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Progressiver Journalist will alle Kinder vom Staat erziehen lassen

22. Jänner 2022 in Familie, 23 Lesermeinungen
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Nur auf diesem Weg sei wahre Gleichheit umsetzbar. Außerdem gehe der gesellschaftliche Trend ohnehin weg von der Familie, schreibt Joe Mathews.


Ventura (kath.net/LifeNews/jg)

Der Journalist Joe Mathews hat in einem Gastkommentar in der Zeitung Ventura County Star gefordert, dass Eltern verboten werden soll ihre Kinder zu erziehen. Nur auf diesem Weg könne „wahre Gleichheit“ in der Bevölkerung erreicht werden.

Die Gleichheit sei für viele Einwohner Kaliforniens der höchste Wert, schreibt Mathews. Gouverneur Gavin Newsom treffe seine Entscheidungen durch eine „Gleichheitslinse“.


Das größte Hindernis für die Verwirklichung einer umfassenden Gleichheit sei der Einfluss der Eltern. Reiche und gebildete Eltern würden diese Vorteile an ihre Kinder weitergeben. Damit würde die Ungleichheit über Generationen verfestigt. Kinder aus ärmeren und weniger gebildeten Schichten seien von Beginn an benachteiligt, behauptet Mathews.

Die Erziehung der eigenen Kinder sollte daher verboten werden, fordert er. Die Kinder sollten in staatlichen Einrichtungen aufwachsen. Auf diese Weise sei von Beginn an die Gleichheit aller verwirklicht. Kinder, die im gleichen System aufwachsen, würden sich auch im Rest ihres Lebens solidarisch verhalten und eine bessere Welt aufbauen, behauptet er.

Bereits Plato habe in seiner Schrift „Der Staat“ diesen Vorschlag gemacht. Heute gehe der gesellschaftliche Trend weg von der Familie, schreibt Mathews. Nach seiner Ansicht würde auch die Zahl der Abtreibungen sinken, wenn die Eltern keine Verantwortung für ein Kind übernehmen müssten.

 


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