Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  2. Maria 2.0: „Wir machen die Dinge einfach selbst… Das ist eine Art Selbstermächtigung“
  3. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  6. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  7. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  8. DBK-Vorsitzender Bätzing: „Wir leben in einem Missionsland“
  9. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  10. ,Baby Lasagna‘: ,Mit Gott habe ich mich selbst zurückgewonnen‘
  11. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  12. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  13. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  14. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen
  15. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“

US-Bischöfe verurteilen Vandalenakte gegen Kirchen und Statuen

28. Juli 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Unabhängig davon, ob es sich bei den Tätern um Personen mit Problemen handelt, die um Hilfe schreien, oder um Agenten des Hasses, deren Ziel Einschüchterung ist, sind die Angriffe Zeichen einer Gesellschaft, die Heilung braucht".


Washington (kath.net/KAP) Nach einer Welle von Vandalismus gegen katholische Statuen in den Vereinigten Staaten und zwei Bränden in Kirchen prangert die US-Bischofskonferenz "die Zerstörung dieser heiligen Symbole" an. "Unabhängig davon, ob es sich bei den Tätern um Personen mit Problemen handelt, die um Hilfe schreien, oder um Agenten des Hasses, deren Ziel Einschüchterung ist, sind die Angriffe Zeichen einer Gesellschaft, die Heilung braucht", teilten die Erzbischöfe Thomas G. Wenski (Miami) und Paul S. Coakley (Oklahoma City) laut US-"Catholic News Service" und "Vatican News" in dieser Woche in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Nicht bei allen Taten seien die dahinterliegenden Motive klar, so die beiden Erzbischöfe, die in der Bischofskonferenz als Vorsitzende der Komitees für Religionsfreiheit bzw. Gerechtigkeit und menschliche Entwicklung fungieren. "Während wir uns bemühen, die Zerstörung dieser heiligen Symbole der selbstlosen Liebe und Hingabe zu verstehen, beten wir für alle, die sie verursacht haben, und wir bleiben wachsam gegenüber weiteren Vorfällen", hoben Wenski und Coakley hervor: "Lasst uns die Bilder, die die Liebe Gottes darstellen, betrachten, anstatt sie zu zerstören, lasst uns dem Beispiel des Herrn folgen und auf Verwirrung mit Verständnis und Hass mit Liebe antworten."


Die Erzbischöfe bezogen sich mit ihrer Erklärung auf mehrere Taten in verschiedenen US-Regionen in jüngster Zeit. Unter anderem wurde im Juni der in San Francisco aufgestellten Statue des heiligen Junipero Serra (1713-1784) der Kopf abgerissen. Kontext waren die antirassistischen Proteste nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten. Kritiker des Franziskanermönchs aus dem 18. Jahrhundert, der in Kalifornien missionierte und als Gründungsvater des Bundesstaates gilt, werfen Serra vor, er habe Amerikas Ureinwohner zwangsgetauft und unterdrückt.

Insgesamt gab es in den vergangenen Wochen eine Welle an Vandalenakten gegen Christus- und Marienstatuen im ganzen Land, die zerschlagen, mit Farbe beschmiert oder in Brand gesteckt wurden. Einer der zahlreichen Fälle ereignete sich im Miami-Dade County in Florida, wo eine Christusstatue enthauptet und vom Sockel gestoßen wurde. Schon Anfang Juli war in Gary in Indiana eine Statue der Jungfrau Maria enthauptet worden. In Boston wurde ebenfalls eine Marienstatue durch ein Feuer beschädigt.

In der Diözese Orlando rammte ein Mann am 11. Juli mit seinem Kleinbus die Türen einer Kirche in Ocala und setzte danach das Innere der Kirche in Brand. Am selben Tag wütete in Los Angeles ein Feuer in der Kirche der "Mission St. Gabriel", einer der ältesten Missionen in den Vereinigten Staaten, die 1771 vom Heiligen Junípero Serra gegründet wurde. Zur genauen Brandursache in der 230 Jahre alten Kirche wird immer noch ermittelt, berichtete die "LA Times" am Donnerstag.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Anton_Z 30. Juli 2020 

Egal welche Motive hinter den Taten stecken mögen, dagegen hilft nur strenge Bestrafung. Man stelle sich einmal vor was passieren würde wenn Moscheen derart geschändet würden. Die Sühne wäre drastisch. Warum? Weil der Islam im Gegensatz zum verweichlichten Christentum immer noch eine wehrhafte Religion ist.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Aberglaube

  1. Augsburger Bischof Bertram Meier in Kiew zum mehrtägigen Besuch in der Ukraine
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Jordan Peterson warnt vor totalitärem Sozialkreditsystem im Westen
  4. Schnell, steh auf – Ich habe den guten Kampf gekämpft
  5. Kardinal Zen und das Leid bringende Ärgernis von ‘Traditionis custodes’
  6. Erste Messe am Papstaltar seit 15 Monaten: Priesterweihen im Petersdom
  7. „Kirche in Not“ startet neues Großprojekt im Irak

Christenphobie

  1. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  2. Jim Caviezel: Intoleranz gegen Christen ist die am meisten akzeptierte Intoleranz
  3. Franklin Graham warnt christliche Medien vor kommendem Sturm
  4. Kündigung wegen Abkehr von Homosexualität? Musikprofessor klagt Universität
  5. Gedankenverbrechen – ist stilles Gebet vor Abtreibungskliniken in England und Wales bald verboten?
  6. Vandalen beschmieren Gehsteig vor Kirche in Michigan
  7. Mehrere christenfeindliche Übergriffe an Weihnachten






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. ,Baby Lasagna‘: ,Mit Gott habe ich mich selbst zurückgewonnen‘
  3. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  4. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  5. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  6. Maria 2.0: „Wir machen die Dinge einfach selbst… Das ist eine Art Selbstermächtigung“
  7. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  8. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  9. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen
  10. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  11. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  12. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  13. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  14. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  15. DBK-Vorsitzender Bätzing: „Wir leben in einem Missionsland“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz