SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
- Die Stunde der Heuchler
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
- "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
| 
Gesetzesvorschlag im US-Bundesstaat Mississippi: Abtreibung ist Mord28. Jänner 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Gesetzesvorschlag sieht ein generelles Abtreibungsverbot vor. Abtreibung soll als Mord gelten und entsprechend bestraft werden.
Jackson (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Ein Gesetzesvorschlag, der in den Kongress des US-Bundesstaates Mississippi eingebracht worden ist, will Abtreibung grundsätzlich verbieten und als Mord klassifizieren.
Jede Person, die willentlich und wissentlich bei einer Frau eine Abtreibung oder Fehlgeburt auslöst, sei es durch Instrumente, Medikamente oder auf andere Weise, soll wegen einer Straftat verurteilt werden. Der Strafrahmen soll von einem bis zehn Jahre Gefängnis und einer Geldstrafe von 25.000 bis 50.000 US-Dollar liegen. Alle Personen, die wissentlich an einer Abtreibung mitwirken, Geräte oder Medikamente dafür zur Verfügung stellen oder verkaufen, sind nach dem Gesetzesvorschlag ebenfalls zu bestrafen. 
Das Gesetz widerspricht dem Urteil „Roe v. Wade“, mit dem der Oberste Gerichtshof der USA 1973 die Abtreibung im ganzen Land legalisiert hat. Befürworter des Abtreibungsverbotes gehen daher davon aus, dass das Gesetz des Bundesstaates Mississippi juristisch angefochten wird durch die Instanzen bis zum Obersten Gerichtshof kommt. Angesichts der konservativen Mehrheit der Höchstrichter hoffen sie auf eine Aufhebung von „Roe v. Wade“.
Die Republikanische Partei, die den Gesetzesvorschlag eingebracht hat, verfügt in beiden Häusern des Kongresses von Mississippi über die Mehrheit. Sie stellt auch den Gouverneur des Bundesstaates.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | JP2B16 28. Jänner 2021 | | | | @hape, @Leopold Trzil ...grundsätzlich ja - was ausgedrückt werden wollte, ist verstanden, dennoch, so empfinde ich, hinkt der Vergleich mit dem Taschendieb ein wenig: ein Taschendiebstahl ist ein "Vergehen", Tötung eines wehrlosen Menschen ein "Verbrechen"! "Verbrechen" MÜSSEN dem Naturrecht verpflichtet stets mit der ganzen Schärfe des Gesetztes (prinzipiell in allen(!) Staatformen) entsprechend geahndet werden. |  1
| | | | | athanasius1957 28. Jänner 2021 | | | | so weit so gut Leider wird's das in den USA unter Biden nicht spielen, da es sicher einen willfährigen Richter geben wird, der dieses Gesetz sofort von Bundesseite aushebeln wird.
Schuld daran ist das angloamerikanische Case Law und vor allem die komplette Entchristlichung der dortigen aber auch hiesigen Rechtssprechung. |  0
| | | | | Gandalf 28. Jänner 2021 | |  | Kairos gesperrt! Menschen, die kein Respekt vor dem Recht auf Leben haben, fliegen hier raus! |  2
| | | | | lesa 28. Jänner 2021 | |  | Falle @LeopoldTrzl: Danke für Ihren Hinweis. Da liegt eine Falle, die vielen Ungeborenen das Leben kostet. |  2
| | | | | Leopold Trzil 28. Jänner 2021 | |  | @hape .... das gilt aber für jede Bestimmung des Strafrechts. Es wäre immer schöner, wenn Menschen das Gute aus Liebe zum Guten täten. Wenn sie aber ganz anderes tun, hat die Gemeinschaft ein Problem, das sie lösen muß.
Das Merkwürdige bei der Diskussionum die Abtreibung ist, daß sie mit Argumenten geführt wird, die man sonst in keinem Bereich gelten ließe. Bei viel geringeren Übeln, etwa bei Taschendiebstahl, würde niemand sagen: diese Handlung wird ja immer aus wenigstens subjektiv guten Gründen verübt; es wird mit wie ohne Gesetz immer Taschendiebstähle geben; schauen wir doch, daß sie unter sicheren Bedingungen durchgeführt werden können usw. |  2
| | | | | Ulrich Motte 28. Jänner 2021 | | | | Typisch für solche Us-Staaten Von den ca. 3 Millionen Einwohnern dort gehören allein 900.000 zu der größten evangelischen Us-Konfession, der weitestgehend konservativen Südlichen Baptistischen Konferenz. Insgesamt werden nach Statistiken, die die Zahl der evangelikalen Protestanten eher deutlich unterschätzen (etwa wegen Nichtzählung von Kindern, die oft ja nicht getauft und daher nicht gezählt werden), ca. 1,2 Millionen evangelikale Protestanten gezählt, sowie weitere 400.000 Evangelische in eher linkeren Kirchen, was wie in den beiden deutschen Großkirchen konservativere Ortsgemeinden und Einzelne nicht ausschließt. Die Zahl der Katholiken wird mit fast 200.000 angegeben. |  1
| | | | | Chris2 28. Jänner 2021 | | | | Generell ein wichtiges Signal in diesen Tagen, in denen die neue US-Regierung einen weltweiten aktiven Krieg gegen Ungeborene ankündigt. Allerdings ist m.E. nicht jede Abtreibung automatisch Mord. Denn natürlich ist kein Kind ein Angreifer, es ist mindestens ein absolut wehrloses Opfer eines Törungsaktes, aber nicht jeder geschieht aus niederen Beweggründen ("Leben gegen Leben", äußerer Zwang auf die Mutter, Extremsituation nach einer Vergewaltigung etc.). |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuUSA- Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
- Trump streicht Organisationen das Geld, die DEI-Projekte und LGBTQ-Ideologie verbreiten
- Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
- Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
- US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
- Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
- US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
Abtreibung- Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
- US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
- USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
- Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
- Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
- Die Stunde der Heuchler
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
|