Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  3. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  4. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  5. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  6. Papst Franziskus bekräftigt Nein zum Frauenpriestertum
  7. Als ob es Gott nicht gäbe
  8. Papst an Theologen: Kreative Treue zu Tradition bei Gender-Thema
  9. DBK-Vorsitzender Bätzing zeigt Verständnis für deutsche "Klimaterroristen"
  10. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  11. Roma locuta causa finita
  12. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  13. Bistum Chur möchte keinen Exorzisten mehr
  14. Wer leitet die Synode über die Synodalität?
  15. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?

Spanischer Bischof warnt: Mission der Kirche nicht neu erfinden

5. August 2022 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nicht alle Vorschläge, die für die Synode eingereicht werden, sind vom Heiligen Geist inspiriert. Es gibt nicht wenige, die den Heiligen Geist mit ihren eigenen seltsamen Ideen verwechseln, sagt Bischof Demetrio Fernández.


Córdoba (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Demetrio Fernández, der Bischof von Córdoba (Spanien), hat in seinem wöchentlichen Hirtenbrief davor gewarnt, dass gewisse Vorschläge für die Synode zur Synodalität das Ziel hätten, eine neue Mission für die Kirche zu erfinden.

„Es ist der Heilige Geist, der in uns spricht. Aber hier kann es zu Mehrdeutigkeit kommen, weil es nicht wenige Menschen gibt, die den Heiligen Geist mit ihren eigenen seltsamen Ideen verwechseln“, schrieb Fernández wörtlich.

Das Wort Gottes müsse die Richtlinie sein um die Geister zu überprüfen, um zu sehen „ob sie von Gott oder vom Bösen kommen“. Weiche die Kirche von der Tradition ab, die das Lehramt einschließe, verdamme sie sich selbst zur „Sterilität“. Wörtlich schrieb Fernández: Der Heilige Geist kann nicht jetzt kommen und uns das Gegenteil von dem sagen, das er bei früheren Gelegenheiten gesagt hat.“

Es habe daher keinen Sinn, der Lehre der Kirche bei Themen wie Zölibat, Priesterweihe für Männer, Segnung gleichgeschlechtlicher Verbindungen, Abtreibung und Euthanasie zu widersprechen.

Die Katholische Kirche treffe ihre Entscheidungen nicht in einem demokratischen Prozess, der den Willen des Volkes wiedergeben soll. „Synoden und Versammlungen dürfen dem nicht widersprechen, was der Geist zu seiner Kirche sagt, als ob die Kirche ein staatliches Parlament wäre, das die Gesetze nach den Wünschen der Wähler ändert“, schrieb er wörtlich.

Der Heilige Stuhl habe festgestellt, dass der „Synodale Weg“ in Deutschland nicht die Macht habe, die Bischöfe und Gläubigen zu neuen Formen der Leitung und neuen Ansätzen in Lehre und Moral zu verpflichten. Dieser Grundsatz müsse auf die ganze Kirche angewandt werden, fügte Fernández hinzu.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hape 5. August 2022 

@lakota, @SalvatoreMio

Sehe ich genauso.


3
 
 lakota 5. August 2022 
 

Da kann ich nur sagen

aus Bischof Fernández spricht der Heilige Geist.

So ganz deutliche, katholische Aussagen möchte ich mal wieder von einem deutchen Bischof hören!


3
 
 SalvatoreMio 5. August 2022 
 

Der Heilige Geist kennt kein "Hüh!" und "Hott!" - kein "Heute so, morgen anders".

Danke sehr für die bischöfliche Stimme von Bischof Fernández aus Spanien mit klarer Ansage!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Wer leitet die Synode über die Synodalität?
  2. Die Synode über die Synodalität und die verfolgte Kirche
  3. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  4. ‚Papst will Mitwirkung an der Leitung der Kirche vom Weihesakrament trennen’
  5. Priester zu Amazonien-Synode: Indigene wurden instrumentalisiert
  6. Nächste Bischofssynode im Herbst 2022: Thema noch offen
  7. ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’
  8. ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’
  9. Mexikanischer Bischof meint: Pachamama-Ehrung ist keine Götzenanbetung
  10. Die heidnische Bedeutung der Zeremonie in den Vatikanischen Gärten







Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  4. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  5. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  6. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  7. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  8. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  9. Roma locuta causa finita
  10. Als ob es Gott nicht gäbe
  11. Papst Franziskus bekräftigt Nein zum Frauenpriestertum
  12. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?
  13. Wer leitet die Synode über die Synodalität?
  14. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  15. Bekannter protestantisch-praktizierender Youtuber kündigt an: Er wird an Ostern katholisch werden!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz