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Paderborner Regens möchte Homos im Priesterseminar aufnehmen

31. Jänner 2019 in Deutschland, 84 Lesermeinungen
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Papst Franziskus selbst hatte sich erst im Dezember Sorgen wegen homosexuelle Menschen im Klerus und in den Priesterseminaren geäußert und möchte, dass Menschen mit „dieser tiefverwurzelten Tendenzen“ nicht in Seminaren zugelassen werden


Paderborn (kath.net)
Das Erzbistum Paderborn möchte in Zukunft auch homosexuelle Priesteramtskandidaten ganz offiziell akzeptieren. Dies erklärt der Leiter des Paderborner Priesterseminars, Michael Menke-Peitzmeyer, laut einem Bericht des WDR. Diese müssten allerdings das Zölibat einhalten. "Wir müssen unterscheiden zwischen einer homosexuellen Orientierung eines Menschen und homosexueller Praxis. Wenn homosexuelle Praxis bei einer Person üblich ist, finde ich, ist das ein Ausschlusskriterium mit Blick auf den priesterlichen Dienst", meint der Regens.


Papst Franziskus hat sich erst im Dezember Sorgen wegen homosexuelle Menschen im Klerus und in den Priesterseminaren geäußert. "In unseren Gesellschaften scheint es gar, dass Homosexualität eine Mode ist, und diese Mentalität beeinflusst auf gewisse Weise auch die Kirche“, erklärte das Kirchenoberhaupt in einem Interview, welches als Buch erschien. Es sei - so der Papst - ein "Fehler", zu glauben, dass Schwule in der priesterlichen Ausbildung "nicht so schlimm" seien und Homosexualität nur eine Form der Zuneigung sei. "Im geweihten Leben und im priesterlichen Leben hat diese Art von Zuneigung keinen Platz." Dies sei eine „sehr ernste Angelegenheit“. Franziskus möchte auch, dass Menschen mit „dieser tiefverwurzelten Tendenzen“ nicht in Seminaren zugelassen werden.

Foto: Erzbischof Becker (c) Erzbistum Paderborn


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Lesermeinungen

 Bernhard Joseph 7. Februar 2019 
 

@Martin K. - Naja!

"Wenn der CSD wieder zu einer Veranstaltung wird, bei der es um politische Wirkung und gesellschaftliche Akzeptanz geht, bin ich dabei."

Der ZEIT-Leser hebt eingangs hervor, dass es darum ginge, pauschal "unterschiedliche Lebensweisen" zu tolerieren. Dann taucht wieder der abgenutzte Begirff "Vielfalt" auf, wobei eine Vielfalt "sexueller Orientierung" gemeint ist, die nirgends so offen gelebt würde, wie beim CSD in Berlin. Es sei aber früher beim CSD primär darum gegangen politische Positionen zu vertreten. Hier sagt der Leser jedoch nicht, um welche politische Positionen es sich handelte.

Dem Leser fällt zwar auf, dass "wenn Männer in String-Tanga und Schweinemaske auf allen vieren kriechende Jungs am Halsband hinter sich herziehen", dies als abstoßend empfunden werden kann, gleichzeitig sieht er aber darin lediglich eine Darstellung sexueller "Vorlieben".

Auffällig ist, dass das Problematische der Sexualität gänzlich ausgeblendet und Sittlichkeit völlig entleert wird.


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 Martin K. 7. Februar 2019 
 

@BernhardJoseph

Öffentliche Kritik am Erscheinungsbild CSD oder an der Ehe für alle gibt es durchaus auch unter nicht kirchlich gebundenen Homosexuellen. So sagte neulich Udo Walz, dass für ihn eine Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau sei. Und wenn man Coming-Out-Berichte liest, dann wird man immer wieder den Fall finden, dass sich Homosexuelle nicht outeten, weil sie sich nicht mit den Typen auf den CSDs identifizieren konnten. Solche Kritik wird auch öffentlich geäußert:

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-07/leserartikel-csd-unpolitisch-fetischparade

Generell werden CSDs und Ehe für alle jedoch von Homosexuellen als mächtiger Schutz empfunden, da Homosexuelle noch vor wenigen Jahrzehnten inhaftiert und von 1933 - 1945 auch getötet wurden. Es gibt da existenzielle Ängste.

Wer als Homosexueller die katholische Lehre zur Homosexualität in ihrer Gesamtheit annimmt und befolgt, wird das meist mit sich selber ausmachen um nicht vom Loyalitätskonflikt zerrissen zu werden.


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 Bernhard Joseph 7. Februar 2019 
 

@Martin K. - Ergänzung zu meiner gestrigen Antwort

Sie schrieben: "Die Christopher-Street-Umzüge repräsentieren ebensowenig das homosexuelle Alltagsleben wie der Karneval oder Vatertagsausflüge das heterosexuelle Alltagsleben."

Warum gibt es dann aber in der Öffentlichkeit keine deutlich hörbaren Stimmen von Menschen mit homosexuellen Tendenzen, dass sie die CSD Inszenierungen abstoßend finden?

Warum formiert sich da kein klarer Widerstand, wenn die öffentlich wahrnehmbare "Homo-Lobby" in aggressivster Weise ihre Kulturrevolution durchziehen will, so z.B. mit Leihmutterschaft und Umdefinition der Ehe etc.?

Wo bleiben die Stimmen der Menschen mit homosexuellen Tendenzen, die klar und deutlich sagen, dass auch für sie eine Ehe eben nur ein Bund von Mann und Frau sein kann und dass für sie die Lehre der Kirche, weil auf göttlicher Offenbarung fußend und durch den Heiligen Geist geführt, bindend ist?

Leider höre ich solche Stimmen nicht!


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 Martin K. 6. Februar 2019 
 

@glauholie7771

Danke für Ihre ausführliche Antwort. Ich habe sie genau gelesen und respektiere Ihre Grenzen. Danke auch dafür, dass Sie mir diese mitgeteilt haben.


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 glauholie7771 6. Februar 2019 
 

Schluss mit lustig - meine Grenzen zeigen 6

Letztendlich würde es ja heißen, sich über die Natur und damit über Gott zu erheben, wenn man die gesamte Schöpfungsordnung in Frage stellt und verändern möchte. Und das ist nun wirklich nicht Gottes Wille.


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 glauholie7771 6. Februar 2019 
 

Schluss mit lustig - meine Grenzen zeigen 5

...irgendwelche absurden Interpretationsversuche gerecht zu werden.
Wenn die Kath. Kirche meint, so Leute zu gewinnen, dann hat sie sich, auf jeden Fall längerfristig, gewaltig getäuscht.
Das Gegenteil wäre nämlich der Fall.

Für mich habe ich die Erfahrung gemacht, mich von Diskussionen fernzuhalten, die meine Grenzen überschreiten und deren Ansichten mit meinem normalen Verstand/Instinkt/Intuition/Gewissen nicht vereinbar sind (womit ich nicht diese Diskussion hier meine).
Diese Diskussionen bringen nichts außer dass man danach noch irritierter ist als vorher.
Ich kann mich aber, besonders in kirchlichen Kreisen, immer auf die Schöpfungsordnung berufen, auch wenn ich Gefahr laufe, von gewissen Personen unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit als unbarmherzig, ausgrenzend oder erzkonservativ abgestempelt zu werden. Aber dass muss ich aushalten. Ich weiß ja, dass ich das nicht bin und kann mich auch von diesen Gruppierungen klar abgrenzen...


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 glauholie7771 6. Februar 2019 
 

Schluss mit lustig - meine Grenzen zeigen 4

...aus falsch verstandener Barmherzigkeit sonst wieder einmal irgendjemanden diskriminieren könnte.
Wenn sich die Kirche aber selbst verleugnet, ist sie nicht mehr glaubwürdig. Wer seine Identität verleugnet, der ist (irgendwann) nicht mehr.
Unter den Punkt der Glaubwürdigkeit fällt auch, dass Menschen, die im Priesteramt stehen, eine Vorbildfunktion für die Gläubigen haben sollten. Damit beantwortet sich die Frage nach praktizierenden hs. Priestern von selbst. Die Kirche hat die wichtige Aufgabe, gerade in dieser Zeit Orientierung zu geben, weil viele Menschen hoffen, dort Orientierung in dieser verrückten Welt zu finden.

Wenn eine Theologin in einem Interview (katholisch.de, Nähere Informationen weiß ich nicht mehr) anführt, dass es in der Bibel keie klaren Aussagen zur Homosexualität bzw. eventuelle Anhaltspunkte für praktizierte Homosexualität gibt, dann ist das für mich sehr, sehr weit hergeholt und nur ein Versuch, die eigenen Vorstellungen von angeblicher Barmherzigkeit durch..


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 glauholie7771 6. Februar 2019 
 

Schluss mit lustig - meine Grenzen zeigen 3

...zu berufen.
Ich habe auch jemanden in meinem näheren Bekanntenkreis, der in einer hs. Partnerschaft lebt. Menschlich gesehen ein extrem verträglicher und vorbildlicher Mensch. Er gehört ganz selbstverständlich zu unserer kirchlichen Gemeinschaft dazu. Für mich persönlich gäbe es aber eine klare Grenze des Tolerierbaren:
Spätestens, wenn es darum geht, eine kirchliche Segnung gutzuheißen. Das könnte ich mit meinem Gewissen und meinem normalen Menschenverstand nicht vereinbaren und würde es ihm auch in aller Freundschaft vermittelnd sagen, wenn er mich darauf hin ansprechen würde.
In der Schöpfung gibt es auch Ausnahmen oder Zulassungen, aber auch Grenzen.
Wenn wir als Christen z.B.an diesem Punkt die gesamte Schöpfungsordnung durchbrechen und hs. Beziehungen heterosex. Beziehungen gleichstellen, müssten wir eigentlich alle Aussagen in der Bibel, in denen es um Mann und Frau oder Ehe und Familie geht (angefangen beim Schöpfungsbericht) streichen, nur weil man damit aus...


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 glauholie7771 6. Februar 2019 
 

Schluss mit lustig - meine Grenzen zeigen 2

Ich denke, dass es eigentlich um Fragen geht wie:

Wie geht man damit um, wenn man indirekt oder direkt mit Fragen wie zur (praktizierten) Homosexualität konfrontiert wird?

Welche Maßstäbe setzt man bei hs. Personen an, wenn sich auch die moralischen Grenzen bei heterosex. Personen stark verschoben haben?

Lieber @Martin K.,
ich kann Ihre Fragen und Ihre Irritation gut nachvollziehen. Ich weiß auch, dass es nicht ganz einfach ist, für sich selbst einen Standpunkt zu finden, mit dem man sich identifizieren kann.

Das Problem dieser Thematiken (Homosexualität, Gender, Frauenrechte,...) sehe ich darin, dass diejenigen, die meinen, besonders fortschrittlich und/oder barmherzig zu sein, die moralischen Grenzen immer weiter verschieben werden.
Deshalb ist es m.M. nach sehr wichtig, besonders für einen selbst, in Bezug auf diese Themen und Fragen klare Grenzen zu setzen. Sich selbst und im Umgang mit betreffenden Personen.
Da ist, denke ich, immer sinnvoll, sich auf die Schöpfungsordnung...


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 glauholie7771 6. Februar 2019 
 

Schluss mit lustig - meine Grenzen zeigen 1

Lieber @Martin K.,
"Mir scheint, dass Sie im Zusammenhang von Homosexuellen immer nur von Homosexuellen sprechen, die sexuell aktiv sind..."
Da sich auch unter den heterosexuellen Menschen genügend Leute finden, die enthaltsam leben, die aber ebenfalls nicht in die Statistik miteinbezogen werden, ist die Schieflage m.M.nach wieder behoben.

Die Auswirkungen von hs. Praktiken nehmen Ausmaße an, wie sie bei heterosex. Personen (noch) nicht zu beobachten sind (regelmäßige Homo-Parties bei Priestern und Seminaristen bis hinein in den Vatikan, Gay-Weihnachtsmärkte mit Nacktshows auf der Bühne anstatt Darbietungen von Weihnachtsliedern, CSD als extravagantes Sex-Event, HIV-Infizierungen,...).
Das sind Fakten, die nicht zu leugnen sind.

Ja, die CSD-Umzüge repräsentieren nicht das Alltagsleben von Homosexuellen. Das hat auch niemand behauptet.
Und da wir nicht pauschalisieren wollen:
Natürlich gibt es auch genügend Fälle von hs. Beziehungen, die mit CSD usw. bestimmt nichts am Hut haben.


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 Bernhard Joseph 6. Februar 2019 
 

@Martin K.

So harmlos wie Sie sehe ich die Christopher-Street-Umzüge nicht. Solche Veranstaltungen sind darauf angelegt, im Anschein der Fröhlichkeit und Buntheit, den Sexualtrieb anzubeten. Karneval mag heutigentags zuweilen auch von Gruppen okkupiert werden, die den ursprünglichen Sinn verfälschen, der Karneval ist aber keine Zelebrierung des Sexes.

Ich würde nicht bestreiten, dass Menschen mit tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen sich rührend um Angehörige kümmern können.

Doch darum bleibt diese Tendenz bei Priestern sehr problematisch, wie ich am Beispiel Sankt Georgen aus den Schilderungen des Theologiestudenten weiß.

Und dass z.B. ein Bischof Nacktselfies von sich erstellte und diese dann an die Seminaristen verschickte, zeigt deutlich, dass hier die Eignung zum Priester völlig fehlt. Dass so etwas überhaupt möglich ist, spricht schon Bände für den Zustand eines Teils des Klerus. Offenbar ist da jedes Schamgefühl abhanden gekommen.


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 Montfort 6. Februar 2019 

@Martin K. - "Positive Aussage und keine negative"

"Es steht geschrieben: 'Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.' Dies ist eine positive Aussage - und keine negative."

Ja, die positive Aussage hat aber auch eine Bedeutung. Und mann kann ihr NICHT HINZUFÜGEN: "Und wer meine Gebote NICHT hat und sie NICHT hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren." - das wäre eine unzulässige HINZUFÜGUNG. Genau das aber geschieht mit der "hohlen Begründung" einer die Sünde verharmlosenden "modernen Barmherzigkeit", gerade im Bereich der Sexualmoral.


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 Martin K. 6. Februar 2019 
 

@hape - weil es mir keine Ruhe lässt

Ich bediene nicht die Denkfigur "So steht es geschrieben - aber". Denn mein "aber" bezieht sich nicht auf die Bibelstelle, sondern auf Ihre Interpretation derselben.

Es steht geschrieben: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren."

Dies ist eine positive Aussage - und keine negative.


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 hape 5. Februar 2019 

@Martin K. – Zum Abschluss.

Mit der Denkfigur „Ja, so steht es geschrieben. Aber …“ werden Sie nicht weit kommen. Damit verheddern Sie sich nur in ihren eigenen Gedanken. Besser wäre: „Ja, so steht es geschrieben. Daran halte ich mich.“ Auch bringt es Ihrem Bruder wenig, wenn Sie sagen „Tu es für mich.“ Sie helfen ihm mehr, wenn Sie sagen „Tu es für Jesus.“ Nicht ich stelle diese Regel auf, sondern Jesus Christus. Deshalb richtet sich Ihr großes „Aber“ In Wirklichkeit an ihn. Insofern bin ich der falsche Ansprechpartner für Ihre Empörung. –

Werter @Martin K, Joh 14, 21 zeigt ganz deutlich, das sich unsere Liebe im Halten Seiner Gebote zeigen soll. Jesus wird sich uns erst dann offenbaren, wenn er sieht, dass wir das tun. Entsprechend sagt Maria bei der Hochzeit in Kana zu den Dienern: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2, 5). Die Diener sind wir. Erst, wenn wir das Wasser in die Krüge gefüllt haben, wird Jesus seine Vollmacht zeigen. –

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.


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 glauholie7771 5. Februar 2019 
 

Das Problem ist der Umgang mit der Sexualität 2

...verwehrt bliebe, was außerdem ein Verlust für die Gläubigen darstellen würde.

Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir keine Priester, die ihre hs. Neigung frei und enttabuisiert ausleben und damit der Kirche und den Gläubigen schaden, sondern Menschen, die zu ihrer GESUNDEN Einstellung zu Partnerschaft und Sexualität stehen - egal ob als Priester oder Laie - und selbstbewusst davon Zeugnis geben, ohne sich verklemmt oder weltfremd vorzukommen. Was natürlich etwas Mut erfordert. Aber es lohnt sich bestimmt!


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 glauholie7771 5. Februar 2019 
 

Das Problem ist der Umgang mit der Sexualität 1

Jeder Mensch ist von Gott geliebt, aber nicht jede Handlung.

Das Problem ist, denke ich, nicht ein hs. Priester an sich, sondern der Umgang mit der Sexualität.
Es ist bekannt, dass sich hs. Männer viel häufiger mit HIV infizieren als heteros. Menschen. Der Grund ist, dass hs. Männer generell viel häufiger wechselnde Sexualpartner haben als heterosexuelle. Das ist auffällig.
Auch das Aufkommen von z.B Gay-Weihnachtsmärkten (Köln u.anderswo) zeigt, dass hs. Menschen tendenziell (noch) viel enttabuisierter mit ihrer Sexualität umgehen als es heterosexuell veranlagte Menschen heute tun. Wenn sich unter den hs. Priestern ein Großteil dieser weitestgehend enttabuisierten Männer im Hinblick auf ihre Sexualität findet (Homo-Parties, Missbrauch,...), ist es zum einen durch die Auswirkungen für die Kirche selbst ein Problem, sodass die Kirche handeln muss. Zum anderen wäre es aber auch für DIE Priesteramtskandidaten schwierig, die ihre Berufung ernsthaft leben wollen, wenn ihnen der Zugang...


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 Polykarp_Sm 4. Februar 2019 
 

oh.

+Martin K. +hape und die anderen Kollegen
nun fühle ich mich doch herausgefordert, meinen Senf dazu zu geben.
Also Kutschera ist ohne Frage ein verdienstvoller Wissenschaftler aber in dieser Frage sicher nicht der Richtige.
Es gibt zwei Professoren, 1: einmal Prof Artwig aus Den Haag und 2: ( Name zurzeit nicht parat) Professor in Philadelphia.
1 Artwig, holländischer Psychologe und Schwulenforscher hat sein Leben lang dazu geforscht und untersucht.
2 der Professor in Philadelphia war 50 Jahre lang selbst homosexuell und ist der Überzeugung sich selbst davon geheilt zu haben (er hat mit 68 Jahren geheiratet).
Die Ergebnisse beider Professoren lauten, Homosexualität ist nicht angeboren,sondern wird in der frühen Kindheit milieubedingt, ähnlich einer Neurose erworben, es handelt sich um einen Defekt im Gefühlshaushalt und in der Psyche...
Mehr möchte ich jetzt hier nicht mitteilen, weil mir die Zeit fehlt. Vielleicht poste ich noch Literatur von beiden Forschern, die mich überzeugten!.


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 Martin K. 4. Februar 2019 
 

@hape

Ja, so steht es geschrieben. Aber das gibt mir doch nicht das Recht zu sagen "Gott liebt Dich, der Du einige seiner Gebote nicht hältst oder ihre Auslegung anzweifelst, weniger als mich." Und wenn ich meinen Bruder von etwas abhalten will, dann sage ich auch nict "Wenn Du das tust, lieben Dich unsere Eltern nicht mehr." Sondern ich sage entweder: "Wenn Du das tust, befürchte ich diese oder jene Konsequenzen für Dich, mich, unsere Eltern oder uns alle." Oder, wenn ich die Konsequenzen gar nicht so genau benennen kann, aber dennoch schreckliche Angst vor ihnen hätte, würde ich auch sagen: "Wenn Du es irgend kannst, tu es für mich."


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 hape 4. Februar 2019 

@Martin K.

Dann lesen Sie doch mal, was Jesus selbst dazu meint: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ (Joh 14,21).

Wie Gott über unsere Liebe einmal befinden wird, hat uns Jesus, der Sohn Gottes, also klar und deutlich gesagt. Gerade darin zeigt sich ja seine Liebe zu uns. Wir sollten also nicht so tun, als hätten wir das nicht mitbekommen. Damit würden wir seine Liebe nur zurückweisen.


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 Montfort 4. Februar 2019 

Danke, werter @hape, für Ihre Klarstellung! @Martin K. ist abermals zu widersprechen

@Martin K. behauptet, dass nach Prof. Kutschera die homosexuelle Neigung "definitiv als vorgeburtlich festgelegt zu interpretieren" sei.

Allerdings gibt es eben auch vorgeburtlich nicht nur genetisch gesunde und dem Schöpfungwillen und der guten Schöpfungsordnung entsprechende pränatale psychische Entwicklungen, sondern auch - nicht zwangsläufig genetisch bestimmte! - pränatale psychische Entwicklungen, die - wie etwa Krankeiten - nicht der guten, gottgewollten psychischen Entwicklung entsprechen und zu Neigungen führen können, die - wenn sie verstärkt und verfestigt werden - den Menschen auf eine (sündhafte!) Praxis hingeneigt und -orientiert machen.

Das Leben mit einer von Gott zugelassenen "objektiv ungeordneten" Neigung ist natürlich eine besondere Herausforderung, kann aber auch zur Berufung werden, wenn ein Mensch die Bereitschaft aufbringt, nicht nur nach dem Grund, sondern primär nach dem Willen Gottes und der gottgewollten weiteren Entwicklung für das eigene Leben zu fragen.


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 Zeitzeuge 4. Februar 2019 
 

Lieber Hape!

Zu diesem für unverfälscht gläubige Katholiken durchaus leidigem Thema
empfehle ich den Artikel

"Homosexualität"

in der kathpedia, hier unter "Literatur"

zwei wichtige Verweise auf Stellungnahmen von Weihbischof em. Laun
und dem Moraltheologen Prof.Dr. Josef Spindelböck etc.!


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 freya 4. Februar 2019 
 

Diesem Mann ist nicht mehr zu helfen !!


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 hape 4. Februar 2019 

Lieber Zeitzeuge, werter @Montfort,

Die Thesen der Homosex. sind in etwa: wir sind so geboren; wir können uns nicht ändern; Therapie wirkt nicht; wir sind so gesund wie Heteros; es geht uns nicht um Sex, sondern um Gleichheit; wir fühlen uns von der Kirche diskriminiert. Deshalb soll die Kirche ihre Sexualmoral ändern. Zusammengefasst im Credo der Homosex.: ich bin schwul und das ist gut so.

Sie interessieren sich kaum dafür, wie die Lehre der Kirche zu praktizieren ist. Stattdessen fordern sie eine Änderung der Moral. Darin aber zeigt sich m.E. ein Mangel an Liebe zum Herrn.

Nun zeigt sich die Liebe zum Herrn aber gerade im Halten seiner Gebote. Das sollte doch auch homosexuellen Christen einleuchten. Ist es da noch nötig, über die Ursachen von Homosexualität zu diskutieren?

Wo diese Liebe nicht handlungsbestimmend ist, haben wir es m.E. mit einer neuen Theologie zu tun, die sich vom Katholizismus losgesagt hat.
Leider hat mein Lapsus die Homoposition „wir sind so geboren“ unterstützt. Das tut mir leid.


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 Bernhard Joseph 4. Februar 2019 
 

Werter @Zeitzeuge

"Denn da gibt es vorübergehende Tendenzen, die ja, wenn determiniert,
eigentlich nicht möglich wären."

Aus der Geschichte ist belegbar, dass homosexuelle Tendenzen stark schwanken, es also Zeiten gab, in denen diese Neigung erheblich stärker verbreitet war. C.S.Lewis beschreibt in seiner Autobiographie "Überrascht von Freude", wie an einer damaligen Knabenschule, die er besuchte, homosexuelle Praktiken zwischen älteren und jüngeren Schülern zur Normalität gehörten. Lewis lässt auch keinen Zweifel, dass diese Praktiken an anderen Knabenschulen Englands Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts üblich waren. Ein bestimmter gesellschaftlicher Liberalismus in sexueller Hinsicht habe diese Praktiken durchaus geduldet, wenn nicht gar befördert. Sexuelle Praktiken, gleich welcher Art, stehen immer in einem engen Zusammenhang zum moralischen Gesamtgefüge einer Gesellschaft.


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 Bernhard Joseph 4. Februar 2019 
 

Werter @Montfort

"...nur von einer "ZULASSUNG" Gottes in der gefallenen Schöpfung gesprochen werden, nicht aber von "gottewollter" homosexueller Orientierung"

Sie benennen damit prägnant den entscheidenden theologischen Unterschied.


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 Montfort 3. Februar 2019 

Danke @Zeitzeuge, mich hatte die Behauptung von @hape auch verwundert und irritiert.

@hape schrieb ja: "Es ist offensichtlich, dass es Gott gefiel, Menschen mit verschiedenen sexuellen Neigungen zu schaffen."

Da der Wille Gottes für homosexuelle Paare grundsätzlich NICHT erfüllbar ist: "Seid fruchtbar und vermehret euch", so kann in Hinblick auf eine tatsächlich gegebene homosexuelle Neigung - solange von einer "ungeklärten psychischen Entstehung" ausgegangen werden muss (vgl. KKK 2357; selbst eine - bis jetzt nicht nachgewiesene! -"genetische Variante" wäre nicht notwendig "gottgewollt) - nur von einer "ZULASSUNG" Gottes in der gefallenen Schöpfung gesprochen werden, nicht aber von "gottewollter" homosexueller Orientierung.

Jede Orientierung und Neigung hat doch ein angestrebtes Ziel, und selbst wenn dieses Ziel (die homosexuelle Gemeinschaft/Praxis) nicht erreicht wird (weil jemand sich um Enthaltsamkeit bemüht), so ist doch wesentlich, ob jemand auf ein gutes Ziel hingeneigt ist, oder auf ein böses Ziel hin (die praktzierte Homosexualität, die ja sündhaft ist).


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 per_plex 3. Februar 2019 
 

wirklich schräge Entwicklung. Quo vadis Kirche?

Ob in Zukunft wohl häufiger als bisher solche Meldungen wie unten die Priesterschaft beschämen werden, wissen wohl nur die Regenten der künftigen RoséSeminare.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/-vatikan-callboy---suspendierter-pfarrer-aus-bamberg-war-mein-kunde-7936482.html


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 Geroni 3. Februar 2019 
 

Das Vorgehen dieses Regens verwundert,

denn alle Päpste haben sich dagegen ausgesprochen. Meine Meinung: wenn ein Priesteramtskandidat sich als homosexuell erweist, kann er nicht aufgenommen werden.
Warum wohl? Wie will man ihn denn später in Gemeinden schicken-mit Verweis er sei homosexuell?!- also Vorsicht halbwüchsige Jungs, Ministranten, etc.?
Bestimmt nicht! Dann kämen die bekannten Probleme also wieder auf.
Was ganz anderes ist es, wenn die Homosexualität erst später zum Vorschein kommt-und das gibt es leider-da muss dann wirklich offen drüber geredet werden ohne Scheu mit dem Beichtvater oder dem geistlichen Führer.
Dann sollte der Priester oder Diakon anders eingesetzt werden, wo er der Versuchung ausweichen kann.


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 doda 2. Februar 2019 

Deutsche Tagespost: Münsteraner Regens: Homosexuelle Seminaristen nichts „Sensationelles"

Verwirrung: (2/2)
"Praktizierte Sexualität in jeder Form bezeichnete er zugleich als „Ausschlusskriterium“. „Wir müssen unterscheiden zwischen einer homosexuellen Orientierung eines Menschen und homosexueller Praxis“, so Menke-Peitzmeyer. Nur Letztere schließe Männer SEINER MEINUNG nach vom Priesteramt aus." https://m.die-tagespost.de/kirche-aktuell/online/Muensteraner-Regens-Homosexuelle-Seminaristen-nichts-Sensationelles;art4691,195422


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 hape 2. Februar 2019 

Der ist es, der mich liebt.

Es ist offensichtlich, dass es Gott gefiel, Menschen mit verschiedenen sexuellen Neigungen zu schaffen. Gott hat aber nicht nur sexuelle Neigungen gegeben, sondern auch Gebote, wie damit umzugehen ist. Neigungen und Gebote sind also als Einheit zu betrachten.

Diese Gebote zeigen nun, dass Gott von Homosexuellen etwas anderes erwartet, als von Heterosexuellen. Das Priesteramt ist Heterosexuellen vorbehalten. Homosexuelle müssen also andere Aufgaben haben.

Wir wissen nicht, warum das so ist. Wir wissen aber, dass es so ist. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Gebote Gottes infrage zu stellen. Es ist noch nicht mal unsere Aufgabe, die Gebote Gottes voll umfänglich zu verstehen.

Unsere Aufgabe ist schlicht und einfach das Befolgen dieser Gebote, und zwar aus Liebe zu unserm Schöpfer. „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ (Joh 14,21).


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 Montfort 2. Februar 2019 

@Martin K. - Ihre Behauptungen sind wissenschaftlich nicht begründet

Eine "Orientierung" oder "Neigung" ist weder Schicksal noch "gottgegeben", wohl in der (pränatalen) Entwicklung und vom jeweiligen Umfeld geprägt, aber doch auch in eigener Verantwortung gestaltbar und veränderbar - und jedenfalls entsprechend der lebensfördernden kirchlichen Moral zu "ordnen".


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 Martin K. 2. Februar 2019 
 

@Bernhard Joseph

Der Begriff "sexuelle Orientierung" besagt nicht, dass der Mensch der Orientierende ist - im Gegenteil. Er drückt ja aus, dass der Mensch keinen Einfluss auf die sexuelle Ausrichtung hat, weil diese nicht willentlich beeinflusst werden kann. Bei der Homosexualität scheinen hier epigenetische Prozesse eine Rolle zu spielen, die in prähistorischen Zeiten für das Überleben einer Sippe vorteilhaft waren. In biblischen Zeiten änderten sich dann serh schnell die Lebensbedingungen und Familienstrukturen und die Menschen versuchten - auch mit Hilfe der Religion - ihren Umgang mit der vorgebenen Sexualität den neuen Bedingungen anzupassen. Wer seine Sexualität nicht mehr leben wollte, konnte in der Kirche als Priester oder Ordensmensch Ersatz für sein überlebenswichtiges Bedürfnis nach starker Bindung und Sippengemeinschaft finden. Wenn die Kirche diese Tür nun für Homosexuelle ersatzlos zumacht, kapituliert sie vor der historischen Aufgabe, die ihr gestellt ist.


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 Montfort 1. Februar 2019 

@Martin K. - Da es in der Natur auch Fehlentwicklungen gibt,

die weder wünschenswert noch anstrebenswert sind, ist auch nicht jede sexuelle Orientierung "natürlich" oder "gottgewollt", sondern fallweise sogar "wider-natürlich" oder "ab-normal", lateinisch "pervers", "ver-kehrt". Was keine VERurteilung von Menschen, aber sowohl ihrer aus der Fehlentwicklung und -orientierung entspringenden Handlungen bedeuten darf!


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 Bernhard Joseph 1. Februar 2019 
 

@Martin K. / Ergänzung

"...sondern die göttliche Orientierung sich uns aus der Offenbarung erschließt."

Hinzu kommt das natürliche Sittengesetzt, d.h. jeder Mensch hat ein Bewusstsein von Gut und Böse, das aber durch die Einwirkung Satans getrübt, ja gänzlich verfälscht werden kann, sofern sich der Mensch von der Ausrichtung auf Gott abwendet.

Sexualität dient der natürlichen Weitergabe des Lebens. Daher können nur Mann und Frau eine Sexualität leben, die diesem göttlichen Willen entspricht. Fehlt der Sexualität diese naturhafte Ausrichtung, so wird sie zur bloßen Begierde, die dann alle möglichen Formen des Exzesses annehmen kann.

Der von der bloßen Begierde bestimmte Mensch ist nicht frei, sondern wird zum Sklaven seiner Begierde, die den sinnentleerten Trieb als perpetuiertes Lustprinzip vergöttlicht.


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 Martin K. 1. Februar 2019 
 

@Montfort

Keine Sexualität ist "in Ordnung" oder "nicht in Ordnung" - auch die heterosexuelle nicht. Sexualität und damit auch alle sexuellen Orientierungen sind natürliche und - wenn man Gott nicht von der Natur scheiden will- auch gottgewollte Vorgaben, zu denen wir uns als Menschen verhalten müssen. Die Frage ist daher nur: was ist in einem speziellen Falle ein gottgefälliges Verhalten? Und nach dem Gebot der Nächstenliebe müssen wir uns dabei auch fragen: Was bedeutet Nächstenliebe einem Menschen gegenüber, der nicht die gleiche Orientierung hat wie wir?


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 Montfort 31. Jänner 2019 

Nun, Herr "Regens", drehen wir ihren "Spieß" doch einfach um!

Wenn Sie also implizit behaupten, dass eine "homosexuelle Orientierung" eines Menschen in Ordnung oder gar gottgewollt sei, und eine "Orientierung" (oder "Neigung") natürlich auf die entsprechende Praxis (Handlung) ausgerichtet ist, warum sollte denn dann die "homosexuelle Praxis" schlecht und nicht zu dulden sein?

Mit Ihrer Argumentation müssten (!) Sie dann auch pädophil, sadistisch, sodomistisch oder kannibalisch "Orientierte" in "Ihr" Seminar aufnehmen, solange sie nicht zur Praxis schreiten.. . - was sicherlich bei der jeweiligen "reinen Orientierung" mit "tausendprozentiger" Wahrscheinlichkeit auszuschließen wäre. ;-) :-(


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 Zeitzeuge 31. Jänner 2019 
 

Werte(r) Doda und sol,

danke, Doda, für den wichtigen Auszug a.d.
Ratio fundamentalis, die zusammen mit der von mir genannten Instruktion gelesen werden sollte!

Werte(r) sol,

die Frage geht nicht, wie der Paderborner Regens suggerieren möchte, um praktizierte oder nicht praktizierte Homosexualität, sondern, ob der Kandidat
über tiefsitzende hs. Tendenzen verfügt,
oder ob derartige Tendenzen bei ihm vorübergehend, z.B. i.d.noch nicht abgeschlossenen Reifezeit vorhanden waren, diese müssen aber wenigstens
3 Jahre v.d. Diakonenweihe eindeutig
überwunden sein, vgl. § 200 der RF.

Darüber, daß d. ganze, sehr genaue Prüfung d.d. Bischof in jedem Einzelfall
im Endeffekt eine Vertrauensfrage ist,
deren falsche Beatnwortung schwer sündhaft wäre, habe ich ja schon geschrieben.

Wer dabei lügt, erschleicht sich mit falschen Angaben das Weihesakrament,
da er wichtiges Weihehindernis arglistig
verschweigt. M.E. sollte
vor der Befragung mitgeteilt werden, daß
die korrekte Beantwortung unter schwerer
Sünde verpflichtet!


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 Zeitzeuge 31. Jänner 2019 
 

Berichtigung: Da niemand den Dreifaltigen GOTT betrügen kann

ist natürlich richtig.

sol: Wie ich eben schrieb, ist es im Endeffekt eine Vertrauensfrage bzgl. der hs Tendenzen bei der
akribisch durchzuführenden Prüfung der
Kandidaten, den sog. Skrutinien.

Da es sich um eine schwerwiegende Angelegenheit handelt, Zulassung
zum Weiheamt, der Priester handelt bei der Wandlung u. der Lossprechung i.d. Beichte in persona Christi,wäre eine Lüge schwer sündhaft,
jeder gläubige Katholik weiß, was das
für das Ewige Heil bedeutet!

Bzgl. In persona Christi verweise ich
auf den gleichlautenden Artikel i.d. kathpedia

Die Ratio fundamentalis und die genannte
Instruktion sind online verfügbar!


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 doda 31. Jänner 2019 

Die Lehre der Kirche ist eindeutig

In der Verlautbarung des Apostolischen Stuhls Nr.209 der Kongregation für den Klerus mit dem Titel 'Das Geschenk der Berufung zum Priestertum'(Ratio Fundamentalis Institutionis Sacerdotalis) kann man unter Punkt 199 lesen:
"Hinsichtlich der Personen mit homosexuellen Tendenzen, die in die Seminare eintreten oder die im Verlauf der Ausbildung diese Tendenzen entdecken, kann die Kirche im Einklang mit ihrem Lehramt- bei aller Achtung der betroffenen Personen-jene nicht für das Priesterseminar und die heiligen Weihen zulassen...die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Neigungen haben oder eine sogenannte ' homosexuelle Kultur' unterstützen."
Diese Verlautbarung kann jeder bei DBK in Bonn bestellen und nachlesen, dass der Paderborner Regens beabsichtigt, gegen das authentische Lehramt der Kirche zu handeln.


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 Zeitzeuge 31. Jänner 2019 
 

Werter Bernhard Joseph!

Lt. einem Bericht in katholisches.info vom
31.10.18 -Die Homo-Kardinäle- wurde diese
Lobby schon Anfang der 60er Jahre in den USA aktiv, dieses nur als Info.

Bzgl. tiefsitzender oder vorübergehender
homosexueller Tendenzen verweise ich auf
die Instruktion des Vatikans über Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen vom
04.11.2005, die teilweise wörtlich in die Ratio fundamentalis vom 08.12.2016
übernommen wurde.

Die in § 203 der RF geforderte akribische Prüfung der Kandidaten ist im Endeffekt ausschlaggebend, die Endverantwortung liegt beim Bischof.

Da wir nicht von einem säkularen Vorstellungsgespräch reden, ich war Personaler, auch da sind falsche Angaben
untersagt, sondern von das Übernatürliche berührenden, existenziellen Fragen betr. der Zulassung zu einem vom Herrn eingesetzten Sakrament reden, wäre die
Lüge eines Kandidaten bzgl. hs Tendenzen
schwer sündhaft mit allen Konsequenzen, da niemand der Dreifaltigen GOTT betrügen kann!


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 Sol 31. Jänner 2019 
 

Frage

Es soll unterschieden werden zwischen homosexueller Orientierung und Praxis. Kann mir jemand einmal erklären, wie diese Unterscheidung bei der Aufnahme in das Priesterseminar herbeigeführt werden soll?


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 Ulma 31. Jänner 2019 
 

Legitimieren, Kaschieren, Relativieren, worum geht es?

Viele Fragen drängen sich auf, wenn man diesen Artikel liest.
-Stellt diese Forderung nur die Legitimierung einer Realität dar, die es schon längst in so manchen Priestersemiaren gibt?
- Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?
-Welche normal und klar denkenden Eltern würden einem Sohn zustimmen in solch ein Priesterseminar zu gehen?
-Homosexualität und Missbrauch stehen in einem engen Zusammenhang.
-Warum soll die gesunde Tradition aufgeweicht werden?
-Soll das Priestertum zerstört werden?
-Wo ist der Aufschrei des Bischofs?

Umkehr zum Herrn, die Sünde und Schwäche überwinden durch Gebet, Buße und Fasten.

Ein geheiligte Leib beschwert die Seele nicht.
Er ist die ihr bereitete Wohnstätte, die ihr ein freies und heiliges Leben ermöglicht. (Edith Stein)


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 Martin K. 31. Jänner 2019 
 

@petrafel

"Was mich in diesem Zusammenhang mehr denn je interessieren würde, ist, warum vor allem hs. Männer Priester werden wollen. Für längst vergangene Zeiten verstehe ich das, für Westeuropa im 21. Jh. verstehe ich es nicht."

Ich denke dahinter steht unter anderem nach wie vor der Wunsch, einen Ersatz für eine eigene Familie zu haben, ohne sich gegen den eigenen Glauben stellen zu müssen. Als Priester darf man sich ja gegenüber der Gemeinde ja auch ein bisschen auch als Familienvater fühlen.


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 Paul-Lukas 31. Jänner 2019 
 

--

Wenn das so weiter geht, dann wird sich wohl die Kath Kirche bald aufteilen MÜSSEN in
"marx"istisch-katholisch vs. Katholisch

Ich bin für "katholisch, wie es immer bis heute war" !!!

Die marxisten sollen sich einen eigenen Club eröffnen, wo sie rumtollen können


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 Bernhard Joseph 31. Jänner 2019 
 

@myschkin - Konstruierte Wirklichkeit versus realer Wirklichkeit

Von der realen Lebenswirklichkeit abstrahierend, könnte man Ihrem Einleitungssatz natürlich zustimmen. Nur zeigt eben die reale Wirklichkeit im Gegensatz zu einer rein konstruierten, dass Menschen mit tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen im Priesterstand die an sie gestellten Anforderungen oft nicht erfüllen.

Ich denke an solche krassen Verfehlungen, wie das Erstellen von Nackselfies durch einen Bischof, um diese dann seinen Seminaristen zu schicken. Sie werden mir doch sicher zustimmen, dass solche Auswüchse eine völlige sexuelle Enthemmung vermuten lassen, wobei nur die Spitze des Eisberges sichtbar wird. Von Gay-Partys im Vatikan war erschreckender Weise auch schon zu lesen und dieser Kardinal McCarrick scheint ja wenig Scham bezüglicher seiner sexuellen Präferenzen gehabt zu haben.

Zudem habe ich hier schon an früherer Stelle darauf hingewiesen, dass mir ein Theologiestudent in den frühen 80er Jahren von verheerenden Zuständen am Priesterseminar Sankt Georgen berichtet hat.


