Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Zeitliche und ewige Zukunft
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

Als Mann und Frau schuf er sie – oder doch nicht?

6. März 2018 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Geschlechterneutrale Erziehung im Kleinkindalter vom Katholischen Bildungswerk Steiermark. Gastbeitrag von Leni Kesselstatt


Graz-Seckau (kath.net) Nun ist sie in der Diözese Graz-Seckau angekommen: Die „Geschlechtsneutrale Erziehung“. Auf Deutsch: Kinder sollen sich ihr Geschlecht selbst aussuchen dürfen. Der Titel des Vortrags,- und Gesprächsabends für Eltern und „alle, die mit Kindern leben“, veranstaltet vom Katholischen Bildungswerk (zusammen mit der Katholischen Aktion) und dem Zwergerltreff der Pfarre St. Leonhart, Graz, lautet: „So wie ich bin – Geschlechterneutrale Erziehung im Kleinkindalter“. Damit Kinder eine ausgeprägte und selbstbewusste Persönlichkeit entwickeln könnten, brauche es eine Erziehung fern von Rollenklischees, so steht es weiter im Text der Einladung.

Wo bleibt das christliche Menschenbild?

Damit wird jungen, meist ahnungslosen Eltern vermittelt, Erziehung könne eigentlich nur gelingen, wenn wir unsere Kinder eben nicht zu Buben oder Mädchen erziehen, sondern es ganz offen lassen. Mädchen rosa Kleider anzuziehen ist somit Einengung, ihnen Puppen zum Spielen geben oder sogar einen Puppenwagen schenken, fast fahrlässig. Sie könnten ja auf den Gedanken kommen, selbst einmal Mutter werden zu wollen! Das ist kein Witz, es ist bitterer Ernst. Böse sind Eltern also, die ihr Kind in ein „Rollenklischee“ drängen, vielleicht sogar die Mutter-Vater-Kind-Familie als Vorgabe vorleben! Als ob „Mädchen sein“ und später „Mutter sein“ eine ROLLE ist! Von Geburt an, in Wirklichkeit schon viel früher, sind wir bis in die letzte Zellenspitze als Mann oder als Frau angelegt. Punkt. Alles andere ist unwissenschaftlich, so sagen Wissenschaftler.


Das Thema, um das es hier geht, ist Transsexualität oder Transgender. Es gibt bedauernswerte junge Menschen, oft Kinder, die sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen. Laut Internet waren das in Deutschland 2011 genau 0,01413% der Bevölkerung. Weiters steht: Zur Transsexualität gehört also, dass ein Mensch körperlich eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht angehört, biologisch-physisch gesund ist, sich jedoch anhaltend als Angehöriger des anderen Geschlechts empfindet und danach strebt, sich auch körperlich diesem Geschlecht so gut wie möglich anzunähern (www.dijg.de).

Diese Menschen, die natürlich professionelle Betreuung brauchen, werden allerdings durch die Ideologie instrumentalisiert. Das natürliche, biologische Geschlecht wird hier gegen das soziale Geschlecht vertauscht, und das ist jederzeit beliebig frei wählbar. Verwirrung pur. Diese Genderideologie will die „Zwangsheterosexualität als Mann oder Frau durch die freie Wahl des Geschlechts überwinden“. Sie will den Menschen dekonstruieren und ein neues Individuum erschaffen. Jeder darf sich neu erfinden. Vergessen sollen wir die Schöpfung, den Schöpfer, Gott. Nein, das wird weder von einer atheistischen Organisation angeboten, noch von der sozialistischen Partei – es sind Strömungen in unserer alten, ehrwürdigen, katholischen Kirche die hier dem Zeitgeist hinterherjagen! Und das genau ist die Tragik: Eltern wenden sich an die katholische Kirche, in der Hoffnung, eine christliche Hilfe in der Erziehung ihrer Kinder zu bekommen. „Wenn es von der Kirche angeboten wird, dann muss es doch gut sein“. Welcher Trugschluss! Stattdessen bekommen sie Genderideologie vom Feinsten. Denn an diesem Abend soll gemeinsam erarbeitet werden, wie Rollenklischees die kindliche Entwicklung sogar einschränken kann! Eltern werden hier bewusst in die Irre geführt, das christliche Menschenbild in die Mottenkiste verpackt. Die, die an den Schöpfer glauben, an das Vorgegebene, werden wohl als überholt dargestellt, als bigott, „tradiert“, altmodisch.

Als Mann und Frau schuf er sie

Der Abend soll im April stattfinden, ein Bekannter wollte sich anmelden, eigenartigerweise war der Abend, zwei Monate davor, bereits ausgebucht. Vielleicht wird der Abend nochmals überdacht? Man kann es nur hoffen. Die katholische Kirche hat einen großen Schatz, den sie vermitteln kann, nämlich die Enzykliken und Lehrschriften, die über das Menschsein, über das „entweder Mann oder Frausein“ verfasst wurden (Theologie des Leibes). Dieser Schatz könnte so gut zur elterlichen Erziehung beitragen! Er muss nur verkündet werden.

Leni Kesselstatt ist Sprecherin der „Initiative wertvolle Sexualerziehung“ (IWS), einem Ratgeberportal für Eltern: www.sexualerziehung.at

Zur Dokumentation - Original-PDF des Flyers zur umstrittenen Gender-Veranstaltung einer Pfarrei der Diözese Graz-Seckau - Anklicken und Downloaden


Foto oben: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Graz-Seckau

  1. ‚Gute Laune‘-Tanzeinlage bei Messe zu Allerheiligen
  2. Graz-Seckau: Erneut liturgisch ‚grenzwertige’ Wandlungsworte bei Erstkommunionmesse in Hartberg
  3. Gebet zum ‚Vielfaltengott’ – Impuls der Diözese Graz-Seckau in der Fastenzeit
  4. Überraschung für eine "kleine Zeitung" – ein Pfarrer ist katholisch!
  5. Diözese Graz-Seckau: Trauer um Priester Konrad Sterninger
  6. Füreinander Licht sein
  7. Pfarrei lädt atheistischen Psychologen zu Vortrag über den Tod ein
  8. Diözese Graz-Seckau zu Covid-Regelungen: Kein ‚Dauertesten’ für Priester
  9. Skandal um Grazer Priesterseminar: Einladung einer Gay-Aktivistin!
  10. Fall Ibounigg: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ORF-Moderator






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  8. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz