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Unverändert hohe Unterstützung für Trump bei Evangelikalen

4. Juli 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Obwohl es Unzufriedenheit mit seiner Amtsführung in den letzten Monaten gibt, unterstützt eine große Mehrheit evangelikaler Wähler den Präsidenten. Im Lebensschutz hat er viele Wahlversprechen umgesetzt, das kommt ihm bei dieser Wählergruppe zugute.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Die Unterstützung für US-Präsident Donald Trump unter evangelikalen christlichen Wählern ist unverändert hoch. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Pew Research Center ergeben.

 

82 Prozent der weißen evangelikalen Wähler haben vor, Trump im November sicher oder wahrscheinlich zu wählen. Das sind sogar um 5 Prozent mehr, als bei einer Befragung am Wahltag 2016.

 

Die Unterstützung für Trump unter Evangelikalen bleibt hoch, obwohl sie mit seiner Amtsführung in den letzten Monaten nicht zufrieden sind. Diese Zeit war vom Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus und den teils gewaltsamen Unruhen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd geprägt.


 

Nur 17 Prozent haben vor, Trumps Gegenkandidaten Joe Biden von der Demokratischen Partei zu wählen. 26 Prozent sind der Ansicht, er wäre ein schlechter Präsident, 49 Prozent meinen, er wäre „schrecklich“.

 

Der Lebensschutz spielt bei Wahlentscheidungen evangelikaler Christen eine große Rolle. In diesem Bereich hat Trump viele seiner Wahlversprechen umgesetzt, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.

 

Das Meinungsforschungsinstitut Gallup hat in einer Studie festgestellt, dass sich 70 Prozent der US-Amerikaner Einschränkungen bei der Abtreibung wünschen. Die meisten Spitzenpolitiker der Demokratischen Partei, darunter auch Präsidentschaftskandidat Joe Biden, treten für einen möglichst unbeschränkten Zugang zu Abtreibungen ein.

 

Der Anteil der US-Amerikaner, der sich als Lebensschützer („pro life“) bezeichnet, ist im letzten Jahr um drei Prozentpunkte auf 46 Prozent zurückgegangen. 48 Prozent bezeichnen sich als Befürworter der Abtreibung („pro choice“).

 

Vor 25 Jahren sahen sich nur 37 Prozent als Lebensschützer. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation deutlich geändert. Seit 2010 sind laut Umfragen durchschnittlich 47 Prozent „pro life“ und 47 Prozent „pro choice“. Diese Werte waren während des letzten Jahrzehntes ziemlich stabil und unterlagen nur geringen Schwankungen.


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