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'Epidemie ist göttliches Eingreifen, um Welt und Kirche zu reinigen'

1. April 2020 in Weltkirche, 114 Lesermeinungen
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Bischof Athanasius Schneider vertritt: "Wenn einem Priester von einer kirchlichen Obrigkeit verboten wird, die Kranken und Sterbenden zu besuchen, dann darf er nicht gehorchen. Ein solches Verbot ist Machtmissbrauch."


Kasachstan (kath.net)
Der bekannte deutschsprachige Bischof Athanasius Schneider aus Kasachstan hat in einem Interview mit der "Remnantnewspaper"-Magazin deutliche Kritik am Verhalten vieler Bischöfe im Zusammenhang mit der Corona-Krise geübt und meint, dass viele überstürzt und panisch reagierten, weil sie sämtliche öffentlichen Messen verboten haben und sogar Kirchen zusperrten. Solche Bischöfe verhielten sich "eher wie bürokratische Beamte und nicht wie Hirten. Indem sie sich zu ausschließlich auf all die Hygiene-Schutzmaßnahmen konzentrierten, haben sie den Blick auf das Übernatürliche verloren und den Vorrang des ewigen Heils der Seelen aufgegeben. Solange Supermärkte geöffnet haben und zugänglich sind, und solange die Menschen die öffentlichen Transportmittel benutzen können, ist kein plausibler Grund erkennbar, die Menschen von der Teilnahme an der heiligen Messe in einer Kirche auszuschließen. Man könnte in Kirchen dieselben, ja sogar bessere Hygiene-Schutzmaßnahmen garantieren", meinte Schneider wörtlich.

Er schlug beispielsweise vor, dass man bei den Kirchen vor jeder Messe die Bänke und Türen desinfiziert werden und dass sich auch Gläubige die Hände desinfizieren könnten.

Schneider meinte dann, dass Priester beim Thema "Messverbot für Gläubige" nicht unbedingt dem Bischof oder den staatlichen Behörden gehorchen müssten. "Priester dürfen nicht vergessen, dass sie zuerst und vor allem Hirten unsterblicher Seelen sind. Wenn ein Priester in vernünftigem Ausmaß die nötigen Gesundheitsvorkehrungen beachtet und diskret vorgeht, muss er den Anweisungen seines Bischofs oder der Regierung nicht gehorchen, die Messe für die Gläubigen auszusetzen."

Solche Anweisungen seien laut Schneider rein menschliches Gesetz. Das oberste Gesetz in der Kirche hingegen sei laut dem Bischof "die Rettung der Seelen". "Priester in einer solchen Situation müssen einfach sehr erfinderisch sein, um für die Gläubigen, und sei es für eine kleine Gruppe, die Feier der heiligen Messe und den Empfang der Sakramente zu ermöglichen. Darin bestand das seelsorgliche Verhalten sämtlicher Bekenner- und Märtyrerpriester in Zeiten der Verfolgung. "

Besonders kritisch sieht der Bischof, dass einige Bischöfe Priestern sogar verboten haben, die Kranken und Sterbenden zu besuchen, was selbst Papst Franziskus erlaubt hat. "Wenn einem Priester von einer kirchlichen Obrigkeit verboten wird, die Kranken und Sterbenden zu besuchen, dann darf er nicht gehorchen. Ein solches Verbot ist Machtmissbrauch. Christus verlieh keinem Bischof die Macht, den Besuch der Kranken und Sterbenden zu verbieten."

Ein echter Priester werde laut Schneider alles in seiner Macht Stehende tun, um einen Sterbenden zu besuchen. "Viele Priester haben das getan, selbst wenn das bedeutete, dass sie ihr eigenes Leben in Gefahr brachten, sei es im Fall einer Verfolgung oder im Zusammenhang mit einer Epidemie. Wir haben in der Geschichte der Kirche viele Beispiele für solche Priester. Der heilige Karl Borromäus beispielsweise legte selbst die heilige Kommunion auf die Zunge sterbender Personen, die mit der Pest infiziert waren. Die Kranken und Sterbenden nicht aufzusuchen – das ist ein Verhalten, das eher einem Mietling ansteht, nicht aber einem guten Hirten."

Gläubige, die derzeit nicht eine Heilige Messe besuchen können, sollen laut Schneider häufige Akte geistiger Kommunion vollziehen und dabei die Texte der täglichen Messe und die ganze Messordnung lesen und betrachten. Sie können laut dem Bischof ihren heiligen Schutzengel aussenden, an ihrer Stelle Jesus Christus im Tabernakel anzubeten.

Der Bischof wünschte sich dann, dass viele ähnliche wie Papst Franziskus regelmäßig mit dem heiligen Sakrament in der Monstranz durch ihre Städte und Dörfer ziehen, begleitet von einer kleinen Anzahl von Klerikern oder Gläubigen, je nach den Vorschriften der Regierung. "Solche Prozessionen mit dem eucharistischen Herrn vermitteln den Gläubigen und Bewohnern den Trost und die Freude, dass sie in dieser Zeit der Drangsal nicht allein sind, dass der Herr wirklich mit ihnen ist, dass die Kirche eine Mutter ist, die ihre Kinder weder vergessen noch aufgegeben hat. Man könnte eine weltweite Kette von Monstranzen bilden, die den eucharistischen Herrn durch die Straßen dieser Welt tragen. Solche ganz kleinen eucharistischen Prozessionen, selbst wenn sie nur von einem einzigen Bischof oder nur einem Priester durchgeführt werden, könnten Gnaden körperlicher und geistlicher Heilung und Bekehrung erflehen."

Schneider vertritt, dass die Epidemie seiner Meinung nach zweifellos "ein göttliches Eingreifen" sei, um die sündige Welt und auch die Kirche zu züchtigen und zu reinigen. Er erinnerte in dem Zusammenhang auch, dass Jesus selbst materielle Katastrophen als göttliche Strafen bezeichnet habe und verwies dazu auf Lukas 13,1-5: "Einige kamen und berichteten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit dem ihrer Opfertiere vermischt hatte. Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer mehr als alle anderen Galiläer Sünder gewesen sind, weil sie das erlitten haben? Nein, sage ich euch; doch wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle auf gleiche Weise umkommen. Oder meint ihr, jene achtzehn, auf die der Turm am Schiloach stürzte und sie erschlug, seien schuldiger gewesen als alle anderen Bewohner von Jerusalem? Nein, sage ich euch; doch wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle auf dieselbe Weise umkommen.“

Das jetzige Messverbot sei für den Bischof auch deswegen so bemerkenswert, weil Bischöfe zum Teil schon die Messen verboten hatten, als dies der Staat noch gar nicht untersagte. Die Situation könne mit dem Wegfall des Opfergottesdienstes im Tempel in Jerusalem während der babylonischen Gefangenschaft des auserwählten Gottesvolks verglichen werden. Der heilige Robert Bellarmin schrieb dazu laut Schneider: "Sichere Zeichen für die Ankunft des Antichrist ... die umfangreichste und letzte Verfolgung, und auch das öffentliche Opfer (der Messe) wird vollständig aufhören“ (The Prophecy of Daniel, Pages 37-38).

Die gegenwärtige Situation biete für den Bischoof genügend triftige Gründe anzunehmen, dass wir am Beginn einer apokalyptischen Zeit stehen, zu der göttliche Züchtigungen gehören. "Der fast vollständige Ausfall des öffentlichen Messopfers könnte als eine Flucht in eine geistliche Wüste interpretiert werden. Das Bedauerliche an unserer Situation ist der Umstand, dass viele Mitglieder der kirchlichen Hierarchie die gegenwärtige Situation nicht als Drangsal, als Züchtigung durch Gott verstehen, also als eine 'göttliche Heimsuchung' im biblischen Sinn. Auf viele Kleriker treffen inmitten der gegenwärtigen körperlichen und geistigen Epidemie diese Worte des Herrn zu: „Du hast die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt.“ (Lk 19,44)"

Schneider hoffe auch, dass die gegenwärtige Situation vom Papst und den Bischöfen ernst genommen werde und dass es zu einer tiefen Umkehr der gesamten Kirche kommen könne. "Wenn das nicht geschieht, dann wird die Botschaft der folgenden Geschichte von Søren Kierkegaard auch auf unsere gegenwärtige Lage anwendbar sein: 'In einem Theater brach hinter den Kulissen ein Feuer aus. Der Clown kam auf die Bühne, um das Publikum zu warnen; sie meinten, es sei ein Witz, und applaudierten. Er wiederholte seine Warnung; daraufhin wurde der Applaus noch stärker. Ich glaube, genau so wird die Welt untergehen: beim allgemeinen Applaus von Schlauköpfen, die alles für einen Witz halten'", meinte der Bischof.


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 2. April 2020 
 

Justice immanente

Bischof Athanasius Schneider greift hier ein Thema auf, daß als "Justice immanente"= "die immanente Gerechtigkeit" schon vor 10 Jahren durch S.E. Erzbischof Léonard von Belgien vorgetragen wurde.
EB erntete bei dem Mainstream und bei den Modernisten damit viel Beschimpfungen und Wut.
Es ist jedoch ein uralte biblische Weisheit, daß der Mensch nicht gegen die Göttliche Ordnung vorgehen kann ohne Katastrofen auszulösen bzw. in seiner Hybris und seinem stückigem Wissen meint, alles unter Kontrolle halten zu können.
Das Tohuwabohu der Regierungen bei diesem Covid19-Virus ist da beispielhaft.
vor wenigen Tagen kam virologisch die Meldung, dieses Virus von Fledermaus, Pangolin und Schwarzer Kobra sei "irgendwie und irgendwann "humanisiert" worden"...


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 Paul-Lukas 2. April 2020 
 

Bravo

Sehr geehrter Bischof Schneider, vielen Dank für diese wahren Worte. Diese Zeilen liest man heute sehr selten, was wohl daran liegt, dass der Glaube immer mehr verschwindet, gerade und traurigerweise unter den Hirten. Ja, lieber Herr Bischof, ich gebe Ihnen Recht. Sie sprechen meiner Meinung nach die volle Wahrheit.

Seine Kirche wird niemals untergehen.

Gelobt sei Jesus Christus


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 stephanus2 2. April 2020 
 

Forts.

--Jesus, der uns zur Erkenntnis unserer Sünden führen wolle
--Jesus, der uns zur wahren Buße führen wolle
--Jesus, der uns zur Gottes- und Nächstenliebe führen wolle
--Jesus, der uns vor Seuchen, Not und Krieg bewahren wolle
--Jesus, der uns vor jähem Tod bewahren wolle.-
So in etwa zumindest, schreibe es gerade auswendig auf.
Und das Schönste ist, ich freue mich jeden Tag auf das Rosenkranzbeten.
Das gabs früher nur ganz selten.


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 stephanus2 2. April 2020 
 

sehr geehrte @hape 'vor 8 Stunden'..

...unter den vielen wertvollen Beiträgen picke ich sie hier und heute heraus: Herzlichen Dank für ihre drei Posts hintereinander ! Wie klar, wie erhellend !Mir wurde z.B. klar: Satan hasst nicht die Menschen, er hasst Gott und versucht aber d u r c h die Menschen (nimmt Menschen als Werkzeug), Gott zu besiegen oder vielmehr, wie Sie schreiben, Gott lächerlich zu machen.Satan ist wohl schon für immer von Gott getrennt und will noch möglichst viele Seelen mit sich in den Untergang reißen ?
Ich danke Gott über alles und auf Knien,dass ich vor 5 Jahren Zugang zum Rosenkranzbeten fand.Seit einiger Zeit kenne ich die Bitte unserer Muttergottes: Betet täglich den Rosenkranz (in Fatima und Medjugorje).Ich hatte die Disziplin dafür aber leider nicht. Jetzt, in Coronazeiten, habe ich sie. Nichts lenkt mich ja ab. Einmal am Tag gehe ich in unsere leere Kirche und bete ihn, flüsternd leise . Aktuell den zum Hl. Rochus :


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 SalvatoreMio 2. April 2020 
 

Noch eine Bemerkung zu Meister Eckhart

Vor ca. 3 Jahren wurde in einem Kloster ein Seminar zu "Meister Eckart" angeboten (deftiger Preis). Nichtsahnend nahm ich teil in der Annahme, es würde einer Glaubensvertiefung dienen; ich wunderte mich aber über Beiträge von uns Zuhörern, die überwiegend rein philosophisch waren und teilweise atheistisch. Einige wenige Male gab ich auch meine Gedanken preis, merkte aber bald, dass diese wohl nicht willkommen waren, denn während einige Gäste langatmige Beiträge brachten - wurde ich übersehen. Ich hatte spirituell-christliche Bereicherung erwartet, aber es war im Grunde verlorene Zeit und unnütz ausgegebenes Geld.


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 Konrad Georg 2. April 2020 
 

Mit dem Zitat von Meister Eckhard,

den ich nur namentlich kenne, ist alles andere von ihm ohne Bedeutung.
Zur gut beschriebenen Hölle würde ich anfügen, sie ist das Ergebnis von Hochmut. Mir scheint auch, der ist die Sünde wider den Heiligen Geist.


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 Gandalf 2. April 2020 

Meinhard - GAME OVER!


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 lakota 2. April 2020 
 

@meinhard

" Gott ist keine Person.“, „Gott ist kein Wesen.“, „Gott ist nicht einmal etwas Seiendes.“, „Gott ist reine Intellektualität und sonst gar nichts.“

Glauben Sie das? Dann gibt es für Sie auch Jesus Christus nicht? Für mich schon, und ER hat von seinem Vater im Himmel gesprochen...."der Vater und ich sind eins". Wir sollen beten:" Vater unser im Himmel..."
Gott ist keine Person? Nichts Seiendes?

Es gab hier schon mal jemanden, der genau diese Sätze schrieb, ihm habe ich dasselbe geschrieben wie jetzt Ihnen, habe aber keine Antwort darauf bekommen.

Bekomme ich von Ihnen eine? Wer ist für Sie Jesus Christus?


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 lesa 2. April 2020 

Danken wir dem Herrn!

[email protected]: Danke für den Link zur Ansprache des Hl. Joh. Paul II.
In der Dankbarkeit für die Erinnerung an diesen Tage und die anderen Apriltage 2005 verbunden wünsche ich auch Ihnen verbunden!
Wenn der Himmel wie geöffnet war, dann, um uns Hoffnung zu geben durch den Eindruck, dass, während wir in der Welt Schrecknisse durchleben, ein neuer Himmel und eine neue Erde im Entstehen ist ...


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 lesa 2. April 2020 

Barmherzigkeit ist keine billige Gnade

[email protected]: Danke für die Antworten! Gerne werde ich die Beiträge von Nina Heeremann suchen. Was für ein Geschenk sind SOLCHE Theologinnen! (Siehe auch den Artikel von Frau Prof Schlosser in der neuen Synodenbegleitungsbeilage der Tagespost!
Dass Maria immer wichtiger wird, ist klar, ebenso die Engel, je näher der Herr kommt. Das Toben des Widersachers wird ja auch immer heftiger. Zusammen mit den Engeln wird sie den Drachen vernichten. Ihr Unbeflecktes Herz wird triumphieren Möge ein kleiner Rest treu beten, zusammenhalten, sich stärken und durch das Gebet möglichst viele zum Herrn mitnehmen.
@wedlerg: Danke für Ihr Eintreten gegen die Verniedlichung des Gottesbildes, die etwas Gotteslästerliches an sich hat. Sie ist aber zum Teil darauf zurückzuführen, dass dieser Generation eine konkrete Begegnung mit wirklich existentiellen Herausforderungen, die zu einer tiefere Erkenntnis führt, häufig fehlt, und ebenso vielen Theologen. "Barmherzigkeit ist keine billige Gnade". (Ben. XVI.)


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 hape 2. April 2020 

Liebe @lesa - 1 (nachgereicht)

herzlichen Dank für Ihre gestrige Ermutigung! – Um zu verstehen, was hier vor sich geht, müssen wir auf den Fall der Engel schauen und auf den Sündenfall unserer Stammeltern. Nur dann erhellt sich, wieso der Mensch zeitlebens gezwungen ist, sich mit Versuchungen des Bösen Feindes herumzuschlagen.

Zugleich dürfen wir wissen: „Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.“ (Weish. 1,13)

–––
Forts.

Diesen eigentlich ersten Teil meines Kommentars reiche ich nach, weil die anfängliche Übertragung aus irgendwelchen Gründen nicht geklappt hat.


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 Zeitzeuge 2. April 2020 
 

Werter waldorf,

danke für die Klarstellung!

Ihnen und allen hier wünsche ich einen


gesegneten Tag, auch damit Sie und

Ihre Lieben gesund bleiben!

Da heute u.a. der Gedenktag des

heiligen Franz von Paula ist, füge

ich im Link eine Ansprache von

Papst Johannes-Paul II. bei, die auch

gut zur Betrachtung in der Fastenzeit

geeignet ist.

Laudetur Jesus Christus!

w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de/speeches/2000/jul-sep/documents/hf_jp-ii_spe_20000703_minimi.html


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 hape 2. April 2020 

Liebe @lesa - 3 Ende

Wer vor dem Hintergrund der Theodizeefrage etwas tiefer in diese Materie vordringen möchte, dem lege ich wärmstens ans Herz, gerade jetzt in der Passionszeit in der Hl. Schrift das Buch Hiob zu lesen.

Sehr empfehlenswert auch die aktuellen Mini-Katechesen von der kath. Theologin Nina Heereman, deren Mini-Kat auf Youtube zu finden ist und auf die in diesem Thread dankenswerter Weise auch schon hingewiesen wurde. Nina Heeremann erklärt das alles viel besser, als ich es je könnte.

Natürlich werden diese Themen alle ausführlich und verbindlich im KKK dargestellt.

Im Gebet verbunden, hape


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 hape 2. April 2020 

Liebe @lesa - 2

Der eigentliche Adressat des Übels ist keineswegs der Mensch, sondern Gott. Der Böse Feind weiß, dass er verloren hat und dass er seinen Schöpfer nie besiegen wird. Er weiß, dass sogar seine eigene Existenz ganz und gar vom Schöpfer abhängt. In seinem gekränkten Stolz aber versucht er Gott die Schwachheit des Menschen vor Augen zu führen und somit den Schöpfer lächerlich zu machen. Denn er weiß, wie sehr Gott den Menschen liebt. Gottes Liebe zum Menschen findet ihren Höhepunkt in seiner besonderen Wertschätzung Mariens, der Himmelskönigin. Maria zu verehren ist deshalb die natürliche Arznei gegen die Versuchungen des Bösen. Das kommt gerade jetzt in den Marienweihen wunderbar zum Ausdruck. Deshalb rufen wir im Schuldbekenntnis des ao Ritus auch zuerst die selige und allzeit reine Jungfrau Maria an. Erst danach rufen wir den Erzengel Michael an. Und wiederum danach erst den Täufer und die Hl. Petrus und Paulus.

–––
Forts.


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 hape 2. April 2020 

Liebe @lesa - 1

herzlichen Dank für Ihre gestrige Ermutigung! – Um zu verstehen, was hier vor sich geht, müssen wir auf den Fall der Engel schauen und auf den Sündenfall unserer Stammeltern. Nur dann erhellt sich, wieso der Mensch zeitlebens gezwungen ist, sich mit Versuchungen des Bösen Feindes herumzuschlagen. Zugleich dürfen wir wissen: „Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.“ (Weish. 1,13)

–––
Forts.


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 SalvatoreMio 2. April 2020 
 

Hölle - Ausfluss der Barmherzigkeit Gottes?

@Lieber Diadochus! Besten Dank für Ihr Bemühen. Falls Sie mit Ihrem Beitrag vom Zustand der Läuterung ("Arme Seelen") nach dem Tod sprechen, kann ich Ihnen unbedingt folgen. Bei meiner kirchl. Ausbildung wurde mal das Bild gebraucht: "Da ist der Mensch noch wie eine "unreife, grüne Tomate". Durch Gottes Barmherzigkeit und Wärme erlangen wir aber die letzte Reife. - HÖLLE jedoch meint die endgültige Entscheidung GEGEN unseren Schöpfer.Und da er uns respektiert, ist es für immer ein "gegen" - gegen die ewige Gemeinschaft mit unserem Herrn und Erlöser. So lehrt es auch der Katechismus.


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 Zeitzeuge 2. April 2020 
 

Meister Eckart -Schlußbemerkung-

meinhard weiss genau, daß am Schluß der
päpstlichen Bulle festgestellt wird, daß
Meister E. auch alles andere, das in den
Gemütern der Gläubigen einen häretischen
oder falschen Sinn erzeugen könnte,
widerrufen und verworfen hat.

Das gilt natürlich auch für die von
meinhard zitierten Sätze, die jeder
gläubige Katholik/in als dem
kath. Glauben widersprechend erkennt
und verwirft!

Volker Leppin hat uns gezeigt, daß
Meiser E. Thesen auch Martin Luther
beeinflußt haben.

Dieser Neo-Gnostizismus ist zutiefst
unkatholisch, da gibt es nichts zu
verteidigen, hier auf dem Forum sollte
niemand mit diesen Thesen Verwirrung
stiften!

Damit ist diese Diskussion für mich
abgeschlossen.


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 Geroni 2. April 2020 
 

Athanasius Schneider

hält die Lehre aufrecht wie sie ist, er erklärt sie. Er ist klug, alles was er erklärt ist logisch.
Ich lerne viel von ihm und freue mich jedes Mal von ihm zu lesen. Er lässt mich über vieles nachdenken.
Pater Karl Wallner ist - mit seiner gottgegebenen Passion- ein weiteres Vorbild: mitreissend, aber ebenso deutlich und klar in seiner Verkündigung.
Ich danke für diese Beiden ganz besonders und für deren Beiträge.


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 Fischlein 1. April 2020 
 

@niko-laios – Verunglimpfungen? Teil 2

Von meinem Pfarrer in Bayern habe ich gehört, er dürfe nicht zu einem Kranken kommen. Angeblich gebe es Priester, die über eine Schutzkleidung verfügen und zu solchen Patienten kommen dürfen. Der Pfarrer weiß aber nicht, welcher Priester in unserer Region in Frage käme. Selber darf er nicht und weiß nicht, wen er im Notfall schicken könnte.
Verunglimpfungen?


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 Alpenglühen 1. April 2020 

@niko-laios – Verunglimpfungen?

Der Bf. von Springfield, Massachusetts, Mitchell Rozanski hat seinen Priestern am 25.03.2020 zunächst erlaubt, außerhalb des Patientenraumes stehend, einen Baumwolltupfer mit dem Öl für die Krankensalbung einer Krankenschwester zu geben u. ihr zu erlauben, dem Kranken das Öl zu „verabreichen“. Ist der Patient bei Bewußtsein, dürften die Gebete per Telefon gesprochen werden. Nachdem der Vorsitzende der Liturgiekommission der USCCB jedoch ausdrücklich bestätigte, daß die Spendung der Krankensalbung nicht delegiert werden darf, hat Bf. Rozanski am 27.03.2020 die Spendung der Krankensalbung in allen Fällen! untersagt. Es ist also keine! Verunglimpfung, daß Bf. Schneider vom Verbot durch Bfe. spricht, Kranke u. Sterbende zu besuchen. U. damit es auch nicht möglich ist, die Krankensalbung zu spenden.

www.lifesitenews.com/news/us-bishop-suspends-last-rites-in-response-to-coronavirus-pandemic


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 wedlerg 1. April 2020 
 

@Oelberg: in der Tat falsches Gottesbild

Der "Gott", den sie beschreiben ist ein Trottel. Und ich kann Ihnen versichern, dass eine liebender Gott mit Sicherheit ganz etwas anderes als ein Trottel ist.

Keine Person, liebt und gibt, lässt sich vom Subjekt seiner Liebe beleidigen und demütigen, vom Ego eines anderen verbiegen und lächerlich machen. Das aber genau ist es, was sie von ihrem "Gott" einfordern. Ganz nebenbei sind Gotts Geschöpfe ziemlich mikrig, wenn sie meinen, Gott würde immer und alles verzeihen, was dem eigenen ego gerade gepasst hat.

Würden sie solch einen Menschen respektieren, der wie ein winselnder Dackel ständig angelaufen kommt und ihnen alles nachsieht, was sie an ihm verbrochen haben?

Gottesbeziehung braucht echte Liebe und die ist ohne Charakter (man nennt das Buße, Reue, Umkehr) nicht zu erringen.

Und da der Mensch ohne Gott nichts ist, erfährt er in der Krise, wie hilflos es ist, gottlos zu sein.

Wer dir Gottferne jetzt nicht erkennt, hat sicher ein völlig falsches Gottesbild.


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 Sagittarius 1. April 2020 
 

@Meinhard

Sie wissen aber schon, dass gegen Meister Eckhart ein Verfahren gegen Häresie lief und dass Papst Johannes XXII. einige seiner Aussagen als Irrlehren verurteilte und die Verbreitung der sie enthaltenden Werke verboten hat. Lesen sie lieber wirklich kath. Schriften und die Bibel.


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 Diadochus 1. April 2020 
 

@SalvatoreMio

In Ihrem Kommentar "Hölle - Ausfluss der Barmherzigkeit Gottes?" kritisieren Sie die Vorstellungen von @Lilia. Die Vorstellung von @Lilia kann ich durchaus verstehen, wenngleich ich mich da anders ausgedrückt hätte. Die Hölle ist ein Ort der Gerechtigkeit Gottes für jene, die die Seine Barmherzigkeit verworfen haben. So verherrlichen die Höllenbewohner die Gerechtigkeit Gottes. Verwerfen wir nicht die Barmherzigkeit Gottes. Gott will uns retten. Er will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehre. "O Blut und Wasser, aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt, Jesus, ich vertraue auf Dich." Vertrauen wir Jesus und Seiner Barmherzigkeit. Vielleicht können Sie diese Vorstellung, @SalvatoreMio, teilen?


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 SalvatoreMio 1. April 2020 
 

Gott ist keine Person?

@Sehr geehrter Zeitzeuge! Ich bin sehr froh über Ihre Bemerkung zu Meister Eckhart! Ich konnte gar nicht glauben, dass er solche Vorstellungen hatte wie:
"Gott ist keine Person. Gott ist kein Wesen. Gott ist reine Intellektualität und sonst gar nichts".


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 gluteus maximus 1. April 2020 
 

Der deutsche Volksmund sagt...

"Gesundheit ist alles."

So ein Schmarrn. Was nützt uns Gesundheit, wenn wir in Sünde leben und sterben. Nein, unser ewiges Seelenheil steht weit oben an erster Stelle, dann kommt lange nix - dann die Gesundheit (die übrigens sehr wohl wichtig ist, möchte ich hier mal anmerken).

Danke an Bischof Schneider, der schon wieder wahre Worte spricht. Leider haben wir in D zu wenige Hirte, die so glauben und reden.


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 Geroni 1. April 2020 
 

@ niko-laios

Athanasius Schneider will sicher niemanden verunglimpfen.
Zitat aus verschied. Bistümern und Pfarreien:
"Auch das Sakrament der Krankensalbung – da kein öffentlicher Gottesdienst – kann auf Wunsch gespendet werden – sofern keine Corona-Erkrankung vorliegt (beim Patienten im häuslichen Umfeld). In Krankenhäusern kann Corona-Patienten die Krankensalbung gespendet werden, sofern das Krankenhaus die nötige Schutzkleidung zur Verfügung stellt."
Hier wird die Verantwortung ans Krankenhaus wegdelegiert.
Keine Frage: Gott ergänzt mit seiner Gnade das was fehlt, so Zitat von Manfred Kollig, Generalvikar des Erzbistums Berlin.
Ich finde den Hinweis von Athanasius Schneider dennoch als mahnende und aufrüttelnde Stimme.


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 stephanus2 1. April 2020 
 

@Meinhard ,und 'Eckard von Hochheim'

..habe den Namen gleich gegoogeld und heraus kam "Meister Eckhard".Oh nee. Man kann auch einfach nur dem Namen nach katholisch sein oder sich katholisch nennen, einverstanden ? Ich lese einem blinden Herrn vor, der wollte neulich v o r Corona natürlich , dass ich ihm aus einem Meister Eckhard-Büchlein vorlese.Oh nein, oh nein, wirklich nicht.Unglauben, Substanzlosigkeit nach meiner meinung. Ich weiß noch,von irgendwoher in den 70igern,wurde er gehyped, von Menschen a la : ich glaub an Gott, aber ich brauch keine Kirche dazu.Das funktioniert eben nicht. Es funktioniert nicht, für sich zuhause die Schrift zu lesen und irgendwie zurechtzulegen nach Gutdünken.Es braucht die Lehre der Kirche, den Katechismus,die Sakramente für tieferen Glauben, gefestigtere Hoffnung und innigere Gottes- und Nächstenliebe.


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 meinhard 1. April 2020 
 

@Zeitzeuge

Die von mir zitierten Sätze befinden sich nicht unter den in "In agro dominico" verurteilten 28 Sentenzen.


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 gebsy 1. April 2020 

Vergelt's Gott! Exzellenz

Die Einheit und der Friede sind uns von Jesus Christus zugesagt und verdient!
Daher muss die größte Sorge des Christen sein, sich nicht gegen diese Werte, welche die Liebe manifestieren, zu stellen …
Da hilft nur das Eingeständnis, dass die eigene (momentane) Erkenntnis noch "LUFT NACH OBEN" hat!


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 dorfwal 1. April 2020 
 

@Zeitzeuge

Werter Zeitzeuge, es lag nicht in meiner Absicht, Sie zu kränken, sondern es sollte meinem Erstaunen darüber Ausdruck verleihen, weil Sie sich ja bereits verabschiedet hatten.


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 lesa 1. April 2020 

Himmlischer Nachhilfeunterricht

@Ihr Priester lasst uns nicht allein: Danke für den Hinweis auf die Botschaften der Hl. Sr. Faustyna". Hochaktuell! Dieses Tagebuch kann als eine Verdolmetschung und Konkretisierung des Evangeliums betrachtet werden. So ist es erst recht mit den großen Privatoffenbarungen der Mutter Gottes der Fall ist (auch wenn nicht alle diesen Zugang teilen können und müssen.)
Jesus zur Hl. Sr. Faustyna:
"Meine Tochter, schreibe für die geplagten Seelen von Meiner Barmherzigkeit. Seelen, die sich auf Meine Barmherzigkeit berufen, bereiten mir Freude.
Ich will die wunde Menschheit nicht strafen, sondern sie gesundmachen, sie an mein barmherziges Herz drücken. Von Strafen mache Ich Gebrauch, wenn sie mich dazu zwingen; ... Vor dem Tage der Gerechtigkeit sende Ich den Tag der Barmherzigkeit.“


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 Zeitzeuge 1. April 2020 
 

Liebe lesa, werter meinhard!

ich hatte natürlich nicht Sie, liebe lesa, gemeint
mit den Bonnhoeffer-Zitaten, sondern
gewisse Provokateure!

Werter meinhard,

als Meister-Eckart-Kenner wissen Sie
doch wohl genau, daß Papst Johannes
XXII. am 27.03.1329 mit der Bulle
"In agro dominico" 28 Sentenzen von
Meister E. als häretisch bzw. häresieverdächtig verurteilt hat.
Die Narratio der Bulle ist ist eindeutig
und zeigt uns noch heute, das Meister E.
teilweise eindeutig unkatholische Lehren
vertreten hat!

Im Link Prof.Dr. G. May über Irrlehren
und Irrlehrer!

Laudetur Jesus Christus!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/irrlehren_und_unglaube/20100606/


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 lesa 1. April 2020 

Nur die Wahrheit macht frei

@Stephaninius: "Um Menschen zu Reue und Umkehr zu bringen, brachte Christus nicht die Pest sondern ging voller Liebe ans Kreuz. Das sollte unser Angelpunkt sein und nicht das Spekulieren ob und warum dies oder jenes Strafe sein könnte."
Das scheint eine zu wenig differenzierte Sicht der Fragestellung.
Dass Gott die Liebe ist, bis dahin, dass er seinen Sohn für uns dahingegeben hat am Kreuz - dieses Gottesbild ist unbedingt zu schützen. Dies ist ja auch die Botschaft vom Barmherzigen Jesus durch Sr. Faustyna. Aber die Banalisierung des Bösen durch verkürzte Verkündigung, Leugnen der Sünde bzw. deren Folgen in der Verkündigung vernachlässigt wird, geschieht ein Verdrängen der Schuld, das oft mit der Ablehnung des Glaubens und des Kreuzes verbunden ist.
@Fink: Danke für das Wort: "Ich meine, wir Christen müssen dieses letzte Stück Unklarheit, das anscheinend von Gott gewollt ist, demütig akzeptieren! Dem unendlich großen Gott die Ehre geben! Die ganze Hoffnung auf Gott setzen!"


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 niko-laios 1. April 2020 
 

Krankensalbungsverbot?

Bis jetzt habe ich das weder gehört noch gelesen. Lediglich Priestern ab 60 und oder mit Vorerkrankungen wird empfohlen diesen Dienst nicht zu tun, sondern einen jüngeren Priester zu schicken. Wer einen Priester braucht wird ihn finden. Also bitte keine weiteren Verunglimpfungen. Gott wird helfen.


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0
 
 Fatima 1713 1. April 2020 
 

@waldorf

Was für eine blöde Bemerkung!
Ich wünschte ich hätte die Größe des werten @Zeitzeugen auf so etwas so zu reagieren, wie er das gerade getan hat.


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 lesa 1. April 2020 

LieberqZeitzeuge: Danke für Ihre Treue zum Katholischen Glauben! Für so eine Reaktion wie diese Ihrige habe ich großes Verständnis! Da werde ich besser acht geben beim Zitieren.


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 SalvatoreMio 1. April 2020 
 

... der aus dem Osten

@Alpenglühen
@girsberg74

Ja,danke! Jetzt glaube ich auch, dass ich das missverstanden habe mit "dem Osten".
Also rege ich mich nicht weiter auf!


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 Fink 1. April 2020 
 

Der liebende Gott - der richtende/ strafende Gott

Diese Art Dichotomie ("einerseits- andererseits") ist doch in der Hl. Schrift angelegt. Schon im Alten Testament. Und Jesus in den Evangelien lässt uns sozusagen auch mit offenen Fragen zurück. (und irgendwelche Botschaften vom Himmel bringen da auch nicht mehr Klarheit, meine ich).
Ich meine, wir Christen müssen dieses letzte Stück Unklarheit, das anscheinend von Gott gewollt ist, demütig akzeptieren! Dem unendlich großen Gott die Ehre geben! Die ganze Hoffnung auf Gott setzen!


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 Geroni 1. April 2020 
 

Krankensalbung bei Corona

Gebe dem Autor recht.
Dass Priester die Krankensalbung nicht spenden, v.a. nicht an Coronakranke, ist ein Unding.
Jeder Beruf hat seine Vor-und Nachteile-mal rein menschlich gesehen.
Wenn einer Soldat wird, muss er damit rechnen bei Einsätzen getötet zu werden.(Bundeswehr in Afghanistan, im Irak, i Mali, in Jordanien u. am Horn von Afrika).
Wenn ein Priester sich weigert, die Krankensalbung in solchen Zeiten zu erteilen, verrät er den Glauben u. hat seine Berufung verfehlt.
Ein Bischof, der das empfiehlt, ist wie ein General, der bei feindlichem Angriff sagt: "Geht nach Hause!"


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 Zeitzeuge 1. April 2020 
 

Schade, daß Katholiken sich hier auf den

lutherischen, liberalen Theologen
Dietrich Bonnhoeffer berufen, dieser
war u.a. beeinflußt von
Harnack, Schleiermacher, Hegel,
Max Weber und Troeltsch.

Wir aber reden hier von katholischer,

dogmatischer Theologie, dazu gehören

auch die Dogmen über Wesen und

Eigenschaften GOTTES, diese und nicht

etwa prot. "Autoritäten" sind für

gläubige Katholiken verbindlich.

Um jetzt keine Falschinterpreationen
aufkommen zu lassen:

Ich rede ausschlieslich von der "Theologie" Bonnhoeffers und nicht
etwa von seinem Widerstandszeugnis
gegen den Nationalsozialismus!

Vielleicht hat er ja einiges korrigiert,
siehe "Von guten Mächten"!


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 Sagittarius 1. April 2020 
 

Wem Gott liebt, den züchtigt er, um ihn zu retten...

oder soll Gott einfach nur zuschauen, wie die Menschen haufenweise zu den Abgrund der Hölle rennen?


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 Alpenglühen 1. April 2020 

@SalvatoreMio - Ich denke, Sie mißverstehen @girsberg74

Dies „aus dem Osten“ war positiv gemeint. Daß im Gegensatz zu so manchem Politiker „aus dem Osten D“ u. leider auch manchem Oberhirten (bundesweit), die ‚wegnehmen u. streichen’ Einer „aus dem Osten“ (GPS-Koordinaten: 48° 1' 10.463" N 66° 55' 25.262" E) sagt, was jetzt u. im Leben ‚bleiben muß’, was wirklich wichtig ist, was zählt. Weniger Durchhalteparolen, sondern Hinwendung zu Gott. Zwar Sicherheitsabstand u. Hygienemaßnahmen einhalten – aber nicht totale Abschottung. Auch die Mágoi kamen „aus dem Osten“….
Denn die Widersprüche sind eklatant: Während „die, die schon länger hier wohnen“ Ausgangsbeschränkungen einzuhalten haben - so mancher Politiker würde sicher gerne eine totale Ausgangssperre verhängen - dürfen z. B. nach wie vor Flugzeuge aus dem Iran landen u. die Passagiere reisen ohne Gesundheitskontrollen ein….


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 garmiscj 1. April 2020 

Strafe aus Barmherzigkeit

@stephaninus - Meine Meinung: Gott straft nicht, nur um der Strafe willen. ER lässt manchmal Schreckliches zu, eben w e i l er uns so sehr liebt. Durch diese Prüfungen versucht uns Gott wieder an sich zu ziehen. Die Welt hat Gott weggeworfen, die Auswirkungen sehen wir allerorts. Gott hat mich persönlich zum Beispiel schon oft gestraft - eben um mir meine schweren Fehler aufzuzeigen, die mich selber unglücklich machen. Ich habe diesen Wink dann meist verstanden (leider braucht es dies immer wieder). Ich habe auch einmal den Spruch von einem Priester gehört: "Gott ist kein lieber Onkel - Gott ist ein Erdbeben!"


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 meinhard 1. April 2020 
 

@Stephaninus

Und genau dieser Dietrich Bonhoeffer sagte auch: "Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht."
und dass wir leben sollen "etsi deus non daretur."


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 Zeitzeuge 1. April 2020 
 

Liebe lesa,

danke für Ihre Stellungnahmen!

Ganz kurz: Wenn hier auf das Dogma
der analogie entis (DH 806) verwiesen
wurde, darf aus dieser "Ähnlichkeit/
Unähnlichkeit" natürlich nicht geschlossen werden, daß unsere als
Dogma definierten Begriffe von GOTT
und SEINEN Eigenschaften nur leere
Worte wäre, ein Leugnen dieser Wesens-Eigenschaften GOTTES wäre häretisch!

Besser als ich erläutert Prof. Schumacher
die analogia entis, ggfls. googeln:

Grundzüge der theologischen Erkenntnislehre, theologie-heute,

dann PDF

Seite 58 bis 61,

3. Die analogia entis als Grundlage
der Theologie

Ich bleibe bei meiner Auffassung, wer kategorisch verneint, daß GOTT durch Zulassung auch ein Strafübel verhängen könnte, hat wohl oft auch Zweifel
bgl. der zeitlichen u.d. ewigen Sündenstrafen, wenn er diese nicht sogar leugnet, was wiederum Häresie wäre.


Für heute schliesse ich(Tinnitus!) und wünsche Ihnen u. allen hier GOTTES
Segen!

Link!

www.kavd.uphuesd.de/fileadmin/user_upload/KAVD/Renovatio/Jahrg%C3%A4nge/1988/44.Jg-3.H-1988.pdf


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 Diadochus 1. April 2020 
 

@Ihr Priester lasst uns nicht allein!

Danke für Ihren Einwurf mit den Worten der hl. Sr. Faustyna Kowalska. Besser ist es, hier auf Erden zu leiden, als in der Ewigkeit. Die Worte helfen, die Worte von WB Schneider besser zu verstehen. Es geht um die Rettung der wunderschönen von Gott erschaffenen Seelen. An der Corona-Krise sehen wir, wie groß der Unglaube mittlerweile ist, da Gott sich genötigt sieht, zu solch drastischen Maßnahmen zu greifen, um die Menschen (Seelen) auf den rechten Weg zurückzuführen. Was ist Unglaube? Die Menschen haben sich von Jesus Christus entfernt. Kehrt in Sein Herz zurück.
@Oelberg, haben wir ein falsches Gottesbild? Wie soll der ganz andere Gott denn sein? Nein, ich denke, Sie haben ein grundsätzliches Problem mit Gott, Ihn als den anzuerkennen, der Er ist, nämlich ein liebender Vater, aber auch ein Weltenrichter.


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 Stefan Fleischer 1. April 2020 

Die ganze Diskussion hier

zeigt wieder einmal mit aller Deutlichkeit:

DIE GOTTESFRAGE KLOPFT AN DIE TÜR DER KIRCHE!

Dabei sollte Kirche doch Einheit sein, Einheit im Glauben. Alle anderen Differenzen sind nicht so wichtig. Wenn aber die Einheit im Glauben weiter so zerbröckelt wie bisher, dann wird Christus "wenn er wieder kommt, keinen Glauben mehr vorfinden" (vgl. Lk 18,8) also auch keine Kirche mehr, die diesen Ehrentitel verdient.
Viele Christen glauben heute – sicher zu Recht – dass Gott Liebe ist. Aber glauben sie auch noch, dass Gott immer zuerst wahrhaft Gott ist? Haben sie noch ein katholisches, allumfassendes, den ganzen Gott in all seinen Aspekten umfassenden Gottesverständnis, oder nicht eher ein selektives, ganz auf ihren Geschmack abgestimmtes Bild? (vgl. 2.Tim 4,3)


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 Stephaninus 1. April 2020 
 

Der strafende Gott

war leider in der Vergangenheit nicht selten ein Disziplinierungswerkzeug derjenigen, die das Sagen hatten. Ich bin heilfroh, dass diese Zeiten vorbei sind. Auch weil die Menschen diese Instrumentalisierung Gottes durchschaut haben, fällt es ihnen heute so schwer an ihn zu glauben.

Um Menschen zu Reue und Umkehr zu bringen, brachte Christus nicht die Pest sondern ging voller Liebe ans Kreuz. Das sollte unser Angelpunkt sein und nicht das Spekulieren ob und warum dies oder jenes Strafe sein könnte.

Gott vor allem dort zu bemühen, wo man rational noch nicht weiter weiss (und genau diese Situation haben wir jetzt: das hat Bonhoeffer als Lückenbüsser-Gott bezeichnet.


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 SalvatoreMio 1. April 2020 
 

@girsberg74: Da bin ich sprachlos! Warum sagen Sie geringschätzig: "Kommt da einer aus dem Osten ..." Wenn wir Christen sind, spielt die Himmelsrichtung keine Rolle! --- Wir simulieren hier über "Strafe" - "Züchtigung" - "Menschl. Versagen" usw. Zunächst aber ist festzustellen, dass uns das MENSCHSEIN und obendrein die GOTTESKINDSCHAFT geschenkt wurde! Das allein schon ist Gnade! Und unser Vater hat das Recht, uns zurechtzuweisen. Er ist der Weltenrichter! Die ganze hl. Schrift spricht davon, auch Christus! Danken wir ihm einfach jeden Tag aufs Neue, dass wir überhaupt da sein dürfen und versuchen wir, im Glauben zu reifen, also auch das anzunehmen und zu ertragen, was wir nicht begreifen, was zu schwer scheint!


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 Lilia 1. April 2020 
 

@Pellegrino

Sogar die Existenz der Hölle ist Ausfluss der Barmherzigkeit Gottes: Gott hat selbst denjenigen, die sich gegen ihn auflehn(t)en, einen Raum geschaffen wo sie sich ungestört austoben können.


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 Sagittarius 1. April 2020 
 

Das ist ein Bischof mit wahrhaft geistigen Durchblick!


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 syntyche 1. April 2020 
 

Danke hw. Bischof A. Schneider !

Ihre Ausführungen entsprechen ganz den
dringlichen Hinweisen des Himmels in
Sievernich2020. Shalom !


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 lesa 1. April 2020 

Aufwachen

@oelberg: Gott hat sich uns geoffenbart durch die Schöpfung und auch sonst auf vielerlei Weise. "In dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn." (vgl Heb 1,1f.)In Christus ist Gott sichtbar geworden, wenn er auch größer ist, als das, was wir von ihm erfassen können. Seinem Wort und der lebendigen Überlieferung dürfen wir vertrauen, auch wenn wir es erst nach und nach erfassen und "noch sehen wie in einem Spiegel und noch nicht von Angesicht zu Angesicht." (Kor)Er hat uns einen konkreten Weg gezeigt.
[email protected]: Ja, es ist wichtig, dass es ein waches, gemeinsames Nachdenken gibt.
Danke den Postern.
Zum Nachdenken: "Heilsgeschichtliches Denken lässt sich nicht auf Diesseits-Praktisches verkürzen."
"Der Kranke gehört Gott, an ihm will Gott sein Heil verwirklichen. So begegnen wir im kranken Bruder der Barmherzigkeit Gottes selbst, der in Jesus Christus der Arzt der Kranken ist. Der Kranke will Heilung. Gott schenkt ihm mehr: sein Heil (Dietrich Bonhoeffer)


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  1. April 2020 
 

Interessante Gottesbilder

Danke zunächst einmal allen Kommentatoren für Ihre Auführungen zu ihrem Gottesverständnis. Dabei kamen mir folgende Fragen in den Sinn.
Ist Gott ein strafender Gott?
War die Vertreibung aus dem Paradies Liebe? Was waren die Geschehnisse von Sodom und Gomorrah? Glauben wir nicht "..zu richten die Lebenden und die Toten"? Was bedeutet "richten" wenn nur Liebe vorhanden ist? Gibt es überhaupt eine Sünde, wenn es nur Liebe gibt? Warum sagt Jesus nur zu einem der beiden mit Ihm gekreuzigten "Du wirst mit mir im Paradiese sein"? Wie kommt Jesus zu der Aussage dass es für den Verräter besser gewesen wäre nie geboren zu werden? Wieso wird es jenen, die die ausgesendeten Jünger ablehnen schlimmer ergehen als jenen in Sodom un Gomorrah? Wieso ruft Jesus zur Umkehr und Buße auf? Warum spricht er vom schmalen Weg? Wie kann Papst Franziskus davon reden, dass Moslems, Juden und Christen den selben Gott haben, wenn der Gott des Islam und der Juden ein strafender ist? ????????


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 meinhard 1. April 2020 
 

@St.Hildegar @Stefan Fleischer u.a.

Der Kathechismus der katholischen Kirche sagt unter Nr. 43:

"Wir müssen uns bewußt sein: ,,Zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf kann man keine so große Ähnlichkeit feststellen, daß zwischen ihnen keine noch größere Unähnlichkeit festzustellen wäre" (4. K. im Lateran: DS 806). ,,Wir können von Gott nicht erfassen, was er ist, sondern bloß, was er nicht ist und wie sich die anderen Wesen auf ihn beziehen" (Thomas v. A., s. gent. 1,30)."


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 St. Hildegard 1. April 2020 
 

@Oelberg

Der ständige Verweis auf den "ganz anderen Gott" (hört man immer häufiger) zieht nicht. Das ist dasselbe wie "Gott entzieht sich unserer Logik".
Sicher ist: Wir können nicht alles ergründen, denn das wäre so, als wollte man das Universum mit einer Taschenlampe ausleuchten.
Aber mit dem argumentativen Trick "Gott ist ganz anders, als wir uns das vorstellen können" kann man alles mögliche über ihn behaupten - und man kan niemals sicher sagen, was denn nun seinem Willen entspricht und was nicht. Das öffnet m.E. der Willkür die Türe.


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 Diasporakatholik 1. April 2020 
 

Ich maße mir nicht an, Gottes Gedanken und Wege zu kennen,

aber ich interpretiere die inzwischen weltweite Corona-Pandemie als einen WECKRUF Gottes an uns alle - an die ganze Welt, sich doch endlich auf IHN und sein Wort zu besinnen und wieder zu IHM sich hinzuwenden.

Ich gebe Alpenglühen dahingehend recht, dass das Virus von Wuhan stammend sich ausgebreitet hat u.a. durch verschiedene menschliche (u.a. behördliche) Fehlleistungen und Feleinschätzungen bis hin zu massiven Vertuschungsversuchen in der Anfangsphase der Epidemie in China, später auch in Norditalien, in Tirol und auch in den USA.
Begünstigt wurde die Virusverbreitung durch einige "unglückliche" Umstände wie die Reisetätigkeiten im Rahmen des chinesischen Neujahrsfestes Ende Januar 2020 aber z.B. auch Urlaube in den oberitalienischen und österreichischen Skigebieten (z.B. Hamburger Skigebiet 2.3-13.3.) etc...

Gott hat das alles zugelassen und diesmal offenbar nicht eingegriffen.

Das hat genügt für die Entwicklung zur Pandemie...

Umkehr???

Noch Fragen?


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 Authentisch 1. April 2020 

...(3)
... UND JETZT ANTWORTET UNSER LAND / UNSERE WELT: "AUS RÜCKSICHT AUF DIE ALTEN MENSCHEN: HALTET DISTANZ, BESUCHT SIE NICHT ...
Wäre es für einen kranken, alten Menschen "lebens-wertvoller und lebens-wichtiger", Besuch zu erhalten, ein Wort des Zuspruches zu bekommen, menschliche Nähe zu erfahren ...
Wäre dann, "DIE ANGST VOR DEM TOD" kleiner.
UND WÄRE ES NICHT HIER WICHTIG, wenn UNSERE KIRCHE HIER DIES LAUT-STARK KOMMUNIZIERT!

Ich weiß ganz ehrlich NICHT, ob all unsere ANSTRENGUNGEN, EINSCHRÄNKUNGEN die richtige Antwort sind.
In jedem Fall "Hygiene-Vorsorge", in jedem Fall "Schutzmaßnahmen nach bestem Vermögen ergreifen", ABER MIT AUGENMASS und NICHT MIT (ÜBERTRIEBENER) SOZIALER DISTANZ.
Behalten wir die Verhältnismäßigkeit im Blick - politisch/staatlich gesehen!
UND
Als Kirche: Versuchen Sie/wir wirklich "Gottesdienste mit 'überschaubarer' Menschenmenge und nötigem räumlichen Abstand" ERNSTHAFT IN ERWÄGUNG ZU ZIEHEN.
Gott verlässt uns nicht, die wir demütig bitten.


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 Stefan Fleischer 1. April 2020 

@ Oelberg

Ein falsches Gottesbild.
"Gott ist kein allmächtiger Herrscher nach menschlichem Bild. Er ist GANZ anders, als wir uns das vorstellen können."
Warum schreiben Sie dann so (wenn ich Sie richtig verstehe) als würden Sie von diesem GANZ anderen Gott ganz genau wissen, was er NICHT ist? Warum reduzieren Sie ihn auf Seine Liebe und Barmherzigkeit? Warum gestatten Sie ihm nicht, z.B. auch der erziehende und darum strafende Vater zu sein und noch vieles andere mehr? Und nicht zuletzt, warum klammern Sie – immer wenn ich Sie richtig verstehe – das Kreuzesopfer unseres Herrn aus Ihren Überlegungen aus? Gehört dieses nicht auch zu diesem GANZ anderen Gott? Ja, steht nicht gerade dieses für die ganze Liebe und gleichzeitig ganze Gerechtigkeit Gottes?


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 Authentisch 1. April 2020 

Zwischenimpuls/Gedankenimpuls (2)

... In Ergänzung möchte ich erklärend sagen: Die CV-Krise ereilt uns, IN der Fastenzeit, NACH dem ASCHERMITTWOCH! An diesem ASCHERMITTWOCH 2020 hat das BVerfG erklärt/beschlossen, dass "gewerbliche Sterbehilfe" erlaubt ist (o. s. ä. ...). Gestern waren die Ausführungen von M. Hesemann in kath.net, in denen einige "Erscheinungen mit ihren Botschaften" erwähnt - mir neu zur Kenntnis - wurden.
Jetzt trifft uns alle "aufgezwungen" eine EINSCHRÄNKUNG, für ("überspitzt" formuliert) UNSERE ALTEN MENSCHEN IN DEUTSCHLAND: ... zu verzichten, Rücksicht zu üben, deren Gesundheit zu schützen und zu unterstützen ... - und kurz davor: OHNE AUFSCHREI (nennenswerten) haben wir akzeptiert, dass es erlaubt ist, wenn sich alte Menschen freiwillig "das Leben nehmen dürfen". - Warum braucht es eine solche "Gesetzes-Regelung/-Erlaubnis", dass SICH ALTE MENSCHEN SELBST "ENTSORGEN" (es tut mir weh, dies so zu formulieren!) DÜRFEN???
...(3)


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 lesa 1. April 2020 

Gelegen oder ungelegen das gesunde Brot reichen ...

[email protected]: Danke für Ihre sehr bereichernden und m.E. notwendigen Beiträge!
Bei allem Verständnis für Ihr Bedürfnis nach "Medienfasten". Lassen Sie uns und Menschen, die solide Orientierung suchen (und dankbar sind, ohne dass Sie je von Ihnen erfahren), nicht hängen. Das könnte eine Versuchung sein.


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 doda 1. April 2020 

@Oelberg

Sind im Hinblick auf unsere Erlösung und unser ewiges Leben "Meinungen" nicht zu wenig?


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 Fatima 1713 1. April 2020 
 

@Oelberg

Der werte @Stefan Fleischer hat den Spruch in SEINE Sprüchesammlung notiert und uns diese Tatsache, aus der wir erkennen können, dass ihm dieser Spruch gefällt, mitgeteilt. Er hat nicht von uns verlangt, dass wir oder Sie deshalb der gleichen Meinung sein müssen. Außerdem hat er geschrieben, dass es FÜR IHN die einzige Möglichkeit ist, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit unter einen Hut zu bringen. Jeder teilt hier seine Meinung mit, ohne deshalb jeden einzelnen Kommentar mit "Ich bin der Meinung" zu beginnen. Das wäre MEINER MEINUNG NACH etwas zu viel verlangt.
Möchten Sie vielleicht noch auf mein Beispiel mit dem ungezogenen Essensgast antworten? - Achso, ich vergaß: Gott ist ja ganz anders, als wir uns das vorstellen können. Dann ist es allerdings völlig müßig, überhaupt über Ihn zu reden- meiner Meinung nach.


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 schwarzenegger 1. April 2020 
 

Wer Gott dankt für alles, wird nie ein falsches Bild von ihm bekommen!

Deshalb auch die Liebe und die Menschwerdung Gottes, der sein Blut aus Liebe für die Menschen vergossen hat. Der Teufel will uns immer vortäusche, dass diese Liebe nicht da ist. Aber Gott hat bewiesen mit seinem Evangelium, dass diese große rettende Liebe da ist, für alle des guten Willens sind.
Siehe Hiob in der Krise Hiob: Nackt kam ich hervor aus dem Schoß meiner Mutter; / nackt kehre ich dahin zurück. / Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen; / gelobt sei der Name des HERRN.


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 schwarzenegger 1. April 2020 
 

Ich glaube, es ist ein Schlüssel Gott für alles zu danken und dankbar zu sein egal welches Unglück uns trifft. Egal wie schwer wir von einer Krankheit befallen werden, nie sollten wir aufhören zu danken! Wir sollten immer der Busse anhängen und versuchen das Wort des Herrn Jesus Christus täglich umzusetzen. Daher muss man bitten für die Kranken aber auch Danken für all die Wunder die Gott während dieser Krise wirkt. Vergessen sollte mir nie, wie es bei Hiob war: Gott ließ den Satan gewähren, aber all das schlechte und Böse kam vom Satan! Der Satan hat aber nur Macht über die Sünder, die von der Sünde in Banden gehalten werden. Hiob hat auch beim schwersten Unglück Gott nie misstraut. Es war die Schlange, die Eva gesagt hat, Gott wolle nicht ihr Bestes, sondern er wolle ihr etwas Gutes vorenthalten. So ist es aber nicht. Bei alle seinem Wirken will Gott immer das Beste für den Menschen erreichen.


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 siebenschlaefer 1. April 2020 
 

Eines kann ich auf jeden Fall feststellen

Bischof Schneider ist mir grundsätzlich tausendmal näher als all die weltlich aufgestellten Bischöfe, die abgetaucht sind. Ihr Glaubensverlust wird jetzt in dieser Situation mehr als offenbar.

Zum Grundsätzlichen: Ich beteilige mich bewusst nicht an den Meinungen, die im Augenblick besonders von vielen evangelikalen Christen vertreten werden, dass die Endzeit begonnen habe. Ich sehe aber sehr wohl, dass es Anhaltszeichen gibt, die in den vielen Ungereimtheiten des Handelns der Machthaber liegen. Dass es zum Ende der Welt ein Neue Weltordnung und eine Schreckensherrschaft geben wird, ist klar Thema der Offenbarung.

Was mich aber entscheidend besorgt, ist der Umstand, dass viele Christen es inzwischen offenbar als Märchen abtun, dass der HERR selbst während seines Wirkens viele Male das tatsächliche Ende der Welt und seine persönliche Wiederkehr als Weltenrichter angekündigt hat. Und viele Male hat er die Menschen als töricht bezeichnet, die auf diesen Moment nicht vorbereitet sind.


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 Zeitzeuge 1. April 2020 
 

Lieber hape,

danke für Ihre sehr interessante Replik!

Das ist klassische, katholische Theologie und keine Beschwichtigung
oder gar Sprachlosigkeit.

Ihren Ausführungen habe ich nichts mehr
hinzuzufügen, ausser, daß ich formuliert
hätte "das strafende Zulassen des
Übels", m.E. ist theol. mit dem "Bösen"
zunächst der Teufel, dann aber auch das
Boshafte an und um uns gemeint, wenn ich
nicht irre.

Ich hoffe, daß Sie Ihr Medienfasten
hier bei kath.net bei Bedarf unterbrechen und wünsche gerne eine
gesegnete, restliche Fastenzeit, auch
damit Sie und Ihre Lieben gesund bleiben, im Link eine Litanei zur
Göttlichen Vorsehung.

www.kathpedia.com/index.php/Novene_zur_g%C3%B6ttlichen_Vorsehung


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 lesa 1. April 2020 

Spekuliert nicht herum, sondern kehrt um. Darum geht es.

[email protected]@[email protected] u. andere: Z.B. der Hebräerbrief gibt Ihnen recht: "Wo wäre ein Sohn den der Vater nicht erzieht? An unseren leiblichen Vätern hatten wir Erzieher, die wir achteten. Sollen wir uns da nicht erst recht dem Vater der Geister unterwerfen und so das Leben erlangen?" (aus Heb 12)[email protected]: Danke für Ihre Replik: "Ob die meisten "Theologen/innen", die
-ohne Beweis- quasi als Dogma verkünden,
daß GOTT nicht auch durch Zulassung eine Seuche, wie jetzt CV, als Strafübel verhängen kann, nicht muß, nicht auch ein Problem haben mit den dogmatisch definierten zeitlichen oder ewigen Sündenstrafen a.d. Erde oder im Purgatorium u.d. ewigen Hölle?"
Gott ist größer, und wir können sein Handeln nicht klitzeklein definieren und ergründen. (Nachzulesen bei Hiob!) Wir dürfen uns seinem Wort anvertrauen. Sagt Jesus nicht in Lk 13, 1-5: Fragt nicht so viel, sondern kehrt um. Es ist ernst. Gleich daran schließt das Bild vom Feigenbaum an, der nochmals eine Chance bekommt.


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 Oelberg 1. April 2020 
 

@hape

Die Schwierigkeit der Theodizee ergibt sich ganz einfach daraus, dass wir ein falsches Gottesbild haben.
Gott ist kein allmächtiger Herrscher nach menschlichem Bild. Er ist GANZ anders, als wir uns das vorstellen können.


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 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 1. April 2020 
 

hl.Sr.Faustyna:

"O mein Gott,selbst in den Strafen,mit denen Du die Erde heimsuchst,sehe ich den Abgrund Deiner Barmherzigkeit,denn indem Du uns hier auf Erden strafst,befreist Du uns von der ewigen Strafe.Freut euch,all ihr Geschöpfe, denn ihr seid Gott in Seiner unendlichen Barmherzigkeit näher als ein Kind im Herzen seiner Mutter.
(Tb S.160)

Jesus:"Meine Tochter,fürchte dich vor nichts,Ich bin immer mit dir;alle Gegner werden dir nur so viel Schaden zufügen,wie Ich es ihnen erlaube.Du bist Mir Wohnung und stete Rast. Deinetwegen gebiete Ich Einhalt der strafenden Hand,deinetwegen segne Ich den ganzen Erdkreis." (Tb S.162)


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 Oelberg 1. April 2020 
 

@Stefan Fleischer

Dann wäre es aber nur redlich, dass man auch dazu sagt, dass es die eigene persönliche Meinung ist.
Ich bin da z.B. anderer Meinung.


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 Antonius Bacci 1. April 2020 
 

Ehrlichkeit

Wir diskutieren hier eine der Grundfragen theologischer Reflexion und ich denke, wir sollten so ehrlich sein, uns einzugestehen, dass wir darauf keine Antwort haben. Wir wissen nicht, ob die Corona-Epidemie eine göttliche Strafe ist oder nicht. Keiner von uns kann hier evident etwas aussagen. Man kann auf Basis der Hl. Schrift argumentieren, doch wird man hier sehr leicht Argumente für beide Positionen finden. Gottesbilder in AT und NT sind immer ambivalent. Kein Theologe kann ausschließen, dass Gott bewusst solche Dinge zulässt, um den Menschen zur Einsicht und Umkehr zu bringen. Niemand kann aber auch das Gegenteil fest behaupten. Vielleicht ist die Verkündigung oft zu naiv und schlicht, wenn sie ein Gottesbild verkündet, dass aus Gott eine Art "Kumpel" macht. Nicht nur in der normalen Gemeindepastoral ist dies leider so, gerade auch im charismatischen Bereich wird eine übergroße Nähe Gottes gepredigt. Gott ist der ganz andere, zu groß und erhaben für den menschlichen Geist ...


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 hape 1. April 2020 

Lieber @Zeitzeuge, 2 – Ende

An der Unwilligkeit und Unwissenheit, sich mit diesen Fragen würdig auseinander zu setzen, zeigt sich die faule Frucht jahrzehntelanger Dekonstruktion der kath. Lehre. Es zeigt sich darin wohl auch ein spiritueller Mangel, der nicht zuletzt eine Folge der Verweigerung vieler Priester und Bischöfe ist, die kath. Lehre unverkürzt und vollständig zu verkündigen.

Corona aber bewirkt, dass in Italien das religiöse Bedürfnis neu erwacht und dass in den USA Abtreibungskliniken geschlossen werden. Wer angesichts dessen behauptet, der permissive Wille Gottes, also das strafende Zulassen des Bösen, würde keine Früchte der Liebe hervorquellen lassen, dem kann ich nicht helfen.

Deshalb ziehe ich mich hiermit in mein Medienfasten zurück, das ich meinte, wegen Corona unterbrechen zu müssen. Das war wohl ein Fehler.

Im Gebet verbunden, hape


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 Authentisch 1. April 2020 

Zwischenfrage/Gedankenimpuls

Mir ist der Gedanke gekommen: In dieser jetzigen Epidemie/ Pandemie sind hauptsächlich
- alte Menschen
- schwache Menschen,
deren Immunsystem nicht
voll arbeiten und sich
wehren kann
- alle Menschen eben mit
einer, das Immunsystem
schwächenden Vorerkran-
kung
so betroffen, dass sie sehr schnell BEATMET WERDEN MÜSSEN
und/oder
STERBEN (MÜSSEN).

Ich glaube ganz fest, dass die jetzige Pandemie "mit Gottes Willen" geschieht (eben "durch" Zulassung ...).

Es ist Not-wendend WICHTIG, darüber nachzudenken, zu reflektieren, ZU BETEN, UMZUKEHREN "als der betreuende Sohn zum BARMHERZIGEN VATER" und zu bitten, dass der ALLMÄCHTIGE GOTT UNS HELFE!


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 hape 1. April 2020 

Lieber @Zeitzeuge, 1

es ist für mich schmerzhaft zu sehen, wie sich der Gedankenaustausch über die Liebe Gottes fast nur noch auf der Ebene von Meinungen und Emotionen bewegt. In einem von Empörung geprägten Klima ist die schwierige Theodizeefrage kaum zu diskutieren.

Um die Rede vom strafenden Gott zu verstehen, müsste man Erst- von Zweitursachen unterscheiden können. Man müsste lernen zu staunen, wie die Liebe Gottes selbst den Bösen Feind zwingt, Gott zu dienen. Man müsste über Erbsünde und ihren bitteren Folgen sprechen. Ohne dies ist wiederum die österliche Erlösung nicht zu verstehen.

–––
Forts.


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 Fatima 1713 1. April 2020 
 

@St. Hildegard

Eben: Gott sieht das Ganze und weiß wie das alles enden würde, wenn es nicht rechtzeitig ein Stoppschild gibt, so wie die Eltern eben auch absehen können, wie es endet, wenn das Kind weiter rennt. Vielleicht ist dieser Virus tatsächlich das geringere Übel im Vergleich zu dem, worauf wir zusteuern.
Ich möchte gar nicht mit Sicherheit behaupten, dass das Virus von Gott "geschickt" wurde, denn ich kann mir auch nicht vorstellen, dass aus Seinen Händen etwas Giftiges, Übles kommt. Aber ein aktives Eingreifen Gottes in unsere Handlungen oder unseren Lebensstil würde ich auch nicht unbedingt völlig ausschließen.


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 Fatima 1713 1. April 2020 
 

@Der Spruch von @Stefan Fleischer

Der Schächer, der Jesus bittet in Seinem Reich an ihn zu denken?
Der verlorene Sohn, der zurück kehrt, weil er zur Einsicht kommt?
Die Notwendigkeit der Beichte?
Bittet, dann wird euch gegeben.
Würden Sie jemanden erneut zu sich nach Hause einladen und ihm ein Festmahl auftischen, der beim letzten Mal Ihre Gäste beschimpft hat, das Porzellan zerschlagen und Ihnen die Torte ins Gesicht geschmissen hat? Oder würden Sie darauf warten, dass er Sie und Ihre Gäste um Entschuldigung bittet und glaubhaft versichert, sich diesmal besser zu benehmen oder es zumindest zu versuchen, bevor Sie ihn wieder einladen?
Es ist unglaublich, was wir uns alles von Gott einfach so gratis erwarten. Wir sollten uns zuerst immer Gedanken machen, ob wir auch zu dem bereit wären, was wir von Ihm verlangen oder voraussetzen zu bekommen.


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 St. Hildegard 1. April 2020 
 

@Fatima 1713

Dieser Vergleich kommt oft - ich persönlich halte ihn für nicht angebracht. Aus folgendem Grund: Gottes "Eingreifen" wäre in diesem Fall mehr als nur ein Zulassungswille.
Wenn wir zB. annehmen, dass Gott Krankheit ganz bewusst "schickt", etwa um Heil zu bewirken, dann dürfen wir nicht vergessen, dass menschliche Vergleiche hier sehr oft hinken, denn: Wir Menschen können aus dem Moment heraus so oder so handeln. Gott - als ewige Gegenwart - kann das nicht; er kann eben nicht heute Schöpfer sein und morgen Zerstörer, sonst hätte er eine gespaltene Natur.
Hier stimme ich @myschkin zu: Es ist ist der Mensch, der hier Grenzen überschritten hat; der Mensch muss nicht alles essen, was möglich ist (dasselbe gilt für Affenfleisch in Afrika - Träger des Ebola-Virus).
Bemerkenswert auch: Ausbreiten konnte sich das Virus u.a. in den europ. Massen-Vergnügungstempeln.
Zum Thema "Reinigung" der Kirche hier eine bemerkenswerte Predigt von Karl Wallner

https://www.youtube.com/watch?v=tdZFBhAiBvc


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 Alpenglühen 1. April 2020 

@Oelberg an @schwarzenegger - Zitat: „Da komme ich jetzt nicht ganz mit!

Könnten Sie bitte etwas genauer erklären inwieweit die Seuche "Menschenwerk" ist?“ Zitat Ende.
Es ist jetzt bekannt, daß „China“ die Entdeckung des Virus erst vertuschte. Sie ließen das Virus wüten, u. erst mehr als 3 Wochen später, als es nicht mehr zu verheimlichen war, gab’s offiziell eine Meldung über das Virus an die WHO u. daß die Übertragung „von Mensch zu Mensch“ erfolgt. Es ist bekannt, daß ca. 100.000 chinesische Gastarbeiter, die in der Provinz Bergamo leben, im Januar zum Neujahrsfest nach China reisten. U. ohne Hinweise auf eine mögliche Erkrankung od. gar Tests ungehindert wieder ausgereist sind. Obwohl damit zu rechnen war, daß Tausende sich angesteckt haben würden.
Ich gehe davon aus, daß sowohl die Mitglieder der KP Chinas u. auch der Präsident Xi Jinping keine „vom Himmel herabgestiegenen Götter“ sondern Menschen sind.
Damit dürfte Ihre Frage beantwortet sein; weitere Infos sind im nachstehenden Link zu finden.

de.gatestoneinstitute.org/15692/coronavirus-china-luegen


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 lesa 1. April 2020 

Die unheilvollen Folgen der Sünde als Strafe

@oelberg? "Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm. Durch seine Wunden sind wir geheilt." (Jes 53) Gott ist die Liebe und hat aus Liebe zu uns zugelassen, dass seinen einzigen Sohn alles Böse trifft. "Gott hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen, indem er ihn ans Kreuz heftete" (vgl Kol 2) Wie kann man da von einem strafenden Gott sprechen? Wir können das Wort "Strafe" nicht aus der Bibel entfernen. Aber es ist im Licht des Christusereignisses zu sehen. Wer umkehrt, findet Vergebung.
Aber die Freiheit bleibt.
"Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle das Leben" (Deut.) Nach wie vor haben Sünden Folgen. Eine Todeskultur kann nur durch Umkehr zum Herrn, Buße und Wiedergutmachung dem Unheil entrinnen, das sie selber produziert hat. Wobei das Wort Jesus jedem Einzelnen von uns gilt: "wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle auf dieselbe Weise umkommen.“ (Lk13,5) Das Eingreifen Gottes besteht in der Zulassung, dass die Folgen des Bösen wirksam werden.


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 Zeitzeuge 1. April 2020 
 

Lieber hape, danke für Ihre Stellungnahmen,

ich behaupte nicht, daß die COVID19-Seuche
eine Strafe GOTTES ist, aber ich schliesse
es auch nicht mit absoluter Gewissheit aus!
Anders anscheinend fast alle "Fachtheo-
logen/innen", die apodiktisch die Epidemie als Strafe GOTTES ausschliessen.
Diese "Fachleute" sollen dann doch bitte
aus Schrift und Tradition (z.B.Kirchenväter-
u. lehrer/innen, frühere Liturgie mit
Messformularen, Litaneien, Bittgebeten)
beweisen, das GOTT unmöglich durch Zulassung i.R. SEINER Vorsehung eine solche Seuche auch als Strafübel zulassen k a n n! Ich warte auf einen
solchen, theol. begründeten Beweis!

Ob die meisten "Theologen/innen", die
-ohne Beweis- quasi als Dogma verkünden,
daß GOTT nicht auch durch Zulassung eine Seuche, wie jetzt CV, als Strafübel verhängen kann, nicht muß, nicht auch
ein Problem haben mit den dogmatisch definierten zeitlichen oder ewigen Sündenstrafen a.d. Erde oder im Purgatorium u.d. ewigen Hölle?

Dann wären es Häretiker, aber nicht
die ersten a.d. Fakutäten!

OREMUS!


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 Rolando 1. April 2020 
 

Oelberg

Das ist aber voll daneben. Gott sieht sehr wohl seine Kinder, egal wo sie sind. Seine Augen sind zehntausendmal heller als die Sonne. Sie deuten dieses Gleichnis nicht richtig.


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 Mr. Incredible 1. April 2020 
 

Vielleicht noch eins.

Der Tod ist nicht die Strafe für die Sünde. Er ist ihre logische Konsequenz. Gott hat den Tod nicht erschaffen (Weish 1,13).
Hängt der Mensch der Sünde an, erfährt er ihre Konsequenz, den Tod in der ein oder anderen Form. In diesen Tod ist - Gott sei Dank - Jesus eingetreten.
Der Mensch kann als vernunftbegabtes Wesen die Konsequenzen seiner Handlungen verstehen. Das ist manchmal unangenehm, aber, ich finde, je krasser die Folgen, desto klarer ist der Ruf der Vernunft zur Umkehr. Dies kann man mittlerweile auch schon bei einigen Politikern erkennen, v.a. bei denen die die Zeichen der Zeit erkannt haben, ob gläubig oder nicht. Es wird jedenfalls höchstinteressant, wie die Geschichte weitergeht.
Wenn an diesem Ostern Jesus der Herr endgültig wiederkommt, dann wars das natürlich (und übernatürlich) :-)


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 berno 1. April 2020 
 

Göttliches Eingreifen?

Warum greift Gott - gemäß WB Schneider - so ein, dass es (mal wieder) vor allem die Armen und Schwachen trifft? Sind sie besonders bestrafungswürdig? Oder steht Gott nicht gerade auf der Seite der Armen und Schwachen?


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 MarinaH 1. April 2020 
 

Mini kat zu Corona

Ein passender Mini Kat von Nina Heereman zu diesem Thema ob Corona eine Strafe Gottes sei. Von gestern 31.03.

https://www.youtube.com/watch?v=R__uULfkftM


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 Mr. Incredible 1. April 2020 
 

@St.Hildegard: Ich stimme Ihnen zu.

Meiner Meinung nach irrt Bischof Schneider in seiner Auslegung des von ihm zitierten Evangeliums (Opfer, Turm v. Schiloach). Die Umkehr bezieht sich immer auf den Glauben an ihn ("Glaubt an das Evangelium")und weg vom rein äusseren religiösen Kult. Wann hat Jesus, der Gott ist und uns den Vater kundgemacht hat, jemals einen oder mehrere Menschen getötet, um zu züchtigen oder zu strafen? Oder jemand krank gemacht? Niemals. Nichts dergleichen ist überliefert.
Ich empfehle dazu das apostolische Schreiben vom Hl. Johannes Paul II "Salvifici Doloris" zu lesen (über den christlichen Sinn menschlichen Leidens).

Das Corona z.B. Folge eines entmenschlichten Handelns z.B. eines kommunistischen Systems sein könnte, ist zumindest ein paar Gedanken wert. Siehe die chinesische Geschichte (Mao 50-60Mio Tote) und wie ein im inneren weiterhin eher bäuerliches Volk nun in monströsen Millionenstädten lebt. Alte Bräuche (Fledermäuse ...) weil der innere Mensch sich nicht weiterentwickeln durfte.


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 Winrod 1. April 2020 
 

Ich Hate WB Schneider für einen wunderbaren Bischof,

von der Art wir mehr haben sollten. Nur den schon mehrmals gebrachten Vergleich mit den Supermärkten halte ich irgendwie schief und nicht angebracht.


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 gebsy 1. April 2020 

Gibt es Beichtmöglichkeit?

Da sich bei diesem Sakrament NUR zwei Menschen begegnen, dürfte der Virenschutz kein unüberwindliches Hindernis darstellen ...


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 Stefan Fleischer 1. April 2020 

In meine Sprüchesammung

hanbe ich mir soeben notiert:
"Gott lässt Gnade vor Recht walten.
Das Gnadengesuch jedoch müssen wir selber stellen."


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 myschkin 1. April 2020 
 

Die Seuche als Werkzeug

göttlichen Eingreifens? Das ist nicht nachvollziehbar. Diese Seuche ist die Folge menschlichen Fehlverhaltens. Unhygienische Märkte und absurde Essexzesse (Verzehr von Fledermäusen etc.) haben zu einer Pandemie geführt, die aufgrund einer unkontrollierten Freizügigkeit der Menschen schnell weltweit um sich greifen konnte. Gott schickt keine todbringenden Seuchen. Der christliche Gott liebt die Menschen. Das ist nicht zuletzt die Auffassung des Papa Emeritus, seines Vorgängers und seines Nachfolgers.


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 elisabetta 1. April 2020 
 

Feldzug gegen die Kirche

Staatlich verordnete Schutzmaßnahmen könnten wie in Supermärkten auch bei öffentlichen Heiligen Messen zur Anwendung kommen, was spricht dagegen? Mundschutz, Desinfektionsmittel vor der Kirchentüre, Abstand halten etc. sind bei ohnedies kleinen Besucherzahlen kein Problem. Aber schön langsam bekommt man das Gefühl, gläubige Menschen müssten zusätzlich vor einem religiösen Virus in Schutz genommen werden, der uns mehr Hoffnung auf Hilfe verspricht als alle staatlich verordneten Mittel. Und unsere Bischöfe haben nicht den Mumm, sich dafür einzusetzen, dass uns diese seelisch-geistigen ÜBER-Lebensmittel zur Verfügung stehen. Ja, und WB Schneider hat vollkommen Recht, wenn er diese Pandemie als göttliches Eingreifen sieht, das auch im Nichteingreifen Gottes bestehen kann, indem ER uns zeigt, wie weit wir ohne IHN kommen.


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 hape 1. April 2020 

@Oelberg

@Eisvogel spricht auch davon, dass Jesus die Geldwechsler voller Zorn aus dem Tempel getrieben hat.

Ist das Barmherzigkeit, Gerechtigkeit oder beides?

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn hat der Vater zugelassen, dass sein geliebter Sohn zusammen mit den Schweinen aus einem Trog fressen musste.

Ist das Barmherzigkeit, Gerechtigkeit oder beides?


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 Stephaninus 1. April 2020 
 

@gloria.olivae

Meine volle Zustimmung zu Ihrer Ansicht!


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 Stefan Fleischer 1. April 2020 

"Annehmen einer gerechten göttlichen Strafe"

scheint heute vielerorts nicht mehr denkbar zu sein. Doch: "Gott ist nicht nur barmherzig, sondern auch gerecht". Ja, ich glaube, Gottes Liebe ist immer auch Gerechtigkeit und Gottes Gerechtigkeit ist immer auch Liebe. Um das auch nur annähernd zu begreifen muss man an seine ganze, umfassende Grösse, Herrlichkeit und Macht glauben. Und wo Zweifel aufkommen hilft mir meist der Gedanke, dass Gottes Liebe nicht einfach sagt: "Schwamm drüber!" Das wäre eine Affenliebe, wie man das früher nannte. Gott fällt immer absolut gerechte Urteile, weil er allwissend ist. Dank seiner Allmacht kann er dann aber auch Gnade vor Recht walten lassen, besonders dort, wo wir ihn demütig darum bitten, wenn wir wie der verlorene Sohn zu ihm zurück kehren mit einem ehrlichen «Vater, ich habe gesündigt» auf den Lippen.


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 Fatima 1713 1. April 2020 
 

An alle, die wegen der Begriffe Züchtigung oder Strafe schockiert sind

Haben Sie Kinder oder haben Sie gelegentlich oder auch öfter mit Kindern zu tun?
Was tun Sie, wenn diese sich nicht an die Regeln des guten Umgangs miteinander halten (streiten, schreien, schlagen) und damit vielleicht noch andere und sich selbst in Gefahr bringen? Stehen Sie da und schauen zu? Oder schreiten Sie, notfalls auch mit etwas härteren Mitteln, ein?
Wenn Sie sehen, dass jemand auf der Straße verprügelt wird, schauen Sie zu?
Ein ganz extremes Beispiel: Sie sehen, dass sich jemand von einer Brücke stürzen will. Schauen Sie tatenlos zu?
Wenn Sie einschreiten: Tun Sie das, weil Sie das Verhalten der anderen als "Majestätsbeleidigung" empfinden oder schreiten Sie ein, um noch Schlimmeres zu verhindern, also um zu helfen?! Ist es möglich einzuschreiten und dabei alle mit Samthandschuhen anzufassen?


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 Passero 1. April 2020 
 

„Der aus dem Osten...”

An girsberg74! Wenn doch viele Bischöfe im Westen auf den aus dem Osten hören würden!
Der aus dem Osten mahnt und spricht prophetische Worte, viele aus dem Westen rufen nicht einmal zur Umkehr auf!


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 Oelberg 1. April 2020 
 

@schwarzenegger

Da komme ich jetzt nicht ganz mit!
Könnten Sie bitte etwas genauer erklären inwieweit die Seuche "Menschenwerk" ist?


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 Rolando 1. April 2020 
 

Stephanius

Wie kann man das Einreifen Gottes betrachten? Da er Liebe ist, und immerzu nur liebt, wir er keine verlorengehen lassen. Wie weit ist die Realität der Hölle, der Möglichkeit der ewigen Verdammnis noch im Bewusstsein? Wie steht’s um den Gebrauch der Zeit, mit, für Gott oder gottvergessener Zeitgebrauch? Wie steht’s um der Dankbarkeit Gott gegenüber, von dem, was er uns täglich gibt? Gibts noch ein Bewusstsein dafür? Was macht ein Vater mit seinen geliebten Kindern, um sie zu sich zu führen, in freiwilliger Entscheidung? Betrachten wir das Gleichnis vom verlorenen Sohn, besonders was dazu führte, das er in sich ging und zum Vater zurück kehrte. Handelte der Vater durch den Entzug der „geliebten Dinge“ des Vaters aus Liebe? Ich meine aus übergroßer Liebe.


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 hape 1. April 2020 

@Oelberg u.a. 2 Ende

Hat aber die Gerechtigkeit nicht schon allein aus pädagogischen Gründen sogar die Pflicht, zu strafen? Ist Strafe dann am Ende nicht auch ein Akt der Barmherzigkeit? Welcher Verstand kann das erfassen? Christen wissen sich jedenfalls, kindlich dem göttlichen Vater glaubend, von dessen Liebe dem Bösen entrissen. Dieser Glaube ist die Macht, Kinder Gottes zu werden. Der Glaube bewirkt ein Hineinwachsen in der Liebe, das von Höhen und Tiefen geprägt ist und das sich aktuell im demütigen Annehmen einer gerechten göttlichen Strafe erweist. Nichts anderes lehrt Weihbischof Schneider.


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 hape 1. April 2020 

@Oelberg u.a. 1

Viele stellen jetzt die Theodizeefrage. Das ist im Angesicht von Corona verständlich. Aber diese Frage wurde auch schon in Auschwitz gestellt. Sie wurde schon in den sowjetischen Arbeitslagern gestellt und sie wird heute vor dem Hintergrund des sexuellen Missbrauchs gestellt. Wenn Gott die Liebe ist, wieso straft er dann und wieso gibt es soviel Leid? – Es ist für die Seele gefährlich, diese Frage nur intellektuell anzugehen. Der Verstand des Menschen reicht weder aus, das Böse zu verstehen, noch reicht er aus, das Geheimnis der Liebe Gottes zu verstehen. Wenn Gott aber wirklich die Liebe ist, so wie es Jesus Christus gelehrt hat, so wie es die Tradition lehrt und so wie es die Hl. Schrift bezeugt, dann ist Gott nicht nur barmherzig, sondern auch gerecht.

–––
Forts.


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 Lilia 1. April 2020 
 

Aus Bischof Athanasius Schneider spricht der Hl. Geist.

Er sieht und erkennt die Zusammenhänge aus der richtigen Perspektive.


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 gloria:olivae 1. April 2020 
 

Einen Bischof, der noch vor kurzem von "Hygiene-Diktatur" sprach, kann ich nicht ernst nehmen. Sorry


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 Stephaninus 1. April 2020 
 

Sorry, aber da kann ich nicht mehr folgen

Dass diese Epidemie nach Bischof Schneider zweifellos auf göttliches Eingreifen zurückgeht, lässt mich mit grosser Konsternation zurück. Solche Aussagen desavouieren seine teilweise nachvollziehbare Argumentation bezg. Zutritt zu Messfeiern.


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 Stefan Fleischer 1. April 2020 

Im Übrigen wäre es m.E. wichtig

Begriffe wie "Gottesdienst" (in einer Zeit wo viele glauben, Gott sei unser Diener) und "Eucharistie" (während sonst von dem uns Gott gegenüber gebührenden Dank kaum noch die Rede ist). Reden wir zumindest immer von der "Heiligen Messe" oder noch besser vom "Heiligen Messopfer" um uns und allen in Erinnerung zu rufen, um was es Tat und Wahrheit geht.


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 Stefan Fleischer 1. April 2020 

Ich bin nach wie vor überzeugt:

Wenn wir alle das Heilige Messopfer nicht mehr oder weniger zu einem Clubanlass hätten verkommen lassen, wenn wir uns des unsagbaren Wert dieses Heiligen Geschehens bewusst geblieben und entsprechend verkündigt hätten, wenn wir immer Gott ins Zentrum von allem gestellt und der menschzentrierten (schliesslich egozentrischen) Weltanschauung unserer Zeit - auch in uns selbst – energisch genug entgegen getreten wären, wir hätten heute dieses Problem nicht, oder zumindest nicht so virulent.
Und die Moral von der Geschicht: «Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt. (Jes 31,66)


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 maran atha 1. April 2020 
 

Recht hat er!

Gerade in Krisenzeiten muss ein guter Hirte für die ihm anvertraute Herde da sein, wenn er wirklich ein Hirte ist, der sich als Diener Gottes sieht und seiner Berufung mit Herzen folgt. Besonders Sterbenden darf man das Sakrament absolut nicht verweigern, auch nicht bei solch einer Pandemie. Natürlich soll man sich entsprechend schützen, aber es ist definitiv die Pflicht eines jeden Priesters!


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 Gandalf 1. April 2020 

@berno

Keiner hat was gg. vernünftige Maßnahmen, aber Leute von den Messen auszusperren, ist nicht unbedingt vernünftig, wenn man gleichzeitig ohne Probleme die Supermärkte stürmen kann. Wer natürlich nur Spagheitt und WC-Papier braucht, für den ist das kein Problem, es gibt halt auch noch Menschen, die mehr brauchen


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 Herbstlicht 1. April 2020 
 

Ein Spiegel kann nützlich sein.

Weihbischof Athanasius Schneider hält mit seinen Worten Kardinal Marx den Spiegel vor, hatte dieser bekanntlich doch die Zelebration der Hl. Messe für die Öffentlichkeit verboten, obwohl staatlicherseits noch nichts dergleichen angeordnet wurde.

Möge Kardinal Marx in diesen ihm vorgehaltenen Spiegel schauen, sich selbst genau in den Blick nehmen und sich absolut ehrlich und vorbehaltlos darüber Rechenschaft geben, welches die wahren Motive für seine Entscheidung waren.

Zuerst das Bischofskreuz ablegen, später dann die durchaus zweifelhaften Ziele des Synodalen Weges ansteuern und schließlich gläubigen Menschen ohne vorherige staatliche Anweisung die hl. Messe vorenthalten.

Was bewegt Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx in seinem Innersten?


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 Oelberg 1. April 2020 
 

unfassbar

"dass die Epidemie seiner Meinung nach zweifellos "ein göttliches Eingreifen" sei,..
Ist sein Gott wirkllich der, von dem Johannes schreibt: Gott ist Liebe, und den Jesus uns als barmherzigen Vater gelehrt hat??
Nein, mein Gott ist DAS nicht!


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 hape 1. April 2020 

Hl. Messopfer wenigstens an Ostern

Ich möchte den säkularen Shitstorm nicht erleben, den die Kirche ohne Zweifel auf sich ziehen würde, wenn sich irgendwo auch nur eine einzige Hl. Messe als Covid-19-Hotspot erweisen würde. Entspr. groß ist die Verantwortung der Hierarchie. Demgegenüber steht die ungleich größere Verantwortung der Kirche für die Rettung der Seelen. Es ist eine schwierige Gratwanderung, sowohl dem staatlichen, als auch dem göttlichen Anspruch gerecht zu werden. Mit dem Verzicht auf öffentliche Hl. Messen und dem Ausweichen auf virtuellen Hl. Messen hat die Kirche ihren guten Willen gegenüber dem Staat gezeigt. Das wird allenthalben anerkannt. Nachdem aber selbst der Deutsche Bundestag Sitzungen organisiert, die dem Anspruch der sozialen Distanz genüge tun, nachdem inzwischen gelernt wurde, die soziale Distanz in den Supermärkten zu beachten, nach alldem also sollte man auch der Kirche zutrauen, dass sie Hl. Messopfer organisieren kann, wo die soziale Distanz sichergestellt ist. – Wenigstens an Ostern.


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 Rolando 1. April 2020 
 

Was ist gefährlicher, die Sünde oder Corona?

Was tut der Mensch gegen Corona? Wie gehorsam ist er den gegenwärtigen Maßnahmen?
Was tut der Mensch gegen die Sünde, was zumindest tut er, wenn er sündigte, weiß er überhaupt das er sündigt? Wie gehorsam ist er gegenüber Gott und seiner römisch, katholischen und apostolischen Kirche?


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 girsberg74 1. April 2020 
 

Sprachlos!

Kommt da einer aus dem Osten und sagt, was an erster Stelle steht.


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 berno 1. April 2020 
 

Kasachstan

Vielleicht hat man in Kasachstan eine andere Einstellung zum Staat: In Europa kooperieren die Kirchen mit den vernünftigen Vorschlägen, was zum Schutz der Menschen zu tun ist, und warten nicht erst auf ein staatliches Verbot.


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 encense 1. April 2020 

Vergelt´s Gott Bischof Schneider!

"Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist."
Man gibt nicht mehr Gott, was Gottes ist! das wird unser Untergang sein.

Hatte mein Vater doch recht gehabt? er sagte immer: "Vornehm wird die Welt zu Grunde gehen!"


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