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| ![]() Glauben du musst: Star Wars und der christliche Glaube Leseprobe 420. Oktober 2018 in Buchtipp, keine Lesermeinung Die Star Wars-Filme zählen zu den populärsten Leinwand-Erzählungen der Neuzeit. In der Auseinandersetzung zwischen der Dunklen Seite und den Rebellen spiegelt sich der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Ein Buch von Sebastian Moll Linz (kath.net) Als Zustandsbeschreibung ist diese Aussage zwar nicht gänzlich falsch, doch setzt sie stillschweigend voraus, dass es überhaupt so etwas wie Motive für solch eine Tat geben könnte. Aber welche Motive könnten das sein? Bei gewöhnlichen Verbrechern mag es diese geben. Ein Dieb möchte sich bereichern, soviel ist klar. Aber welche rationalen Beweggründe könnte Nikolas Cruz oder sonst irgendein vergleichbarer Massenmörder wohl für seine Taten haben? Arthur Schopenhauer gab die einzig gültige und zeitlos wahre Antwort auf derartige Fragen: Der Mensch ist vollkommen verstrickt in seinen Willen. Der Wille hat für Schopenhauer Vorrang vor dem Intellekt. Er ist gerade kein bewusstes Wollen im Sinne einer rationalen Planung, sondern eine drängende Kraft, die sich der vernünftigen Kontrolle weitgehend entzieht. Wunderbar zum Ausdruck kommt dieser Umstand in dem deutschen Wort Willkür. Wenn man eine Handlung als willkürlich bezeichnet, so bedeutet dies nichts anderes, als dass sie vom Willen gekürt, also allein durch den eigenen Willen herbeigeführt wurde, ohne Rücksicht auf andere Faktoren. Deshalb wird zurecht davon gesprochen, dass ein Mörder wie Cruz willkürlich Menschen umbringt. Nicht anders verhält es bei dem norwegischen Massenmörder Anders Breivik, der am 22. Juli 2011 77 Menschen erschoss, oder dem islamistischen Attentäter Anis Amri (ironischerweise geboren in der tunesischen Stadt Tataouine, nach der Tatooine, der Heimatplanet der Skywalkers, benannt ist), der am 19. Dezember 2016 11 Menschen auf einem Berliner Weihnachtsmarkt ermordete. Ihre Opfer waren ihnen völlig unbekannt, sie hatten keinerlei persönliche Beziehung zu ihnen. Hier wurde keine Rache geübt, kein Unrecht gesühnt, es handelt sich um Mord aus reiner Willkür. Ein Mann, der ebenfalls völlig willkürlich Leid in die Welt bringt und über den Bruce Waynes Butler Alfred so treffend sagt: Es gibt Menschen, die an logischen Dingen nicht interessiert sind. Zum Beispiel Geld. Man kann sie nicht kaufen, einschüchtern, sie zur Vernunft bringen oder mit ihnen verhandeln. Einige Menschen wollen die Welt einfach nur brennen sehen. kath.net Buchtipp Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern: Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuGlaube
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