Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Auch Benedikt XVI. und Erzbischof Gänswein werden sich gegen Covid impfen lassen
  2. Stat crux dum volvitur orbis
  3. Papst gegen Corona geimpft
  4. Überlegungen zu einer Reform der Papstwahl. Eine Geschichte
  5. Franziskus: „Abtreibung ist ein Problem, das selbst ein Atheist im eigenen Gewissen lösen muss“
  6. Bartholomaios ruft zu Teilnahme an Covid-Impfung auf
  7. „Unperfektes Kreuz“ als neues Logo für das Bistum Fulda
  8. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  9. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  10. Hurra, ein Katholik!
  11. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  12. ‚Big Tech hat der freien Meinungsäußerung den Krieg erklärt’
  13. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’
  14. Deutsche vertrauen dem Zentralrat der Juden mehr als der evangelischen oder katholischen Kirche
  15. Tück: Das nur Männern vorbehaltene Priestertum ist angemessen

Woelki an Wilmer: Missbrauch liegt nicht in DNA der Kirche

21. Dezember 2018 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Kölner Kardinal Woelki hat die umstrittene Aussage des Hildesheimer Bischof Wilmer über Missbrauch in der katholischen Kirche zurückgewiesen.


Köln (kath.net)
Der Kölner Kardinal Woelki hat die umstrittene Aussage des Hildesheimer Bischof Wilmer über Missbrauch in der katholischen Kirche zurückgewiesen. Dieser hatte behauptet, der Missbrauch liege in der "DNA der Kirche". Woelki erklärte dazu gegenüber dem Deutschlandfunk: "Wenn das so ist, müsste ich aus der Kirche austreten". Der Hildesheimer Bischof sei hier bei der Debatte über sexuellen Missbrauch in der Kirche zu weit gegangen. Wenn das Böse der Struktur der Kirche eingestiftet wäre, dann müsste der Staat gleich handeln und die Kirche verbieten, so Woelki weiter: "Nein, es steckt nicht in der DNA der Kirche."


Foto: (c) Erzbistum Köln


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hape 28. Dezember 2018 

@ Lehrerin2.0

zu a) das der Zölibat angeblich den Anschein erweckt, Sexualität sei bei Priestern kein Thema, ist eine Irrlehre, die nur noch von Gegnern des Lehramtes, insbesondere von Reformkatholiken, Feministinnen und Genderideologen vertreten wird, obwohl sie vielfach widerlegt wurde.

zu b) der CIC kennt keine Neigungen. Er dient weder dazu, Aufsehen zu erzeugen, noch dient er dazu, Ansehensverlust zu vermeiden. Er dient auch nicht dazu, den Ruf des Bodenpersonals zu schützen. Der CIC regelt schlicht und einfach die Rechtsbeziehungen der Katholiken untereinander.

zu „Merke“) die Behauptung, in die Kirche sei das Böse als DNA eingeschrieben, verdreht das Wesen der Kirche in sein Gegenteil. Richtig ist, dass die Kirche, durch die ihr von Gott anvertrauten Sakramente, Mittlerin des Heils ist. Damit ist zugleich das Böse als Wesensmerkmal der Kirche ausgeschlossen. Das ist eine rein theologische Aussage, die sich durch einen Exkurs in den Biologieunterricht nicht relativieren lässt.


3

0
 
 Zeitzeuge 28. Dezember 2018 
 

Berichtigung:

Ein Tippfehler:

Natürlich muss es heissen

"....die katholische Antwort...."


3

0
 
 Zeitzeuge 28. Dezember 2018 
 

Die "Lehrerin" scheint Nachhilfe in kath. Theologie zu benötigen,

bei Bedarf stelle ich ihr gerne einige
konkrete Fragen!

Sollte die "Lehrerin" tatsächlich Religionslehrin f. kath. Religion sein,
erinnere ich an die Buchbesprechung
von Prof. Mock in Kath. Bildung 82 (1981), S. 626-631, wo aufgrund einer
Umfrage von B. Schach herauskam, daß
ca. 40 % der Priester und 70% der Laienreligionslehrer nicht mehr auf dem Boden der kirchlichen Glaubensbekenntnisse standen, das war
1981(!) und hat sich bestimmt nicht gebessert, wie ich selber auch bzgl. des
Religionsunterrichts meiner Kinder feststellen konnte.

Buchtitel: Bernhard Schach:
Der Religionslehrer im
Rollenkonflikt, Kösel, 1980

Die kathokische Antwort hat der "UnivProf" hier eigentlich schon vorweggenommen, danke!


3

0
 
 Lehrerin2.0 27. Dezember 2018 
 

Einspruch

Ich bin mir nicht sicher, ob einig, heilig, apostolisch die alleinigen Merkmale unserer Kirche sind. Ich glaube, dass gemeint war, dass die Struktur und das Machtgefüge unserer Kirche dazu geeignet ist a) Männern einen Zufluchtsort zu bieten, die im Hinblick auf ihre Sexualität ein Problem haben, weil wir durch das Zölibat den anschein erwecken, als sein Sexualität bei Priestern kein Thema. b) durch die eigenen Jurisdiktion dazu neigen, Aufsehen und Ansehensverlust zu vermeiden und viele Jahrzehnte Fälle von sexuellem Mißbrauch nicht in geeigneter Form (öffentlich,nach den Maßgaben des Opferschutzes,durch Entfernung der Täter aus dem Dienst in den Gemeinden) behandelt haben, sondern eher darauf bedacht waren, den Ruf der Kirche und ihres "Bodenpersonals" zu schützen.

Merke: Auch das Krebsgeschwür ist in der DNA der Zelle angelegt. Die Sequenz muss nur durch geeignete Bedingungen aktiviert werden.