Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  4. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  5. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  6. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Papst Franziskus: ‚Black Lives Matter’-Demonstranten wie kollektive Samariter
  9. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  10. Aufbau einer gerechteren Welt ist nicht Politik, sondern Substanz des Glaubens
  11. „Beichtgeheimnis ist Bestandteil des Grundgesetzes“
  12. Kardinal Müller: Priester sind die letzte Berufsgruppe wo man Kollektivurteile fällt
  13. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  14. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  15. Innsbrucker Bischof solidarisch mit 'Fridays for Future', die gegen Israel hetzten

Erzbischof Chaput gegen Segnung homosexueller Paare

9. Februar 2018 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, wie sie einige deutsche Bischöfe vorgeschlagen haben, widerspricht dem Bekenntnis der Kirche zur Ehe, zur Familie und zur menschlichen Sexualität, schreibt der Erzbischof von Philadelphia.


Philadelphia (kath.net/LSN/jg)
Charles Chaput, der Erzbischof der US-amerikanischen Erzdiözese Philadelphia, hat in seiner wöchentlichen Kolumne für die Internetseite seines Erzbistums die Vorschläge einiger deutscher Bischöfe für eine Segnung homosexueller Paare mit klaren Worten abgelehnt.

Eine Segnung homosexueller Verbindungen würde das Bekenntnis der Kirche zur Natur von Ehe und Familie aushöhlen. Sie würde die Gläubigen verwirren und in die Irre führen. Darüber hinaus würde sie der Einheit der Kirche schaden, weil man diesem Vorgehen nicht mit Schweigen begegnen oder es ignorieren dürfe, schreibt Chaput.


Warum ist ein scheinbar barmherziges Vorgehen so problematisch, fragt der Erzbischof. Die Antwort lautet: Der Segen für eine Person in ihrer jeweiligen Lebenssituation bestätigt sie in diesem Stand, in diesem Fall die homosexuelle Partnerschaft.

Zwei Prinzipien seien in diesem Zusammenhang zu beachten, fährt Erzbischof Chaput fort. Zum ersten sei allen Menschen mit dem Respekt und der pastoralen Sorge zu begegnen, die sie als Kinder Gottes verdienten. Dies gelte selbstverständlich für Personen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Zum zweiten gebe es keine Wahrheit, keine echte Barmherzigkeit, kein authentisches Mitgefühl in einem Segen für etwas, das die Person von Gott wegführe. Die Person, die sich um einen solchen Segen bemühe, werde damit nicht abgewiesen. Die Kirche dürfe aber die Natur der Ehe, der Familie und die Würde der menschlichen Sexualität nicht ignorieren.

Alle Menschen hätten ein Recht, mit dem Respekt behandelt zu werden, der ihrer gottgegebenen Würde entspreche. „Wir haben aber auch das Recht, die Wahrheit zu hören, ob sie uns gefällt oder nicht“, schreibt er wörtlich. Jesus habe uns zugesagt, dass die Wahrheit uns frei machen werde. Er habe nirgends gesagt, dass sie angenehm sei, fügt Chaput hinzu.

In den letzten Wochen haben Franz-Josef Bode, der Bischof von Osnabrück, und Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München und Freising, die Segnung homosexueller Paare durch die Kirche angeregt. Kardinal Marx ist Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Bode ist sein Stellvertreter. Marx gehört weiters dem Kardinalsrat an, der Papst Franziskus bei der Reform der Römischen Kurie berät.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hape 9. Februar 2018 

@hauch

Ja, solche Nachrichten kommen auch in D an. Sie werden aber automatisch als unerwünschte Werbung erkannt und daher umgehend in den Papierkorb geschoben :-)


13

0
 
 phillip 9. Februar 2018 
 

Und kommen diese Aussagen auch in Deutschland an???

Diese Aussagen werden weder bei Marx, Bode, Kaspar, Maradiaga, und wie sie alle heißen, die auf der Welle des modernistischen, befreiungstheoligischen Bergogliopapstes und vermutlich direttissima ins Schisma reiten wollen, ankommen, zumal all diese bewusst durch ihren Relativismus und Subjektivismus und getarnt mit dem Begriff "im Einzelfall" zunächst Gebote Gottes unwirksam machen - also, um es im Juristensprech zu sagen: materiell derogieren - zu einer formellen Derogation sind sie offensichtlich zu feige, denn da hätten sie einen Aufstand, wie Bergoglio ja selbst zum Besten gab -, dann diejenigen, die ohne Reue und Umkehr entgegen Gottes Willen und Gebot in Sünde verharren und ihnen auch noch einen Akt des Wohlfühlens, den sie unverschämter Weise auch noch Segnung nennen, zukommen zu lassen. Maranatha!


13

0
 
 lesa 9. Februar 2018 

Wohltuende Medizin

Wohltuende Medizin in der derzeitigen Lage. Sehr differenziert, klar, klärend, hilfreich. Vielen Dank!


17

0
 
 Dottrina 9. Februar 2018 
 

SOLCHE Hirten braucne wir!

Charles Chaput ist für seine klaren Worte bekannt; einer der besten Bischöfe, die die Kirche hat. Die USA sind gesegnet mit etlichen treuen Hirten, die die Lehre der Kirche auch gegen Widerstände verteidigen. Für Deutschland sehe ich da eher pechschwarz (s. Bode und Marx).


20

0
 
 hauch 9. Februar 2018 
 

Und kommen diese Aussagen auch in Deutschland an???


17

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  2. 300 Professoren in Italien äußern Bedenken zu Homophobie-Gesetz
  3. Parolin erklärt Beschwerde gegen Anti-Homophobie-Gesetz
  4. US-Erzdiözese Indianapolis: Konflikt um homosexuelle Lehrer an Jesuitenschulen
  5. US-Bischof Stowe nimmt an virtueller Segensfeier für LBGT-Personen teil
  6. "Strafrechtliche Klärung ist möglich"
  7. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  8. Afrikanischer Kardinal: Christen sollen gegen ‚Homo-Ehe’ rebellieren
  9. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  10. Regenbogenfahne in Kirche mit Grab von Anna Katharina Emmerick







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  4. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  5. Weihesimulationen sind nicht auszuschließen
  6. Paderborner Erzbischof Becker löste die Priestergemeinschaft der Integrierten Gemeinde auf
  7. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  8. 'Lieber rot als tot!'
  9. Heimerl: „Das Reform-Manifest verstehe ich als eine Gegenbewegung zum sog. 'Synodalen Weg'“
  10. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  11. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  12. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  13. Vatikan regelt Übersetzungen liturgischer Texte noch genauer
  14. Kardinal Müller: Priester sind die letzte Berufsgruppe wo man Kollektivurteile fällt
  15. „Am 31. Oktober gehen wir als Heilige verkleidet von Haus zu Haus“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz