Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Bischof Bürcher: Martin Kopp war über Jahre illoyal

30. März 2020 in Schweiz, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bistum Chur hat am Sonntag in einer Stellungnahmen nochmals den Rauswurf des liberalen Martin Kopp verteidigt und mit Ammenmärchen aufgeräumt, die sowohl Kopp als auch Medien verbreitet haben


Chur (kath.net)
Das Bistum Chur hat am Sonntag in einer Stellungnahmen nochmals den Rauswurf des liberalen Martin Kopp verteidigt und medial verbreitete Ammenmärchen in dem Zusammenhang dementiert. Wie kath.net berichtet hat, hat Peter Bürcher, der Apostolischer Administrator des Bistums Chur, Kopp die Aufgabe des Delegierten des Apostolischen Administrators für die Urschweiz entzogen. Das Bistum betont am Sonntag in einer Aussendung: "Der Widerruf der Delegation von Vollmachten & Befugnissen von Dr. Martin Kopp ist eine Folge des über Jahre öffentlich gezeigten illoyalen Verhaltens von Dr. Kopp gegenüber der Bistumsleitung und dem Bischof. Es ist eine Folge des wiederholten Bruchs von Dr. Kopp mit dem Kollegialitätsprinzip, das für alle Mitglieder des Bischofsrates (oberstes Konsultationsgremium des Bistums) gilt."

Entgegen der öffentlichen Behauptung von Kopp, die Entscheidung sei dem Bischof von Martin Grichting eingegeben worden, stellte Bürcher am Sonntag auch klar, dass es seine Entscheidung war und er diese auch im Einverständnis mit seinen Oberen des Apostolischen Stuhls getroffen hat. Er stellte ausserdem richtig, dass ihm Grichting im Gegenteil bei früherer Gelegenheit geraten hatte, mit allen Mitgliedern des Bischofsrates, auch mit Dr. Kopp, weiterzuarbeiten – dies, nachdem dem Bischof zu Beginn seiner Zeit als Apostolischer Administrator geraten worden war, gar nicht erst mit Dr. Kopp zu beginnen.

Vor dem Hintergrund einer laufenden Petition zugunsten von Kopp und von weiteren öffentlichen Druckversuchen stellt der Bischof klar: "Die Instrumentalisierung der Medien, des Staates und der öffentlichen Meinung zur Durchsetzung der eigenen Position hat im Bistum Chur seit den Zeiten von Bischof Wolfgang Haas eine unselige Tradition. Es ist jetzt Zeit, damit aufzuhören. Mediale Kampagnen und politische Druckmittel sind und bleiben in der Kirche etwas Ungehöriges, das spaltet und verletzt."

Foto: (c) Bistum Chur, Bischof Bürcher


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Chur

  1. Realitätsverlust im Bistum Chur
  2. Vatikan gibt Beschwerde gegen Statuten des Churer Priesterrates Recht
  3. Das Schweigen des Bistums Chur in der Causa Loppacher
  4. Schweizer Priester und Präventionsbeauftragter: ‚Ich stehe zu meiner Partnerin’
  5. Für die Lehre der Kirche
  6. Sendungsfeier im Bistum Chur und der Unterschied zwischen gemeinsamem und Weihepriestertum
  7. Priesterseminar Chur für alle Theologiestudenten geöffnet
  8. Gemeindeleiterin Schmid: ‚Ich habe Eucharistie gefeiert, weil ich einen Auftrag des Dekans hatte.’
  9. Bistum Chur: Positionen im Streit um Verhaltenskodex unverändert
  10. Daniel Krieg wird neuer Regens des Priesterseminars Chur







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  3. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  4. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  5. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  6. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  7. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  8. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  9. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  10. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  11. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  14. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  15. Gewaltdelikte in Deutschland: Fast sieben von zehn Gesuchten sind Ausländer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz