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Note zum Sonntag des Wortes Gottes

19. Dezember 2020 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Vatikan unterstreicht Stellenwert der Bibel im Gottesdienst


Rom (kath.net/KAP/red)  Der Vatikan hat die Gläubigen aufgerufen, sich die biblischen Gottesdienstlesungen bewusster zu machen und würdig zu feiern. Der vom Papst eigens eingerichtete „Sonntag des Wortes Gottes“ sei eine gute Gelegenheit dazu, heißt es in einer am Samstag veröffentlichten Note der Gottesdienstkongregation. Mit dem Erlass „Aperuit illis“ vom September 2019 hatte Franziskus den Wort-Gottes-Sonntag einführt. Begangen wird dieser jährlich am 3. Sonntag des liturgischen Jahreskreises; im kommenden Jahr ist dies der 24. Januar.

Um „das Bewusstsein für die Bedeutung der Heiligen Schrift“ insbesondere in der Liturgie neu zu wecken, listet die drei Seiten umfassende Note einige Anregungen für Gottesdienst und Gemeindeleben auf. So sollen etwa für die Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament materiell durchaus hochwertige Bücher und keine Fotokopien verwendet werden, um die Würde des verkündeten Gotteswortes zu unterstreichen. Am Wort-Gottes-Sonntag und zu anderen Festtagen könne das Evangeliar beim Einzug in die Kirche getragen oder zumindest auf dem Altar platziert werden.

Der Pult, von dem aus die biblischen Lesungen vorgetragen werden, der sogenannte Ambo, soll nach Aussage der Kongregation entsprechend gestaltet und für die Lesungen sowie das Singen der Antwortpsalmen reserviert bleiben. Terminankündigungen und andere Mitteilungen sollten von einem anderen Ort aus gemacht werden.

Der Sonntag des Wortes Gottes, so heißt es in der Note weiter, sei zudem eine gute Gelegenheit für Gesprächs- und Bildungsangebote rund um die Bibel und die Lesungen in der Liturgie. Im Übrigen sollten diejenigen, die Lesungen vortragen oder in der Predigt auslegen, dafür geschult sein und sich jedes Mal angemessen vorbereiten. Dabei bekräftigt die Note, dass die von der kirchlichen Leseordnung für den jeweiligen Tag vorgesehenen Bibeltexte auch tatsächlich verwendet werden, um den Gläubigen sämtliche Aspekte der biblischen Überlieferung näherzubringen.

NOTE ZUM SONNTAG DES WORTES GOTTES

Der Sonntag des Wortes Gottes, dessen Feier von Papst Franziskus jedes Jahr am dritten Sonntag im Jahreskreis[1] gewünscht wird, erinnert alle, Seelsorger und Gläubige gleichermaßen, an die Bedeutung und den Wert der Heiligen Schrift für das christliche Leben, sowie an die Beziehung zwischen dem Wort Gottes und der Liturgie: „Als Christen sind wir ein Volk, das in der Geschichte unterwegs ist, gestärkt durch die Gegenwart des Herrn in unserer Mitte, der zu uns spricht und uns nährt. Der der Bibel gewidmete Tag soll nicht ‚einmal im Jahr‘, sondern einmal für das ganze Jahr stattfinden. Wir verspüren nämlich die dringende Notwendigkeit, uns mit der Heiligen Schrift und dem Auferstandenen eng vertraut zu machen, der nie aufhört, das Wort und das Brot in der Gemeinschaft der Gläubigen zu brechen. Aus diesem Grund müssen wir zu einer ständigen Vertrautheit mit der Heiligen Schrift gelangen, sonst bleibt das Herz kalt und die Augen verschlossen, da wir, wie wir nun einmal sind, von unzähligen Formen der Blindheit betroffen sind.“[2]


Dieser Sonntag ist daher eine gute Gelegenheit, einige kirchliche Dokumente[3] und besonders die Praenotanda des Ordo Lectionum Missae neu zu lesen, die eine Synthese der theologischen, die Feier betreffenden und seelsorglichen Prinzipien bezüglich der Verkündigung des Wortes Gottes in der Messe darstellen, aber auch in jeder anderen liturgischen Feier (Sakramente, Sakramentalien, Stundengebet) gelten.

1. Durch die biblischen Lesungen, die in der Liturgie verkündet werden, spricht Gott zu seinem Volk und Christus selbst verkündet sein Evangelium;[4] Christus ist die Mitte und die Fülle der ganzen Schrift, des Alten und Neuen Testaments.[5] Das Hören des Evangeliums, der Höhepunkt des Wortgottedienstes,[6] ist von einer besonderen Verehrung geprägt, [7] die nicht nur durch Gesten und Akklamationen, sondern durch das Buch mit den Evangelien selbst zum Ausdruck kommt.[8] Eine der rituellen Gestaltungsformen, die für diesen Sonntag geeignet sind, könnte die Einzugsprozession mit dem Evangeliar[9] sein oder, falls diese wegfällt, seine Platzierung auf dem Altar.[10]

2. Die Ordnung der biblischen Lesungen, die die Kirche im Lektionar zusammengestellt hat, eröffnet den Weg zur Erkenntnis des ganzen Wortes Gottes.[11] Deshalb ist es notwendig, die angegebenen Lesungen zu berücksichtigen, ohne sie zu ersetzen oder zu streichen, und die für den liturgischen Gebrauch zugelassenen Versionen der Bibel zu verwenden.[12] Die Verkündigung der Texte des Lektionars bildet ein Band der Einheit unter allen Gläubigen, die sie hören. Ein Verständnis der Struktur und des Sinns des Wortgottesdienstes hilft der Versammlung der Gläubigen, von Gott das Wort zu empfangen, das rettet.[13]

3. Empfohlen wird das Singen des Antwortpsalms als Antwort der betenden Kirche; [14] deshalb sollte der Dienst des Psalmisten (Kantors) in jeder Gemeinde verstärkt werden.[15]

4. In der Homilie werden, dem Lauf des liturgischen Jahres folgend und ausgehend von den biblischen Lesungen, die Geheimnisse des Glaubens und die Grundsätze des christlichen Lebens dargelegt.[16] „Die Hirten haben in erster Linie die große Verantwortung, die Heilige Schrift zu erklären und jedem zu ermöglichen, sie zu verstehen. Da sie das Buch des Volkes ist, müssen alle, die zum Dienst am Wort Gottes berufen sind, die dringende Notwendigkeit spüren, ihrer Gemeinschaft einen Zugang zur Heiligen Schrift zu eröffnen“.[17] Die Bischöfe, Priester und Diakone müssen sich verpflichtet fühlen, diesen Dienst mit besonderer Hingabe auszuüben und sich dabei der von der Kirche angebotenen Mittel bedienen.[18]

5. Besondere Bedeutung wird der Stille beigemessen, die, indem sie die Meditation begünstigt, es ermöglicht, dass das Wort Gottes vom Zuhörer innerlich angenommen wird.[19]

 

6. Die Kirche hat immer ein besonderes Augenmerk auf diejenigen gelegt, die das Wort Gottes in der Versammlung verkünden: Priester, Diakone und Lektoren Dieser Dienst erfordert eine besondere innere und äußere Vorbereitung, Vertrautheit mit dem zu verkündenden Text und die notwendige Übung in der Art und Weise der Verkündigung, wobei jede Improvisation zu vermeiden ist.[20] Es besteht die Möglichkeit, den Lesungen kurze und passende Hinweise voranzustellen.[21]

7. Aufgrund der Bedeutung des Wortes Gottes lädt uns die Kirche ein, uns um den Ambo zu kümmern, von dem aus es verkündet wird;[22] er ist kein funktionales Möbelstück, sondern der Ort, der der Würde des Wortes Gottes entspricht, in Übereinstimmung mit dem Altar: In der Tat sprechen wir vom Tisch des Wortes Gottes und des Leibes Christi, in Bezug sowohl auf den Ambo als auch insbesondere auf den Altar.[23] Der Ambo ist für die Lesungen, das Singen des Antwortpsalms und des Osterlobs reserviert; die Homilie und die Intentionen des allgemeinen Gebets (Fürbitten) können von ihm aus vorgetragen werden, während es weniger angebracht ist, für Kommentare, Ankündigungen und die Leitung des Gesangs auf ihn zurückzugreifen.[24]

8. Die Bücher, die die Abschnitte der Heiligen Schrift enthalten, erwecken in denen, die sie hören, eine Verehrung für das Geheimnis Gottes, der zu seinem Volk spricht.[25] Aus diesem Grund wird verlangt, auf ihren materiellen Wert und ihre guten Gebrauch zu achten. Es ist unangemessen, auf Faltblätter, Fotokopien und andere Hilfsmittel als Ersatz für die liturgischen Bücher zurückzugreifen.[26]

9. In den Tagen kurz vor oder nach dem Sonntag des Wortes Gottes bietet es sich an, Bildungsveranstaltungen zu fördern, um auf den Wert der Heiligen Schrift in den liturgischen Feiern aufmerksam zu machen; es kann eine Gelegenheit sein, besser zu erkennen, wie die Kirche im Gebet die Heilige Schrift liest, kontinuierlich, halbkontinuierlich und typologisch; was die Kriterien für die liturgische Aufteilung der verschiedenen biblischen Bücher auf den Jahreskreis und die Jahreszeiten sind, die Struktur der Sonntags- und Wochentagszyklen der Lesungen der Messe.[27]

10. Der Sonntag des Wortes Gottes ist auch eine günstige Gelegenheit, die Verbindung zwischen der Heiligen Schrift und dem Stundengebet, dem Gebet der Psalmen und Gesänge des Offiziums und den biblischen Lesungen zu vertiefen und die gemeinschaftliche Feier von Laudes und Vesper zu fördern.[28]

Unter den vielen Heiligen, die alle Zeugen des Evangeliums Jesu Christi sind, kann als Beispiel der heilige Hieronymus wegen seiner großen Liebe zum Wort Gottes vorgelegt werden. Wie Papst Franziskus kürzlich erinnerte, war er ein „unermüdlicher Gelehrter, Übersetzer, Exeget, profunder Kenner und leidenschaftlicher Verbreiter der Heiligen Schrift. […] Im Hören auf die Heilige Schrift findet Hieronymus sich selbst, das Angesicht Gottes und das der Brüder und Schwestern und vertieft seine Liebe zum Gemeinschaftsleben“.[29]

Diese Note soll dazu beitragen, im Licht des Sonntags des Wortes Gottes das Bewusstsein für die Bedeutung der Heiligen Schrift für unser Leben als Gläubige neu zu wecken, beginnend mit ihrem Widerhall in der Liturgie, die uns in einen lebendigen und ständigen Dialog mit Gott stellt. „Das vernommene und – vor allem in der Eucharistie – gefeierte Wort Gottes nährt und kräftigt die Christen innerlich und befähigt sie zu einem echten Zeugnis des Evangeliums im Alltag.“[30]

Aus der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, 17. Dezember 2020.

Robert Kard. Sarah, Präfekt

+ Arthur Roche, Erzbischof Sekretär

 


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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 19. Dezember 2020 

Ich sehe die gute Absicht dahinter

Nur, ist es nicht so, dass heute dem Evangeliar schon fast mehr Ehrerbietung entgegen gebracht wird, als dem Allerheiligsten Sakrament?
Übrigens, dass der Priester beim Einzug das Evangeliar feierlich herein trägt, das gibt es bei uns mancherorts im Sonntagsgottesdienst schon seit langem.
Im Übrigen meine ich, dass ein solcher Sonntag dann auch dazu benutzt werden sollte, dem Gläubigen zu erklären, dass die Schrift nicht einfach ein Buch wie jedes andere ist, und insbesondere, dass sie kein Selbstbedienungsladen mit Zubehör für eine eigene (mehr oder weniger) frohe Botschaft ist. Doch da müssten sich gewisse Prediger wohl zuerst einmal sich selber predigen.


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 J. Rückert 19. Dezember 2020 
 

Die Note

stärkt die Gemeinschaft mit den Protestanten.


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 Fink 19. Dezember 2020 
 

Gut so - aber das Kernproblem wird nicht angesprochen

Ein Teil der Theologen verneint, das wir historisch zuverlässiges über Jesus in den Evangelien erfahren können, es handele sich um "Gemeindebildungen" etc. (Stichwort "Spätdatierung"). Begonnen hat dieses Anzweifeln vor 250 Jahren, in der Zeit der Aufklärung. (siehe das Buch "Die Bibelfälscher" von Klaus Berger). Es ist schon ein merkwürdiger Widerspruch. Da wird das Evangeliar feierlich in der Messfeier präsentiert und das Evangelium vorgetragen (warum nicht mehr gesungen, wie früher?), aber man kann nicht sicher sein, ob der Priester/ Diakon/ Lektor auch glaubt, was er da vorträgt! Vom kirchlichen Lehramt erwarte ich ein klares kritisches Wort zur Bibel-Exegese der Universitäts-Theologen !


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