Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Studentinnen klagen gegen Impfpflicht an US-Universität

16. September 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Western Michigan University verlangt von allen Teilnehmern an sportlichen Aktivitäten auf dem Campus eine Impfung gegen Covid-19. Diese widerspreche ihren religiösen Überzeugungen, argumentieren die Klägerinnen.


Lansing (kath.net/LifeNews/jg)

Vier Studentinnen der Western Michigan University (WMU) in Kalamazoo (US-Bundesstaat Michigan) haben vor Gericht Klage gegen die Impfpflicht eingebracht, welche die Universität für alle Studenten verhängt hat, die an Sportprogrammen teilnehmen wollen. Die WMU verlangt, dass alle Studenten, Trainer und andere Personen, die an sportlichen Aktivitäten auf dem Campus der WMU teilnehmen, gegen Covid-19 geimpft sein müssen.

Die vier jungen Frauen lehnen die Impfung ab, weil bei der Entwicklung der Impfstoffe Zelllinien verwendet werden, die aus abgetriebenen Babys gewonnen wurden. Die Impfung würde ihrer religiösen Überzeugung widersprechen. Eine Impfpflicht würde daher ihr in der Verfassung garantiertes Recht auf Religionsfreiheit verletzen, argumentieren die Studentinnen. Alle vier studieren mit einem Sportstipendium an der WMU und sind daher zu sportlichen Aktivitäten verpflichtet.


Die vier Studentinnen geben an, noch im August um eine Befreiung von der Impfpflicht aus religiösen Gründen angesucht zu haben. Die Ansuchen seien von der Universitätsleitung abgelehnt worden. Sie seien bereit, Gesichtsmasken zu tragen und sich regelmäßig testen zu lassen. Auch das habe die Universität abgelehnt, sagen die Anwälte der Studentinnen. Sie weisen darauf hin, dass die Leitung der WMU für keine andere Studentengruppe eine Impfpflicht erlassen hat.

Die WMU solle die „religiösen Überzeugungen und persönlichen medizinischen Entscheidungen unserer Klientinnen respektieren“, schrieb einer der Anwälte in einer Stellungnahme. „Die Wissenschaft und die Daten“ würden eine Impfpflicht nicht nahelegen. Es gebe daher keinen Grund „Ungeimpfte als Bürger zweiter Klasse“ zu behandeln, schreibt er. Die Universität verteidigt ihre Maßnahme mit der Verhinderung eines möglichen Covid-19-Ausbruchs auf dem Universitätsgelände. Nicht geimpften Personen das Training und die Teilnahme an Wettbewerben zu untersagen sei „die einzige effektive Weise“, um dieses Ziel zu erreichen, gab die WMU in einer Stellungnahme bekannt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  4. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  5. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  6. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  7. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  8. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
  9. Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
  10. Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt







Top-15

meist-gelesen

  1. Im Licht der Liebe
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz