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Twitter zensuriert christliches Video von Tim Tebow

30. Juli 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Ein inspirierendes Video des bekannten US-Profi-Sportlers, in dem er Christen auffordert, in persönlich harten Zeiten ihren Glauben nicht aufzugeben, enthält laut Twitter-Warnung „sensible Inhalte“.


New York (kath.net/LifeSiteNews.com) Der bekannte US-Baseball-Profi und ehemalige Profi-Footballer Tim Tebow twitterte am Dienstag einen inspirierenden Kurztext an alle Christen, die derzeit harte Zeiten durchmachen. Darunter setzte er ein Video mit demselben Inhalt, doch dieses wurde von Twitter zensiert. Das berichtet „The Western Journal“.

 

„Dies könnte Ihre Zeit sein“, schrieb Tebow. „Der Durchbruch könnte morgen sein, oder nächstes Jahr. Aber Sie haben die Gelegenheit, wie auch immer Sie geprüft werden („tested“), dies in ein Zeugnis („testimony“) zu verwandeln. So viele Helden wurden tief verwundet, bevor sie großartig eingesetzt wurden“, schrieb er über seine Videobotschaft. Unter den Text setzte Twitter die folgende Warnung, die den Videoteil des Beitrags abdeckte: „Der folgende Beitrag enthält potenziell sensible Inhalte“. User beklagen darunter, dass das Video jetzt nicht abspielbar sei.


 

Das Western Journal wandte sich an Twitter, um zu erfahren, warum der Videobeitrag mit einer Warnung versehen war und welche Inhalte darin eigentlich "sensibel" seien, erhielt aber noch keine Antwort. Die Zeitung gibt auch den Text des Videos wieder. 

 

In dem Video ruft Tebow die Christen auf, sich in schwierigen Zeiten an Gott zu wenden. „Bibelgläubige, wenn wir uns die Bibel anschauen, und wir viele Helden sehen, dann wurden sie wirklich oft tief verwundet, bevor sie jemals in großartiger Weise gebraucht wurden“, sagte er. „Vielleicht machen Sie also eine Zeit in Ihrem Leben durch, in der Sie das Gefühl haben, gerade sehr verwundet worden zu sein. Es war nicht Ihr Jahr, es war nicht Ihr Tag - Sie haben einfach nicht das Gefühl, dass dies Ihre Zeit ist.“

 

„Aber dies könnte Ihre Zeit sein, um zu lernen. Dies könnte Ihre Zeit sein, um zu wachsen. Es könnte Ihre Zeit sein, sich umzustellen. Dies könnte die Zeit sein, die für Sie eine Prüfung („test“) ist, aber morgen wird sie zu einem Zeugnis („testimony“) werden“, fuhr Tebow fort.

 

„Weil Sie nie wissen, was Gott mit Ihrem Leben macht. Man weiß nie, worauf er einen vorbereitet. So oft in der Bibel, wenn wir uns die Helden ansehen, gab es Zeiten in ihrem Leben, wenn sie da aufgehört hätten, wenn sie gesagt hätten: ‚Nein, Gott, ich habe genug‘, dann hätten sie die entscheidendste und einflussreichste Zeit ihres Lebens verpasst.“

 

„Vielleicht ist das Ihr nächster Schritt. Vielleicht morgen. Vielleicht nächste Woche, vielleicht nächstes Jahr“, sagte er. „Aber wenn wir aufhören, werden wir nie wissen, was wir versäumt haben. Wir werden nie wissen, was noch auf uns wartet. Denn vielleicht kommt dieser Durchbruch morgen. Vielleicht ist es nächstes Jahr. Vielleicht haben Sie ein bisschen mehr Zeit, um eine harte Zeit in Ihrem Leben durchzustehen.“ 

 

„Aber eines kann ich Ihnen sagen: Wir dürfen eine Zukunft, die wir nicht kennen, einem Gott anvertrauen, den wir kennen, weil wir wissen, wie sehr er uns liebt. Wir wissen, was er für uns getan hat, indem er seinen Sohn gesandt hat. Er hat sein Bestes für uns gegeben. Wenn wir uns daran erinnern, dann können wir auf den Charakter unseres Gottes vertrauen, weil wir wissen, wie sehr er uns liebt. So überstehen wir die schweren Zeiten.“

 

Tebow schloss seine Videobotschaft mit den Worten: „Genau da, wo Sie jetzt stehen, was immer Sie tun, was immer Sie durchmachen, er liebt Sie. Sie waren genug, dass sein Sohn am Kreuz starb, so sehr sind Sie geliebt. Halten Sie daran fest in der Zeit der Not.“

 

Foto: Kelsey Vere auf Pixabay

Tim Tebow: Ein evangelischer Footballspieler und ein Bibelvers

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 Willigis 31. Juli 2020 
 

Twitter hat einfach einen miesen Analyse-Algorithmus

Die sog. sozialen Medien sind ja seit längerer Zeit angehalten, sensible Inhalte auch so zu betrachten. Dann kommen irgendwelche Masken vor die Bilder "Enthält verstörende / grausame / sensible Szenen" - man kann sich in jedem Fall entscheiden, es trotzdem anzusehen - per Klick.

Diese "Zensur" geschieht aber nicht durch einen Mitarbeiter, sie wird von einer Software erledigt. Anders wäre das nicht zu schaffen, nur spezielle Fälle werden von realen Mitarbeiter herausgefiltert.

Mir persönlich ist diese Twitter-Meldung schon ziemlich häufig untergekommen. Stets fragte ich mir, was bei den Themen, nach denen ich schaute so sensibel sein könne. Daher klickte ich drauf - und sah nie etwas anderes als ganz normale Alltagszenen.

Daher glaube ich, dass der Twitter-Algorithmus für solche "Zensur" einfach schlecht programmiert ist.


1
 
 Heinzkarl 30. Juli 2020 
 

Von Gott zu reden ist gefährlich schrieb Tatjana Goritschewa 1997

Meine Erfahrungen im Osten und im Westen - wenn Sie das Buch 23 jahre später noch einmal schreiben würde?


3
 

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