Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  4. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  5. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  6. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  7. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  8. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  9. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  10. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  11. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  12. Genderkompatible Monstranz
  13. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  14. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  15. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"

Hartl: „Wer außer mir teilt diese Wünsche?“

10. August 2020 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Augsburger Theologe Johannes Hartl wünscht sich beispielsweise „eine Öffentlichkeit, die Meinungsfreiheit nicht als Gefährdung, sondern Grundlage des guten Miteinanders versteht“.


Augsburg (kath.net/pl) „Diskussionspartner, die das, was der andere sagt, zu verstehen suchen, und nicht moralisch nach ‚gute Meinung‘ und ‚böse Meinung‘ bewerten.“ Das ist einer der Wünsche, die der Augsburger Theologe und Gebetshausleiter Johannes Hartl auf seinem Facebookauftritt formuliert. Hartl fragt weiter, wer auch weitere seiner Wünsche teilt, beispielsweise: „Eine Öffentlichkeit, die Meinungsfreiheit nicht als Gefährdung, sondern Grundlage des guten Miteinanders versteht“, „Medien, die informieren, nicht missionieren wollen“ sowie „Politiker, die verwalten und gestalten, nicht aber ihre Bürger erziehen wollen“.


Hartls Statement löste viele Reaktionen aus, die meisten äußerten Zustimmung. Kritik kam etwa in folgenden Worten: „Diese Wünsche aus Ihrem Mund sind befremdlich. Sie sind eine Medien-ähnliche Plattform, die missioniert und mit ebensolchen Postings die Welt so dermaßen einfach darstellt das ist ein Graus.“ Dem widersprach Hartl und betonte, dass er keineswegs eine medienähnliche Plattform sei, „sondern ein Autor und Redner“ und als dieser „natürlich“ Thesen verträte. Doch habe er damit „ein anderes Anliegen und einen anderen Auftrag als z.B. ein Nachrichtenportal“. Hartl stufte es außerdem als ein „Gerücht“ ein, dass „die Welt ‚dermaßen einfach‘ darstelle. Gleichzeitig betonte er gegenüber diesem Gesprächspartner: „Dass Sie meine Darstellung aber nicht mögen oder für nicht zutreffend ansehen, ist natürlich Ihr gutes Recht.“

In einem weiteren Statement wies der gefragte Konferenzredner und Buchautor Hartl auf einen Ausschnitt eines seiner Vorträge hin und postulierte: „Unsere Hoffnung gründet sich auf Gott und nicht auf den Staat“. Er erinnerte daran: „Auch wenn du den Eindruck hast, unsere Gesellschaft geht immer stärker den Bach runter ist das für Gott erstmal kein Problem.“ Denn das Reich Gottes habe sich „gerade in Krisenzeiten“ „stets in besonderer Weise ausgedehnt. Als sich die Urkirche ausgebreitet hat gab es eines sicher nicht - eine christliche Kultur.“

Archivfoto Johannes Hartl (c) Gebetshaus Augsburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 13. August 2020 
 

Türkei zensiert nach deutschem "Vorbild"

Die zunehmend islamistische Türkei hat neulich Zensurgesetze erlassen und sich dabei ausdrücklich auf das deutsche Netzwerkzer... äh Netzwerkdurchsetzungsgesetz berufen. Mehr muss man nicht wissen...


0

0
 
 Veritatis Splendor 11. August 2020 

@Henry_Cavendish hat doch Recht,

auch scharf formulierter, logisch-stringent begründeter Widerspruch gegen/für den Mainstream sollte stets erlaubt sein.

Wenn bspw. jemand verkündet, er/sie/divers sei ein Huhn, darf ich doch nicht gezwungen werden, ihn/sie/es ebenso als Huhn ansprechen zu müssen! Klar, darf er/sie/es erstmal behaupten, was er/sie/es will - doch gut begründeter Widerspruch muss erlaubt bleiben :-)

Ich schätze Hartls Impulse immer sehr, doch die moralische Bewertung anderer Meinungen ist essentiell im gesellschaftlichen Diskurs. Wie soll sonst Propaganda, Manipulation und Lüge enttarnt werden, welche das Miteinander viel tiefer vergiften?

Lassen wir uns nicht von diesem ach so humanen/freimaurerischen Toleranz-Gleichgültigkeits-FRAME betäuben!


0

0
 
 Henry_Cavendish 10. August 2020 
 

Wir scheinen auch in Europa zunehmend den Weg der USA zu gehen

und ich halte das nicht für begrüßenswert. Und mit "wir" meine ich jeden von uns persönlich und nicht etwa "die Medien", "die Politik" oder irgendeine sonstige Personifizierung von Institutionen.
Mit großem Kopfschütteln/ Facepalm beobachte ich immer wieder, wenn nur schon (auch scharf formulierter!) Widerspruch zu einer Meinung als "Unterdrückung" oder "Zensur" qualifiziert wird.
Für mich eine der bizarrsten Entwicklungen ist, dass in gestanden Demokratien "Mainstream" zum Schimpfwort verkommen ist. Überhaupt die Tatsache, dass links und rechts immer mehr sich von dem Narrativ eines "Kulturkrieges" vereinnahmen lassen. Mir macht ein neuer "Kalter Krieg" mit China und Russland fast weniger Sorgen, als der "Kalte Krieg", den wir teilweise schon in unseren Bürgerschaften austragen.


2

1
 
 KatzeLisa 10. August 2020 
 

Zustimmung

Johannes Hartl hat es mit seinem Statement auf den Punkt gebracht. Wir leben in Zeiten eingeschränkter Meinungsfreiheit, um nicht zu sagen einer Meinungsdiktatur. Die Meinungsmacher geben vor, was moralisch ist. Selbst wissenschaftliche Erkenntnisse werden verzweckt und unterdrückt, wenn sie nicht in das vorgegebene Weltbild passen. Konträre Meinungen werden diffamiert.


1

0
 
 Hilfslegionär 10. August 2020 
 

Ein mit mir bekannter Physiker würde mit Berthold Brecht sagen;

"Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht, und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht."


4

0
 
 Winrod 10. August 2020 
 

Gut, lieber Herr Hartl,

dass Sie sich nicht einreden lassen, sie stellten die Welt zu einfach dar.
Es ist eine beliebte Taktik, die Christen naive Vereinfacher zu nennen, die der Komplexität der Welt ausweichen würden.
Es ist nur so, dass im Licht des Glaubens die Welt eben anders aussieht als im Dunkel des Unglaubens.


8

2
 
 Hilfslegionär 10. August 2020 
 

Deutschland ist mit der Ex-SED Funktionärin Merkel eine DDR 2.0 geworden

Die Doktorarbeit des in Moskau studierten Stasi Spitzels im Fach Physik ist übrigens in keiner Universitätsbibliothek auffindbar.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, welches nun von Deutschland übernommen wird läutet nun auch in Österreich neometternichsche Zeiten ein. Die grüne Zadic hat nichts besseres zu tun als in einer vermeintlich pluralistischen Gesellschaft das verfassungsmäßige Recht der Meinungsäußerungsfreiheit einzuschränken und delegiert dies an die Anbieter von sozialen Medien. Freilich kommen die Auftraggeber solcher Gesetzte aus "höheren Kreisen". Die Parteisoldaten der "Linken" sind nur Erfüllungsgehilfen der Hochgradfreimaurerei.

Aber wir Österreicher sind´s eh gewohnt von Deutschland unterdrückt und beeinflusst zu werden. Ist halt diesmal von links und nicht von rechts.

Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus" Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus". Zitat Ignazio Silone

www.derstandard.at/story/2000118265006/zadic-sucht-nach-einem-mittel-gegen-digitale-hetze


8

6
 
 Lilia 10. August 2020 
 

Wünschen kann man sich viel!

Sein Wort in Gottes Ohr!
Im Moment ist aber nichts mehr gefährdet als die Meinungsfreiheit!

Vielleicht kann Johannes Hartl und das Gebetshaus Augsburg diesem Trend entgegensteuern und wichtige Impulse dagegen setzen?!


9

5
 
 Stefan Fleischer 10. August 2020 

DerAuftrag unseres Herrn

heisst nicht, diskutiert und sucht, sondern:
«Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.» (Mt 28,19)
Natürlich heisst das nicht, jemandem seinen Glauben aufzwingen zu wollen, aber ihn zu überzeugen, in Wort und Tat und durch das Beispiel unseres Lebens, das sicher.


3

0
 
 Veritatis Splendor 10. August 2020 

Gute Meinung = widerspiegelt die Realität, ist wahrt...

...schlechte Meinung, entspricht nicht der Wahrheit sondern glaubt oder propagiert die Lüge. Erinnern wir uns, wer der Vater der Lüge ist!

Beispiele? Genderwahnsinn, Homopropaganda, Abtreibung als Frauenrecht, Dschihad ISIS u.v.m.


4

5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebetshaus Augsburg

  1. Gebetshausleiter Hartl: Kennzeichen toxischer Religiosität und emotional gesunder Spiritualität
  2. Hartl: „Was Einheit unter Christen bedeutet“
  3. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“
  4. Johannes Hartl: „Versuche nicht, Menschen zu gefallen, sondern der Wahrheit treu zu sein“
  5. 'Dass aus dem Gebetshaus nicht eine neue Art von Kirche entsteht'
  6. Hartl: „Unser schizophrenes Verhältnis zum Tod im Frühjahr 2020“
  7. Corona-Isolation? – Hartl gibt 20 praktische Tipps

Meinungsfreiheit

  1. 10.000 Dollar Schadenersatz für abgesetzten Studentenvertreter
  2. London: Straßenprediger wegen ‚homophober Aussagen’ verhaftet
  3. Kritik an Transgender: Twitter und Facebook sperren Konten
  4. Polens Ministerpräsident: Die Zensur ist in neuer Form zurück
  5. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  6. US-Außenminister Pompeo: Zensur der Technologiekonzerne zeigt autoritäre Tendenz
  7. ‚Big Tech hat der freien Meinungsäußerung den Krieg erklärt’







Top-15

meist-gelesen

  1. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  2. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  3. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  4. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  5. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  6. Götzen und Göttern oder Gott dienen?
  7. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  8. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  9. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  10. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  11. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  12. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
  13. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  14. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  15. Deutsche Pfarrei rudert bei „3-G-Regel“ nach kath.net-Anfrage zurück

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz