Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  2. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  3. Vom Elend der Fürbitten
  4. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  7. Der stumme Gott unserer Zeit
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. Realitätsverlust im Bistum Chur
  10. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  11. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  12. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  13. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!

Twitter zensuriert christliches Video von Tim Tebow

30. Juli 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein inspirierendes Video des bekannten US-Profi-Sportlers, in dem er Christen auffordert, in persönlich harten Zeiten ihren Glauben nicht aufzugeben, enthält laut Twitter-Warnung „sensible Inhalte“.


New York (kath.net/LifeSiteNews.com) Der bekannte US-Baseball-Profi und ehemalige Profi-Footballer Tim Tebow twitterte am Dienstag einen inspirierenden Kurztext an alle Christen, die derzeit harte Zeiten durchmachen. Darunter setzte er ein Video mit demselben Inhalt, doch dieses wurde von Twitter zensiert. Das berichtet „The Western Journal“.

 

„Dies könnte Ihre Zeit sein“, schrieb Tebow. „Der Durchbruch könnte morgen sein, oder nächstes Jahr. Aber Sie haben die Gelegenheit, wie auch immer Sie geprüft werden („tested“), dies in ein Zeugnis („testimony“) zu verwandeln. So viele Helden wurden tief verwundet, bevor sie großartig eingesetzt wurden“, schrieb er über seine Videobotschaft. Unter den Text setzte Twitter die folgende Warnung, die den Videoteil des Beitrags abdeckte: „Der folgende Beitrag enthält potenziell sensible Inhalte“. User beklagen darunter, dass das Video jetzt nicht abspielbar sei.


 

Das Western Journal wandte sich an Twitter, um zu erfahren, warum der Videobeitrag mit einer Warnung versehen war und welche Inhalte darin eigentlich "sensibel" seien, erhielt aber noch keine Antwort. Die Zeitung gibt auch den Text des Videos wieder. 

 

In dem Video ruft Tebow die Christen auf, sich in schwierigen Zeiten an Gott zu wenden. „Bibelgläubige, wenn wir uns die Bibel anschauen, und wir viele Helden sehen, dann wurden sie wirklich oft tief verwundet, bevor sie jemals in großartiger Weise gebraucht wurden“, sagte er. „Vielleicht machen Sie also eine Zeit in Ihrem Leben durch, in der Sie das Gefühl haben, gerade sehr verwundet worden zu sein. Es war nicht Ihr Jahr, es war nicht Ihr Tag - Sie haben einfach nicht das Gefühl, dass dies Ihre Zeit ist.“

 

„Aber dies könnte Ihre Zeit sein, um zu lernen. Dies könnte Ihre Zeit sein, um zu wachsen. Es könnte Ihre Zeit sein, sich umzustellen. Dies könnte die Zeit sein, die für Sie eine Prüfung („test“) ist, aber morgen wird sie zu einem Zeugnis („testimony“) werden“, fuhr Tebow fort.

 

„Weil Sie nie wissen, was Gott mit Ihrem Leben macht. Man weiß nie, worauf er einen vorbereitet. So oft in der Bibel, wenn wir uns die Helden ansehen, gab es Zeiten in ihrem Leben, wenn sie da aufgehört hätten, wenn sie gesagt hätten: ‚Nein, Gott, ich habe genug‘, dann hätten sie die entscheidendste und einflussreichste Zeit ihres Lebens verpasst.“

 

„Vielleicht ist das Ihr nächster Schritt. Vielleicht morgen. Vielleicht nächste Woche, vielleicht nächstes Jahr“, sagte er. „Aber wenn wir aufhören, werden wir nie wissen, was wir versäumt haben. Wir werden nie wissen, was noch auf uns wartet. Denn vielleicht kommt dieser Durchbruch morgen. Vielleicht ist es nächstes Jahr. Vielleicht haben Sie ein bisschen mehr Zeit, um eine harte Zeit in Ihrem Leben durchzustehen.“ 

 

„Aber eines kann ich Ihnen sagen: Wir dürfen eine Zukunft, die wir nicht kennen, einem Gott anvertrauen, den wir kennen, weil wir wissen, wie sehr er uns liebt. Wir wissen, was er für uns getan hat, indem er seinen Sohn gesandt hat. Er hat sein Bestes für uns gegeben. Wenn wir uns daran erinnern, dann können wir auf den Charakter unseres Gottes vertrauen, weil wir wissen, wie sehr er uns liebt. So überstehen wir die schweren Zeiten.“

 

Tebow schloss seine Videobotschaft mit den Worten: „Genau da, wo Sie jetzt stehen, was immer Sie tun, was immer Sie durchmachen, er liebt Sie. Sie waren genug, dass sein Sohn am Kreuz starb, so sehr sind Sie geliebt. Halten Sie daran fest in der Zeit der Not.“

 

Foto: Kelsey Vere auf Pixabay

Tim Tebow: Ein evangelischer Footballspieler und ein Bibelvers

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Willigis 31. Juli 2020 
 

Twitter hat einfach einen miesen Analyse-Algorithmus

Die sog. sozialen Medien sind ja seit längerer Zeit angehalten, sensible Inhalte auch so zu betrachten. Dann kommen irgendwelche Masken vor die Bilder "Enthält verstörende / grausame / sensible Szenen" - man kann sich in jedem Fall entscheiden, es trotzdem anzusehen - per Klick.

Diese "Zensur" geschieht aber nicht durch einen Mitarbeiter, sie wird von einer Software erledigt. Anders wäre das nicht zu schaffen, nur spezielle Fälle werden von realen Mitarbeiter herausgefiltert.

Mir persönlich ist diese Twitter-Meldung schon ziemlich häufig untergekommen. Stets fragte ich mir, was bei den Themen, nach denen ich schaute so sensibel sein könne. Daher klickte ich drauf - und sah nie etwas anderes als ganz normale Alltagszenen.

Daher glaube ich, dass der Twitter-Algorithmus für solche "Zensur" einfach schlecht programmiert ist.


1
 
 Heinzkarl 30. Juli 2020 
 

Von Gott zu reden ist gefährlich schrieb Tatjana Goritschewa 1997

Meine Erfahrungen im Osten und im Westen - wenn Sie das Buch 23 jahre später noch einmal schreiben würde?


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  2. US-Familien ziehen in Bundesstaaten, die von Republikanern regiert werden
  3. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  4. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  5. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland

Glaube

  1. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
  2. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  3. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  4. Rekordjahr für Alpha-Glaubenskurse in Österreich
  5. Wird der katholische Kinohit „Sacré Cœur“ auch in deutscher Version kommen?

Medien

  1. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  2. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  3. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  4. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  5. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  12. Vom Elend der Fürbitten
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz