Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  10. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  11. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

2G-Regel für Gottesdienste in der Slowakei soll fallen

21. Februar 2022 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Regierung stellt nach neuerlicher Kritik von Religionsvertretern Pläne für Lockerungen vor - Auch Ungeimpfte sollen wieder Zutritt zu öffentlichen Gottesdiensten bekommen.


Bratislava (kath.net/ KAP)

In der Slowakei sollen ab 28. Februar auch Ungeimpfte wieder an öffentlichen Gottesdiensten teilnehmen dürfen. Ein Entwurf des Covid-Konsiliums der Regierung sieht vor, dass ab diesem Tag die verpflichtende Kontrolle von Impf- bzw. Genesungszertifikaten bei Besuchern von Gottesdiensten entfällt. Der von Ministerpräsident Eduard Heger und Gesundheitsminister Vladimir Lengvarsky vorgestellten Pläne sollen laut slowakischen Medien (Donnerstag) kommende Woche in der Kabinettssitzung beschlossen werden. "Covid wird nicht mehr die Regeln diktieren, wie wir zu leben haben, aber wir müssen lernen, mit ihm zu leben", wurde der Regierungschef zitiert.

Die Regeln für Kapazitätsbeschränkungen bei den Gottesdiensten bleiben vorerst bestehen, werden aber mit Ende Februar leicht angepasst. Pfarrgemeinden können weiterhin zwischen zwei Varianten wählen: Entweder lassen sie maximal 500 (bisher 100) Gläubige ein oder sie füllen bis zu 50 Prozent der Sitzplätze der jeweiligen Kirche. Anlässe wie Hochzeiten dürfen von bis zu 50 Personen mitgefeiert werden. Aufrecht bleibt das Grunderfordernis des Maskentragens in Innenräumen sowie im Freien, wenn ein Abstand von mindestens zwei Metern nicht eingehalten werden kann.


In einer zweiten Phase ab dem 28. März sollen laut Regierung auch die zahlenmäßigen Beschränkungen fallen und, so es die epidemische Situation zulässt, auch das verpflichtende Tragen von Masken.

 

Ankündigung nach Appell der Kirchen

Die Ankündigung der neuen Maßnahmen erfolgte unmittelbar nach einem weiteren Appell der Kirchen, mehr Menschen die Teilnahme an öffentlichen Gottesdiensten zu ermöglichen. Schon Anfang Februar hatten die höchsten Repräsentanten der staatlich anerkannten Kirchen von der Regierung gefordert, die Möglichkeit zur Mitfeier von Gottesdiensten im Rahmen der Corona-Maßnahmen in jenen Bereich einzuordnen, der - wie etwa der Kauf von Dingen des täglichen Bedarfs in Geschäften - die Grundbedürfnisse der Menschen betrifft.

Auf dieses Ansuchen habe die Regierung mit der Beibehaltung der Restriktionen für die Gottesdienste bei gleichzeitiger Lockerung der Coronaregeln für den gesamten Handel reagiert, äußerten die Kirchenvertreter dieser Tage in einem Brief an Ministerpräsident Heger Kritik. Man konstatiere "mit Bedauern, dass die geistlichen Bedürfnisse aufs Nebengleis abgeschoben bleiben und gehört wird, wer lauter schreit".

Beunruhigt zeigten sich die Kirchenspitzen zudem über die "Verrohung" des Tons in den politischen Auseinandersetzungen. Der "praktische Materialismus" begünstige diese Entwicklung, und es sei "für keine Gesellschaft von Nutzen, wenn sie sich diesen als Entscheidungskriterium aneignet".

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  6. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  7. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
  8. Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
  9. Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt
  10. AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz