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"Biden ist in der Abtreibungspolitik noch liberaler als Obama"

23. Juni 2021 in Prolife, keine Lesermeinung
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Der US-Präsident gibt offenbar dem Druck linksliberaler, säkularer Teile der Demokratischen Wähler nach, sagt Lebensschützer Michael New.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der aktuelle Budgetvorschlag der US-Regierung sei aus Sicht des Lebensschutzes der schlimmste, den er erlebt habe, sagt Michael New in einem Interview mit Jonathon Van Maren. News Kritik bezieht sich in erster Linie darauf, dass zum ersten Mal seit 28 Jahren das so genannte „Hyde Amendment“ nicht im Budgetgesetz enthalten ist.

Das Hyde Amendment untersagt die Finanzierung von Abtreibungen aus Mitteln des Bundesbudgets. Es trat 1976 erstmals in Kraft. Präsident Bill Clinton hatte es bei seinem ersten Budgetvorschlag im Jahr 1993 ebenfalls nicht berücksichtigt. Der Kongress beschloss das Budget allerdings mit dem Hyde Amendment, wenn auch mit einigen Ausnahmen. Seither können aus Mitteln des staatlichen Gesundheitsprogramms Medicaid Abtreibungen bei Vergewaltigung oder Inzest bezahlt werden.


Selbst Barack Obama habe das Hyde Amendment in seinen Budgets berücksichtigt, obwohl er zum Zeitpunkt seines Amtsantritts im Jahr 2009 der Präsident war, der sich für die liberalste Abtreibungspolitik eingesetzt hatte, sagte New. Er ist der Ansicht, dass die Demokratische Partei sich in der Abtreibungsfrage den Forderungen des linksliberalen, säkularen Teils ihrer Wählerbasis unterworfen habe. Von dieser Seite gebe es viel Druck, auf den Biden reagiert habe, sagte New.

Michael New hat eine Forschungsstelle an der Catholic University of America in Washington D.C. und ist Mitglied des Charlotte Lozier Institutes, das sich für den Lebensschutz im umfassenden Sinn einsetzt. Er ist Doktor der Politikwissenschaft und hat einen Master in Statistik.

 


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