Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

ER kommt und siegt und alles wird neu!

11. Dezember 2019 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Glaube ich, dass dieses Weihnachten tatsächlich einen Unterschied in meinem Leben machen könnte? Glaube ich, dass es alles verändern könnte? - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net)
Ich habe heute Morgen nachgeschlagen. Was bedeutet „erwarten“? Laut Duden bedeutet es: „dem als gewiss vorausgesetzten Eintreffen einer Person oder Sache mit einer gewissen Spannung entgegensehen; etwas für wahrscheinlich halten; mit etwas rechnen; sich etwas erhoffen; sich etwas versprechen“.

Der Advent ist jetzt die „Zeit der Erwartung“. Laut Definition sollte ich also dem als gewiss voraus-gesetzten Eintreffen von Jesus mit einer gewissen Spannung entgegensehen, seine Wiederkunft für wahrscheinlich halten, mit ihm rechnen, seine Ankunft erhoffen und mir alles von dieser Zeit ver-sprechen.

Tu ich das?

Ich habe viele Erwartungen an Weihnachten. Ich erwarte Erholung, Wärme, Gemütlichkeit, Liebe und Geborgenheit, freudige Momente, schenken und beschenkt werden, Glitzern und Tannenduft, all das..
Aber was erwarte ich von Jesus? Was erwarte ich von Gott?


Glaube ich, dass dieses Weihnachten tatsächlich einen Unterschied in meinem Leben machen könnte? Glaube ich, dass es alles verändern könnte?

Ist das nicht nur ein immer wiederkehrendes Sinnbild und er kommt nicht mehr oder weniger als das ganze restliche Jahr? Ist gerade wirklich eine besondere Zeit oder tun wir nur so, weil es sich gut verkauft und fromm anfühlt?

Ich habe letztens in einem Buch geblättert, indem unter anderem stand, wie sehr es einen Mann ehrt, wenn man ihm etwas zutraut und an ihn glaubt.

Das wusste ich auch vorher schon, aber in diesem Moment hat es mich sehr nachdenklich gemacht. Ich hab mich gefragt, ob das eine der Eigenschaften ist, wo wir Gott widerspiegeln. In den bibli-schen Geschichten steht und fällt oft alles damit, ob eine Person an Gott und sein Wirken glaubt oder nicht. Das hat mich schon manches Mal stutzig gemacht, weil es für mich so einen Nachge-schmack von Leistungsdruck hat.

Jetzt sehe ich das anders. Es ist kein vorschriftsmäßiges „Glauben, weil Gott es so will“.

Es ist ein Zeichen der Liebe. Es ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung. Maria hat es verstanden, Gott wahrhaft zu lieben. Sie hat an ihn geglaubt und ihm zugetraut, das Unmögliche möglich zu machen. Ihr vertrauensvolles Ja, war seine größte Ehre.

Jetzt in diesen Tagen frage ich mich oft, wie ich mich wirklich für Weihnachten bereit machen kann. Die Antwort liegt so nahe.
„Das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ Hebr 11,1

Ich will diese so besondere Zeit des Advents also nutzen, um in mir still zu werden und erwartungsvoll an Gott glauben. Ich trau es ihm zu! Ich glaube an ihn!

ER kommt und siegt und alles wird neu!

„…so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.“ Hebr 9,28


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 12. Dezember 2019 

Sinnvolle Adventszeit

Danke für den zum "Glauben" anregenden Artikel!
„…so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.“ (Hebr 9,28). Das ist dann, wenn das Erlösungswerk vollbracht ist.
Der Weg dorthin ereignet sich in der "mittleren Ankunft": "Der mittlere Advent ist die Ankunft Jesu Christi in unserem Inneren, in unserer Seele. Diese Ankunft kann täglich erfolgen. wenn du die Heilige Messe mitfeierst, wenn du kommunizierst, wenn du den Leib Christi in der Gestalt des Brotes und des Weines zu dir nimmst, wenn Leib und Blut Christi in dich strömen und in dein Herz kommen.“ (Hl. Bernhard v. Clairvaux)In den Sakramenten wird ja sein erlösendes Handeln gegenwärtig gesetzt.
Gewiss ereignet sich der "mittlere Advent auch durch die gläubige Ausrichtung, durch jedes Gebet und jede kleinste gute Tat.


1
 
 Diadochus 11. Dezember 2019 
 

Der feine Unterschied

Weihnachten scheint immer das Gleiche zu sein. Fromme Bräuche und Rituale prägen das Bild. Ist das alles? Machen wir unsere Herzenstüre weit auf, damit Er, das kleine Jesuskindlein, der Erhoffte, in uns eine Herberge finde. Er macht das Unmögliche möglich. Er erhellt unsere dunklen Herzen. Wir sind Lichtträger in der Dunkelheit dieser Zeit. Wir Christen machen den Unterschied, weil Er in uns wohnt. Er kann durch uns die Welt verändern, wenn wir Ihm nur die Türe öffnen.


4
 
 Klimakos 11. Dezember 2019 

... selbst jetzt erfahren.


1
 
 gebsy 11. Dezember 2019 

A D V E N T

ist ein aktives Warten.
Aktiv nicht im Sinn von "geschäftig", sondern "wesentlich":
GOTTES HELFENDE LIEBE ERWARTEN, wenn ich meine Grenzen erkenne ...


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wovor beugst du das Knie?
  2. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  3. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  4. Brennt dein Herz noch für Gott?
  5. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  6. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  7. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  8. Gnade in jedem Augenblick
  9. Die Sehnsucht Christi nach dir
  10. Gerufen, das Blut Christi zu lieben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wir werden erwartet“
  3. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  4. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  5. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  6. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  7. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  10. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  13. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  14. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz