Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  6. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  7. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  11. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  12. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  13. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  14. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  15. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft

Unter dem Atompilz

9. April 2022 in Buchtipp, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Schicksal der Kinder von Nagasaki. Ein neues Buch von Takashi Nagai


Linz (kath.net)

Es war am 9. August 1945 um 11.02 Uhr, als Nagasaki zur Atomwüste wurde. Nur wenige Kinder überlebten den Atombombenabwurf. Takashi Nagai ließ diese Kinder, die zum Zeitpunkt der Katastrophe zwischen vier und zwölf Jahren waren, Aufsätze schreiben. Mit dieser Veröffentlichung soll der Schrei der betroffenen Kinder weiterverbreitet und den Menschen zu Gehör gebracht werden. Sie rufen uns nur das eine zu: „Wir wollen keinen Krieg mehr!“


Takashi Nagai, der diese Sammlung herausgegeben hat, erlebte den Atombombenabwurf in der Universitätsklinik von Nagasaki. Er wurde schwer verletzt und erkrankte durch die überhöhte Strahlung an Leukämie. 1951 starb er an den Folgen dieser Krankheit.

Takashi Nagai, 1908 geboren, studierte Medizin und spezialisierte in der Radiologie. Nach seiner Teilnahme am Japanisch-Chinesischen Krieg konvertierte er vom Shintoismus zum Katholizismus und heiratete Midori, eine tiefgläubige Christin. Beim Abwurf der Atombombe am 9.8.1945 auf Nagasaki verlor Nagai seine innig geliebte Frau. Er versorgte die Überlebenden, obwohl er selbst schwer verletzt war. Durch seine Forschungstätigkeit und die überhöhte Strahlung erkrankte er an Leukämie. Er starb 1951 an den Folgen dieser Krankheit im Ruf der Heiligkeit.

kath.net Buchtipp 
Unter dem Atompilz. Das Schicksal der Kinder von Nagasaki.
Von Takashi Nagai 
124 Seiten, gebunden 
Media Maria 2022
ISBN: 9783947931385
Preis: 15,40 Euro 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 torsten.l 9. April 2022 
 

"Unter dem Atompilz". Eigentlich in unserer Vorstellung recht weit weg. Aber doch nahe, denn der Agressor im Krieg Russland gegen Ukraine verfügt leider über Atomwaffen. Ich würde nicht darauf vertrauen, dass Putin diese nicht einsetzt.


1
 
 athanasius1957 9. April 2022 
 

Waisenhaus Nagasaki P. Maximilian Kolbe OFMConv.

Der Hl P. Kolbe war bis 1936 in Japan. Einem Wunder gleich sorgte er sich Jahre vor dem Abwurf um den Platz eines Waisenhauses. Seine Mitbrüder verstanden ihn zu diesem Zeitpunkt nicht, noch dazu wo in der Konventkassa Ebbe herrschte und der Grundbesitzer nicht verkaufen wollte. Aber sein Flehen zur Mutter Gottes war erfolgreich.


0
 
 anjali 9. April 2022 
 

Teuflisch

Abscheulig,wirklich echt teuflisch diese Bomben und Krieg überhaupt, alles vom Teufel.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Atomenergie

  1. Energiedebatte: Ex-Umweltministerin kritisiert Kirchen
  2. Das Kreuz mit der Atomkraft
  3. Kardinal Marx bezeichnet Kernenergie als Teufelszeug
  4. Heiliger Stuhl fordert Verbot von Atomversuchen
  5. Vatikan warnt vor neuer Atomrüstung
  6. Was können Christen zu Temelin sagen?
  7. Kirchliche Reaktionen zum Anti-Temelin-Volksbegehren in Österreich







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. So nicht, Mr. Präsident!
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz