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Weihbischof Schneider: ‚Widerrufen Sie Ihren Einsatz für homosexuelle Zivilunionen!’

31. Oktober 2020 in Weltkirche, 32 Lesermeinungen
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Der Papst könne die göttliche Offenbarung und das Glaubensgut nicht ändern. Wer sich für die Legalisierung homosexueller Partnerschaften einsetze, setze sich für eine ‚Struktur der Sünde’ ein, schreibt der Weihbischof.


Astana (kath.net/jg)

„Um seiner unsterblichen Seele willen“ soll Papst Franziskus seine umstrittenen Aussagen über die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Zivilunionen zurücknehmen. Mit dieser Aufforderung wendet sich Athanasius Schneider, der Weihbischof von Astana (Kasachstan) direkt an Papst Franziskus. Die Unterstützung des Papstes sei einer Unterstützung für eine „Struktur der Sünde, für einen Lebensstil der gegen das Sechste Gebot des Dekaloges verstößt“, schreibt er weiter.


Ein Eintreten für die legale Anerkennung homosexueller Beziehungen widerspreche den Geboten Gottes und der menschlichen Natur. Wer das tue, helfe damit Menschen in diesen Beziehungen nicht, weil diese in ihrem sündigen Tun bestätigt würden, betont Weihbischof Schneider in einer Stellungnahme, die auf dem Blog von Edward Pentin veröffentlicht ist.

Kein Papst könne die Gebote Gottes ändern oder außer Kraft setzen. Seine Aufgabe sei, „die von den Aposteln überlieferte Offenbarung oder das anvertraute Glaubensgut unter dem Beistand des Heiligen Geistes gewissenhaft zu hüten und getreu auszulegen“, erinnert er unter Berufung auf das I. Vatikanische Konzil (Dogmatische Konstitution „Pastor aeternus“, Kap. 4). Die Stellungnahme enthält eine Reihe von Zitaten lehramtlicher Dokumente zur Frage der Anerkennung homosexueller Partnerschaften, darunter auch die „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“ der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2003.

 


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 2. November 2020 
 

"Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand" (Weish. 3, 1-9)

Die verbindliche Glaubenslehre von der unsterblichen
Seele des Menschen ist ein Grunddogma der kath. Kirche, das mehrfach definiert wurde, vgl.
DH 657/58,902,1440,1000-02), wer dieses Dogma leugnet oder bezweifelt zieht sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu (Can. 751 CIC,
Can. 1364 § 1 CIC) und mit exkommunicati vitandi
führe ich keine fruchtlosen Diskussionen.

Für die gläubigen Katholiken hier im Forum verweise ich aus der umfangreichen phil. u. theol.
Literatur über dieses Thema z.B. auf:

Edward Feser: Philosoophie des Geistes für
Anfänger

Horst Seidl: Vom Dasein zum Wesen des Menschen

Josef Seifert: Leib und Seele

Leo Scheffczyk: Unsterblichkeit bei Thomas von
Aquin auf dem Hintergrund der
neueren Diskussion(auch online)

Markus Schulze: Leibhaft und unsterblich

dto. Anima separata - Baustein einer
theol. Lehre vom Menschen

Im Link das Mahnschreiben der GK zum Thema!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19790517_escatologia_ge.html


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 lakota 1. November 2020 
 

@Oelberg

"Sie wissen aber, das die anima separata ein Produkt der griechisch-heidnischen Philiophie ist, die in der pythagoräischen Schule gedacht wurde, von Platon übernommen und später von den Christen rezipiert wurde."

Und was ist zum Bsp. mit der Aussage von Jesus Christus:
"Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch eher vor dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann!"
Hat er das von Platon übernommen???

Unsterbliche Seele gibt es für Sie nicht??
Dann sind Sie kein Christ und ganz arm dran.


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 SalvatoreMio 1. November 2020 
 

Der Mensch ohne unsterbliche Seele?

@Oelberg: Danke für die Antwort. Dazu erwidere ich: Sofern Sie an Christus glauben, bedenken Sie bitte (unter anderem) seine Mahnung: "Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab! Es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in das ewige Feuer geworfen zu werden". (Matthäus 18, 8) Wozu, lieber "Oelberg", sollte Jesu Mahnung wichtig sein, wenn Sie keine unsterbliche Seele hätten? Wozu sollte er am Kreuz für Sie (und uns) sein Leben hingegeben haben, wenn nach unserem Hinscheiden von uns sowieso nichts übrig bleibt? - Sollten Sie nicht an Christus glauben, erübrigen sich Dispute. Aber Sie können um Erleuchtung bitten, wobei ich Sie gerne unterstützen würde.


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 SalvatoreMio 1. November 2020 
 

"Ich werde als der in die Geschichte eingehen ..."

@Alpenglühen: Danke vielmals, werde morgen schauen!


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 Alpenglühen 1. November 2020 

@SalvatoreMio

Wenn Sie mit dem Satz ‚Ich werde als der in die Geschichte eingehen, der die Kirche gespalten hat’ bei „Dr. Google“ suchen, werden 8 Links zu versch. Artikeln angezeigt, darunter auch zu einem Artikel der Tagespost.

www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Mit-fake-news-gegen-den-Papst;art312,180079


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 Oelberg 1. November 2020 
 

@SalvatoreMio

Eine unsterbliche Seele.


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 Diadochus 1. November 2020 
 

@Oelberg

Die menschliche Seele ist keine Idee, sondern eine Wirklichkeit, unser ganzes Sein. Das ist unser katholischer Glaube. Jesus Christus hat durch die Annahme der menschlichen Natur den Menschen in seinem ganzen Sein geheiligt. So wie Jesus Christus auferstanden ist, so werden auch wir mit Ihm auferstehen. "Und ich werde, wenn ich von der Erde erhöht bin, alle an mich ziehen." (Joh. 12, 32) Wenn wir Seine Gebote halten und die Sünde meiden, bleiben wir in Seiner Liebe. Wer in der "Struktur der Sünde" verhaftet ist, ist nicht in Seiner Liebe. Jesus Christus zwingt niemanden. Jeder Mensch ist frei. Jeder Mensch verantwortet aber in seiner Freiheit die Konsequenzen seines Handelns. Jesus Christus hat diese klar benannt. Christen "rezipieren" keine heidnischen Philosophien, sondern hören auf ihren Meister, ihren Hirten Jesus Christus.


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 hape 1. November 2020 

Zur Unsterblichkeit der Seele:

Dazu schreibt der KKK unter Nr. 366: Die Kirche lehrt, daß jede Geistseele unmittelbar von Gott geschaffen ist [Vgl. Pius XII., Enz. ,,Humani generis" 1950: DS 3896; SPF 8.]- sie wird nicht von den Eltern ,,hervorgebracht" - und daß sie unsterblich ist [Vgl. 5. K. im Lateran 1513: DS 1440.]: sie geht nicht zugrunde, wenn sie sich im Tod vom Leibe trennt, und sie wird sich bei der Auferstehung von neuem mit dem Leib vereinen.

www.vatican.va/archive/DEU0035/_P1I.HTM


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 SalvatoreMio 1. November 2020 
 

Nein, so etwas gibt es nicht???

@oelberg: Sie wenden sich an Diadochus; da wir es hier mit öffentlichen Äußerungen zu tun haben und Sie sich in meinen Augen öfter "in Rätseln" ausdrücken, wäre ich dankbar für eine Erklärung, Was ist das, "was es nicht gibt"???
DANKE!


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 Oelberg 1. November 2020 
 

@Diadochus

Unsterbliche Seele.

Sie wissen aber, das die anima separata ein Produkt der griechisch-heidnischen Philiophie ist, die in der pythagoräischen Schule gedacht wurde, von Platon übernommen und später von den Christen rezipiert wurde.
Nein, soetwas gibt es nicht.


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 Winrod 1. November 2020 
 

Weihbischof Schneider

äußert sich nicht aus Gründen der Selbstdarstellung sondern aus tiefer Sorge um die Einheit der katholischen Kirche.


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 SalvatoreMio 1. November 2020 
 

"Ich werde als der in die Geschichte eingehen, der die Kirche gespalten hat";

@philipp: bislang habe ich vergeblich versucht (deutsch, italienisch) herauszufinden, in welchem Zusammenhang diese Worte stehen und ob sie stimmen.


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 phillip 1. November 2020 
 

"Er möchte in die Geschichte eingehen. Wird es auch, aber nicht so ...

... wie er sich das vorgestellt hat", schreibt ein Poster und irrt hier ganz gewaltig, denn er wird so in die Geschichte eingehen, wie er es selbst gesagt hat: "Ich werde als der in die Geschichte eingehen, der die Kirche gespalten hat"; genau das war und - wie wir anschaulich aber schmerzlich sehen können - ist das, was er will.


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 JP2B16 1. November 2020 
 

Es gibt vielleicht noch eine andere Möglichkeit, warum Franziskus so handelt wie er handelt ...

In einem Kommentar zum Thema gebrauchte ich erstmalig und mit viel Schrecken in den Gliedern das Attribut "verstörend" bei der Charakterisierung dieses Pontifikats.
Seitdem beschäftigen mich diese meine Unmutsäußerung und am Ende, nach einem Gebet, sehe ich auch Superbia und Ira. Sicher ein Pontifikat kann enttäuschen. Und dieses tut es. Wenn ein Klassikliebhaber statt erhabener Werke in großen Konzertsälen nurmehr "Schlagermusik" für die breite weniger anspruchsvolle Gesellschaft "ertragen" muss, ist es verständlich, wenn er ungehalten wird.
Papst Franziskus bat am Abend seiner Wahl für ihn zu beten. War es dann Spott, weil diese Bitte im Rückblick heute quasi als "Drohung" erkannt werden könnte, wenn er eine klare Agenda der Transformation hatte? Oder bat er darum im Wissen um die schlimmen Anfechtungen seiner Person(!) durch den Teufel - dass Satan in ihn wirklich einfährt und dann nicht mehr als Petrus sprechen kann (und auch unfähig wird zu dementieren und es bleibt) (Mt 16,23).


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 Aschermittwoch 31. Oktober 2020 
 

Wohin gehst Du, PF?

PF wird nichts ändern an dem was er gesagt oder geschrieben hat. Er möchte in die Geschichte eingehen. Wird es auch, aber nicht so wie er sich das vorgestellt hat.


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 Federico R. 31. Oktober 2020 
 

@Nachfolger: Fels in der Brandung - Düne in der Wüste?

... PF kommt mir manchmal vor wie eine Düne in der Wüste: heftigsten Stürmen aus allen vier Himmelsrichtungen ausgesetzt, von heißen Winden hoch aufgetürmt, dann wieder weggeblasen, alles unter sich begrabend, Orientierung gebend nur für kurze Zeit, dann schon wieder ins Nichts führend, Dürstenden die Wasserquellen verschüttend, Hungrigen ein ausgedörrtes Gerippe freilegend. Gerade so kommt mir PF manchmal vor ...


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 lesa 31. Oktober 2020 

Da reute es Gott - und es tat seinem Herzen weh (Gen 6)

@oelberg: "Gott sah alles an, und er sah, dass es sehr gut war." (Gen 1, 31)
Dann kam die anwachsende Verderbtheit, die Gott sagen ließ: "Es reut mich, dass ich den Menschen gemacht habe. Und es tat ihm weh in seinem Herzen". (vgl Gen 6)Aber da war Noah, da war der Bund. Ihn brachen sie. Er sandte seinen Sohn, der sein Leben hingab, um immerwährende Möglichkeit der Umkehr. Ein teurer Preis.Sie mögen recht haben, dass der Papst nicht widerrufen wird, wenn nicht ein Wunder geschieht. Darum beten wir.
Wie können Sie behaupten, dass die Bestätigung des
des Sündigens und die Missachtung Seines Wortes seitens des obersten Glaubenshüters "sehr gut" ist? Höchstens unter der Rücksicht, dass Gott selbst aus etwas so Verstörendem etwas Gutes machen kann, auf leidvollen Umwegen. Wir verstehen Gottes Wege nicht immer. Aber die Aufgabe der Hirten ist es, Sein Wort zu verkündigen, nicht Privatüberlegungen. Nichts anderes. Herr, wohin sollen wir gehen? DU hast Worte ewigen Lebens!" (Joh 6)


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 Diadochus 31. Oktober 2020 
 

„Um seiner unsterblichen Seele willen“

„Um seiner unsterblichen Seele willen“ soll Papst Franziskus seine umstrittenen Aussagen über die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Zivilunionen zurücknehmen. - Herzlichen Dank, Weihbischof Schneider. So spricht ein wahrhaftiger Seelen- und Beichtpriester. Wer, wie Papst Franziskus, gegen das Sechste Gebot des Dekaloges aufbegehrt, der muss gewarnt werden. Ein Papst sollte die Folgen abwägen können. Es gibt eben nicht nur den Himmel, sondern auch eine Hölle. Er kann WB Schneider dankbar sein, „Um seiner unsterblichen Seele willen“. Der ewige Sündentod ist das Allerschlimmste.


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 SalvatoreMio 31. Oktober 2020 
 

Papst PF wird aber nicht ändern. Und das ist auch sehr gut so !

@oelberg
Könnten Sie erläutern, warum alles so sehr gut ist, während andere gläubige und verantwortungsvolle Christen voller Sorge sind?


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 phillip 31. Oktober 2020 
 

Franzfreund empfiehlt das brüderliche Gespräch zum Papst.

Lieber Franzfreund, wo haben Sie in den letzten 6 Jahren gelebt? Waren Sie auf dem Mars, Mond oder sonst in einem interstellarem Raum? Oder haben Sie nur den Adressaten verwechselt?


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 KatzeLisa 31. Oktober 2020 
 

Danke, Bischof Athanasius Schneider

@ Franzfreund: Der Papst hat in der Vergangenheit oft Anfragen und Bitten für eine Audienz noch nicht einmal beantwortet, geschweige denn sich darauf eingelassen. Ich erinnere an die Dubia-Kardinäle oder den Besuch von Kardinal Zen vor kurzem in Rom.
Leider sieht er auch oft keine Veranlassung zu Klarstellungen, wenn kryptische Verlautbarungen von ihm kolportiert werden.


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 Nachfolger 31. Oktober 2020 
 

Wahrer katholischer Bischof

Dieser Bischof verdient viel Respekt! Er ermahnt seinen Mitbruder im Amt, wie einst Paulus den Petrus. Hoffentlich wird PF in seinem Tun dem Bischof A. Schneider folgen. A. Schneider ist wie ein Fels in der Brandung - PF leider nicht...


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 Pepe123 31. Oktober 2020 
 

@Franzfreund

Gott sei Dank gibt es noch Bischöfe die nicht schweigend wegsehen. Mt. 18 15ff.Das hat auch etwas mit Nächstenliebe zu. Auch wenn sich nichts ändern wird. Denn wenn es darauf ankommt, schweigt PF. Wie bei den vier Kardinälen.


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 Oelberg 31. Oktober 2020 
 

@felix1

Papst PF wird aber nicht ändern.
Und das ist auch sehr gut so !


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 lakota 31. Oktober 2020 
 

@Franzfreund

" aber seit Jahren öffentlich den Papst zu kritisieren anstatt das brüderliche Gespräch zu seinem Amtsbruder zu suchen hilft weder ihm noch dem Papst."

Haben Sie noch nicht mitbekommen, wie der Papst mit denen umgeht, die das Gespräch mit ihm suchen?
Wie er erst kürzlich den tapferen Kardinal Zen gedemütigt hat?


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 SalvatoreMio 31. Oktober 2020 
 

Gespräch zu Papst Franziskus suchen, statt öffentlich kritisieren!

Sehr geehrter @Franzfreund! Im Grunde haben Sie völlig Recht, man darf jedoch vermuten, dass Weihbischof Schneider die Chance eines Gespräches nicht erhält. Wenn man mitkriegt, dass Atheisten, Homosexuelle und alle möglichen Leute beim Papst Audienz erhalten, nur Kardinal Zen von Hongkong, der ein Gespräch suchte aus tiefster Sorge um Christi Kirche in Hongkong und China - ausgerechnet dieser Mitbruder von 80 Jahren wurde abgewiesen. Ihm wurde kein einziges Wort gegönnt! Man stelle sich das nur vor!


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 hape 31. Oktober 2020 

@Franzfreund

Bei allem Respekt, aber Bf. Schneider kritisiert nicht die Kirche und nicht das Papstamt, sondern das Verhalten eines ganz bestimmten Papstes in einer konkreten Situation. Bf. Schneider gefällt sich auch ganz bestimmt nicht „in einer Rolle“. Was soll dieser Quatsch? Als Bischof ist es seine Aufgabe, das Lehramt auszuüben und glauben Sie mir, es wird wohl kaum jemandem schwerer fallen den Papst zu kritisieren, wie Bf. Schneider. Nebenbei: Bf. Schneider hat Papst Franziskus schon mehrmals persönlich auf dessen Irrtümer angesprochen. In der Liebe zur Kirche, zur Wahrheit und zu Papst Franziskus wird er wohl kaum zu überbieten sein. Es geht Bf. Schneider ernsthaft um das Seelenheil des Papstes und der Homosexuellen. Er vertritt schlicht die Lehre der Kirche, die auch Papst Franziskus vertreten sollte. Wenn sich dabei inhaltliche Kongruenzen mit der FSSPX ergeben, dann liegt das nicht daran, dass Bf. Schneider der FSSPX schmeicheln würde, sondern dass beide noch wissen, was katholisch ist.


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 lesa 31. Oktober 2020 

Freund, wozu bist du gekommen?

@Franzfreund: Ihr Posting zeigt, wo die Katholische Kirche bereits gelandet ist. Der Judasbrief ist hochaktuell! Der geoffenbarte Glaube (den die Piusbrüder, abgesehen von den fragwürdigen "Weihen" vorbildlich verkünden und praktizieren)wird als Sekte betrachtet und die Wischi-Waschi-Verkündigung als Glaube, den jeder gefälligst zu respektieren hat - auch ein Weihbischof, der immer dann und nur dann auf den Plan tritt, wenn schwere Irttümer seitens der Kirchenführung das Volk Gottes bedrohen. Bischof Athanasius weiß, was Glaube bedeutet und was Menschen in die Katakomben treibt. Bischof Athanasius ist ein viel besserer Freund von Papst Franziskus, als die Schmeichler und Beifall Klatschenden!
"Freund, wozu bist Du gekommen?" hat Jesus den Judas im Ölgarten gefragt.
Danke, Bischof Athanasius! Beten wir für Papst Franziskus, dass er Licht bekommt.
"Das erste Werk der Nächstenliebe, das der gute Hirte den Schäflein, die er unter Gefahren sucht, schuldet, ist die Wahrheit" (K. Sarah)


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 Franzfreund 31. Oktober 2020 
 

Erkenne Dich selbst

Der Herr Weihbischof gefällt sich ja schon länger in seiner Sonderrolle. Er redet wie ein Piusbruder, er kritisiert die Kirche und den Papst wie ein Piusbruder und er erscheint regelmäßig in den youtube-Kanälen der Piusbrüder. Ich respektiere seine Frömmigkeit, selbst seine Besorgnis, aber seit Jahren öffentlich den Papst zu kritisieren anstatt das brüderliche Gespräch zu seinem Amtsbruder zu suchen hilft weder ihm noch dem Papst. Wem es hilft ? Den Piusbrüdern.


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 proelio 31. Oktober 2020 
 

Chapeau, Bischof Schneider!

So geht katholisch und hieran können sich vor allem viele Möchtegern-Konservativen ein gutes Beispiel nehmen. Aber die meisten haben wohl viel zu große Angst um ihre "Pöstchen"...


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 felix1 31. Oktober 2020 
 

Papst PF muss ändern

Besten Dank für diesen Beitrag von Bischof Schneider.
Ich hoffe, dass PF nun seine Aussage zurück nimmt.
Falls es dies nicht tut, ist er als Papst erledigt.


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 hape 31. Oktober 2020 

Bingo!

Auch das ist Lehramt, dass ein Bischof den Papstaussage korrigiert. In diesem Fall spielt es auch keine Rolle mehr, ob der Papst das nun gesagt hat oder ob ihm das in den Mund gelegt wurde. Entscheidend ist, dass er bisher öffentlich kein Dementi herausgeben ließ.


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