Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Woelki-Rücktritt wäre Präzedenzfall, folgen dann Rücktritte von Bode, Overbeck, Marx und Bätzing?
  2. Beate Gilles wird neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Der Rücktritt von Kardinal Sarah wurde angenommen
  4. ProtesTanten-Aktion gegen die Kirche
  5. Zum „Maria 2.0“-Thesenanschlag: Luther ante portas
  6. Erzbistum Freiburg: „Priesterinnen“ spenden Aschenkreuz
  7. Papst: Ein eigensinniger Fußballspieler, der "den Ball auffrisst", gereicht Team nicht zum Vorteil
  8. Kardinal Ruini lehnt Priesterweihe für Frauen und für verheiratete Männer ab
  9. VERLOGEN!
  10. Narrengottesdienst: „Das Erzbistum Köln sieht keinen Anlass für Konsequenzen“
  11. Kardinal Duka: Coronavirus ist ‚Biowaffe’ aus chinesischem Labor
  12. Klassiker wie Homer oder Platon sollen aus US-Lehrplänen verschwinden
  13. Nuntius Eterović an DBK: „Für die kirchliche Gemeinschaft ist der Konflikt besonders schädlich“
  14. Der notwendige Kampf gegen den bösen Feind
  15. „Es geht mir um konsequente Aufarbeitung und dass das Leid der Betroffenen das Handeln bestimmt“

Slowakei vor Neuregelung der Priesterbesoldung

28. Juli 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Verteilung staatlicher Subventionen an Kirchen dafür soll künftig von deren Gläubigenzahl abhängen


Bratislava (kath.net/KAP) Die Slowakei plant eine Neuregelung bei der Entlohnung von Priestern und Geistlichen. Ein entsprechendes Gesetz, das derzeit in Begutachtung ist, sieht vor, dass Geistliche zwar auch künftig vom Staat bezahlt werden, die Verteilung der Subventionen soll aber nicht mehr nach der Anzahl der Geistlichen, sondern nach jener der Gläubigen erfolgen. Geplant ist, dass das Gesetz zum 1. Jänner 2020 in Kraft tritt.
Zunächst soll der staatlich zur Verfügung gestellte Grundbetrag mit Inkrafttreten des Gesetzes von 48 auf 52 Millionen Euro pro Jahr angehoben werden. Als Grundlage der Erhebung für die Jahre 2020 und 2021 soll dann das Ergebnis der Volkszählung von 2011 dienen; erst wenn in den beiden nachfolgenden Volkszählungen eine Auf- oder Abwärtsbewegung von mindestens zehn Prozent feststellbar sein sollte, würde die Höhe der Dotationen angepasst werde.
Die Besoldung der Geistlichen sowie der Verwaltungszentralen der staatlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften erfolgt in der Slowakei nach wie vor auf der Grundlage eines Gesetzes, das 1949 von der Kommunistischen Partei beschlossen wurde. Seit 1989 ist die Trennung von Kirche und Staat in jedem Wahlkampf ein Thema gewesen, zu Änderungen in der bisherigen Regelung hatte dies jedoch noch nicht geführt.
Nun haben sich jedoch Staat und Kirche - von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - auf ein Vertragspaket geeinigt, das im August vom Koalitionsrat angenommen und nach der Sommerpause vom Parlament beschlossen werden könnte. Beobachtern zufolge dürfte die ungewohnte Eile darauf zurückgehen, dass sowohl für die Regierungspartei "Smer" bei den anstehenden Nationalratswahlen als auch für die römisch-katholische Kirche bei der 2021 fälligen Volkszählung erhebliche Einbußen ins Haus stehen könnten.
Einen weiteren Erfolg konnten die Bischöfe mit der in Aussicht genommenen automatischen Valorisierung der staatlichen Subvention erzielen. Auch sollen die Kirchen über die interne Verteilung der Gelder freier bestimmen können, wenngleich sich der Staat ein Kontrollrecht vorbehält. Kritiker der Neuregelung befürchten, dass dadurch vor allem kleine Kirchen oder Religionsgemeinschaften benachteiligt werden könnten.


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Slowakei

  1. Slowakei: Nach Massentest Hoffen auf Lockerung bei Gottesdiensten
  2. Zahlreiche Priesterweihen in der Slowakei
  3. Bratislava: Rosenkranzgebet gegen "Istanbul-Abkommen"
  4. Traditionelle Volksmissionen in der Slowakei starten
  5. Slowakei: Komplette Bischofskonferenz beim Marsch für das Leben!
  6. Slowakei: Regierung regelt Kirchenfinanzierung neu
  7. Erzbischof begrüßt slowakisches Nein zu Istanbul-Konvention
  8. 25 Jahre Unabhängigkeit: Erzbischof lobt "Öffnung" der Slowakei
  9. Slowakei: Kirche feiert Seligsprechung von P. Titus Zeman
  10. Slowakischer Priester-Märtyrer Zeman wird seliggesprochen








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Der Rücktritt von Kardinal Sarah wurde angenommen
  3. Erzbistum Freiburg: „Priesterinnen“ spenden Aschenkreuz
  4. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie jetzt eine REISE nach ROM!
  5. Woelki-Rücktritt wäre Präzedenzfall, folgen dann Rücktritte von Bode, Overbeck, Marx und Bätzing?
  6. Beate Gilles wird neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz
  7. ProtesTanten-Aktion gegen die Kirche
  8. Narrengottesdienst: „Das Erzbistum Köln sieht keinen Anlass für Konsequenzen“
  9. Zum „Maria 2.0“-Thesenanschlag: Luther ante portas
  10. VERLOGEN!
  11. Die Aktivistinnen von “Maria 2.0” nerven – Lasst mich einfach katholisch sein!
  12. „Es geht mir um konsequente Aufarbeitung und dass das Leid der Betroffenen das Handeln bestimmt“
  13. Erzbistum Köln: Ruhestandsgeistlicher begeht Suizid
  14. Kardinal Duka: Coronavirus ist ‚Biowaffe’ aus chinesischem Labor
  15. US-Senator zu Ultraschallbild: ‚Ist das ein Baby?’

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz