Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  14. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  15. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert

Rod Dreher: Abtreibung für Elite der USA ein ‚heiliger Ritus’

1. Juli 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreibung gehört zur sexuellen Revolution. Nur so seien die ‚hysterischen Ausraster’ vieler Befürworter legaler Abtreibungen zu erklären, schreibt der Autor der ‚Benedikt-Option’.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Vor fünfzig Jahren, als in vielen Ländern der Welt die Abtreibung legalisiert wurde, wäre eine Diskussion, wie wir sie jetzt zu diesem Thema führen, undenkbar gewesen, schreibt Rod Dreher („Die Benedikt-Option“) in einem Kommentar für The American Conservative. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Selbst von den Befürwortern der Legalisierung von Abtreibungen seien diese als notwendiges Übel betrachtet worden. Sie sollten „sicher, legal und selten“ sein, lautete die Botschaft damals. Heute werde die Abtreibung von der Führungselite, die in den meisten Bereichen in den USA das Sagen hat, als „heiliger Ritus“ betrachtet. Nur so seien die „hysterischen Ausraster“ vieler Befürworter legaler Abtreibungen über ein Urteil des Obersten Gerichtshofes nachvollziehbar, welches eine schlecht begründete Entscheidung („Roe v. Wade“) aufhebt und die Abtreibung wieder dem demokratischen Prozess überantwortet.


Es gebe eine „luziferische Verbindung“ zwischen den beiden „heiligen Riten“ der Abtreibung der „Geschlechtsumwandlung“, fährt Dreher fort. Beide setzen den menschlichen Willen über das Leben und die generative Ordnung. Beide lehnen die Gegebenheit der Schöpfung ab. Beide betonen, dass das autonom entscheidende Individuum die höchste Macht über Leben und Tod, männlich und weiblich ist. Beide Riten seien notwendig, um die sexuelle Revolution zu verteidigen, die das Ereignis sei, welches der herrschenden Klasse der USA Sinn gebe.

Dreher erwartet trotzdem keine massive Gewaltwelle wie nach dem Tod von George Floyd. Die Bevölkerungsgruppe, die am stärksten von der Aufhebung von „Roe v. Wade“ betroffen sei, seien gebildete Frauen der Mittelschicht. Diese würden ihre berufliche Position nicht riskieren um Gewaltakte zu verüben. Er erwartet, dass sozialer Druck auf Unternehmen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aufgebaut werden wird, ähnlich wie es bei der LGBT-Bewegung und der „Black Lives Matter“-Bewegung bereits geschieht. Unternehmen werden daran gemessen werden, ob sie ihren Mitarbeiterinnen Reisekosten zu einer Abtreibungsklinik zahlen. Unternehmen wie Disney, einst ein Pfeiler der Familienfreundlichkeit, oder Facebook würden das bereits tun. Jeder, der in der Öffentlichkeit steht, wird auf der „richtigen“ Seite stehen müssen oder öffentlich geächtet werden, wie es bei anderen Themen jetzt schon geschieht.

 

Link zum Artikel von Rod Dreher (englisch): Roe-pocalypse Now

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Gotteskind76 2. Juli 2022 
 

Die Wahrheit wir offenbar

"Die Bevölkerungsgruppe, die am stärksten von der Aufhebung von „Roe v. Wade“ betroffen sei, seien gebildete Frauen der Mittelschicht."
Bisher sagten Abtreibungsbefürworter immer, dass es hauptsächlich Arme, die sich kein Kind leisten können betreffen.
Leider wird der Egoismus immer größer und die Menschen wollen sich einfach nichts mehr vorschreiben lassen und leben wie sie wollen. Dass es Konsequenzen gibt will man nicht mehr sehen.
Beten wir im Blut Jesu Monat Juli die Litanei zum kostbaren Blut Jesu zur Bekehrung der Menschen.

www.kathpedia.com/index.php?title=Litanei_vom_kostbarsten_Blut_unseres_Herrn_Jesus_Christus#Deutscher_Text


0
 
 Stephaninus 2. Juli 2022 
 

Pyrrhus-Sieg

Könnte es sein, dass sich am Ende der Entscheid des Supreme Court gar als Pyrrhus-Sieg für das Lebensrecht ungeborener Kinder erweist. Ich halte es nicht für unmöglich. Gerade die Argumentation am Ende des Artikels (Firmenverhalten) lässt auf diese Möglichkeit schliessen.


0
 
 Chris2 1. Juli 2022 
 

Für wen Kindstötung ein "Heiliger Gral" ist,

der dürfte in wessen Klauen gefangen sein?


0
 
 girsberg74 1. Juli 2022 
 

Die Augen öffnend:

„Es gebe eine 'luziferische Verbindung' zwischen den beiden ‚heiligen Riten‘ der Abtreibung der ‚Geschlechtsumwandlung‘, ...“

Das ist geradezu die Wiedergabe der Politik der Ampelkoalition in Deutschland.
Ich wundere mich nicht mehr, dass/wie nach der weiteren Erleichterung von Abtreibung von der Politik die schnelle gesetzliche Fassung von Geschlechtsumwandlung betrieben wird.

Beides mit „Hurra“! - Passt zueinander!


1
 
 si enim fallor, sum 1. Juli 2022 
 

Wie in den alten dämonischen Religionen sind die Dämonen mit Blut zu besänftigen

Die Abtreibungsindustrie ist also ein atavistischer Ritus zur Befriedigung des dunklen (bösen) Teils des Menschen.

Dazu wäre hinzuzufügen, dass wie der heilige Augustinus sagte, der böse Wille hat keine "wirksame", sondern nur eine "mangelhafte" Ursache, die nichts anderes ist als die spontane Abkehr des Willens von Gott.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  2. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  3. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  4. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  7. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  4. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  5. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  8. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  9. 'Gott ist gut'
  10. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  13. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  14. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  15. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz