Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  12. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  13. Die Krise des Bischofsamtes
  14. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  15. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren

Spanischer Bischof warnt: Mission der Kirche nicht neu erfinden

5. August 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nicht alle Vorschläge, die für die Synode eingereicht werden, sind vom Heiligen Geist inspiriert. Es gibt nicht wenige, die den Heiligen Geist mit ihren eigenen seltsamen Ideen verwechseln, sagt Bischof Demetrio Fernández.


Córdoba (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Demetrio Fernández, der Bischof von Córdoba (Spanien), hat in seinem wöchentlichen Hirtenbrief davor gewarnt, dass gewisse Vorschläge für die Synode zur Synodalität das Ziel hätten, eine neue Mission für die Kirche zu erfinden.

„Es ist der Heilige Geist, der in uns spricht. Aber hier kann es zu Mehrdeutigkeit kommen, weil es nicht wenige Menschen gibt, die den Heiligen Geist mit ihren eigenen seltsamen Ideen verwechseln“, schrieb Fernández wörtlich.


Das Wort Gottes müsse die Richtlinie sein um die Geister zu überprüfen, um zu sehen „ob sie von Gott oder vom Bösen kommen“. Weiche die Kirche von der Tradition ab, die das Lehramt einschließe, verdamme sie sich selbst zur „Sterilität“. Wörtlich schrieb Fernández: Der Heilige Geist kann nicht jetzt kommen und uns das Gegenteil von dem sagen, das er bei früheren Gelegenheiten gesagt hat.“

Es habe daher keinen Sinn, der Lehre der Kirche bei Themen wie Zölibat, Priesterweihe für Männer, Segnung gleichgeschlechtlicher Verbindungen, Abtreibung und Euthanasie zu widersprechen.

Die Katholische Kirche treffe ihre Entscheidungen nicht in einem demokratischen Prozess, der den Willen des Volkes wiedergeben soll. „Synoden und Versammlungen dürfen dem nicht widersprechen, was der Geist zu seiner Kirche sagt, als ob die Kirche ein staatliches Parlament wäre, das die Gesetze nach den Wünschen der Wähler ändert“, schrieb er wörtlich.

Der Heilige Stuhl habe festgestellt, dass der „Synodale Weg“ in Deutschland nicht die Macht habe, die Bischöfe und Gläubigen zu neuen Formen der Leitung und neuen Ansätzen in Lehre und Moral zu verpflichten. Dieser Grundsatz müsse auf die ganze Kirche angewandt werden, fügte Fernández hinzu.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 5. August 2022 
 

Da kann ich nur sagen

aus Bischof Fernández spricht der Heilige Geist.

So ganz deutliche, katholische Aussagen möchte ich mal wieder von einem deutchen Bischof hören!


3
 
 SalvatoreMio 5. August 2022 
 

Der Heilige Geist kennt kein "Hüh!" und "Hott!" - kein "Heute so, morgen anders".

Danke sehr für die bischöfliche Stimme von Bischof Fernández aus Spanien mit klarer Ansage!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  4. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  5. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  10. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  11. Passauer Bischof Oster warnt in Altötting vor Verfall des christlichen Menschenbildes
  12. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  13. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  14. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  15. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz