Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

ER kommt und siegt und alles wird neu!

11. Dezember 2019 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Glaube ich, dass dieses Weihnachten tatsächlich einen Unterschied in meinem Leben machen könnte? Glaube ich, dass es alles verändern könnte? - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net)
Ich habe heute Morgen nachgeschlagen. Was bedeutet „erwarten“? Laut Duden bedeutet es: „dem als gewiss vorausgesetzten Eintreffen einer Person oder Sache mit einer gewissen Spannung entgegensehen; etwas für wahrscheinlich halten; mit etwas rechnen; sich etwas erhoffen; sich etwas versprechen“.

Der Advent ist jetzt die „Zeit der Erwartung“. Laut Definition sollte ich also dem als gewiss voraus-gesetzten Eintreffen von Jesus mit einer gewissen Spannung entgegensehen, seine Wiederkunft für wahrscheinlich halten, mit ihm rechnen, seine Ankunft erhoffen und mir alles von dieser Zeit ver-sprechen.

Tu ich das?

Ich habe viele Erwartungen an Weihnachten. Ich erwarte Erholung, Wärme, Gemütlichkeit, Liebe und Geborgenheit, freudige Momente, schenken und beschenkt werden, Glitzern und Tannenduft, all das..
Aber was erwarte ich von Jesus? Was erwarte ich von Gott?


Glaube ich, dass dieses Weihnachten tatsächlich einen Unterschied in meinem Leben machen könnte? Glaube ich, dass es alles verändern könnte?

Ist das nicht nur ein immer wiederkehrendes Sinnbild und er kommt nicht mehr oder weniger als das ganze restliche Jahr? Ist gerade wirklich eine besondere Zeit oder tun wir nur so, weil es sich gut verkauft und fromm anfühlt?

Ich habe letztens in einem Buch geblättert, indem unter anderem stand, wie sehr es einen Mann ehrt, wenn man ihm etwas zutraut und an ihn glaubt.

Das wusste ich auch vorher schon, aber in diesem Moment hat es mich sehr nachdenklich gemacht. Ich hab mich gefragt, ob das eine der Eigenschaften ist, wo wir Gott widerspiegeln. In den bibli-schen Geschichten steht und fällt oft alles damit, ob eine Person an Gott und sein Wirken glaubt oder nicht. Das hat mich schon manches Mal stutzig gemacht, weil es für mich so einen Nachge-schmack von Leistungsdruck hat.

Jetzt sehe ich das anders. Es ist kein vorschriftsmäßiges „Glauben, weil Gott es so will“.

Es ist ein Zeichen der Liebe. Es ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung. Maria hat es verstanden, Gott wahrhaft zu lieben. Sie hat an ihn geglaubt und ihm zugetraut, das Unmögliche möglich zu machen. Ihr vertrauensvolles Ja, war seine größte Ehre.

Jetzt in diesen Tagen frage ich mich oft, wie ich mich wirklich für Weihnachten bereit machen kann. Die Antwort liegt so nahe.
„Das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ Hebr 11,1

Ich will diese so besondere Zeit des Advents also nutzen, um in mir still zu werden und erwartungsvoll an Gott glauben. Ich trau es ihm zu! Ich glaube an ihn!

ER kommt und siegt und alles wird neu!

„…so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.“ Hebr 9,28


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wovor beugst du das Knie?
  2. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  3. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  4. Brennt dein Herz noch für Gott?
  5. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  6. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  7. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  8. Gnade in jedem Augenblick
  9. Die Sehnsucht Christi nach dir
  10. Gerufen, das Blut Christi zu lieben






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Grösse
  7. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  8. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  9. „Warum ich katholisch bin“
  10. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  11. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  12. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  13. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  14. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  15. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz