Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  2. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  3. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  4. „Das ist die Stoßrichtung. Es geht um Diskreditierung“
  5. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  6. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  7. Neuer Eklat beim Synodalen Weg: Leitung setzt sich über protokollierte Delegierten-Absprachen hinweg
  8. Erzbischof Paglia empfiehlt Covid-Impfung für Kinder ab 5 Jahren
  9. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  10. US-Universität: Die umstrittene George-Floyd-Ikone soll nicht mehr ausgestellt werden
  11. Tirol: 225-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinung von Absam
  12. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  13. Covid-Irrsinn in Süditalien: Keine Eucharistie von ungeimpften Priestern mehr
  14. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  15. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser

Spanische Linksregierung legt radikales Transgender-Gesetz vor

11. Juli 2021 in Familie, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für Personen ab 16 Jahren soll die ‚Änderung’ des Geschlechts in offiziellen Dokumenten auf Antrag möglich sein. Kritik kommt von der konservativen Partei, aber auch von einem feministischen Bündnis.


Madrid (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die spanische Regierung , eine Koalition aus der sozialistischen PSOE und der linken Podemos, hat letzte Woche einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der es möglich machen soll, das Geschlecht in offiziellen Dokumenten durch eine einfache Erklärung zu „wechseln“.

Derzeit müssen Menschen, die ihr Geschlecht behördlich „ändern“ lassen wollen zuvor nachweisen, dass sie seit zwei Jahren entsprechende Hormone nehmen und die Diagnose Geschlechtsdysphorie vorweisen.

Nach der neuen Regelung ist es für Personen, die 16 Jahre oder älter sind, möglich, ihr Geschlecht offiziell zu „ändern“, indem sie einen Antrag ausfüllen. Diesen müssen sie drei Monate später bestätigen. Minderjährige ab 14 Jahren können ihr Geschlecht ebenfalls „ändern“ lassen, wenn ihre Eltern zustimmen. Falls die Eltern ablehnen, kann ein Richter die Zustimmung erteilen.

Der Gesetzesvorschlag sieht darüber hinaus ein Verbot von Therapien vor, die ungewollte gleichgeschlechtliche Neigungen ändern sollen. Er würde lesbischen Frauen Zugang zu künstlicher Befruchtung über das spanische Gesundheitssystem ermöglichen. Unverheiratete lesbische Paare sollen sich in den offiziellen Dokumenten als „biologische Mütter“ eintragen lassen können.

Das Gesetz sei ein Angriff auf die Gleichheit der Spanier und das Fürsorgerecht der Eltern, kritisierte die konservative Partei VOX. Ablehnung kommt auch von feministischer Seite. Ein Bündnis von etwa 50 feministischen Gruppen hat den Gesetzesvorschlag als „regressiv“ bezeichnet. Er müsse bekämpft werden, um den Schutz bestimmter Rechte gegen geschlechtsspezifische Unterdrückung nicht zu verlieren, heißt es in einer Stellungnahme.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 12. Juli 2021 

Wo die Lüge zur Moral erhoben wird, waltet die Todeskultur

@girsberg 74: "Sein wie Gott". Darum "Pride (STOLZ)-Demos" allerorts.
"Das satanische Gutmenschentum hat eine eigene Sprache entwickelt, "political correctness", in der die Lüge zur Moral erhoben wird. Die Begriffe "Freiheit" und Gleichheit" werden von ihrer natürlichen Bindung an das Gesetz losgelöst, das jedem Menschen ins Herz geschrieben ist. "Gleichheit" wird zu einem Prozess der Destruktion aller Unterschiede, die doch in die Lebenswirklichkeit des Menschen eingeschrieben sind.
"Freiheit" wird hier beansprucht als individuelle Freiheit auch gegen das Naturgesetz, die Tradition und die göttliche Offenbarung zu wählen. Das schließt ein, auch eine moralisch schlechte Wahl zu treffen, Z.B. Abtreibung, Homosexualität, Euthanasie, Zurückweisung jeglicher Form von natürlicher Autorität, verpflichtende "Toleranz" gegenüber anderen Meinungen. DAS RECHT, WILLKÜRLICH ZU WÄHLEN, IST DER BEGRIFF VON FREIHEIT DES GOTTLOSEN MENSCHEN." (Gerdsen, Imerium des Guten)

METANOIETE! (JESUS)


1
 
 girsberg74 11. Juli 2021 
 

Obsessionen

Das Ziel dieses Gesetzesvorschlags steht im Zusammenhang mit der Furcht vor einer Überbevölkerung des Planeten – wozu ebenso wie die Förderung der LGBT-Agenda gehört.

