Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Graz-Seckau: Erneut liturgisch ‚grenzwertige’ Wandlungsworte bei Erstkommunionmesse in Hartberg

29. April 2024 in Österreich, 32 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Pfarrer habe es wahrscheinlich ‚sehr gut gemeint’, sein eigenmächtiges Verhalten sei aber ein ‚Akt der liturgischen Willkür’ und ‚eine Art von Klerikalismus’, sagt ein von kath.net befragter Priester und Theologe.


Hartberg (kath.net/jg)
Bei der Erstkommunionmesse in Hartberg (Bistum Graz-Seckau) verwendete der zelebrierende Pfarrer eigene Formulierungen bei der Wandlung. Die Eucharistiefeier war nach Einschätzung eines von kath.net befragten Priesters und Theologen trotzdem gültig, aber „grenzwertig“. Eine Aufzeichnung der Messe ist im Internet abrufbar. (ab Minute 24)

Bei der Wandlung des Brotes sagte der Pfarrer: „Wir denken zurück. Am Abend vor seinem Leiden, am Gründonnerstag haben wir das auch gefeiert und bei jedem Jesus-Fest, da hat Jesus seine Freunde versammelt um den Tisch, er hat das Brot genommen, Gott gedankt und gesagt: ‚Nehmet und esset davon, das ist mein Leib, für Euch hingegeben.’“


Bei der Wandlung des Weines sagte er: „Er nahm den Kelch mit Wein, dankte wiederum, reichte ihn seinen Freunden und sprach: ‚Nehmet und trinket daraus, das ist der Kelch der Liebe, mein Blut, für Euch, für alle vergossen zur Versöhnung und zum Frieden. Feiert dieses Jesus-Fest immer wieder, damit ihr meine Freundschaft, meine Liebe zu Euch nie vergesst.’“

Der von kath.net befragte Priester ist der Ansicht, dass es sich dabei um einen „geistlichen Missbrauch“ dessen handelt, was „Christus der Kirche im heiligen Messopfer hinterlassen hat“. Der Pfarrer sollte bis auf weiteres suspendiert werden. Dann sollte der Bischof ein ernstes Gespräch mit ihm führen und ihm einige Wochen Bedenkzeit geben. Erst dann sollte er mit Auflagen wieder die heilige Messe zelebrieren dürfen, dem Bischof aber vorher schriftlich versichern, dass er sich an das Messbuch und die liturgische Ordnung halten werde.

Der Pfarrer habe es wahrscheinlich „sehr gut gemeint“, sein eigenmächtiges Verhalten sei aber ein „Akt der liturgischen Willkür“ und „eine Art von Klerikalismus“, stellt der Theologe fest.

 

 

Nachhilfe für Pfr. Reisenberger - Wie feiert man eine würdige Hl. Messe

 

 

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Graz-Seckau

  1. ‚Gute Laune‘-Tanzeinlage bei Messe zu Allerheiligen
  2. Gebet zum ‚Vielfaltengott’ – Impuls der Diözese Graz-Seckau in der Fastenzeit
  3. Überraschung für eine "kleine Zeitung" – ein Pfarrer ist katholisch!
  4. Diözese Graz-Seckau: Trauer um Priester Konrad Sterninger
  5. Füreinander Licht sein
  6. Pfarrei lädt atheistischen Psychologen zu Vortrag über den Tod ein
  7. Diözese Graz-Seckau zu Covid-Regelungen: Kein ‚Dauertesten’ für Priester

Liturgiemissbrauch

  1. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  2. Katholische Bischöfe Flanderns veröffentlichen Segnungsfeier für Homosexuelle
  3. Diözese Linz: Mitglied des Pfarrgemeinderates segnet Feuerwehrhaus
  4. Gemeindeleiterin Schmid: ‚Ich habe Eucharistie gefeiert, weil ich einen Auftrag des Dekans hatte.’
  5. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  6. "Wie kann man das Allerheiligste nur so bloßstellen?"
  7. „Der Livestream zeigt keine Eucharistiefeier“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz