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Vatikan-Außenminister: Papst könnte im August nach Kiew reisen

9. Juli 2022 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Das Kirchenoberhaupt sei überzeugt, "dass ein Besuch eine positive Wirkung haben könnte". Die Kontakte mit Moskau derzeit eher institutioneller Natur. Darüber hinaus gebe es "nicht viele direkte oder persönliche Kontakte"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus könnte noch im August in die Ukraine reisen. Das sagte der vatikanische Außenminister, Erzbischof Paul Gallagher, dem italienischen Fernsehsender TG1 (Freitagabend). Das Kirchenoberhaupt sei überzeugt, "dass ein Besuch eine positive Wirkung haben könnte". Vorbereitet würde eine solche Reise allerdings erst nach der Rückkehr aus Kanada, wohin Franziskus in der letzten Juli-Woche reisen will. Zudem, so der Außenbeauftragte des Vatikan, hänge es davon ab, wie es ihm dann gesundheitlich geht. Die Kontakte mit Moskau seien derzeit eher institutioneller Natur und liefen über die jeweiligen Botschafter. Darüber hinaus gebe es "nicht viele direkte oder persönliche Kontakte", sagte Gallagher. Der Erzbischof fügte hinzu: "Wir sind sehr besorgt über die ukrainische Frage und die Beilegung des Krieges, aber gleichzeitig auch über die Zukunft des westlichen Balkans". Wegen eines möglichen Treffens des Papstes mit dem Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill I. von Moskau, verwies Gallagher auf die im September stattfindende "Konferenz der Weltreligionen" in Kasachstan. Sollten beide den weiten Weg dorthin machen, werde es ein Treffen geben. "Wir müssen versuchen, Schwierigkeiten und Missverständnisse für die Einheit der Kirche zu überwinden."


 

Foto: Papst empfängt Frauen aus Mariupol

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Sakkara 11. Juli 2022 
 

an Rita 1937

Dieser Angriff auf den Heiligen Vater ist wirklich zu viel! Er muss sich aber auch um seine Kirche kümmern. Die Orthodoxie kümmert sich nicht um die kath. Kirche, im Gegenteil.


0
 
 Zeitzeuge 10. Juli 2022 
 

Das erinnert die Älteren hier evtl. an die geduldige, erfolgreiche

Vermittlung des Vatikans unter Papst

Johannes-Paul II. im Beagle-Koflikt zwischen

der Militärjunta in Argentinien und Chile

wobei Kardinal Samore die Hauptrolle als

Vermittler spielte; in Chile wurde im ein

Denkmal errichtet und eine Sonderbriefmarke

mit seinem Konterfei herausgegeben.

Ausnahmsweise im Link der Wikipedia-Artikel

über diese erfolgreiche diplomatische

Intervention!

de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4pstliche_Vermittlung_im_Beagle-Konflikt


1
 
 braydon 9. Juli 2022 
 

@heiner1898

Das wünsche ich mir auch. Aber wenn ich die Worte von Putin, Lawrow & Co. höre, dann wäre das ehrlich gesagt ein Wunder, wenn er das hinbekommt.


3
 
 Rita1937 9. Juli 2022 
 

Muss es wirklich sein? Wäre es nicht besser, wenn sich jemand, der ein "Spaltungscharisma" bzw. Schizophrenie incl. Wahrnehmungsstörung in sich lebenslang trägt (dh. in der Zeiten militärischer Junta ist es zum ersten Mal signifikant öffentlich bekannt worden), sich lieber nicht um Frieden bemühen? Oder ist der Drang nach Friedensnobelpreis so stark? um die Vorgänger in Schatten zu stellen?



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2
 
 heiner1898 9. Juli 2022 
 

Möglicherweise gelingt dem Papst ja mit Gottes Hilfe, dass wieder Frieden herrscht in dieser Region.


4
 

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