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"Die Spätabtreibung ist ein Unwerturteil über behinderte Kinder!"18. Februar 2019 in Prolife, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
"Die gesetzliche Möglichkeit, behinderte Kindern bis zum Einsetzen der Geburtswehen abtreiben zu können, ist ein Unwerturteil über alle Menschen mit Behinderung!" Gastbeitrag von Nationalrätin Gudrun Kugler
Wien (kath.net) Die gesetzliche Möglichkeit, behinderte Kindern bis zum Einsetzen der Geburtswehen abtreiben zu können, ist ein Unwerturteil über alle Menschen mit Behinderung! Sie bringt Eltern von einem behinderten Kind in Rechtfertigungszwang. Die Tötung eines sieben oder acht Monate alten ausgewachsenen Kindes, bei der das schlagende Herz des Kindes mittels Injektion gestoppt wird, ist auch für das durchführende Personal eine große Belastung. Die Hebamme und Trauerbegleiterin Renate Mitterhuber sagte: Es ist heilsamer für Eltern, ihr Kind in den Tod begleiten zu dürfen und darüber zu trauern, als es vorgeburtlich zu töten. Viele Krankenhäuser haben sich interne Restriktionen auferlegt, weil das Gesetz zu schwammig und zu weitgehend ist. Das muss repariert werden! 
Der ÖVP-Familiensprecher Norbert Sieber spricht von Rasterfahndung und wünscht sich die Abschaffung der eugenischen Indikation. Daraufhin nannte ihn die SPÖ einen Vorarlberger Bauernbuben: Vorarlberger, Bauern und junge Menschen sind in den Augen der SPÖ zurückgeblieben und einfach zu blöd für diese Welt. Das Gegenteil ist der Fall: Solche SPÖ-Stimmen sind ewiggestrig! Moderner ist da schon der frühere SPÖ-Behindertenanwalt Buchinger: 100 Down-Syndrom-Kinder sollten pro Jahr in Österreich geboren werden. Tatsächlich sind es aber nur 5 bis 10! Österreich befindet sich diesbezüglich im Mittelalter behinderte Kinder können bis zur natürlichen Geburt getötet werden. Das ist menschenrechts- und konventionswidrig. Schätzungen zufolge werden in Österreich 90% aller Kinder mit Downsyndrom abgetrieben. Und das, obwohl die Verfassung sehr klar ist: Artikel 7 BVG 1 sagt: Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Die Republik (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich dazu, die Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zu gewährleisten. Ebenso lesen wir in der UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 5 Absatz 1: Die Vertragsstaaten anerkennen, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, vom Gesetz gleich zu behandeln sind und ohne Diskriminierung Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz und gleiche Vorteile durch das Gesetz haben. Damit in Österreich jeder Mensch, egal ob mit oder ohne Behinderung, gleichermaßen willkommen ist, hat Österreich großen Handlungsbedarf! Nationalrätin Dr. Gudrun Kugler stellt sich als ÖVP-Menschenrechts-Bereichssprecherin vor

Foto (c) Gudrun Kugler
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Lesermeinungen| | myschkin 19. Februar 2019 | | | | Um Himmels Willen! Frau Kugler ist eine Menschenfreundin. Wie gut, dass sie sich fürs Lebensrecht der Allerschwächsten einsetzt. Die Schwere der Situation wird nicht aufgehoben, wenn Kinder kurz vor ihrer Geburt abgetrieben werden. Das Leid bleibt. Trost gibt es nur, wenn auch behinderten Babys eine Lebenschance gewährt wird. |  2
| | | | | Nussknacker 19. Februar 2019 | | | |
Wo sind jetzt die, die mit dem Finger auf andere zeigen und sie als Nazis verurteilen angesichts dieser nationalsozialistischen Praktiken, sogenanntes „lebensunwertes Leben“ zu vernichten? |  5
| | | | | Nussknacker 19. Februar 2019 | | | | Vielen Dank Frau Kugler und Herr Sieber! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gerade durch die von Geburt an behinderten Menschen ein Licht leuchtet, das eine Bereicherung für die Menschheit ist.
Wann wird dieses morden aufhören und wird kein menschliches Leben mehr als unwertes Leben bezeichnet und verurteilt werden?
Wo sind jetzt die, die mit dem Finger auf andere zeigen und sie als Nazis verurteilen angesichts dieser nationalsozialistischen Praktiken, lebensunwertes menschliches Leben zu vernichten? |  6
| | | | | mirjamvonabelin 19. Februar 2019 | | | | Spätabtreibung ist unsagbar schrecklich Es ist so rückständig alles was nicht "perfekt" ist, zu vernichten.
Nur eine Frage der Zeit wann ich dran komme, hab MS und werde jeden Tag um eine "Hahnenschritt schwächer.
Irgendwann kommt jemand und fragt mich, ob ich nicht lieber ein "Arsenkeks" möchte.
Ohne den makabreren Humor kann man das grausige Tun mancher Menschen gar nicht aushalten.
Man kann es nur im Glauben an Gott aushalten, er wird alles wieder gut machen, auch wen ich keine Ahnung habe "Wie". |  7
| | | | | Konrad Georg 18. Februar 2019 | | | | Die Nächstenliebe mit dem Rosenkranz "verüben"? |  5
| | | | | unbedeutend 18. Februar 2019 | | | | Auf die Zustimmung der SPÖ kann man nicht warten. ÖVP und FPÖ haben eine ausreichende Mehrheit im Parlament. Wenn diese Parteien wollten, wäre nicht nur die "eugenische" Indikation, sondern auch die Fristenregelung schon Geschichte und dadurch zahlreiche Menschenleben gerettet.
Es scheint leider so zu sein, dass Frau Dr. Kugler und Herr Siebert nur eine Minderheitenposition in den Regierungsparteien einnehmen. |  4
| | | | | Philipp Neri 18. Februar 2019 | |  | Man muss es so benennen, wie es wirklich ist! Es ist menschliches Leben,
das einem deshalb nicht passt,
weil es behindert ist,
weil es stört,
weil es Kosten verursacht,
weil man es nicht "sehen" kann,
weil man die Verantwortung abschiebt,
weil ... ,
weil ... ,
weil ... ,
...
Es ist einfach nur traurig und schlimm, wie Menschen mit Menschen umgehen!
Und die Ausreden kommen immer von denen, die ihrer eigenen gemachten unmenschlichen Ideologie anhängen, weil sie den Schöpfer außen vor lassen! |  21
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