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Maria als ‚jüdische, christliche und muslimische Frau’ – interreligiöse Tagung

25. Februar 2021 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Unter Mitwirkung der Päpstlichen Marianischen Akademie findet derzeit eine Online-Seminarreihe statt, in der Maria als Modell für Christen und Moslems vorgestellt werden soll.


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die Internationale Päpstliche Marianische Akademie (PAMI) ist Mitveranstalterin einer interreligiösen Online-Seminarreihe mit dem Titel „Maria, ein Modell für Glaube und Leben für Christentum und Islam“.

Die Seminarreihe hat am 18. Februar begonnen. Die zehn wöchentlichen Einheiten werden jeweils gemeinsam von einem katholischen und einem islamischen Vortragenden gehalten. Unter den Themen sind „Maria, eine Frau des Glaubens“, „Gott, der Liebe und Glaube ist“. Gebet, Reinheit, Gewaltlosigkeit, Fasten, Buße und Geschwisterlichkeit werden ebenfalls behandelt.


Die Päpstliche Universität der Franziskaner „Antonianum“ ist ein weiterer Mitveranstalter der Tagung, ebenso wie die Internationale Islamisch-Christliche Marianische Kommission und die Große Moschee von Rom.

Gian Matteo Roggio, der an der Päpstlichen Marianischen Akademie unterrichtet und eines der Seminare leiten wird, hat in einem Artikel für Famiglia Christiana Maria als „jüdische, christliche und muslimische Frau“ bezeichnet. Sie personifiziere deshalb eine Verbindung der jüdischen, der christlichen und der islamischen Welt nach dem Modell einer „pluralen Koexistenz“, in der die Grenzen zwischen diesen Welten Kommunikation und Austausch zulassen.

Kritiker dieses Ansatzes wie Moh-Christophe Bilek, der vom Islam zum katholischen Glauben konvertiert ist, weisen auf die Unterschiede zwischen der Miriam und ihrem Sohn Issa im Koran und Maria und Jesus in der Bibel hin. Es sei fraglich, ob es sich um die selben Personen handle, sage Bilek auf Anfrage von LifeSiteNews.

 


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