Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  14. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

Irland: 2,9 Millionen Euro für medikamentöse Abtreibungen

14. September 2020 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Irland wurden 2019 insgesamt 6.666 Abtreibungen durchgeführt. Ein großer Teil davon offenbar durch Abtreibungspillen bei praktischen Ärzten.


Dublin (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der öffentliche Gesundheitsdienst Irlands Health Service Executive (HSE) hat 2019 insgesamt 2,9 Millionen Euro für medikamentöse Abtreibungen („Abtreibungspillen“) bezahlt. Das ergab eine parlamentarische Anfrage der parteilosen Abgeordneten Carol Nolan.

 

Die genannte Summe umfasst nur Geld, das an praktische Ärzte als Kostenersatz für Abtreibungspillen überwiesen wurde. Chirurgische oder medikamentöse Abtreibungen in Krankenhäusern sind nicht eingeschlossen.


 

Setzt man diese Summe mit dem Jahresbericht über die Zahl der Abtreibungen 2019 in Verbindung, bekomme man ein Gefühl, was die Abtreibung koste, sowohl hinsichtlich verlorener Menschenleben als auch finanzieller Mittel, die man besser verwenden könne, sagte Nolan.

Die Summe von 2,9 Millionen Euro sage nichts über die tatsächlichen Kosten aus, die der Republik Irland 2019 durch Abtreibungen entstanden seien. Sie betreffe nur Abtreibungen, die spätestens in der 9. Schwangerschaftswoche bei praktischen Ärzten vorgenommen worden sind, betonte die Politikerin.

 

Der Verband der praktischen Ärzte Irlands „National Association of General Practitioners“ (NAGP) gab bekannt, dass der HSE den Ärzten etwa 450 Euro pro Abtreibung bezahlt. Für die Betreuung einer Schwangeren erhalten sie nur 250 Euro pro Patientin.

 

In Irland wurden 2019, dem ersten Jahr nach der Legalisierung der Abtreibung, 6.666 Abtreibungen durchgeführt. 2018, im Jahr vor der Legalisierung der Abtreibung, sind 2.879 Abtreibungen an irischen Frauen in England und Wales durchgeführt worden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Annamia 15. September 2020 

Man hätte das Geld

lieber in einen Hilfsfond für Schwangere in Not gesteckt.


1
 
 ThomasR 14. September 2020 
 

MIt Geld kann das menschliche Leben auch gerettet werden

5% der Kirchensteuereinnahmen /Jahr (=viel weniger als Gesamteinnahmen der Kirche) würde höchstwahrscheinlich ausreichen um die Abtreibungsanzahl in Deutschland um bis zu 10% über das Anbieten der zusätzlichen Plätze in Frauenhäusern für sozial schwache und jugendliche Mütter zu reduzieren


1
 
 Herbstlicht 14. September 2020 
 

Irland - kaum wiederzuerkennen!

Schockierend: Einst ein katholisch geprägtes Land - was ist daraus geworden!

Schade, dass der Katholizismus in den irischen Medien mittlerweile verpönt ist, klagt Kolumnist David Thunder in The Irish Times:

„Anstatt ein pulsierendes Forum für eine breite nationale Debatte zu bieten, sind Irlands Print-, Radio- und TV-Medien zu einer Echokammer für einen bestimmten Teil des irischen Meinungsspektrums geworden. Es handelt sich um einen Mischmasch aus 'fortschrittlichen' sowie 'liberalen' Ansichten zu heiklen Themen und um eine kaum verhüllte Feindseligkeit gegenüber dem traditionellen Katholizismus. ...
Ganz gleich, welchen TV- oder Radiosender man einschaltet oder welche Zeitung man aufschlägt, von ein paar ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, findet man einen ohrenbetäubenden Konsens bei einer Reihe von sozialen und moralischen Themen vor.
Das betrifft Abtreibung, Homoehe, Bildung, Transgender-Ideologie, aber auch die Bedeutung von Religion.“


3
 
 Gaston 14. September 2020 

Ist die Zahl...

... der Abtreibungen nur Zufall?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  6. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  7. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung

Irland

  1. „Möge die Hand Gottes uns schützen“
  2. Trendwende in Irland? Beginnt eine Rückkehr zum Glauben?
  3. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  4. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  5. Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr
  6. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  7. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland







Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  8. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  9. "Derselbe Polarstern"
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  12. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  13. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  14. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz