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UN-Frauenkonferenz wegen Coronavirus abgesagt

10. März 2020 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Die jährliche Konferenz der Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau wird abgesagt. Die Mitgliedsstaaten konnten sich nicht auf eine verkleinerte Version der Konferenz einigen. Feministische Organisationen sind enttäuscht.


New York City (kath.net/lifesitenews/jg)
Die 64. Sitzung der Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau (Commission on the Status of Women, CSW) wurde wegen des neuen Coronavirus COVID-19 abgesagt. Die Vereinten Nationen erwarteten bis zu 12.000 Teilnehmer an der Konferenz, die von 9. bis 20. März im Hauptsitz der UNO in New York City stattfinden sollte.


UN-Generalsekretär Antonio Guterrez hatte zunächst eine verkleinerte Konferenz vorgeschlagen und wollte alle nichtoffiziellen Veranstaltungen im Umfeld der Konferenz absagen. Einige Mitgliedsstaaten befürchteten daraufhin, dass die Konferenz aufgrund unterschiedlicher Reisebeschränkungen nicht repräsentativ besetzt sein werde. Schließlich einigten sich die Mitgliedsstaaten darauf, am 9. März eine eintägige Sitzung abzuhalten, bei der eine politische Deklaration und andere Erklärungen der Kommission verabschiedet werden sollen. Alle anderen Programmpunkte der Konferenz sind auf unbestimmte Zeit verschoben.

Feministische Organisationen, die an der Konferenz teilnehmen wollten, zeigten sich enttäuscht. Sie hatten sich teilweise Monate auf die Teilnahme vorbereitet. Keine Konferenz der CSW sollte ohne „Organisationen der Zivilgesellschaft“ stattfinden, sagte Houry Geudelekian, die Vorsitzende der Dachorganisation der nichtstaatlichen Organisationen, die in der Kommission mitarbeiten.


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