren. Aber es sollte doch ein Unterschied sein, ob Mann der Kellnerin an den Hintern langt oder der eigenen Ehefrau.
Wenn das nicht unterschieden wird, dann wundert es schon schwer, dass eine Allparteienkoalition ohne politischen Widerspruch in Schweden eine solche Gesetzesinitiative absegnet. Da würde ich mir als schwedischer Bürger Sorgen machen, was denn für uninteressierte und unfähigen Politiker das Sagen im Land haben.


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 girsberg74 20. Dezember 2017 
 

Kann man so sagen, doch ist vielleicht noch zu „nett“.

@Wiederkunft: „Erschreckend! Hat der Fasching schon begonnen“

Bei nochmaliger Befassung sehe ich eine Realsatire auf die schwedische Gesellschaft.


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 Aschermittwoch 20. Dezember 2017 
 

Die Saat geht auf...

Schweden bekommt, was es verdient....


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 benedetto05 20. Dezember 2017 
 

Mehr Gaga geht nicht

Sicher haben für so einen Quatsch auch Männer die Hand gehoben, was
wohl am meisten unbegreiflich ist. Ansonsten fällt mir nur ein:
Ein Antrag zur Beantragung eines Antragformulars - mehr Gaga geht
nicht.

Ein Gutes könnte das aber haben in Schweden: Leute auf Ehe-Partner-
Suche horchen sich vielleicht mal um, wie das traditionsgemäß bei
katholischen Gläubigen gemacht wird und was katholische Ehe überhaupt bedeutet und merken, so die potentiellen Partner auf diesem Weg den
(Ehe)-Konsens finden, daß mit der Schließung der sakramentalen Ehe
die Befürchtung, man könnte irgendwann mal vom Ehepartner angezeigt werden,keinerlei Relevanz mehr hat.


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 Justme 20. Dezember 2017 
 

Echte Beziehung der Geschlechter ist keine Vertragssache

Sex, der auf Basis einer Einwilligung der "Beteiligten" zu Stande kommt, erscheint mir ein Vertrag der gegenseitigen sexuellen Befriedigung. Mit Liebe, Liebreiz, gegenseitiger Anziehung, Verehrung, Erhöhung des Anderen, Hingabe, ja auch Dienen wollens hat es wohl nicht viel zu tun. Respekt habe ich mit Absicht nicht gesagt, da Liebe die viel höhere Form ist. Dieses Gesetz ist für mich nur Ausdruck des Mißtrauens zwischen den Geschlechtern, es scheint eine Störung der Beziehung vorzulegen, die übereifrig mit einem überflüssigen Gesetzestext zugeschüttet wird.


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 M.Schn-Fl 20. Dezember 2017 
 

Die Jagd auf die Männer ist schon lange freigegeben.

Wann werden wir uns endlich emanzipieren?


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 golden 20. Dezember 2017 
 

Tugenddiktatur

Das Böse (Belästigung/Prostitution) wird in Schweden gesetzlich unmöglich gemacht- so einfach ist das also !
Übrigens:Dieses Vorgehen "Jedesmal -Vertrag-Sex" ähnelt sehr dem islamischen Verständnis der Zeit-Ehe...


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 Zeitzeuge 20. Dezember 2017 
 

Für uns als unverfälscht gläubige Katholiken ist das

Gesetz Gottes in der Ehe maßgebend, die reale eheliche Pflicht ist in
1 Kor. 7, 3-5
geregelt!

Weder irgendwelche, durchgeknallten "Politiker/innen", geschweige denn gewisse Apologeten eines säkularen Rechtspositivismus können uns da auch nur ansatzweise etwas Anderes einzureden versuchen!!

Nach der "Lufthoheit über die Kinderbetten" (Olaf Scholz, SPD) wollen
gewisse Kräfte jetzt anscheinend auch noch diese "Lufthoheit" auf die Ehebetten ausdehnen!

Daß die eheliche Liebe natürlich auch bibeltheologisch begründet ist, setzen wir als bekannt hier voraus, Säkulare haben anscheinend ein Problem damit! Diese Liebe aber ist und bleibt das Mittel gegen den Egoismus, der auch in der Ehe vorkommt!

Exkurs:

Echter Missbrauch, da auch gegen den erklärten Willen
der Betroffenen zwangsweise durchgesetzt, ist der s.g. "Sexualkundeunterricht"!!

Hier wird das Elternrecht täglich i.d. Schulen mit Füssen getreten!

Allein den Betern kann es noch gelingen!

Der Zeitzeuge und seine Ehefrau!


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 christine.klara.mm 20. Dezember 2017 
 

Und was ist mit den Zeugen???

Alle hier vor mir angedachten Formularideen haben e i n e n ganz, ganz großen Schwachpunkt:
Das alles ist ohne unabhängige Zeugen und notarieller Beglaubigung a l l e r, nach Vorweis ungefälschter gültiger Ausweispapiere geleisteten Unterschriften vor Gericht womöglich wegen Verfahrensfehler ungültig.

Man sieht wieder wie wichtig es ist jegliche Handlung bis zum Ende ihrer Folgewirkungen durch zu denken. Und das ist jetzt ganz o h n e Ironie geschrieben!!!


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 Rosenzweig 20. Dezember 2017 

“Das muss in Schweden ganz schlimm sein!”....

Ja- werter @ girsberg74- so empfinde ich`s àuch und wie sieht`s da erst in den HERZEN aus..?–

Auch, dass wir uns damit nun noch lange hier diskutierend auseinandersetzen..?!
--
Mir kam schon vorhin der Gedanke an MARIA – die FRAU ALLER VÖLKER und somit auch MUTTER SCHWEDENS!

So möchte ich MARIA bitten, Ihr- uns gegebenes GEBET, das wir täglich beten sollten-
hier jetzt für das- uns so nahe Nachbarland Schweden zu beten?!

Und so um den HL.GEIST, gleich für ALLE Völker- besonders jetzt im Bereiten auf das FEST-Christi Geburt- flehentlich zu bitten:
--
"HERR JESUS Christus- Sohn des Vaters
sende JETZT DEINEN GEIST über die Erde.
Lass den HL.GEIST wohnen in den HERZEN aller VÖLKER-
dass sie bewahrt(..befreit)bleiben mögen vom Verfall/ Unheil u. Krieg.
Möge die FRAU aller VÖLKER - die seelige Jungfrau MARIA unsere Fürsprecherin sein!"

So- auch mit adventl. Segenswünschen dankend verbunden..


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 Wiederkunft 20. Dezember 2017 
 

Erschreckend!

Hat der Fasching schon begonnen?


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 Gandalf 20. Dezember 2017 

Ich bin mir sicher, dass Frau Merkel bald auch so etwas einführen wird ;-)

P.S. Ein völlig neues Geschäftsmodell für Anwälte, quasi vorher immmer beim Anwalt das absegnen lassen, unterschrift usw.. nur damit nachher keiner sagen kann: Es war nicht freiwillig..


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 st.michael 20. Dezember 2017 
 

Alles Humbug

Super jetzt also Berechtigungsscheine vor der Liebe, was ein himmelschreiender Bloedsinn.
Es dauert von der Einfuehrung dieser Verordnung, sagen wir mal 5 Minuten, bis es einen Fall gibt, bei dem die Unterschrift unter Druck erzwungen wurde.
Damit waere das auch wieder hinfaellig.
Wer nachdenkt, dem bleibt nur eine enthaltsame Lebensweise, alles andere hat Risiken, finde ich eigentlich eine sehr gute Vorstellung.
Faszinierend, das gerade die Laender die angeblich so liberal und frei sind, nun die Vorreiter in "Sexual Correctness" spielen, aber wahrscheinlich ist das nur der Anfang, bevor der Islam alles uebernimmt, denn dort versteht man keinen Spass beim Sex.
Ganz ehrlich, warum eigentlich nicht ?


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 bernhard_k 20. Dezember 2017 
 

Schwachsinn in der allergrößten Vollendung!

Eine christliche Erziehung ist das alleinige Heilmittel.


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 waghäusler 20. Dezember 2017 
 

Nicht lachen Deutschland

bei uns kann ich mir so eine Gesetzesänderung ebenfalls vorstellen.
Man denke dabei nur an die Grünen, die für solche Gehirnsalltos immer bereit sind.
Außerdem wäre das eine Sache für Männer mit Pfiff. Wenn denn Frau dem Mann eindeutige avoncen macht, dann einfach anzeigen,schließlich haben wir ja Gleichberechtigung ;).
Nur die Männlichen Asylanten dort dürften vor Lachen so ihre "Probleme" haben.


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 ciconius 20. Dezember 2017 
 

@elmar69 u. @scheinfrager

So ist es! Das Bestehen einer Ehe, sei es zivil oder sakramental, ist da kein Freifahrtschein. Dort gelten unbedingt die gleichen Regeln. Und die s.g."ehelichen Pflichten" sind zumindest in diesem (swexuellen)Bereich nicht gegeben.


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 scheinfrager 20. Dezember 2017 
 

@Stefan Fleischer

"Oder eben: die andere Lösung wäre, man hält sich an die Lehre der Kirche, welche sexuelle Handlungen und Annäherungen der Ehe vorbehält."

Das hilft nichts, wenigstens rechtlich.

Denn auch wenn der Ehemann/Ehefrau die/den anderen anzüglich anschaut oder anspricht kann sexuelle Belästigung vorliegen, denn wohl sämtliche dearartige Gesetze sind völlig unabhängig vom Bestehen einer Ehe formuliert und werden auch weitgehend so ausgelegt; wenigstens bei einigen Richtern.

Wenn es Vergewaltigung in der Ehe gibt und diese gleich geahndet wird wie "außerhalb" der Ehe, dann muss es auch sexuelle Belästigung in der Ehe geben können und diese muss dann auch weitgehend gleich geahndet werden.


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 elmar69 20. Dezember 2017 
 

Muss eigentlich nur die Frau zustimmen?

Wäre ja mal was neues, wenn auch die Frau bestraft werden könnte, wenn sie kein Einverständnis nachweisen kann, dass der Mann das tatsächlich gewollt hat und nicht nur dazu gedrängt wurde.

Eine Beschränkung auf die Ehe hilft bei dem Blödsinn übrigens nicht, da explizit auch dort eine Zustimmung erforderlich ist, die übrigens keinesfalls pauschal am Traualtar oder im Standesamt manifestiert wird.

Was übrigens nirgendwo erwähnt wird, ist die Frage, ob die Erlaubnis schriftlich erfolgen muss. Grundsätzlich dürfte auch eine mündliche Zustimmung reichen. Dann ist das ganze allerdings nur ein Sturm im Wasserglas, da mangels unbeteiligter Zeugen vermutlich Aussage gegen Aussage steht.

Gegen echte Vergewaltigungen hilft das übrigens vermutlich auch nicht, da man sogar eine schriftliche Zustimmung erzwingen kann.


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 Stefan Fleischer 20. Dezember 2017 

Da ist noch ein kleines Problem zu klären:

Was ist, wenn der/die Betreffende das Unterbreiten eines solchen Vertrages bereits als sexuelle Belästigung ansieht und dann das Papier als Beweismittel dem Gericht vorlegt? Ich schlage vor, dass zuvor eine - natürlich schriftliche - eidesstattliche Erklärung verlangt wird, dass ein solcher Vertragsentwurf in keiner Art und weise als sexuelle Belästigung verstanden werden würde.
Oder eben: die andere Lösung wäre, man hält sich an die Lehre der Kirche, welche sexuelle Handlungen und Annäherungen der Ehe vorbehält.


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 Rolando 20. Dezember 2017 
 

Na dann wollen wir mal fleißig Berechtigungsscheine drucken


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 girsberg74 20. Dezember 2017 
 

Das muss in Schweden ganz schlimm sein!

(Vor allem im Kopf, meine ich.)

Ansonsten ein neues Geschäftsfeld für Schwedens Papier-Industrie: Einverständnisformulare vom 100er-Abreißblock.


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 Smaragdos 20. Dezember 2017 
 

Wie sagten noch die Jünger? "Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten..." (Mt 19,10).

So ähnlich kann man das auf Schweden anwenden, wenn es um Geschlechtsverkehr geht. Doch auf die Idee, diesen auf die Ehe zu beschränken, wie dies die Kirche schon immer sagt, kommen sie nicht... das wäre nämlich ein wirklicher gesellschaftlicher Fortschritt!


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 Sefa 20. Dezember 2017 
 

Für Christen nichts Neues

Ich habe auch mit jedem (also eigentlich nur einem) Mann eine "Vertrag" abgeschlossen, bevor wir intim geworden sind: Vor dem Traualtar!


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 koebes 20. Dezember 2017 
 

Die nächste Stufe

wird dann sein, dass Vertragsformulare in Form von Durchschreibesätzen ausgefüllt werden müssen, auf denen dann auch auf einer Liste die geplanten Praktiken im einzelnen angekreuzt werden .
Na, dann v i e l Spaß dabei .


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 jabberwocky 20. Dezember 2017 

Tolle Idee! Da knisterts ja dann richtig.Ein ehelicher Vertragsentwurf für einen romantischen Abend:

Sehr geehrte Frau N.N., meine mir angetraute Ehefrau,

hiermit beantrage ich, Ihr Ehemann N.N., mit Ihnen im Laufe des heutigen Abends Geschlechtsverkehr zu haben. Ich würde mich freuen, wenn Sie meinem Anliegen stattgeben und möchte Sie, werte N.N., darum bitten, dieses Schreiben vor Beginn der Handlung mit vollem Namen unterschrieben sowie mit Datum, Ort und Uhrzeit versehen an mich zurückzugeben. Der beiliegende Durchschlag ist für Ihre Unterlagen bestimmt.
Ich weise noch darauf hin, daß die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für diesen Vertrag 10 Jahre beträgt. Bei Zuwiderhandlung kann nach §17 ein Bußgeld verhängt werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Ehemann


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