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„Wer meint, dass die DBK einen Sonderweg gehen müsse, der irrt“

15. Juli 2019 in Weltkirche, 32 Lesermeinungen
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Kurienerzbischof Gänswein äußert sich im Interview mit STUDIO1133 aus Heiligenkreuz zur sogenannten „synodalen Kirche“ und zum Brief von Papst em. Benedikt XVI. zum innerkirchlichen Missbrauchsproblem - VIDEO: Interview in voller Länge


Vatikan (kath.net) Der emeritierte Papst Benedikt XVI. habe „von sich aus“ „einige Überlegungen“ zum Thema Missbrauch niedergeschrieben, weil er damals „als Präfekt der Glaubenskongregation, später auch als Papst, dabei war, als das Problem aktuell wurde“. Das erläuterte Kurienerzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär Benedikts XVI., im Interview mit Isabel Erffa, Redakteurin des STUDIO1133 der Hochschule Heiligenkreuz. Im Laufe der Zeit sei hier ein Beitrag von um die 20 Seiten entstanden, so Gänswein weiter. Diesen habe er dem Kardinalstaatssekretär (Pietro Parolin) zugesandt, damit er ihn Papst Franziskus weiterleiten könne. Benedikt habe dabei keine Absicht gehabt, dass dies jemand anderer lesen soll, er wollte, dass der Papst und der Kardinalstaatssekretär um seine Einschätzung der Situation wissen. Erst einige Zeit später habe Benedikt in einem weiteren Brief bei Parolin und Franziskus angefragt, ob sie einverstanden wären, wenn er diesen Brief veröffentlichen würde. Dazu kam „grünes Licht“.


Es habe sachliche und polemische Kritik an dem Text gegeben, die Polemik kam nicht zuletzt aus dem deutschsprachigen Raum. Die Polemik habe u.a. versucht, Benedikt gegen Franziskus zu stellen. „Wer meint, dass Benedikt etwas überschritten hätte, wozu er sich selber verpflichtet hat, der irrt.“ Benedikt habe „versucht, die Situation zu analysieren und die Aufmerksamkeit auf wichtige Elemente zu lenken, die seiner Meinung nach entscheidend sind, um aus dieser Krise herauszukommen, um denen zu helfen, die drinstecken, und um der Kirche eine Perspektive zu geben.“

Im Vatikan selbst sei die Analyse Benedikts „sehr wohlwollend und sehr dankbar aufgenommen worden“. In „unheimlich vielen“ Briefen und Mails, die Gänswein zu diesem Schreiben für Papst Benedikt erreicht hätten, sei ausgedrückt worden, dass das Schreiben geholfen habe, „die Perspektive zu erweitern, und tatsächlich auch eine Lösung, oder auch eine Hilfe zu einer Lösung zu erkennen. Denn das ist das Schwierige, dass man im Moment den Eindruck hat, dass man in der ganzen Frage des Missbrauchs irgendwie steckengeblieben ist.“

Gänswein hinterfragte die von der Deutschen Bischofskonferenz in Gang gesetzte „synodale Kirche“. Eine Synode sei „ein Konzil, eine Versammlung von Bischöfen, etwas Gemeinsames mit dem Bischof“, Hier werde seines Erachtens aber „so getan, als ob es bisher diese Synodalität, dieses Gemeinsame nicht gegeben hätte“. Er frage sich, was den sogenannten synodalen Weg der Kirche von dem unterscheide, was bisher war. Die DBK habe als die drei Punkte benannt: Moral, priesterlicher Zölibat und Zugang zum priesterlichen Amt für Frauen. „Synodale Wege – oder wie immer die Bezeichnung sein mag – können in wichtigen Fragen der Glaubenslehre oder in Fragen, die die Gesamtkirche betreffen können nie von einem Bischof oder von einer Bischofskonferenz begangen werden. Und wer meint, dass die Deutsche Bischofskonferenz hier einen Sonderweg gehen müsse, um für andere Bischofskonferenzen ein Paradebeispiel zu geben, der ist meines Erachtens auf dem Holzweg, der irrt.“ Wichtige Fragen könnten nicht teilkirchlich entschieden werden.

Stift Heiligenkreuz - Kurienerzbischof Georg Gänswein im Interview: Zur Lage der Kirche




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Lesermeinungen

 leibniz 18. Juli 2019 
 

Hape, Sie sind klasse!
"Gott ist im Aktivismus der Strukturreformen verloren gegangen."
Exakt: Die Lehre von Gott ist zu einer Leere von Gott geworden.


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 bernhard_k 16. Juli 2019 
 

@FelixHey5

Die Geduld verlieren vielmehr die DBK, das Zd"K" sowie etwa auch die Maria 2.0-Damen und sonstige Gruppen ...


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  16. Juli 2019 
 

@Iesa und Bernhard_k: Nur Geduld

Dass der Hl. Thomas uns heute noch wirklich helfen kann, haben Sie - wie ich finde - zu schnell abgetan. Eine bislang feststehende Lehrmeinung der Kirche - wenn es kein Dogma sein sollte - hindert uns heute wie damals - und da können wir uns ihn zum Vorbild nehmen - nicht am Nachdenken. Am Ende überzeugt sorgfältige Argumentation und Abwägung - auch da hilft Thomas uns durch seine Methode. Etwas vorschnell als „nicht relevant“ abzutun, würde ich nicht machen, das wäre „Manager-Vorgehen“ in der Kommunikation und wäre der Schwierigkeit nicht angemessen (das überlassen wir dem internen Vorgehen in DAX Konzernen). Also: Mehr Geduld.


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 Winrod 16. Juli 2019 
 

Herbstlicht

Der Heilige Bonaventura stellte schon fest: Es gibt eine Theologie, die aus der Arroganz der Vernunft hervorgeht, die Gott vom Subjekt zum Objekt macht, das wir studieren, während er uns leiten und führen sollte.
Diese Arroganz sieht man hauptsächlich auch daran, wie die meisten Oberhirten über die Kirche sprechen: ohne Liebe und ohne Sorge. Sie scheinen sich über den Zustand der Kirche des Glaubens überhaupt nicht im Klaren zu sein und wissen nicht, dass sie selbst es sind, die zu ihrer Zerstörung beitragen.


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 hape 16. Juli 2019 

Immer dasselbe mit der DBKZDK

Im Interview mit Eb. Gänswein kommt dasselbe zum Ausdruck, was schon Papst em. BXVI in seinem Schreiben zur Missbrauchskrise angemerkt hatte, was Kard. Brandmüller an der Amazonien-Synode kritisiert hatte und was Viele am synodalen Weg kritisieren:

(a) Niemand, nicht einmal die DBKZDK hat bislang erklärt, was synodaler Weg bedeutet, worin die Vorteile zu bisher bekannten Strukturen liegen und ob die doktrinelle Kontinuität des Lehramtes sicher gestellt ist.

(b) Die geistl. Armut wird als Ursache der Krise von der DBKZDK weder erkannt noch diskutiert. Gott ist im Aktivismus der Strukturreformen verloren gegangen. Falsche Erwartungen, die über Jahrzehnte geweckt wurden, sind zum Boomerang geworden. Die andere Hierarchie (Gremien, Laien; Prof. G. May) ist heute strukturell in der Lage, jeden Bischof unter Druck zu setzen.

(c) Daher führt die DBKZDK keinen Dialog mehr. Kirchenpolitischer Aktivismus ersetzt Verkündigung. Andersdenkende werden vor vollendete Tatsachen gestellt.


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 Diadochus 16. Juli 2019 
 

@bernhard_k

Ja, ein Pfarrer hat auch "Kinder". Es sind die ihm anvertrauten Seelen, für die er einst Rechenschaft ablegt. Ohne Zölibat könnte er sich um diese seine Kinder gar nicht kümmern. Ein guter Vater ist immer ein guter Beter, der seine Seelen Gott anvertraut. Gott tut das Seine dazu. Wir haben heute eine Glaubenskrise, die selbst das Fundament des Priesters, seine Identität in Jesus Christus, zerstört hat. Ihr Priester, rettet Seelen. Rettet eure Kinder. Ach, die Synode berührt das alles nicht.


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 bernhard_k 16. Juli 2019 
 

Danke @lesa

Das wollte ich auch schon schreiben!


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 lesa 16. Juli 2019 

Anderes Thema

@felixhey: Dieser Vergleich mit dem Hl. Thomas von Aquin ist inhaltlich irrelevant.


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 bernhard_k 16. Juli 2019 
 

@FelixHey5 - nein, kein Thema!

Priester sollte nur werden (dürfen), wer Jesus Christus radikal und über alles liebt! Und dann ist Missbrauch kein Thema und der Zölibat ein sehr großer Segen! Zudem sollten Priester immer hetero sein; sie sind ja immer auch "Väter" ihrer Gemeinden, haben insofern auch viele "Kinder".


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  16. Juli 2019 
 

@bernhard_k: Kein Thema?

Also, dass der Missbrauch durch Kleriker kein Thema ist, das kann ich - wenn ich mich in Gesprächen für die Kirche einzusetzen versuche - leider nicht bestätigen.


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  16. Juli 2019 
 

@Iesa: Es muss uns einfach mehr einfallen

Der Hl. Thomas von Aquin hat in einer Zeit, in der auch viel Verwirrung war und die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Aristoteles von der Kirche verurteilt worden waren, nicht gesagt: Das ist entschieden, lassen wir die Dinge wie sie sind. Sondern er hat dieses vielfach von den Arabern tradierte Wissen neu und kreativ gedeutet und der Kirche für Jahrhunderte ganz neue Orientierung verschafft. Also können auch wir heute nicht sagen - und so geht es mir, wenn ich Erzbischof Gänswein höre-: Die Dinge für die Kirche gehen schlecht - aber wir tun nichts. Es muss uns mehr einfallen.


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 hape 16. Juli 2019 

@ Uwe Lay: Zustimmung und Ergänzung

Zu (1): Eb. Gänswein sagt, dass doktrinelle Fragen, wegen ihrer weltkirchlichen Bedeutung, nicht von einer Ortskirche allein entschieden werden können. Falls die DBKZDK trotzdem auf dem synodalen Sonderweg „mutig voraus gehen“ würde (Kard. Marx), wäre das nach Eb. Gänswein „arrogante Anmaßung“. Würde die Weltkirche nämlich nicht nachziehen, wäre die DBKZDK isoliert und in Deutschland hätte sich erneut, nach dem Protestantismus, eine Kirchenspaltung vollzogen. – Unsere Hoffnung ist der Herr und die Weltkirche.

Zu (2): Die DBKZDK spannt Papst Franziskus vor ihren Karren. Aber der lässt sich von ihr auch gerne einspannen. Seine verhaltene Kritik am synodalen Weg im Schreiben an das pilgernde Volk Gottes in D. hätte klarer ausfallen müssen. – Zug verpasst, Chance vertan.

Zu (3): Ein moderner Dekan gab mal zu: wir haben keine Ahnung, was wir wollen, also wurschteln wir uns durch. Hauptsache ist: auf keinen Fall zurück hinter "das Konzil". – Von den Konzilien nicht viel kapiert.


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 TomTam 15. Juli 2019 
 

@Stefan Fleischer

Sehr geehrter Herr Fleischer, wie bereits eindrücklich gesagt: Es wird SEHR langweilig!


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 Diadochus 15. Juli 2019 
 

In den Wind gesprochen

Das Wort von Kurienerzbischof Gänswein ist wohl gesprochen. Es verhallt im Wind. Kardinal Marx und seine Getreuen kümmert das nicht die Bohne. Sie vollenden unbeirrt das II. Vatikanische Konzil. Sie haben nichts zu befürchten. Warum sollten sie? Erzbischof Gänswein kritisiert ja nur den synodalen Weg, ohne den Urheber beim Namen zu nennen. Wer kritisiert schon direkt einen Kardinal, hinter dem der Papst steht? So nimmt die Synode ihren Lauf und niemand hält sie auf. (frei nach Erich Honecker)


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 Chris2 15. Juli 2019 
 

DBK und "Frauen Priestertum"?

"Die DBK habe als die drei Punkte benannt: Moral, priesterlicher Zölibat und Zugang zum priesterlichen Amt für Frauen.". Unfassbar, dass eine ganze Bischofskonferenz einstimmig (?) etwas gefordert haben könnte, was dem de facto glasklar erklärten Willen Christi widerspricht, also eine Irrlehre und -praxis wäre. Im Übrigen sowieso mit ungültiger Weihe und automatischer Exkommunikation aller Beteiligten (hatten wir schon mal auf der Donau). Hatte mal gelesen, in der DBK gebe es ein "Einstimmigkeitsprinzip". Falls das stimmt: Wenn Haresien gefo(e)rdert werden, ist es Pflicht eines jeden Hirten, zu widersprechen. Egal wem.


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 Stefan Fleischer 15. Juli 2019 

Viele Sorgen – und die Lösung:

«Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.» (Lk 10,39-4)
«Euch aber muss es zuerst um SEIN Reich und um SEINE Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.» (Mt 6,33)
«Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt.» (Jes 31,6)
Es gibt nur eines: Die Refokussierung auf Gott und das ewige Heil des Menschen. Alles andere ist Flickwerk.


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 zeitblick 15. Juli 2019 

Ergänzung: Im Gegensatz zu Gänsweins Äusserungen

Ich wollte natürlich darauf hinwweisen, dass die Homosubkultur im GEGENSATZ zu dem was Gänswein sagt, in Seminaren NICHT abgeschafft wurde.


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 Uwe Lay 15. Juli 2019 
 

Illusionslos

1. Die progressiven Bischöfe eins mit dem Laien- ZK und vielen anderen gehen davon aus, daß in Deutschland kein Sonderweg beschritten werden wird, sondern daß sie nur die "Reformen" durchführen, die nach ihnen Schritt für Schrtt die anderen Teile auch beschreiten werden.
2.Sie sind eben nur die Avantgarde. Sie wähnen Papst Franziskus auf ihrer Seite, der nur mehr Rücksicht auf die Hinterwäldler nehmen muß, der aber sonst
auch eine neue Kirche will, weil man mit der Katholischen nicht mehr ankommt.
3. Das Ziel ist die Umwandlung in eine
linkshumanitaristische NGO.
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


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 Wunderer 15. Juli 2019 
 

Es geht um Sein oder Nicht-Sein der Kirche Christi

Wenn Erzbischof Gänswein zu den aktuell wichtigen Themen, die die Kirche insgesamt betreffen, spricht, dann sagt er das alles wahrscheinlich nicht nur in seinem eigenen Ermessen, sondern auch ein gut Stück weit als soz. Sprachrohr von Papst Benedikt XVI.
Die Anmerkungen zu "synodalen Wegen" beschränken sich kaum auf "deutsche" Sonderwege, sondern lese ich als Kritik an der geplanten "Amazonas-Synode", die in den Augen von Kardinal Brandmüller ein häretisches Unterfangen ist.


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 lesa 15. Juli 2019 

Was muss sich in der Kirche ändern? Sie und ich. (Mutter Teresa)

@felixhey: Sie schreiben: „Weiter so wie bisher um jeden Preis.“ Worauf sollen wir warten? Bis vom kirchlichen Gefährt nur noch der Kofferraum aus der Wand guckt? Irgendwann kommt die Einsicht, aber wann?"
Weiter so - das heißt, die abgestaubten heißen Eisen um jeden Preis bemühen. Besser gesagt, jetzt endlich diese Ellbogen-Kirche-Macher-Agenda, die ständig die Leute verwirrt und gegen die Lehre der Kirche aufwiegelt in Fragen, die längst endgültig entschieden sind und nur um den Preis einer erneuten Spaltung anders gehandhabt werden können, gegen den Willen Gottes durchboxen. Als hätte sich diese Art von Reform jemals als Erfolgsrezept erwiesen! Stets war das Gegenteil der Fall. Aber Erkenntnisse, die nicht sein dürfen, können halt nicht sein ...


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 zeitblick 15. Juli 2019 

Interessantes zum Teil Licht bringendes Interview

Interessant: Eine Homosexuelle Subkultur wurde in diversen Priesterseminaren leider nicht abgeschafft, wie Gänswein meint. (Ca bei 40.31 min des Interviews)
Interessant: Ich las bzgl. des veröffentlichen Briefes von eremt.Papst Benedikt, dass er NUR an ein deutsches Magazin den Artikel sandte. Gänsewein sagt jetzt, dass der Brief im Vorfeld in weiser Voraussicht in mehreren Sprachen übersetzt wurde.
Auffallend ist auch, dass eremt. Papst Benedikt einmal Papst einmal Benedikt einmal emeritierter Papst genannt wird. Alles in allem für mich einfach zu verwirrend! Die Frage wer Papst ist gehört tiefer geklärt und erklärt.
Seine Äußerungen zum synodalen Weg finde ich sehr gut und endlich verstehe ich auch mehr davon.


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 Herbstlicht 15. Juli 2019 
 

Nachtrag

Meine Bemerkung über die sorgenvolle Miene des Kurienerzbischofs bezog sich auf die Zeit des Interviews und selbstverständlich nicht auf obiges Foto. ich möchte dies korrigieren, denn sonst könnte es aussehen, als mache ich mich lustig. über ihn.
Schon gestern -am Sonntag- habe ich das Interview gesehen und bemerkt, wieviele Sorgen sich Georg Gänswein macht.


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 Herbstlicht 15. Juli 2019 
 

Voller Sorge - damit ist er nicht allein!

Man sieht an Kurienerzbischof Georg Gänswein´s ernster Miene, dass er sich erhebliche Sorgen um die katholische Kirche in Deutschland macht.
Wären es nur mehr Bischöfe - und vor allem wären es nur mehr Kirchenobere, die ihre Sorgen auch vernehmbar äussern.
Man möchte ihnen Mut wünschen.


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  15. Juli 2019 
 

Verantwortlich - und weiter so?

Nun, Kurienerzbischof Gänswein kann von sich mit vollem Recht sagen, dass er zu der kleinen Gruppe von Männern gehört, die über das Schicksal der Kirche lange Jahre entschieden und die Folgen für uns alle zu verantworten haben. Dann müsste er sich angesichts der ganz furchtbaren Resultate über jede neue Initiative freuen, die auch nur den Ansatz einer Chance enthält, um aus diesem düsteren Tal wieder herauszukommen und um uns wieder den Menschen widmen zu können, die angesichts des dramatischen Umbruchs um uns Sehnsucht nach Zuwendung und Zuversicht der Kirche haben (denn im gegenwärtigen Zustand bewirken wir bei den Menschen unserer Zeit nichts mehr). Stattdessen: „Weiter so wie bisher um jeden Preis.“ Worauf sollen wir warten? Bis vom kirchlichen Gefährt nur noch der Kofferraum aus der Wand guckt? Irgendwann kommt die Einsicht, aber wann?


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 martin fohl 15. Juli 2019 
 

Wer traut sich

in Deutschland noch etwas gegen den synodalen Prozess zu sagen? Bestenfalls wird um den Hl Geist gebeten und auch diese Bitte ist nach Belieben auslegbar! Der Frauenbund hingegen macht sich die Initiative Maria 2.0 zu eigen und traut sich offen gegen das traditionelle Kirchenverständnis aufzutreten. Vielmehr noch; sie fühlt sich durch oberhirtliche Äußerungen bestärkt! Wer vermag es da noch ohne Streit Pfarrer zu sein?


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 JBE 15. Juli 2019 
 

Klar und deutlich

EB Gänswein weiss das und benennt es auch. K.Marx spricht leider mit dem Einverständnis eines P.F. Eine völlig andere Sprache und brüstet sich noch damit, P.F. Überzeugt, oder überredet zu haben.
Der deutsche synodale Weg führt mit Sicherheit ins Verderben und versucht die Kirche aktiv zu zerstören. Wie sehr fehlt doch all diesen Linken Zerstörern das sentire cum ecclesia!


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 hauch 15. Juli 2019 
 

Wunderbar

Was für ein wohltuendes, bereicherndes Interview
Vergelts Gott


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 Stephaninus 15. Juli 2019 
 

Klipp und klar

Gottseidank!


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 AntlitzChristi 15. Juli 2019 
 

Alarm!

Für unsere deutschen Bischöfe muss Sturm gebetet werden.


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 Rolando 15. Juli 2019 
 

Ja, Deutschland, Luthers Kinder, dieser Spaltgeist lebt weiter


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 Ginsterbusch 15. Juli 2019 

„Keine Filiale von Rom“ Zitat Kardinal Marx

Deutschland wird sich von Rom abspalten, die Mitglieder der DBK haben alle Hemmungen verloren.
Beten wir.


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 Bernhard Joseph 15. Juli 2019 
 

Tja,

ein Großteil unserer deutschen Bischöfe ist eben streng katholisch!


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