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Überraschende Wende: Macron will identischen Nachbau des Notre-Dame-Vierungsturms

10. Juli 2020 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
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In der Debatte rund um die Restauration der weltbekannten Kirche Notre-Dame gab es am Donnerstag laut einem Bericht des Spiegels eine überraschende Wende.


Paris (kath.net)

In der Debatte rund um die Restauration der weltbekannten Kirche Notre-Dame gab es am Donnerstag laut einem Bericht des Spiegels eine überraschende Wende.  Frankreichs Präsident Macron, der ursprünglich eine zeitgenössische architektonische Geste gefordert hat, hat nun seine Meinung geändert, und sich überraschenderweise  jetzt doch für eine identische Rekonstruktion des historischen Vierungsturmes der Kathedrale Notre-Dame ausgesprochen . Der Hintergrund für den Meinungswechsel von Macron ist offensichtlich, dass die Mehrheit der Franzosen diesen Wunsch hat.  Die für den Umbau zuständige Kommission hatte gestern anschließend bekanntgegeben, dass dass alle einstimmig für eine identische Rekonstruktion des Turmes gestimmt haben. Laut Macron soll der Wiederaufbau in fünf Jahren zu schaffen sein.



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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 11. Juli 2020 
 

Herr Motte meint evtl., daß lt. FAZ vom 14.02.2005

der Erzbischof von Paris sich gegen eine

Änderung des Trennungsgesetzes ausgesprochen

hatte. Er möchte also den Modus Vivendi

beibehalten

und forderte eine Verbesserung des Dialogs mit

den staatlichen Repräsentanten.

"Dialog" ist eines der Hauptschlagworte vieler

Kirchenmänner seit über 50 Jahren.


0

0
 
 Ulrich Motte 11. Juli 2020 
 

Gaston/Zeitzeuge

Sie haben völlig recht, daß das Trennungsgesetz von 1905 (von Staat und Religion) schwerste Freiheitsverletzungen enthält. Katholische Abgeordnete, die dafür stimmten, wurden vom Papst exkommuniziert. Hat aber nicht die katholische Bischofskonferenz hundert Jahre später genau diese Regelung gelobt? Ich meine mich daran zu erinnern. Ich bitte sehr, mögliche Fehler bei mir zu korrigieren.


0

0
 
 Zeitzeuge 11. Juli 2020 
 

Macron hat sicher keine "innere Einkehr" gehalten, das ist reines politisches Kalkül!

Er will sich bei den Wählern nicht noch

unbeliebter

machen, das dürfte die Triebfeder seiner

Entscheidung sein, nicht mehr und nicht weniger.


User Gaston hat bereits darauf hingewiesen, daß

Notre Dame zu den vom französischen Staat

geraubten Kirchen gehört und deshalb zuständig

ist für den Wiederaufbau.

www.kleinezeitung.at/international/5620742/Neue-Umfrage_Franzosen-wollen-originalgetreuen-Wiederaufbau-von


3

5
 
 Gaston 10. Juli 2020 

Der Französische Staat...

... ist seit dem Gesetz von 1905 zur Trennung von Staat und Kirche Eigentümer, das Erzbistum Paris alleiniger Nutznießer.

Von daher kann der Staat (fast alles) machen, was er will.


2

0
 
 Faultier 10. Juli 2020 
 

Möglicherweise ist der Französische Staat finanziell stark mit eingebunden in den Wiederaufbau von Notre Dame. Und als möglicherweise größter Geldgeber hat er sicher ein Recht Dinge mitzugestalten, auch wenn sie nicht jedermanns Geschmack sind. Wenn die Kirche allein bezahlen würde, dann sehe es anders aus. Was ich mich allerdings frage, war Notre Dame nicht brandschutzversichert?


5

0
 
 Chris2 10. Juli 2020 
 

Wer Paris ein wenig kennt,

weiß, dass sich früher jeder Präsident irgendein ausgefallenes Denkmal gesetzt hat. Dass Macron diese Gelegenheit jetzt nun doch nicht ergreift, spricht jedenfalls nicht gegen ihn. Erfreulich.


5

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 Herbstlicht 10. Juli 2020 
 

Müssen die Katholiken Frankreichs jetzt Macron gegenüber besonders dankbar sein?
Hätte er seine Meinung nicht geändert, wäre die Kathedrale dann nach seiner Vorstellung renoviert worden?
Welch eine Anmaßung!


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 Ulrich Motte 10. Juli 2020 
 

Die Wende mag ja gut sein

- aber daß ein Politiker entscheidet über die Gestalt des wichtigsten Religionsgebäudes (Kirchbaus) Frankreichs ist nach der Lehre mir naher Konfessionen falsch...


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 myschkin 10. Juli 2020 
 

Der Wiederaufbau

ohne dieses zu dünne metallene Vierungstürmchen aus dem 19. Jahrhundert hätte mir besser gefallen.


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 athanasius1957 10. Juli 2020 
 

Wahlen?

War die letzte Wahlschlappe tief genug, um Monsieur le President zur Erkenntnis kommen zu lassen, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gäbe, als sein Geist sich erträumen ließe, und es doch ganz gut wäre, mit dem Himmel wenn schon nicht Frieden aber zumindest Waffenstillstand zu schließen?


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