Was durch Tötung (Abtreibung) nicht geht, wird durch eine Verunsicherung der Zweigeschlechtlichtkeit des Menschen versucht, die in der Folge unfruchtbar ist.

Ein tieferer Grund dürfte bei den Herrschenden, - einem jeden Herrschenden -, der sein, dass sie die Ansprüche der Masse von Nichtvermögenden auf eine Teilnahme am Reichtum niedrig zu halten versucht, indem sie die Masse der Nichtvermögenden klein hält, soweit die Verfügbarkeit von Dienenden nicht gefährdet ist. - Die Argumente sind teils plausibel, doch nur halb, soweit nicht direkt gelogen.

Der tiefste Grund / die tiefste Versuchung dürfte darin liegen, dass ein jeder außer mit seiner Familie /seiner Gruppe am liebsten alleine auf der Erde wäre, um nach Lust und Laune zu schalten.

Zuletzt bleibt noch die Versuchung, zu sein wie Gott.


1
 
 Haifisch 11. Juli 2021 

Jeder Mensch hat doch entweder

ein xx Chromosom (weiblich) oder ein xy Chromosom (männlich).
Wie ist es möglich dies per Antrag zu ändern?????


1
 
 Chris2 11. Juli 2021 
 

Vergleich der Parteien

@topi Danke für den hochinteressanten Vergleich. Erstaunlich, dass so etwas beim Staatsfernsehen möglich ist, denn die glasklaren Standpunkte der AfD sind völlig frei von jedem negativem Framing oder Kommentar.


1
 
 Chris2 11. Juli 2021 
 

@topi

Wenn es nur darum ginge. Vielmehr wird man gezwungen, alles (meist eher un-) mögliche gut zu finden und wird täglich mit entsprechender Propaganda bearbeitet. Und merke:
Wenn Du wissen willst, wer Dich regiert, musst Du dich fragen, was Du nicht kritisieren darfst.


3
 
 topi 11. Juli 2021 

Welche Partei ist für Familie?

Die AfD bekennt sich zur traditionellen Familie aus Vater, Mutter und Kindern. Diese soll finanziell gefördert werden.
siehe: https://www.tagesschau.de/inland/btw17/programmvergleich/programmvergleich-familie-101.html
Alle anderen Parteien, einschließlich der CDU/CSU ("respektiert die unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens") schützen nicht die traditionelle Familie in ihren Programmen.


5
 
 Chris2 11. Juli 2021 
 

Gemerkt? Das eine ja, das andere nein

Ein 16-Jähriger darf mit zwei simplen Anträgen sein natürliches Geschlecht "ändern" lassen, u.U. sogar gegen den Willen seiner Eltern. Einem Erwachsenen zu helfen, der wieder ein der Natur entsprechendes Sexualleben führen will, darf man aber nicht helfen. Das ist ganz klar die übliche destruktive linke Ideologie...


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. US-Gleichstellungsbericht: Hitze, Luftverschmutzung, Infektionskrankheiten bedrohen Frauen stärker
  2. Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum bringt ‚Jesus als queere Person’ auf die Bühne
  3. US-Bischof veröffentlicht Katechese gegen Gender-Ideologie
  4. Vom ‚Fels in der Brandung’ zum ‚würdelosen Anbiedern an den schwankenden Zeitgeist’
  5. "Welches Geschlecht darf’s bitte sein?"
  6. Kamala Harris erste US-Vizepräsidentin bei einer LGBT-Parade
  7. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!

Spanien

  1. Keine Mundkommunion: Bischof bittet Ehepaar um Entschuldigung
  2. Hochrangige Muslime erheben Anspruch auf Kathedrale von Cordoba
  3. Segen vom Tor der Basilika: Ermittlungen gegen Erzbischof von Valencia
  4. Mehr als 70 Priester in Spanien an Covid-19 gestorben
  5. ‚Spanien hört auf Spanien zu sein’: Kardinal warnt vor linker Politik
  6. Spanische Regierungsbildung – Katholiken schlagen Alarm
  7. Eine Million junge Katalanen erklärt sich als „katholisch“






Top-15

meist-gelesen

  1. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  2. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo
  3. „Das ist die Stoßrichtung. Es geht um Diskreditierung“
  4. Neuer Eklat beim Synodalen Weg: Leitung setzt sich über protokollierte Delegierten-Absprachen hinweg
  5. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  6. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  7. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  8. Böswillige Zerstörung an der Grotte in Maria Vesperbild
  9. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  10. Covid-Irrsinn in Süditalien: Keine Eucharistie von ungeimpften Priestern mehr
  11. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  12. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  13. Demonstrationen gegen Kardinal Cupich nach Einschränkungen für traditionelle Messe
  14. Nicht einmal die Jungfrau Maria 'wollte Priesterin sein'
  15. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz