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Ich wollte nur das Licht der Welt erblicken, doch ich sollte nicht.28. Mai 2020 in Prolife, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ein "Abtreibungs-Lied" sorgt bei der VOX-Sendung "Sing meinen Song" mit dem Künstler MoTrip und Gastgeber Michael Patrick Kelly für heftige Emotionen
Berlin (kath.net)
"Hallo Mama, hallo Papa, ihr habt mich gezeugt. Ich höre mit. Ihr sprecht arabisch und ein bisschen deutsch. ...Ich wollte nur das Licht der Welt erblicken, doch ich sollte nicht." Ein "Abtreibungs-Lied" hat bei der jüngsten Ausgabe der deutschen VOX-Musiksendung "Sing meinen Song" für große Emotionen gesorgt. Das Lied des Künstler MoTrip wurde von Gastgeber Michael Patrick Kelly ausgewählt. In dem Lied "Embryo" wird die Abtreibung eines ungeborenen Kindes durch den Rapper verarbeitet, es geht dabei um die Tötung seines eigenen Kindes und eine Entscheidung, die er und seine Frau Larissa vor Jahren getroffen haben.
Ein Auszug der ersten Strophe:
Hallo Mama, hallo Papa, ihr habt mich gezeugt.
Ich höre mit. Ihr sprecht arabisch und ein bisschen deutsch.
Ich war schon da, doch euer Plan drehte sich um euch.
Ihr habt es irgendwann erfahren, aber euch nicht gefreut.
Wie muss das aussehen, wenn die Sonne durch die Wolken bricht?
Ich wollte nur das Licht der Welt erblicken, doch ich sollte nicht.
Seht hoch ich fliege mit dem Wind
Lebt wohl, in Liebe – euer Kind. 
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Lesermeinungen| | ottokar 1. Juni 2020 | | | | 4,5 Millionen Kinder weltweit sehnen sich zu sehen, wie die Sonne durch die Wolken bricht Das einzige was mich etwas befremdet an diesem eindrucksvollen Lied ist die Tatsache, dass es sich dabei um Araber handet. Dadurch erhält es unnötigerweise eine etwas rassistische Pointe. |  0
| | | | | lakota 28. Mai 2020 | | | | Was für ein Text! Kann das wirklich Menschen kaltlassen? Ich hoffe nicht! |  10
| | | | | Diasporakatholik 28. Mai 2020 | | | | Sehenswerte Sendereihe Obwohl wir beide längst zur Generation 60+ gehören, sehen wir zur Zeit diese jeweils dienstags ab 20.15Uhr auf VOX ausgestrahlte Sendereihe ausgesprochen gern einschl. des im Anschluss daran ab 22.10Uhr gesendeten jeweiligen Künstlerporträts.
Das liegt nicht zuletzt an dem sehr guten niveauvollen Moderator Michael Patrick Kelly, der es hervorragend versteht, die persönlich-private und oft nachdenkliche Seite der Künstler und ihrer Songs herauszustellen.
So auch den Rapper Motrip. Ich hätte nie gedacht, dass ich dadurch einmal Verständnis und gar Interesse bzw. Sympathie für diese Art von Musikstil aufbringen würde - bei ihm gelingt mir das.
Mir fällt übrigens schon seit längerem auf, dass es in vielen ja praktisch allen Filmen im Fernsehen bei entsprechender Problematik eines Schwangerschaftskonflikts nie mehr zur Abtreibung kommt.
Sollte es hier im Bereich der Kunst inzwischen vielleicht ein nachdenkliches Umdenken geben?
Gute Künstler sind ja sehr sensible Menschen |  6
| | | | | galil?a! 28. Mai 2020 | | | | Reue! So viel Reue!
In dem Lied sieht man, dass die Eltern ihre Schuld erkannt haben und dass die Abtreibung nichts Gutes ist.
Der Herr ist Barmherzig. Wer Busse tut dem wird auch vergeben werden. Wer in der Kirche Christi ist und seine Sünden bekennt, dem wird sie auch aus Barmherzigkeit Gottes vergeben werden. |  8
| | | | | garmiscj 28. Mai 2020 | |  | aufrütteln Das Lied möge viele v.a. junge Menschen nachhaltig berühren! |  9
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