Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

ER kommt und siegt und alles wird neu!

11. Dezember 2019 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Glaube ich, dass dieses Weihnachten tatsächlich einen Unterschied in meinem Leben machen könnte? Glaube ich, dass es alles verändern könnte? - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net)
Ich habe heute Morgen nachgeschlagen. Was bedeutet „erwarten“? Laut Duden bedeutet es: „dem als gewiss vorausgesetzten Eintreffen einer Person oder Sache mit einer gewissen Spannung entgegensehen; etwas für wahrscheinlich halten; mit etwas rechnen; sich etwas erhoffen; sich etwas versprechen“.

Der Advent ist jetzt die „Zeit der Erwartung“. Laut Definition sollte ich also dem als gewiss voraus-gesetzten Eintreffen von Jesus mit einer gewissen Spannung entgegensehen, seine Wiederkunft für wahrscheinlich halten, mit ihm rechnen, seine Ankunft erhoffen und mir alles von dieser Zeit ver-sprechen.

Tu ich das?

Ich habe viele Erwartungen an Weihnachten. Ich erwarte Erholung, Wärme, Gemütlichkeit, Liebe und Geborgenheit, freudige Momente, schenken und beschenkt werden, Glitzern und Tannenduft, all das..
Aber was erwarte ich von Jesus? Was erwarte ich von Gott?


Glaube ich, dass dieses Weihnachten tatsächlich einen Unterschied in meinem Leben machen könnte? Glaube ich, dass es alles verändern könnte?

Ist das nicht nur ein immer wiederkehrendes Sinnbild und er kommt nicht mehr oder weniger als das ganze restliche Jahr? Ist gerade wirklich eine besondere Zeit oder tun wir nur so, weil es sich gut verkauft und fromm anfühlt?

Ich habe letztens in einem Buch geblättert, indem unter anderem stand, wie sehr es einen Mann ehrt, wenn man ihm etwas zutraut und an ihn glaubt.

Das wusste ich auch vorher schon, aber in diesem Moment hat es mich sehr nachdenklich gemacht. Ich hab mich gefragt, ob das eine der Eigenschaften ist, wo wir Gott widerspiegeln. In den bibli-schen Geschichten steht und fällt oft alles damit, ob eine Person an Gott und sein Wirken glaubt oder nicht. Das hat mich schon manches Mal stutzig gemacht, weil es für mich so einen Nachge-schmack von Leistungsdruck hat.

Jetzt sehe ich das anders. Es ist kein vorschriftsmäßiges „Glauben, weil Gott es so will“.

Es ist ein Zeichen der Liebe. Es ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung. Maria hat es verstanden, Gott wahrhaft zu lieben. Sie hat an ihn geglaubt und ihm zugetraut, das Unmögliche möglich zu machen. Ihr vertrauensvolles Ja, war seine größte Ehre.

Jetzt in diesen Tagen frage ich mich oft, wie ich mich wirklich für Weihnachten bereit machen kann. Die Antwort liegt so nahe.
„Das feste Vertrauen auf das Erhoffte, ein Überzeugtsein von dem, was man nicht sieht.“ Hebr 11,1

Ich will diese so besondere Zeit des Advents also nutzen, um in mir still zu werden und erwartungsvoll an Gott glauben. Ich trau es ihm zu! Ich glaube an ihn!

ER kommt und siegt und alles wird neu!

„…so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.“ Hebr 9,28


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wovor beugst du das Knie?
  2. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  3. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  4. Brennt dein Herz noch für Gott?
  5. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  6. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  7. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  8. Gnade in jedem Augenblick
  9. Die Sehnsucht Christi nach dir
  10. Gerufen, das Blut Christi zu lieben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz