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Papst will neuen Impuls für Mission

2. Oktober 2019 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Franziskus ruft in Monatsvideo zum Gebet auf, damit "der Heilige Geist in der Kirche einen neuen missionarischen Frühling bewirken möge" - Mit VIDEO


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat einen "neuen Impuls in der missionarischen Tätigkeit der Kirche" gefordert. Sie müsse sich der Herausforderung stellen, Jesu Botschaft überall zu verkünden, "um die Peripherien zu erreichen, die menschlichen, kulturellen und religiösen Kontexte, denen das Evangelium noch fremd ist", heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Gebetsanliegen des Papstes für Oktober.

In dem rund einminütigen Video ruft Franziskus zum Gebet auf, damit "der Heilige Geist in der Kirche einen neuen missionarischen Frühling bewirken möge". Dazu ist ein Bub zu sehen, der einige Zeilen auf ein Blatt schreibt und daraus einen Papierflieger bastelt und diesen in die weite Welt fliegen lässt. Seine Botschaft erreicht so verschiedene Menschen überall.

Papst Franziskus hat für Oktober einen außerordentlichen Missionsmonat für die Weltkirche ausgerufen. Am Dienstagabend feiert Franziskus zum Auftakt eine Vesper im Petersdom.

Das Video vom Papst: Für einen missionarischen Aufbruch in der Kirche´ - Oktober 2019


Papst Franziskus feiert zum Auftakt des Außerordenltlichen Missionsmonats die Vesper im Petersdom


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

 hape 3. Oktober 2019 

Toll.

Steht in der Schrift nicht was vom Missionsbefehl? Keine Ahnung. Muss lange her sein. Wir sind weiter. Deshalb vmtl. die Rede vom Missionsimpuls. Klingt moderner, nicht so martialisch. Aber bloß kein Proselytismus. Nein, natürlich nicht. Geht's etwas genauer? Synodaler Weg? Nationalkirchen? Genau. Einheit in der Vielfalt? Super! Allemal besser als Einheit in der Dreifaltigkeit. Mythen lehnen wir mehrheitlich nämlich ab. Ach so. Also was tun? Mutig vorangehen. Reden wir darüber. Hauptsache nicht zurück. Weder hinter das Konzil, noch hinter Rahner zurück. Laien an die Macht. Klerus weg, Gefahr von Missbrauch. Frauen zuerst an die Macht. Die Kirche reformiert sich, indem sie von Mutter Erde lernt. Das ist feminin, das ist neu, das ist cool. Greta kriegt das Klimadikasterium, Judit Butler das Dings für Gender. Passt! All das können wir sofort tun, „um die Peripherien zu erreichen, die menschlichen, kulturellen und religiösen Kontexte, denen das Evangelium noch fremd ist.“ – Toll.


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 SalvatoreMio 3. Oktober 2019 
 

Missionierung?

Es wird mal erwähnt, aber ist es ernsthaft erwünscht? Ich habe nicht den Eindruck!


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 Chris2 2. Oktober 2019 
 

Der Papst könnte Kardinal Sarah

damit beauftragen. @Klimakos Ich bin sicher, dieser großartige Hirte könnte dem weitgehend zerfallenen christlichen Abendland wieder einiges an Glaubensleben zurückgeben.


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 Bernhard Joseph 2. Oktober 2019 
 

Mission ohne verbindliche Inhalte?

Eine fruchtbringende Mission setzt verbindliche Glaubensinhalte voraus.

Fehlt diese Verbindlichkeit, weil der Wahrheitsanspruch aufgegeben wird, so geht Mission ins Leere.

Ein Glaube, der heute verkündet, was er morgen vielleicht vehement als falsch verwirft, hat keine Kraft zur Verkündung, er steht eben auf einem viel zu schwankenden Boden.

Der "Reformgeist" der progressiven Kleriker übersieht, dass da, wo der Relativismus einmal Fuß gefasst hat, keine Verbindlichkeit mehr verteidigt werden kann. So wird selbst der Glaube an Gott ins Unverbindliche aufgelöst, wie bei nicht wenigen "Theologen" hierzulande deutlich zu sehen ist.

Aus der frohen Botschaft wird dann unversehens lediglich die politische Parole, die nur so weit reicht, wie die politische Macht.

Mit Blick auf die Amazonas-Synode wirkt der Aufruf des Papstes geradezu grotesk. Soll nicht dort eine "neue" Kirche erbaut werden, weil die alte Kirche den "Reformern" so lästig geworden ist?


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 Klimakos 2. Oktober 2019 

Was ist mit Wiedermissionierung der westlichen Welt?! Ich denke das haben wir viel nötige.


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