Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  3. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  4. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  8. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  9. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  10. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  11. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  12. DBK: Flachsbarths „She decides“-Engagement geht auf ihre Verantwortung als Staatssekretärin zurück
  13. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  14. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  15. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe

Peter Handke: 'Ich gehe gerne in die heilige Messe'

15. Oktober 2019 in Kultur, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der neue Literaturnobelpreisträger lobt das Heilige in der Kirche und ist von der Wandlung bei der Heiligen Messe sehr bewegt. Lob gibt es auch für den Rosenkranz


Wien (kath.net)
"Ich gehe gerne in die heilige Messe. In leere Kirche, da kommt man sich so wie ein Besichtiger vor. Ich mag Kirchen nicht besichtigen." Dies meint Peter Handke, der neue Literaturnobelpreisträger vor einigen Jahren in einem Interview mit der Kleinen Zeitung. Auf die Frage, ob das Heilige für ihn wichtig sei, meinte Handke: "Ja, das ist essenziell, ja. Die Messe, das Evangelium, die Apostelbriefe oder eine Lesung aus dem Buch Jesaja, das bewegt mich. Vor allem die Wandlung, wenn die Mitvergangenheit kommt. Die ganze Messe ist ja in der Gegenwart, eine Feier ist ja immer Präsens. Und plötzlich: Am Abend, bevor er gekreuzigt wurde, nahm er das Brot, brach es, zeigte es seinen Jüngern... "


Lob von Handke gibt es auch für den Rosenkranz. Diese Monotonie, das Meditative in einer Kirche könne schön sein. Es sei auch nicht gegen die Vernunft, sondern erhöhe diese.

Foto: (c) Wikipedia, Von "Wild + Team Agentur - UNI Salzburg" - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons. Der ursprünglich hochladende Benutzer war Mkleine in der Wikipedia auf Deutsch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1127303


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Andrzej123 17. Oktober 2019 
 

"Das Meinen zu Peter Handke

scheint sich jedoch immer weiter von Textkenntnis zu entfernen, was sowohl für seine literarischen Werke (etwa 200 Titel) wie für die Sekundärliteratur gilt."

stellte die Süddeutsche Zeitung gestern nüchtern fest.


3

0
 
 Andrzej123 15. Oktober 2019 
 

@M.Schn-Fl : Pascal: Briefe in die Provinz

Werter Mitforist,
sehr wohl wird in den Medien das Serbien Buch von Handke als Quelle seiner "Unsäglichket" angeführt!
Was ist von "Medien" zu halten, die zu faul sind dieses kleine Büchlein durchzulesen, sondern einfach kolportieren; denn auch Google gibt nichts her. Seit seiner Auseinandersetzung m. d. Medien sind ihm diese nicht mehr wohlgesonnen.
Man erinnert sich, wie ehemals "wohlgesonnene" Medien von Taz bis Faz, von Bild bis Süddeutsche, von ARD bis ZDF tgl neue "Beweise" von "Vorteilsnahme" des unbeholfenen Präs. Wulff auffuhren, bis schließlich alle "Beweise" sich vor Gericht als irrelevant bis nicht existent erwiesen.
Hübsch auch Pascals Briefe in die Provinz, in denen er sich ua mit der Verurteilung von Port Royal durch die Jesuiten auseinandersetzt. Port Royal hat schrecklich Häretisches via Arnolds "Augustinus" von sich gegeben, jeder weiß es aus zuverlässiger Quelle (aus den damaligen Medien).
Die Jesuiten "zitierten" Ungesagtes, unsere Medien "bewerten" Unzitierbares.


6

0
 
 M.Schn-Fl 15. Oktober 2019 
 

Andrezej123

Die "unsäglichen Äußerungen" müssen ja nicht unbedingt in seinem Buch stehen. Aber es wurde zig mal kolportiert auch von Zeitungen, die ihm eigentlich wohlgesinnt waren.


2

1
 
 Andrzej123 15. Oktober 2019 
 

"Auf der einen Seite seine unsäglichen Äußerungen im Balkankrieg"

Welche? Zitat? Wieso NIE ein Zitat?

Handke war der erste prominente dt Intellektuelle, dem das Verschmelzen der Medien zu einem einheitlich agierenden Propaganda Apparat anlässlich des Jugoslawien Krieges aufgefallen war.
Die Hierarchisierung der Kriegsopfer in manipulativ erzeugten Bildern stößt ihn ab.
(Wir kennen solche manipulativen Bilder inzwischen auch in anderen Zusammenhängen.)
Ich habe nun sein Serbien Buch nochmal Wort für Wort gelesen.
Irgendwelche "unsäglichen Äußerungen" gibt es dort nicht. Null, niente, zero, nothing! Oder was bitte???

Wieso schreibt man nach Relotius schon wieder voneinander einfach ab, liest selber überhaupt nichts und äußert sich dann behauptend ins Blaue?
Es sei vielleicht erwähnt, dass Milosevic nicht verurteilt wurde. (Er starb während des Prozesses.)
Serbien wurde später im übrigen bzgl der Verantwortung für das Srebrenica Massaker (Hauptvorwurf gegen Milosevic) vom internat. Gerichtshof frei gesprochen.


9

0
 
 M.Schn-Fl 15. Oktober 2019 
 

Das Spannungsfeld, in dem der Mensch lebt.

Peter Handke ist ein typisches Beispiel für den Menschen, der/die im Spannungsfeld zwischen Verworfenheit und Gnade lebt (Papst Benedikt XVI:) Auf der einen Seite seine unsäglichen Äußerungen im Balkankrieg und zu anderen Ereignissen und auf der Seite der Gnade seine Liebe zur heiligen Messe und zum Rosenkranz. Es ist gut, dass kath.net hier den "Pol" der Gnade aufzeigt; denn die Gnade siegt immer.


9

0
 
 Schneerose 15. Oktober 2019 
 

Korrektur und mehr

Das Interview wurde 2010 in Chaville bei Paris von Redakteuren der Kleinen Zeitung geführt. In der Einleitung heißt es u.a.: Ein Gespräch über das Alter, das Alleinsein, das Schöne und das Heimweh.
Auf die Frage "Das Slowenische Ihrer Kindheit, gehört das zum Schönen dazu?"
antwortet Handke:
Nicht unbedingt. In der Schule war es unangenehm. Aber die slowenischen Litaneien in der Kirche, die waren schön, da bin ich zusammengeschaudert. Wenn das Deutsch gewesen wäre, wäre das wahrscheinlich nicht so gewesen."
So wie Handke geht es vielen, die zweisprachige Gottesdienste in Kärnten mitfeiern. Das slowenische Liedgut ist zu Herzen gehend.


7

0
 
 Winrod 15. Oktober 2019 
 

Ein wichtiges Bekenntnis

in der heutigen Zeit, in der gerade oft "Künstler und Literaten" es sind, die den katholischen Glauben niedermachen!
Respekt, Herr Handke! Möge der Herr es Ihnen vergelten!


20

0
 
 lesa 15. Oktober 2019 

Der Her wird das gute Werk vollenden, das er begonnen hat (Hl. Paulus)

Möge der Künstler sich weiterhin vom Heiligen Geist führen lassen!


16

0
 
 Klimakos 15. Oktober 2019 

Ich hoffe das er seiner früheren Sünden gebeichtet hat.(sich so deutlich an die Seite eines Kriegsverbrecher zu stellen). Ansonsten, es freut mich immer wenn sich jemand öffentlich zum Christentum bekennt.


10

1
 
 Sebi1983 15. Oktober 2019 
 

Sehr interessant! Freut mich!


15

0
 
 morus24 15. Oktober 2019 

Welch eine große Freude ...

... wenn ein Literat sich zum Heiland bekennt! Damit befindet er sich in unserer Zeit zwar in einer fast verschwindenden Minderheit. Aber umso mehr freue ich mich darüber.


22

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  2. Keine Mundkommunion: Bischof bittet Ehepaar um Entschuldigung
  3. Argentinien: Bischof verbietet Mundkommunion für seine Diözese
  4. Oratorium Birmingham will Klarstellung beim Verbot der Mundkommunion
  5. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  6. Bischof von Salt Lake City verweigert Katholik die Mundkommunion
  7. Ein „Mysterium, das unsere Intelligenz übersteigt“
  8. „Im Zentrum ohne Wenn und Aber: Jesus Christus“
  9. Erzbischof meint: Sie werden sonst in der Hölle landen!
  10. "Wie kann man das Allerheiligste nur so bloßstellen?"








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  5. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  6. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. Weinendes Marienbildnis sorgt in Griechenland für Aufsehen
  9. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  10. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  11. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  12. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  13. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz