Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor

16. Mai 2021 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Dokument will auch die Gewissensklausel für medizinisches Personal abschaffen, das ECLJ ruft zum schriftlichen Protest auf.


Brüssel (kath.net/ECLJ/mk)

Ein besorgniserregender Entwurf einer Entschließung für Abtreibung und gegen eine „Gewissensklausel“ wird am 23. Juni im Europäischen Parlament diskutiert werden. Zuvor ist der Entwurf vergangenen Dienstag vom Ausschluss für die Rechte der Frauen angenommen worden. Die zwar rechtlich unverbindliche, politisch aber bedeutsame Entschließung würde radikal das vermeintliche "Grund-Recht auf Abtreibung" mit garantiertem staatlichen Zugang fördern und vor allem die Abschaffung der Möglichkeit verlangen, dass medizinisches Personal die Mitwirkung an Abtreibung verweigern kann.

Das Europäische Zentrum für Recht und Gerechtigkeit (ECLJ) erinnert in einer Stellungnahme daran, dass dieser Entwurf fast identisch ist mit einem aus dem Jahr 2013, der vom ECLJ erfolgreich bekämpft wurde. Das Parlament begründete die Ablehnung damals damit, dass Gesundheitspolitik nicht in der Kompetenz der Union liege, was tatsächlich im Unionsvertrag so festgeschrieben ist.


Das Recht auf einen Einspruch aus Gewissensgründen wird von der europäischen Charta der Grundrechte garantiert und wurde bisher immer als mit der Entkriminalisierung von Abtreibung unlösbar verknüpfte Bedingung gehandelt. Diese Verknüpfung soll also jetzt durchbrochen werden. Das ECLJ ruft daher – mit Blick auf den bereits erreichten Etappensieg 2013 – alle Bürger dazu auf, an die Mitglieder des Parlaments zu schreiben, dass es kein Menschenrecht auf Abtreibung gebe, die Gewissensklausel für medizinisches Personal nicht gestrichen werden dürfe und Abtreibung nicht in die Zuständigkeit der Europäischen Union falle.

 

David Maria Sassoli, Präsident des Europäischen Parlaments: [email protected]

Manfred Weber, EVP-Präsident: [email protected]

Mme Iratxe García Pérez, S&D-Präsident: [email protected]

M. Dacian Cioloș, Renew Europe-Präsident: [email protected]

Marco Zanni, I&D-Präsident: [email protected]

Ryszard Antoni Legutko, ECR Co-Präsident: [email protected]

Raffaele Fitto, ECR Co-Präsident: [email protected]

Elissavet Vozemberg-Vrionidi, EVP, Vize-Präsidentin des Frauenausschusses: [email protected]

Simona Baldassarre, I&D, Mitglied des Ausschusses: [email protected]


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  2. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  3. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  4. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  5. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  6. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  7. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung

EU

  1. Europa ist ‚ein müder, unterwürfiger und sogar ein wenig verwöhnter Kontinent’
  2. Europäischer Familiendachverband mit heftiger Kritik an Macron
  3. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  4. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  5. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  6. EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut
  7. EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz