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EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?

25. Oktober 2019 in Prolife, 9 Lesermeinungen
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Das EU-Parlament hat in einer Resolution über ein neues Strafrecht in Indonesien ein ‚Recht auf legale und sichere Abtreibung’ gefordert. Fünf der sieben ÖVP-Mandatare haben dafür gestimmt.


Straßburg (kath.net/jg)
Fünf der sieben Abgeordneten der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) zum Europaparlament haben am Donnerstag für eine Resolution gestimmt, die unter dem Titel „reproduktive und sexuelle Gesundheit“ ein Recht auf sichere und legale Abtreibung verlangt. Lukas Mandl stimmte als einziger ÖVP-Abgeordneter dagegen, Delegationsleiter Othmar Karas hat nicht mitgestimmt.


Am 24. Oktober hat das Parlament der Europäischen Union eine Resolution zum Vorschlag für ein neues Strafrecht in Indonesien verabschiedet. Der achte von insgesamt 18 Punkten des Textes bezieht sich auf den Zugang zu Gesundheitsversorgung.

Wörtlich heißt es in der Resolution: Das Europäische Parlament „bekräftigt, dass der Zugang zu Gesundheitsversorgung, auch im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, ein Menschenrecht ist.“ Das Parlament „betont, dass eine angemessene und erschwingliche Gesundheitsversorgung im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit garantiert werden sollte, was auch ... sichere und legale Abtreibungen umfassen sollte“.

Über den Passus „sichere und legale Abtreibungen“ hat das Parlament extra abgestimmt, wie aus dem Sitzungsprotokoll des EU-Parlaments hervorgeht. Für den Antrag stimmten die ÖVP-Abgeordneten Alexander Bernhuber, Karoline Edtstadler, Simone Schmiedtbauer, Barbara Thaler und Angelika Winzig.

Die EU-Abgeordneten der FPÖ enthielten sich der Stimme, die Mandatare der SPÖ und der Grünen stimmten für den Text. Claudia Gamon von den NEOS war bei der Abstimmung nicht anwesend.



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