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 Lamartine 31. Jänner 2019 
 

Begriffe

Zur "Keuschheit" sind alle Christen verpflichtet, Unverheiratete und auch Eheleute! Natürlich in verschiedener Weise, aber "Keuschheit" bezieht sich zunächst auf die Art und Weise, wie Sexualität gelebt wird. Der Kernpunkt des Zölibatsversprechens ist die Enthaltsamkeit, wobei einige Kanonisten die These vertreten, dass sie auch nach einer Heirat verpflichtet. Bei ständigen Diakonen, die verheiratet sind, hat allerdings die Kommission für die Auslegung des CIC erklärt, dass sie in der Ehe trotz Zölibatsversprechen nicht enthaltsam leben müssen. Eine zweite Heirat nach dem Tod der Frau ist aber ausgeschlossen (ausser mit päpstl. Dispens).


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 hape 31. Jänner 2019 

@Bernhard Joseph

Herzlichen Dank für Ihren Link zur Predigt von Prof. Georg May. Durch ihn fühle ich mich in meiner Position bestätigt.

Bemerkenswert finde ich den letzten Abschnitt seiner Predigt, die ich mir erlaube, hier zu zitieren:

"Die Tübinger Theologische Quartalschrift schrieb im Jahre 1831: 'Die Aufhebung des Zölibats wird kommen..' Seitdem sind fast 200 Jahre vergangen, aber der Zölibat steht noch. Ich weiß nicht, meine lieben Freunde, was die Zukunft bringt. Vielleicht kämpfe ich auf verlorenem Posten, weil maßgebende Leute in der Kirche das heilige Gesetz des Zölibats innerlich bereits aufgeben haben. Aber: Lieber will ich mit wehender Flagge untergehen, als die Fahne verraten, unter der ich angetreten bin!"

Herr Prof. May, Ihrem Bekenntnis zum Zölibat schließe ich mich an. Als Ehemann habe ich mich vor Gott und meiner Frau zu einem Leben in Keuschheit und Treue verpflichtet. Lieber will ich mit wehender Flagge untergehen, als die Fahne zu verraten, unter der ich angetreten bin!


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 Lamartine 31. Jänner 2019 
 

@winthir

Das Zölibatsversprechen bezieht sich zunächst auf die "vollkommene und immerwährende Enthaltsamkeit" (can. 277 §1) und daraus folgend auf die Unmöglichkeit, zu heiraten. "Mit einer Frau ins Bett gehen" ist also ein Bruch des Zölibatsversprechens, nicht erst eine (zivile) Heirat.


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 Lamartine 31. Jänner 2019 
 

@stefan fleischer

Der Versuch eines Klerikers, zu heiraten, *und sei es auch nur zivil*, ist eine Straftat, die die weitere Ausübung des Amtes und den Empfang weiterer Weihen ausschließt, auch wenn der Grund (Zivilehe zB) wegfallen sollte. (Can 1044 §1 n.3)


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 Bernhard Joseph 31. Jänner 2019 
 

@winthir - "...die wirklich (!) zölibatär leben"

Was besagt das Adverb "wirklich" nach Ihrer, respektive der mit Ihnen befreundeten Priester?

Doch nur, dass die Ihnen bekannten Priester keine kirchenrechtlich gültige Ehe anstreben. Sexuelle Beziehungen jeder anderen Art wären also nach der von Ihnen gelieferten Definition wirklich (!) möglich!

Dass Menschen mit tiefsitzend homosexuellen Tendenzen gerade kein Interesse an einer kirchenrechtlich gültigen Ehe haben, sollte nicht weiter belegt werden müssen.

Die von mir unten verlinkte Predigt von Prof. Dr. Georg May ist sehr lesenswert, was das Verständnis des Zölibates anbetrifft.


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 Chris2 31. Jänner 2019 
 

Allein schon wegen des Missbrauchsskandals,

bei dem etwa 80% der Opfer Buben waren (etwa der Kehrwert des Durchschnitts), würde ich das Risiko ncht eingehen.


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 doda 31. Jänner 2019 

Es gibt Äußerungen von Repräsentanten der sogenannten 'Homolobby',

das ein 'Homosexueller' auf bis zu 2000 Sexualpartner im Laufe seines Lebens kommt.
Der Paderborner Regens meint, die von ihm Aufgenommenen leben zölibatär, weil sie es ihm versprochen haben?
Ich frage mich angesichts der Realität, ob seine Entscheidung nur dümmlich ist oder schon boshaft?


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 myschkin 31. Jänner 2019 
 

Wenn die Leute

enthaltsam leben, ist es doch egal, ob sie homo- oder heterosexuell sind. Kurzum, ich verstehe die Aufregung nicht.


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 Hadrianus Antonius 31. Jänner 2019 
 

Geistliches Bankrott

Sehen wir es positiv: der Regens ist wenigstens ehrlich.
PFranziskus hat wohl in Dezember 2018 laut herausposaunt daß Homosexuellen mit "tief verwurzelten Tendenzen" nicht in Priesterseminaren aufgenommen werden sollten und daß Eltern eines Kindes mit homosexuellen Neigungen sofort mit dem Kind zum Psychiater ehen solle (sic!), und hat in 2014 schon geraunt, daß "alles, was ein Papst sagt, natürlich zum Lehramt gehört" (das hat der Regens von Paderbon dann doch vergessen :-) )
PF hat natürlich beim homo/ephebo/pistolophilem Fall Mario Battista Ricci dazu auch gesagt: "Who am I to judge?" und der Regens kann deshalb auch für sich in Anspruch nehmen, daß er nicht "judge"n kann ;-)
Die postkonziliäre Kirche kapseist:
beladen mit pädophilen Skandalen und jetzt coram publico ein Lavendelseminar.
Die Doktrin und die Wahrheit sind schon lange weg.

Omnia instaurare in Christo


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 Bernhard Joseph 31. Jänner 2019 
 

@winthir - Was sollen solche unsinnigen Formaltricksereien

Die Ihnen gut bekannten Priester scheinen den theologischen Sinn des Zölibates nicht zu verstehen, sonst würden sie nicht so einen Unsinn erzählen. Da der Priester durch den Zölibat der Kirche angetraut ist, handelt es sich nicht um eine leere Formalie, die man trickreich umgehen kann, sondern der Priester ist zur Keuschheit verpflichtet, weil er sich ganz Gott gibt!

Für den Priester stellt Unkeuschheit eine Abkehr von der Treue zu Gott dar.

Was mich an solchen theologischen Tricksereien am meisten erschüttert, ist die klare Absicht, Gott zu betrügen. Schlimmer kann ein Priester seine Berufung gar nicht verfehlen.

Man sieht wieder einmal wohin theologische "Führung" von Leuten wie Ansgar Wucherpfennig führen!

Prof. Dr. Georg May: Der katho­li­sche Pries­ter ist Stell­ver­tre­ter Christi als Hirt, Leh­rer und Sakra­men­ten­spen­der. Er soll und muss sei­nem Herrn mög­lichst weit­ge­hend ange­nä­hert sein. Diese Annä­he­rung geschieht grund­le­gend im Sakra­ment der Pries­ter­weihe.

www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2014/20140817/


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 lesa 31. Jänner 2019 

Anweisungen, denen keine Sanktionen folgen, sich fast.


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 michael1500 31. Jänner 2019 
 

Mat. 5:28

Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
Ist es nicht bei der Ehe auch schon so. Auch wenn der Ehebruch nicht wirklich ausgeführt wird ich aber in meinen Herzen daran denke, dann habe ich diese Gebot eigentlich doch schon gebrochen oder nicht?
Entscheidend ist immer die Gesinnung im Herzen. Wenn jemand Gott von ganzen Herzen liebt und ihm zu ehre ein Priester werden will, dann wird er auch nur diese Gedanken in seinen Herzen haben. Hoffentlich finden wir solche Priester und Hoffentlich haben alle Christen diese Liebe zu Christus in den Herzen.
Mögen wir alle auch im Gedanken arglos-gutmütig sein und einfach als gute Christen, die auf das Gute bedacht sind durch leben gehen und uns nie hin zu nichtigen Gedanken wenden.
Selig, die arm sind vor Gott denn ihnen gehört das Himmelreich


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 Stefan Fleischer 31. Jänner 2019 

@ winthir

"Zölibatsverpflichtung ist eine kirchenrechtliche Bestimmung, die besagt, daß in der lateinischen Kirche der Kleriker ab Diakonatsweihe keine kirchenrechtlich gültige Ehe eingehen kann. Nicht mehr - aber auch nicht weniger."
Mit dieser Definition – wenn das "nicht mehr aber auch nicht weniger" stimmt - bricht kein Geistlicher sein Zölibatsversprechen, solange er nicht kirchlich heiratet, selbst wenn er mit einer Partnerin oder einem Partner eine eheähnliche Verbindung eingeht. Ob das der Sinn des Zölibatsversprechens ist, oder ob wir nicht wieder den Begriff der Ehelosigkeit mit dem früheren Begriff der Keuschheit ersetzen müssten, das ist die Frage. Sie betrifft meines Erachtens auch die Ordensgelübde.


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 Hausfrau und Mutter 31. Jänner 2019 
 

man kann auch lange um den heißen Brei herumreden

@winthir:so oder so ist m.E. die Frage: wollen wir homosexuell veranlagte Männer zu Priester ausbilden, ja oder nein?

NEIN!

Allerdings finde ich die ganze Diskussion in der Presse und auch hier unter den Kommentaren sehr wichtig, weil Argumente kommen, die uns Einblicke der RECHTFERTIGUNG der Weihe von Homosexuellen vorgetragen werden. M.E. reicht es nicht, dass Ganze unter dem Schirm des Liberalismus zu verstecken.

Viel mehr befürchte ich, dass -wie leider "gerüchtweise bekannt" ist, dass viele bereits geweihte Priester diese Neigung haben- es darum geht, bisherige Praxis, nämlich die der Weihe von Homosexuellen, zu rechtfertigen.

H&M


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 winthir 31. Jänner 2019 

hape: ein Homosexueller kann zölibatär leben.

ich weiß das (nein, nicht von mir, sondern von mehreren mir gut bekannten und befreundeten Priestern, die wirklich (!) zölibatär leben.

Zölibatsverpflichtung ist eine kirchenrechtliche Bestimmung, die besagt, daß in der lateinischen Kirche der Kleriker ab Diakonatsweihe keine kirchenrechtlich gültige Ehe eingehen kann. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

Wenn nun ein zum Zölibat Verpflichteter (ich sag's mal einfach so) mit einer Frau in's Bett geht, hat er nicht gegen den Zölibat verstoßen, sondern gegen das Keuschheitsgebot der Kirche.


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 winthir 31. Jänner 2019 

danke, Zeitzeuge, für die erklärende Ergänzung, und für den link)

(übrigens: Sie haben mein Wissen erweitert. Ich wußte bisher nicht, dass das Kirchenrecht festlegt, dass der Tag vierundzwanzig Stunden hat ;) )

So. ich hab's gelesen - die für mich spannende Frage ist: Wie möchte man unterscheiden zwischen vorübergehenden homosexuellen Neigungen und tiefsitzenden homosexuellen Neigungen?


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 Mr. Incredible 31. Jänner 2019 
 

@michael1500

Nein, Neigung ist keine Sünde.


Die Frage in Bezug auf Priester ist nicht die Sünde, sondern andere, positive Kriterien. Diese hat @hape unten recht schön aufgezeigt.


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 petrafel 31. Jänner 2019 
 

Wird bisher gefragt?

Wenn zukünftig homosexuelle Männer als Priesteramtskandidaten zugelassen werden sollen, müsste es bedeuten, dass sie bisher abgelehnt wurden. Wurden sie das? Offenbar nicht. Und wurde bisher gefragt: "Sind Sie homosexuell? Dann können wir Sie leider nicht aufnehmen." So ein Unfug!
Ich hätte ja nicht mal ein Problem mit homosexuellen Priestern, wenn diese aus Überzeugung(!)enthaltsam leben würden und wenn es Einzelfälle wären. Aber ich kenne leider die Zahlen und Beispiele zum Thema und die daraus resultierenden Probleme. Der Papst kennt sie auch und hat sich eindeutig geäußert. Was will der Regens uns also sagen? Alles halb so schlimm? Es ist nicht "halb so schlimm"! Was in den letzten Jahren bekannt wurde, ist eine Katastrophe!
Was mich in diesem Zusammenhang mehr denn je interessieren würde, ist, warum vor allem hs. Männer Priester werden wollen. Für längst vergangene Zeiten verstehe ich das, für Westeuropa im 21. Jh. verstehe ich es nicht.


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 Couperin 31. Jänner 2019 
 

Tiefsitzende Tendenzen

Solange Kandidaten mit heterosexuellen Tendenzen aufgenommen werden,kann man auch homosexuelle Männer aufnehmen - vorausgesetzt, sie halten wie die Heterosexuellen den Zölibat. Vertraut man diesbezüglich den einen und den anderen nicht, bleibt nur das Mittel, das angeblich Origenes bei sich angewandt hat - in freier Auslegung von Mt 5,29f und Parallelen.


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 Polykarp_Sm 31. Jänner 2019 
 

aus gehabten schaden nix gelernt

+je suis
hahaha ich musste lachen.
genau der passende song für solche wortmeldungen...


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 Eliah 31. Jänner 2019 
 

Praktische Probleme

Den Paderborner Verantwortlichen mag schnuppe sein, dass sie mit ihrer Homosexuellen-Anbiederung den Boden des Glaubens verlassen. Sie handeln sich aber irdisch-praktische Probleme ein, die ihnen noch graue Haare bescheren werden. Zum Beispiel: Wie wollen sie sicherstellen, dass im Seminar ein ausreichender Homo-Anteil erreicht wird? Die applaudierenden Medien werden nach dieser Ankündigung Taten sehen wollen. Werden die schwulen Priesteramtskandidaten namentlich benannt? Das wäre im Sinne einer progressiven Öffentlichkeitsarbeit unbedingt vonnöten. Wie will man sicherstellen, dass die Quotenhomos wirklich „andersherum“ sind und sich nicht nur fälschlich als solche outen, um aufgenommen zu werden? Mit Zeugenaussagen oder eidesstattlichen Erklärungen? Was wird mit Kandidaten, die der Wunschvorstellung des Regens entsprechen, aber vorkonziliare Verhaltensweisen an den Tag legen? Gibt es nach der Weihe eine Kennzeichnung für gleichgeschlechtlich orientierte Priester (Regenbogenstola)?


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 michael1500 31. Jänner 2019 
 

Ist eine Homosexuelle Neigung nicht schon an und führ sich eine Sünde?

Der Heilige Paulus sagt, wer sich der Sexualität enthalten kann der soll es tun, er bleibe ohne Frau und diene Gott, dies ist der bessere Weg. Wer sich aber nicht enthalten kann der heirate, auch dieser sündigt nicht, weil die Ehe zwischen Mann und Frau geheiligt ist, außerhalb der Ehe ist es aber Sünde. Aber auch die Selbstbefriedigung ist lt. kath. Kirche eine Sünde. Wer Gott liebt, der tut den Willen des Vaters. Der Vater sagt, dass Homosexualität ein Gräuel ist. Ist nicht auch schon die Neigung ein Abfall gegen die Liebe des Vaters? Wo man lieber seiner eigenen Lust nachgehe und sein Auge nach dem falschen ausrichtet. Ist da nicht schon Finsternis in jemanden, der eine solche Neigung hat?
Matt. 6,22-23
Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!


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 michael1500 31. Jänner 2019 
 

Eine solche Aussage gegen die Meinung des Papstes zu äußern ist wirklich nicht klug.

Will er Streit suchen mit Rom und die Christen noch mehr entzweien. Es hat gute Gründe warum man keine Priester mit homosexuellen Neigungen mehr zulassen will.
Der wichtigste Grund ist aber der Übergriff auf Kinder von Priestern, der wie statistisch nachgewiesen sind, viel mehr Knappen betreffen. Daher sollte man um Kindermissbrauch auszuschließen keine Männer zum Priesterseminar zulassen die homosexuelle Neigungen haben.
Wer dies außer Acht lässt wirkt gegen die Kirche und Christus weil er in Kauf nimmt, dass es wieder vermehrt solche übergriffe geben könnten. Wer nicht mit Christus sammelt, der zerstreut die Schaffe und lässt es zu, dass viele an der Kirche Anstoß nehmen und aus ihr austreten. Sollen nur mehr die Homos in der Kirche übrig bleiben?


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 je suis 31. Jänner 2019 

EINE ZEILE...

aus Curd Jürgens Lied (60 Jahre und kein bischen weise)sollte sich der Paderborner Regens immerwieder "vorsingen":
...AUS GEHABTEN SCHADEN NICHTS GELERNT (!)


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 Mr. Incredible 31. Jänner 2019 
 

Das ist allerbestenfalls an Idiotie grenzende Naivität.

Ansonsten: Siehe McCarrick.
Der Gedanke liegt nahe, ich muss nicht mal ein aussergewöhnlich scharfer advocatus diaboli sein.
Ein Schlag ins Gesicht aller Missbrauchsopfer.

Dann allerdings fehlen mir die angemessenen Adjektive zur Beschreibung des Charakters dieser Aussage.


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 Sebi1983 31. Jänner 2019 
 

Tja, von den sog. Liberalen gelten die Worte von Papst Franziskus nur,

wenn sie in die eigene ideologische Agenda passen.

Den künftigen Spitznamen des Paderborner Priesterseminars kann man sich jetzt schon vorstellen: die rosa Burg.

Die künftige Zusammensetzung des Paderborner Klerus hat der dortige Erzbischof zu verantworten.


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 Dr. Daniel Langhans 31. Jänner 2019 
 

Die Äußerungen von hape übertreffen in ihrer Prägnanz alles, was an "Pastoral"-Geblubber zu hören wa

Wann wird ein Regens offiziell erklären, dass
- Personen des sog. "Dritten Geschlechts"
- Menschen mit pädophilen Neigungen
- etc
von ihm ins Seminar aufgenommen werden?

Es ist nicht das Charisma der Prophetie erforderlich um festzustellen: Es wird vom Papst auf diese ungeheuerliche Eigenmächtigkeit des Paderborner Regens keine Reaktion kommen, gar nichts.

Vom USP (= Charakteristikum) des Heiligen Stuhles, sichtbarer Ausdruck und zugleich Werkzeug der Glaubens-Einheit des (nicht nur katholischen) Christentums zu sein, ist unter dem Bergoglio-Papst nichts mehr übrig geblieben (wie die diametral entgegengesetzte Interpretation und Umsetzung von "Amoris Laetitia" gezeigt hat.

Man braucht deshalb nicht verzweifeln, doch es scheint erforderlich, sich die veränderte Situation klar bewusst zu machen. Entscheidend ist das persönliche Zeugnis für die Wahrheit: 2 Timoteus 4.6


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 fenchel 31. Jänner 2019 
 

oder das

+Zeitzeuge
Sie meinen sicher das hier:
http://www.clerus.va/content/dam/clerus/Ratio%20Fundamentalis/Das%20Geschenk%20der%20Berufung%20zum%20Priestertum.pdf


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 fenchel 31. Jänner 2019 
 

nein, es wird immer unerträglicher!

seit 2016 gibt es klare Richtlinien, das hier:

http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/documents/rc_con_ccatheduc_doc_20051104_istruzione_ge.html

Mag man zum Papst stehen wie man will, aber er hat in seinem neuesten Buch klar Stellung bezogen!
Und ich war bislang der Meinung, Paderborn hat doch bereits in ihren Reihen genug an Homos, die brauchen also offensichtlich noch mehr von denen.
Oder müssen sie endlich die Flucht nach vorne antreten und die vielen schwulen Priester legitimieren?.....
Hallo Herr Regens Menke-P., ich warte auf ihr Outing, am Besten wieder im WDR, mal im Landesfunkhaus auf offener Bühne oder eher hier auf kath.net! ? Wie wäre das denn?
Zwischenfrage: Welcher Priester verspricht eigentlich bei seiner Weihe dem Bischof und damit dem Papst noch seinen Gehorsam?
Bitte um Antwort!


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 Zeitzeuge 31. Jänner 2019 
 

Werter Winthir, Entschuldigung!

Da war ich wohl zu hastig, gemeint ist
die von Papst Franziskus apporobierte
Ratio Fundamentalis Institutionis
Sacerdotalis

Das Geschenk der Berufung zum Priestertum

der Kongregation für den Klerus

vom 08.12.2016!


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 winthir 31. Jänner 2019 

welche Paragraphen sind gemeint, Zeitzeuge?

CIC kann wohl nicht gemeint sein - in c.202 CIC ist z. B. geregelt, dass ein Tag 24 Stunden hat.


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 JuM+ 31. Jänner 2019 
 

Wie steht es um den Gehorsam des Bischofs?

Handelt der Regens gar in seinem Auftrag?


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 Bernhard Joseph 31. Jänner 2019 
 

Typisches Vorgehen bestimmter Gruppen

"Das Erzbistum Paderborn möchte in Zukunft auch homosexuelle Priesteramtskandidaten ganz offiziell akzeptieren."

Daraus lässt sich entnehmen, dass man homosexuelle Priesteramtskandidaten bislang immer schon inoffiziell akzeptiert hat, obwohl dies Papst Benedikt XVI. untersagt hat.

So sieht eben in Paderborn Papsttreue aus!

Langsam verstehe ich, wie es zu Zuständen wie denen im Bistum Orán in Argentinien kommen konnte. Offenbar sind einige Bischöfe mehr mit der Beförderung sexueller Präferenzen beschäftigt, denn mit der Verkündigung des Evangeliums, wie das Beispiel Oran überdeutlich belegt.

So weit mir bekannt, dienen Priesterseminaren nicht der Anbahnung gleichgeschlechtlicher Liebschaften, auch nicht durch Verbreitung von bischöflich erstellten Nacktselfies, wie ja im Bistum Orán geschehen.

Solche Vorgänge zeigen, dass Priesterseminare zu Zwecken missbraucht wurden, die dem Evangelium diametral entgegenstehen.

Daher muss jedem Risiko des Missbrauchs vorgebeugt werden.

www.kath.net/news/66644


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 hape 31. Jänner 2019 

Frage

mit dem Vorpreschen des Priesterseminars stellt sich mir erneut die Grundsatzfrage, inwieweit ein Homosexueller überhaupt zölibatär leben kann. Denn für ihn ist der Verzicht auf Ehe und Familie weder möglich noch nötig. Es sei denn, man würde auch in der Kirche die Homoehe der traditionellen Ehe gleichstellen.

Der Homosexuelle müsste lediglich enthaltsam leben, was er als Katholik aber sowieso tun müsste. Völlig unabhängig davon, ob er homo- oder heterosexuell veranlagt ist und auch unabhängig davon, ob er ledig oder verheiratet ist.

Insofern verzichtet der Homosexuelle auf nichts, wenn er zölibatär lebt. Der Heterosexuelle dagegen verzichtet auf die Gründung einer Familie. Für ihn ist der Zölibat ein wirklicher Verzicht.

Insofern ist für mich nur der Zölibat eines heterosexuellen Mannes ein Zeichen ehrlicher Hingabe an Gott. Wird durch die Zulassung Homosexueller zum Priestertum nicht die Idee des Zölibates grundsätzlich ad absurdum geführt?


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 Zeitzeuge 31. Jänner 2019 
 

Sorry, Nicht nur ich bin wohl jetzt auf die Reaktion aus Rom gespannt!


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 Zeitzeuge 31. Jänner 2019 
 

Der Bischof von Essen hat sich ebenfalls ähnlich geoutet,

jetzt hat die Kleruskongregation das Wort, da hier ein klarer Verstoß gegen
die §§ 199-201, vgl. auch §§ 202-210
vorliegt!

Nicht nur ich sind wohl jetzt auf die Reaktion aus Rom gespannt!


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 Eliah 31. Jänner 2019 
 

Klimaerwärmung

@Diadochus: Der Herr Regens ist „Wahrer Geistlicher Rat“ und „Päpstlicher Ehrenkaplan“. Was ihn dazu qualifiziert, das frage ich mich allerdings. Müsste man diese Qualifikation nicht überprüfen? Und die seines Bischofs, der ihn auf diesen Posten gesetzt hat, gleich mit? Nach der Vorgabe des Heiligen Stuhls kann die Kirche „jene nicht für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen zulassen, die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine sogenannte 'homosexuelle Kultur' unterstützen", so ein Schreiben der Kleruskongregation mit dem Titel "Das Geschenk der Berufung zum Priestertum“. Der Plan, das Paderborner Priesterseminar zu homosexualisieren, gleicht der Vermessenheit, zuerst ein Eis in die Sonne zu stellen und dann darauf zu vertrauen, dass es nicht schmilzt. Die Kirche kämpft doch sonst nicht für, sondern gegen „Klimaerwärmung“.


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 Diadochus 31. Jänner 2019 
 

Ungehorsam

Der Regens von Paderborn möchte also Homos ins Priesterseminar aufnehmen. Fragt sich nur, ob das auch die Gläubigen wollen. Er handelt klar im Ungehorsam gegenüber der Kirche.


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 Eliah 31. Jänner 2019 
 

Kann denn...

... aus Paderborn etwas Gutes kommen? Offenbar nicht aus der näheren Umgebung des Bischofs. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!


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