Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  13. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Kalifornien stellt Ermittlungen gegen Lebensschützerin Sandra Merritt ein

29. Jänner 2025 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Merritt hatte gemeinsam mit David Daleiden verdeckte Videos gedreht, in denen Ärzte und leitende Angestellte von Planned Parenthood über den Handel mit Organen und Gewebeteilen abgetriebener Babys sprechen.


Sacramento (kath.net/LifeNews/jg)
Nach acht Jahren hat die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaates Kalifornien einer Einigung zugestimmt, mit welcher die Strafverfolgung gegen Sandra Merritt beendet wird. Merritt wird weder eine Haft- noch eine Geldstrafe erhalten. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen ihrer Mitwirkung an verdeckt gedrehten Videos, welche den Handel von Organisationen wie Planned Parenthood mit Organen und Gewebeteilen von abgetriebenen Babys aufgedeckt haben.

Vor dem Fall Merritt hat die Staatsanwaltschaft von Kalifornien nie eine Strafverfolgung gegen verdeckt recherchierende Journalisten durchgeführt, die Videos gemacht haben, die im öffentlichen Interesse sind. Gegen Merritt ermittelte die Staatsanwaltschaft in 16 Straftaten. Ihr drohten mehr als zehn Jahre Gefängnis dafür, dass sie die Beteiligung der Abtreibungsindustrie am Handel mit Organen abgetriebener Babys aufgedeckt hat.


Merritt und der mit ihr angeklagte David Daleiden, Gründer des Center for Medical Progress, hatten eine Reihe von verdeckt gedrehten Videos veröffentlicht, die sie 2014 und 2015 bei Tagungen und Konferenzen der National Abortion Federation erstellt hatten. Die Videos zeigen Gespräche mit Abtreibungsärzten und leitenden Angestellten von Planned Parenthood, in denen über Preise von Organen und Gewebeteilen abgetriebener Babys verhandelt wird. Die Abtreibungsärzte schildern auch, wie sie ihre Abtreibungsmethoden anpassen, damit die gewünschten Organe oder Gewebeteile möglichst unbeschädigt aus dem abgetriebenen Baby gewonnen werden können.

Kaliforniens damalige Generalstaatsanwältin (Attorney General) Kamala Harris leitete 2016 strafrechtliche Untersuchungen gegen Merritt und Daleiden ein.

Mat Staver vom Liberty Counsel, das Merritt juristisch vertreten hat, spricht von einem „außergewöhnlichen Ergebnis für Sandra“. Der Bundesstaat Kalifornien stehe hingegen nach Jahren der Ermittlungen „mit leeren Händen“ da, stellte er fest.

Organe und Gewebeteile abgetriebener Babys dürfen gegen eine Aufwandsentschädigung legal an Dritte, beispielsweise zu Forschungszwecken, abgegeben werden. Die Institution, welche die Organe und Gewebeteile gewinnt und abgibt darf dabei allerdings keinen Profit machen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  4. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  7. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  4. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  9. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  10. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  11. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  12. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  13. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen
  14. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  15. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz