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Gesetzesvorschlag im US-Bundesstaat Mississippi: Abtreibung ist Mord

28. Jänner 2021 in Prolife, 9 Lesermeinungen
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Der Gesetzesvorschlag sieht ein generelles Abtreibungsverbot vor. Abtreibung soll als Mord gelten und entsprechend bestraft werden.


Jackson (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Ein Gesetzesvorschlag, der in den Kongress des US-Bundesstaates Mississippi eingebracht worden ist, will Abtreibung grundsätzlich verbieten und als Mord klassifizieren.

Jede Person, die willentlich und wissentlich bei einer Frau eine Abtreibung oder Fehlgeburt auslöst, sei es durch Instrumente, Medikamente oder auf andere Weise, soll wegen einer Straftat verurteilt werden. Der Strafrahmen soll von einem bis zehn Jahre Gefängnis und einer Geldstrafe von 25.000 bis 50.000 US-Dollar liegen. Alle Personen, die wissentlich an einer Abtreibung mitwirken, Geräte oder Medikamente dafür zur Verfügung stellen oder verkaufen, sind nach dem Gesetzesvorschlag ebenfalls zu bestrafen.


Das Gesetz widerspricht dem Urteil „Roe v. Wade“, mit dem der Oberste Gerichtshof der USA 1973 die Abtreibung im ganzen Land legalisiert hat. Befürworter des Abtreibungsverbotes gehen daher davon aus, dass das Gesetz des Bundesstaates Mississippi juristisch angefochten wird durch die Instanzen bis zum Obersten Gerichtshof kommt. Angesichts der konservativen Mehrheit der Höchstrichter hoffen sie auf eine Aufhebung von „Roe v. Wade“.

Die Republikanische Partei, die den Gesetzesvorschlag eingebracht hat, verfügt in beiden Häusern des Kongresses von Mississippi über die Mehrheit. Sie stellt auch den Gouverneur des Bundesstaates.

 


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Lesermeinungen

 JP2B16 28. Jänner 2021 
 

@hape, @Leopold Trzil

...grundsätzlich ja - was ausgedrückt werden wollte, ist verstanden, dennoch, so empfinde ich, hinkt der Vergleich mit dem Taschendieb ein wenig: ein Taschendiebstahl ist ein "Vergehen", Tötung eines wehrlosen Menschen ein "Verbrechen"! "Verbrechen" MÜSSEN dem Naturrecht verpflichtet stets mit der ganzen Schärfe des Gesetztes (prinzipiell in allen(!) Staatformen) entsprechend geahndet werden.


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 athanasius1957 28. Jänner 2021 
 

so weit so gut

Leider wird's das in den USA unter Biden nicht spielen, da es sicher einen willfährigen Richter geben wird, der dieses Gesetz sofort von Bundesseite aushebeln wird.
Schuld daran ist das angloamerikanische Case Law und vor allem die komplette Entchristlichung der dortigen aber auch hiesigen Rechtssprechung.


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 hape 28. Jänner 2021 

@Leopold Trzil

Natürlich. Bin ganz Ihrer Meinung. Danke für den interessanten Vergleich mit dem Taschendieb.


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 Gandalf 28. Jänner 2021 

Kairos gesperrt!

Menschen, die kein Respekt vor dem Recht auf Leben haben, fliegen hier raus!


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 lesa 28. Jänner 2021 

Falle

@LeopoldTrzl: Danke für Ihren Hinweis. Da liegt eine Falle, die vielen Ungeborenen das Leben kostet.


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 Leopold Trzil 28. Jänner 2021 

@hape

.... das gilt aber für jede Bestimmung des Strafrechts. Es wäre immer schöner, wenn Menschen das Gute aus Liebe zum Guten täten. Wenn sie aber ganz anderes tun, hat die Gemeinschaft ein Problem, das sie lösen muß.
Das Merkwürdige bei der Diskussionum die Abtreibung ist, daß sie mit Argumenten geführt wird, die man sonst in keinem Bereich gelten ließe. Bei viel geringeren Übeln, etwa bei Taschendiebstahl, würde niemand sagen: diese Handlung wird ja immer aus wenigstens subjektiv guten Gründen verübt; es wird mit wie ohne Gesetz immer Taschendiebstähle geben; schauen wir doch, daß sie unter sicheren Bedingungen durchgeführt werden können usw.


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 Ulrich Motte 28. Jänner 2021 
 

Typisch für solche Us-Staaten

Von den ca. 3 Millionen Einwohnern dort gehören allein 900.000 zu der größten evangelischen Us-Konfession, der weitestgehend konservativen Südlichen Baptistischen Konferenz. Insgesamt werden nach Statistiken, die die Zahl der evangelikalen Protestanten eher deutlich unterschätzen (etwa wegen Nichtzählung von Kindern, die oft ja nicht getauft und daher nicht gezählt werden), ca. 1,2 Millionen evangelikale Protestanten gezählt, sowie weitere 400.000 Evangelische in eher linkeren Kirchen, was wie in den beiden deutschen Großkirchen konservativere Ortsgemeinden und Einzelne nicht ausschließt. Die Zahl der Katholiken wird mit fast 200.000 angegeben.


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 Chris2 28. Jänner 2021 
 

Generell ein wichtiges Signal in diesen Tagen,

in denen die neue US-Regierung einen weltweiten aktiven Krieg gegen Ungeborene ankündigt. Allerdings ist m.E. nicht jede Abtreibung automatisch Mord. Denn natürlich ist kein Kind ein Angreifer, es ist mindestens ein absolut wehrloses Opfer eines Törungsaktes, aber nicht jeder geschieht aus niederen Beweggründen ("Leben gegen Leben", äußerer Zwang auf die Mutter, Extremsituation nach einer Vergewaltigung etc.).


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 hape 28. Jänner 2021 

Gut so und bitter zugleich,

das solche Schritte nötig sind, wenn es um das Menschenrecht auf Leben der ungeborenen Kinder geht. Man sollte doch meinen, dass der Ordo Amoris aus sich selbst heraus jeden, insbesondere jede Schwangere, das moralisch Richtige erkennen lässt. Es wirkt irgendwie befremdlich und seltsam technokratisch, wenn die Nächstenliebe, wenn die Gute Hoffnung in einem nüchternen Rechtssystem verhandelt werden muss.


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