Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  2. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  3. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  8. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  9. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  10. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  13. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  14. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  15. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“

US-Bischof James Wall wird Sonntagsmesse ‚ad orientem’ feiern

7. August 2019 in Weltkirche, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zelebriert der Priester zum Tabernakel, zeigt sich in der gleichen Ausrichtung mit der feiernden Gemeinde die gemeinsame Verehrung Gottes.


Gallup (kath.net/lifesitenews/jg)
James Wall, der Bischof von Gallup (US-Bundesstaat New Mexiko), hat in einem Hirtenbrief bekannt gegeben, dass er die Sonntagsmesse in Zukunft „ad orientem“, also zum Tabernakel gerichtet, feiern wird.

Die Zelebration „ad orientem“ sei eine „eindringliche Erinnerung“ an das, worum es in der Messe gehe: Christus zu begegnen, der zu uns kommt. Praktisch bedeute das, dass der Zelebrant während der Gebete und dem Eucharistischen Hochgebet in die gleiche Richtung wie das Volk blicke, nämlich zu Gott. Wenn er zum Volk spreche, bleibe er diesem zugewandt, betont der Bischof. In der Feier der Messe „ad orientem“ zeige sich, dass der Priester und die feiernde Gemeinde gemeinsam Gott verehren und ihm gegenüber stehen.

Wall betonte, dass die Zelebration zum Tabernakel von der Kirche nach wie vor erlaubt und nie verboten worden sei. Er wolle auch die Priester seines Bistums dazu ermutigen, die Messe ebenfalls zum Tabernakel zu feiern, schrieb der Bischof.

Es sei pastoral sinnvoll, die heiligen Messen im Bistum sowohl „ad orientem“ als auch „versus populum“ zu feiern. Damit werde der Reichtum der Kirche sichtbar betonte Bischof Wall.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Aegidius 9. August 2019 
 

Chris2, durch die Erwähnung von FJS wollte ich sicherlich keinem weiteren AfD-Propagandafeldzug den Weg bereiten. Wie Ihnen ggf aufgefallen ist, geht es hier um die Gebets- und Zelebrationsrichtung, um die Ausrichtung einer Kirche, in einer Nebenlinie der Diskussion auch um den Tabernakel. Keinesfalls geht es um eine "MS Deutschland" oder gar die CDU? Können Sie noch etwas anderes denken als den traurigen absteigenden Molldreiklang A-F-D?


0
 
 Zeitzeuge 9. August 2019 
 

Entschuldigung, heute ist natürlich der Festtag

der hl.

Teresia Benedicta a Cruce (Edith Stein)!


6
 
 Zeitzeuge 9. August 2019 
 

Monarchianismus?

Stanley und Maxim meinen bestimmt die substantielle, dynamische Präsenz der allgemeinen
Allgegenwart Gottes und unterscheiden
bestimmt davon die eucharistische Gegenwart des Herrn unter den Gestalten
von Brot und Wein mit Fleisch und Blut, Leib und Seele, Gottheit und Menschheit!

Zu beachten ist, daß die Menschwerdung als Werk Gottes nach außen von den drei
göttlichen Personen gemeinsam bewirkt ist, die ganze Dreifaltigkeit hat die Menschheit Christi hervorgebracht, erhält sie im Dasein und hat sie mit der zweiten Person der Gottheit (Sohn)
vereinigt;

aber nur die zweite Person ist Mensch geworden, nahm die menschliche Natur als eigene an!

Quelle: Artikel "Menschwerdung Gottes"
i.d. kathpedia, alle kath.
Dogmatiken.

In diesem Sinn kann man auch Stanley
und Maxim doktrinär korrekt verstehen,
das ist weder Adoptionismus noch Modalismus.

Ich wünsche Allen einen gesegneten, besinnlichen Tag heute am Fest des hl.
Dominikus!


6
 
 hape 9. August 2019 

Akademische Diskussion

Die Austrittszahlen sprechen eine klare Sprache. Den Meisten ist es wurscht, wo der Tabernakel steht und ob ad orientem zelebriert wird. Es geht um die Einsparung der Kirchensteuer. Das fällt umso leichter, je weniger Glauben da ist. Und der wird von der DBK, dem ZdK und den Laiengremien seit Jahren geradezu vernichtet. Ich selbst habe Kommunionmütter erlebt, die nicht einmal wussten was ein Tabernakel ist. Geschweige denn, wo er zu finden ist. In Bayern gibt es noch viele barocke Kirchen mit Hochaltar. Sollen die jetzt noch schnell umgebaut werden, bevor die Kirchensteuern ganz wegbrechen? Man wird sich auch in Bayern zunehmend damit beschäftigen müssen, Kirchen zu profanieren. Aus nachkonziliaren Kirchen kann man leicht Mehrzweckhallen machen. Barocke Kirchen haben immerhin noch touristischen Wert. Deshalb sollte man den Tabernakel ganz pragmatisch dort lassen wo er nun mal ist. Man sollte sich besser darauf konzentrieren, Hl. Messen würdig zu feiern und Beichten anzubieten.


6
 
 Chris2 9. August 2019 
 

@Aegidius

Allerdings hätte Strauß nicht im Traum ahnen können, daß unterschiedslos "alles was recht(s) ist", also auch die damalige CDU und vor allem seine CSU, dass innere und äußere Sicherheit, dass "Germany first", Wohlstand, florierende Wirtschaft und Zukunftsfähigkeit allgemein einmal von Politik und Medien als "rechts" diffamiert werden könnte oder gar fast flächendeckend würde. Ein Land, das seinen Verstand verloren hat. Immerhin belegt allein schon die Verkürzung "rechts" statt "rechtsextrem", dass die MS Deutschland aus dem Lot geraten ist und bedrohliche Schlagseite nach Backbord hat.


5
 
 Richelius 9. August 2019 
 

@ Stanley und Maxim

Da der Platz in für Komentare hier begrenzt ist, muß ich Sie bitten, Ihre Komentare, welche Sie an mich gerichtet haben, einem Priester Ihres Vertrauens zu zeigen. Aus dogmatischer Sicht sind beide nämlich sehr heikel. Stichwort: Monarchianismus


1
 
 Couperin 8. August 2019 
 

Thema?

Wegen der missverständlichen Einleitung zu diesem Artikel werden in der Debatte zwei Themen durcheinandergeworfen: Gebetsrichtung ad orientem und die Frage des Tabernakels. Der Tabernakel auf dem Hauptaltar hat sich, von Mailand ausgehend, erst nach dem Trienter Konzil verbreitet. Es gab aber auch weiterhin andere Lösungen wie Sakramentstürme und Wandnischen. In Bischofs- und Stiftskirchen wurde der ältere Brauch der Sakramentskapelle beibehalten (Caeremoniale Epocoporum). Erst der Codex iuris canonici bevorzugte (für Pfarrkirchen) den Hochaltartabernakel, schloss aber andere Orte für die Aufbewahrung der Eucharistie nicht aus. Gemäß den nachkonziliaren Regeln soll auf dem Zelebrationsaltar nicht die Eucharistie aufbewahrt werden - nicht wegen der Zelebration versus populum, sondern Feier und Aufbewahrung der Eucharistie sollen (gemäß der älteren Tradition) räumlich unterschieden werden.


1
 
 Fides Mariae 1 8. August 2019 
 

Fortschrittliche Amerikaner...

...hingegen bei uns in Deutschland verbietet ein Bischof schon mal einem seiner Pfarrer, ad orientem zu zerebrieren, und pfeift ihn zurück, wenn er das ankündigt.
So geschehen vor drei Jahren im Bistum X.


3
 
 Stanley 8. August 2019 
 

@Richelius

Gott Vater und Gott Sohn sind eins.
Der Hl. Geist geht aus dem Vater hervor und somit aus dem Sohn.
Im Tabernakel befindet sich nach der Hl. Wandlung der ganze, eine und ungeteilte Gott, ebenso in jedem Bruchstück einer gewandelten Hostie.
In vielen Kirchen stand der Tabernakel bis zum II. Vatikanischen Konzil praktischerweise in der Mitte auf dem Hochaltar.
Das ist in den Traditionsgemeinschaften heute noch so.


7
 
 Maxim 8. August 2019 
 

Richelius

Wir haben doch nur einen Gott, wenn auch mit 3 Personen.
Wenn Jesus in allen Tabernakeln der Welt zugegen ist, dann müssen wir doch annehmen, dass auch Gott Vater und der Heilige Geist zugegen ist. Zumindest in ihrer Allgegenwärtigkeit. Natürlich ist die Dreifaltigkeit letztendlich ein Göttliches Geheimnis. Aber die Gegenwart des Gott Vaters abzustreiten, will ich nicht weiter beurteilen. Ich überlasse es dem HL. Geist.


5
 
 Aegidius 8. August 2019 
 

Versus Populum versus saudumm

(in Anlehnung an den berühmten und entlehnten Ausspruch von Franz Joseph Strauß)


2
 
 Chris2 8. August 2019 
 

@Stefan Fleischer

Wie fast immer eine sehr tiefe und es theologisch auf den Punkt bringende Stellungnahme. Vergelt's Gott.


5
 
 Richelius 8. August 2019 
 

Richtig und falsch

Richtig ist, daß es wichtig ist, daß der Priester eine Gebetsrichtung gemeinsam mit dem Volk hat und möglichst nach Osten ausgerichtet, wie es seit der alten Kirche Brauch war.
Falsch ist, eine Zelebration zum Tabernakel hin anzunehmen. Diese ist nicht nur liturgischer Unsinn (die meisten Gebete, besonders das Hochgebet werden an Gott VATER gerichtet), sondern ist auch schon vor dem Konzil als irrige Meinung einmal verworfen worden.


3
 
 Stefan Fleischer 8. August 2019 

Um was streiten wir uns eigentlich?

Solange wir nicht wieder die Heilige Eucharistie, dieses Zentrum und Höhepunkt unseres christlichen Lebens, von A bis Z, voll und ganz auf Gott ausrichten, auf den ganzen, dreifaltig einen Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, dem wir dieses heilige und lebendige Opfer darbringen, ist alles Ändern und Schrauben an den Formen etc. reine Sisyphusarbeit. Solange unser Gottesdienst nicht wieder zuerst Gott "dient" und dann dem Menschen dadurch, dass er sein ganzes Leben immer wieder neu ganz auf Gott ausrichtet, wird er immer mehr zu einem Angebot unter vielen, das mit all den Angeboten dieser Welt nicht mithalten kann. Kirche ist Einheit im Glauben an und in der Ausrichtung auf Gott. «Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe» (Mt 3,2)