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Ein offizielles „Kirchen-Portal“ feiert: „So konzelebriert Monika Schmid bei der Eucharistiefeier“

31. August 2022 in Schweiz, 26 Lesermeinungen
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Das offizielle Portal der Schweizer Katholiken zeigt mit großer Zustimmung ein Video, auf dem die umstrittene Gemeindeleiterin Monika Schmid in Effretikon im Bistum Chur in „Konzelebration“ die Wandlungsworte spricht.


Chur (kath.net) Als vor zwanzig Jahren und fast genau zwei Monaten sieben Frauen auf einem Donauschiff zu sogenannten „Priesterinnen“ „geweiht“ wurden, war die Aufregung groß gewesen, es gab Reaktionen aus dem Vatikan und das Wort „Exkommunikation“ fiel ausgesprochen häufig. Die umstrittene Gemeindeleiterin Monika Schmid in Effretikon/Bistum Chur wählte einen anderen Weg. In Alltagskleidung (immerhin den Tagesfarben angepasst) und ohne jede Behauptung einer Weihe „konzelebriert“ augenscheinlich einer Eucharistiefeier vor. Das offizielle Portal der Schweizerischen katholischen Kirche veröffentlicht entsprechendes Videomaterial unter dem Titel: „So konzelebriert Monika Schmid bei der Eucharistiefeier“. In dem völlig unkritischen Text zum Beitrag schreibt kath.ch: „Nicht jammern, sondern einfach machen: Das war Monika Schmids Motto als Gemeindeleiterin. kath.ch zeigt per Video, wie sie nach eigenen Angaben bei der Eucharistiefeier konzelebrierte.“ Doch was sich wie ein neutraler Bericht liest, ist ein weiterer Baustein der ständigen Desinformation des von der Schweizerischen katholischen Kirche finanzierten Portals über das katholische Glaubensleben.

Die Aufnahmen, die gemäß Angabe im Video von „Benedikt Arndgen im Auftrag von kath.ch“ eigens erstellt wurden, zeigt Schmid bei ihrem Abschiedsgottesdienst vom aktiven kirchlichen Dienst. Sie steht während der Wandlung als „Zelebrantin“ am Altar, teilweise in Orantenhaltung. Mit dabei stehen zwei männliche Personen mit Priesterstola, eine männliche Person mit Diakonenstola in Regenbogenfarben sowie eine weibliche Person in Albe ohne Stola. Gemeinsam sprechen diese „Konzelebranten“ ein Hochgebet, das mit seinen Veränderungen den liturgischen Normen nicht einmal von ferne genügt. Die Gemeinde reagiert, soweit zu hören ist, positiv.

In ihrer Predigt sagt Schmid unter anderem: „Das heute, ausgerechnet am Tag vom berühmten Kirchenlehrer Augustinus, dastehe und als Frau predigen kann, das ist wahrscheinlich auch ‚ein höherer Zufall‘“, obwohl das Frauenbild und die Sexualmoral von Augustinus von seiner eigenen Zeit geprägt gewesen sei. Doch er habe auch gute Sachen gedacht, erläutert sie und zitiert sein Gebet: „Unruhig ist unser Herz, bis dass es ruht in dir, oh Gott.“ Auch dass die Zelebranten barfuß sind und ihre Schuhe im Altarraum unter die Osterkerze gestellt haben, legt Schmid aus und bezieht sich dabei auf die Erscheinung „Gottes“ bzw. „des Göttlichen“ vor Mose im brennenden Dornbusch.

Am Ende der „Messfeier“ bringt die bisherige Gemeindeleiterin Schmid eine Bohnenstange ins Spiel, den sie als ihren „Hirtinnenstab“ bezeichnet. Diesen Stab übergibt sie gerührt ihrem Nachfolger, Pfarrer Felix Hunger, der künftig diese Gemeinde leiten wird. Der Priester legt in Antwort darauf das Bild der „Bohnenstange“ aus, die ja „geerdet“ sei.

Auf der Facebookseite von kath.ch wird der Artikel und der Vorgang kontrovers kommentiert. Teilweise gibt es Zustimmung, als Beispiel sei zitiert: „Ist nur zu wünschen dass Frau Monika Schmid viele Nachahmerinnen findet. Lobenswert und hoch anzurechnen auch dass es ihr ermöglicht wurde von Seiten der Kirche, was keine Selbstverständlichkeit ist in der römisch-katholischen Kirche . Das sollte aber nur ein Anfang sein in Zeiten des Wandels und Veränderungen. Vielleicht greift man auch in Deutschland beim Synodalen Weg die Thematik auf, auch wenn einige Reaktionäre sich auf die Hinterbeine stellen.“

Andere allerdings äußern Kritik, beispielsweise: „Ich finds langsam grenzwertig dass kath.ch das Thema seit Tagen ausrollt. Und immer wieder die Konzelebration von MS hervorhebt. Ist es denn wirklich eine Konzelebration? Da hat wohl der / die Chef vom Dienst versagt. Kath.ch ist ein katholisches Medienportal.“ Auch findet sich folgender kurzer Eintrag: „Exkommuniziert latae sentenciae“.

Interessantes ergab sich auch beim Tweet von kath.ch-Redaktionsleiter Raphael Rauch. Der umstrittene Theologe, der ursprünglich aus der deutschen Diözese Rottenburg-Stuttgart stammt, informierte auf Twitter folgende Personen über diesen Artikel: Christoph Strack (Journalist bei der öffentlich-rechtlichen Deutschen Welle), Quirin Weber (früherer Dozent für Recht/Kirchenrecht an der Universität Luzern, er setzt sich auch in Artikeln für die „Frauenweihe“ ein), ein „tschueller“ aus Münster (der sich als „Theologe und Kirchenrechtler und Schwesterin“ bezeichnet und dessen Twitterauftritt die Frage aufkommen lässt, ob hier der Kirchenrechtler Thomas Schüller twittert), Doris Reisinger (umstrittenen Ex-Ordensfrau) sowie der Twitterauftritt von „Voices of faith“, einer Initiative für Frauen zur Teilhabe an innerkirchlichen Entscheidungen. Rauch benutzt (ohne Distanzierung) den Hashtag #OrdainWomen [Weiht Frauen].

Kath.ch arbeitet im Auftrag der Schweizerischen Bischofskonferenz und der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz sowie der Orden der Schweiz.

Weiterführender Link: Pressestelle antwortet auf kath.net-Presseanfrage nach den öffentlichen Äußerungen der katholischen Gemeindeleiterin Monika Schmid/Effretikon, die ca. 40 kirchliche "Trauungen" von Hetero- und Homopaaren sowie "Abendmahlfeiern" gehalten hat

Foto oben zur Dokumentation (c) kath.ch/Benedikt Arndgen/Screenshot/youtube

 

 


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Lesermeinungen

 lesa 1. September 2022 

Gebetsunterstützung durch die Gläubigen und feste Entschlossenheit der Priester

@chris 2: Ihr schreckliches Erlebnis mit dem Priester, der nach der Wandlung plötzlich seiner "Inspiration" (von welchem Geist? Eine teuflische Versuchun!) nachzugeben sich regelrecht gezwungen sah, lässt mit Händen greifen, wie angefochten die Priester in unserer Zeit sind (meisterhaft geschildert in "Der Herr der Welt" von Benson)und wie dringend sie unser Gebet brauchen. Allerdings braucht es auch seitens der Priester die feste Entschlossenheit, Christus und Seinem Wort treu zu bleiben und sich nicht durch die Versuchungen des Teufels abbringen zu lassen.


5
 
 Chris2 1. September 2022 
 

Good men create good times

good times create weak men
weak men create bad times
bad times create good men
[da capo / von vorne. Meistens jedenfalls. Im Fall der Kirche sogar garantiert. Zumindest weltweit gesehen...]


1
 
 SCHLEGL 1. September 2022 
 

Eine Simulation der Messe

Diese sogenannte Messe war keine! Der Grund ist klar. Schwerste Defizite beim eucharistischen Hochgebet. Das Fehlen der Epiklese und der Anamnese, sowie absolut ungültige Worte bei der Konsekration des Kelches! Damit ist eine Konsekration und die Realpräsenz NICHT zu Stande gekommen! Abgesehen davon hat weder ein Diakon, noch ein Laie das Recht, Teile des Hochgebetes zu sprechen.
In Niederösterreich hat vor Jahren ein Pfarrer die Laien am Hochgebete beteiligt, er wurde ins Ordinariat zitiert und streng zurechtgewiesen.


10
 
 Bene16 31. August 2022 
 

@Joachim Heimerl

Ich wäre ganz Ihrer Meinung, hätten an dieser "Mess-Simulation" nicht zwei Priester und ein Diakon teilgenommen. In so mancher anderer Pfarre des Bistums geschehen ähnliche Dinge - sie werden bloss weniger provokativ öffentlich zur Schau gestellt.


8
 
 Zeitzeuge 31. August 2022 
 

Im Link tiefschürfende Gedanken von Franz Prosinger

in "Theologisches" auf den Seiten 199-206

zur Erlösungslehre.

www.theologisches.net/files/Theol5-6_2009.pdf


2
 
 Chris2 31. August 2022 
 

@Lemaitre

Vor kurzem musste ich live erleben, wie ein Priester direkt nach der Wandlung (!) unbedingt ein Statement abgeben musste (soweit ich mich erinnere, sagte er "Ich muss das jetzt mal loswerden"), wonach die Vorstellung eines Opfers zur Besänftigung einer Gottheit zutiefst heidnisch sei (hatte das Thema hier neulich bereits). Wir sind dann gegangen, da wir eigentlich einer katholische Hl. Messe hatten beiwohnen wollen. Und das war nicht einmal mehr christlich, denn die unendlich liebevolle Erlösungstat des Herrn für uns kleine und sündige Geschöpfe ist DER Markenkern des Christentums ...


13
 
 Joachim Heimerl 31. August 2022 
 

Es tut mir leid. Das ist so " gaga", dass ich es nicht ernstnehmen kann!!

Die Muppet- Show hatte mehr Tiefgang!


6
 
 Brunhilde Schultze 31. August 2022 
 

Gott der Herr helfe uns wir leben in einer Endzeit.


9
 
 serafina 31. August 2022 
 

Unerträgliche Zustände

HERR rette uns, wir gehen zugrunde.


11
 
 Chkhp 31. August 2022 
 

@menke

Ich stimme Ihnen zu. Man sollte vielleicht auch die kurze kritische Untersuchung des neuen "Ordo Missae" von Kardinal Ottaviani aus dem Jahr 1969 lesen. Dann fragt man sich nicht mehr, wie es soweit kommen konnte.


3
 
 lesa 31. August 2022 

Nicht harmlos.

@cyanus: Danke für Ihre Replik. Es trifft den Menschen. Wenn in unseren Tagen so viele Menschen Zustände haben, die einen Exorzismus erfordern würden, die Exorzisten aber vollkommen ausgebucht sind, rührt es auch von den Sakrilegien her, de begangen werden.


9
 
 cyanus 31. August 2022 
 

@lesa

Zustimmung
So etwas muss sofort und bedingungslos unterbunten werden. Durch die immer breiteren Risse in der Kirche tritt der schweflische Rauch des Satans immer stärker ein.


10
 
 lesa 31. August 2022 

@Schachtelhalm: Das Dumme ist nur, dass man dem Teufel mehr und mehr Raum gibt, je öfters man "so Etwas" geschehen lässt, anstatt es zu unterbinden.


12
 
 Schachtelhalm 31. August 2022 
 

Wie kann man nur

sowas ernst nehme???


3
 
 Marloe1999 31. August 2022 

Abbild der synodalen Dystopie

Das erwartet uns dann auch demnächst in DE. Da der organisatorische Leiter für die baldige Weltsynode den synodalen Weg ja offensichtlich gar nicht so schlecht findet, und der Papst weiter schweigt bzw. nicht direkter eingreift, kann das Geschwür weiter wuchern. Wie verlockend muss die Anpassung an Die Welt sein, dass so viele Priester und Bischöfe da mitmachen - auch obiger Pfarrer. Nichts als schales Salz. Aber weil die liberale Exegese ja auf ca. 10-15 "echten" Jesusworten besteht, und der Rest "nachösterlich" ist, kann man die Herrschaften mit der Schrift auch nicht überzeugen. Meine Einstellung: beobachten, beten, treu bleiben. Gott verlässt seine Herde nicht und die Kirche ist unzerstörbar.


8
 
 laPlatiste 31. August 2022 
 

@Großinquisitor

Eben!


8
 
 Großinquisitor 31. August 2022 
 

Wenn das Dikasterium für die Glaubenslehre noch die gleiche Macht wie früher besäse dann gebe es so einen Frevel nicht. Hat man aber leider abgeschafft nun hat man den Schaden.


12
 
 Dinah 31. August 2022 

Traum des Pharao Gen 41,1-4

Es ist wie im Traumbild des Pharao: da stehen sieben fette Kühe neben den sieben dürren Kühen beieinander am Ufer. In der Realität folgen sie aufeinander, erst die fetten, dann die dürren, die die fetten auffressen. Aber in Wahrheit existieren sie gleichzeitig, der materielle Wohlstand und Fortschritt ging mit geistigem Hunger und Dürre einher.
Mögen alle Menschen guten Willens zur größeren Ehre Gottes dienen und untereinander friedlich gesinnt sein.


2
 
 Mensch#17 31. August 2022 
 

Anzeige erforderlich

Das Ganze wird nur dann enden, wenn jemand der dabei war endlich eine emtsprechende kirchenrechtliche Anzeige, gegen die Dame macht. Der entsprechende Canon im CIC ist klar.

Eine solche Anzeige wäre m.E. auch gegen den Hauptzelebranten erforderlich, hier müsste man aber noch erruieren, welche kirchen- und liturgierechtlichen Vorschriften in Frage kommen.

Sollte es im Moment niemaden geben, der dabei war, wird es vermutlich schwierig. Aber da diese Dinge vermutlich vortgesetzt werden, sollten sich Leute finden, die den Dienst tun, die "Gottesdienste" mit dieser Dame zu besuchen, zu dokumentieren und dann im geeigneten Moment mit einer entsprechenden Klage zu reagieren.

Nur bellen bringt nichts, beißen ist wichtig.

Und das wäre ein Akt der Liebe, auch dieser Dame gegenüber, denn sie hat sich vermutlich schon die Tatstrafe des Interdikts zugezogen, was auch Folgen für das Seelenheil hat. Dies klarstellen zu lassen (inklusive der Folgen) hilft vielleicht bei der Umkehr.


7
 
 SalvatoreMio 31. August 2022 
 

Mir fehlen die Worte!!!!

Und wo bleiben die Verantwortlichen für die heilige, katholische Kirche? Stattdessen "beschimpft" der Leiter der Weltsynode die wachsamen Bischöfe und Bischofskonferenzen, die den deutschsynodalen Weg vor Abwegen warnen und mit "Chur" in die gleiche Richtung marschieren! - Komm, Heiliger Geist, steh uns bei!


11
 
 Lemaitre 31. August 2022 
 

@Chris2

Erlösungsleugner?


2
 
 Lemaitre 31. August 2022 
 

...

Eine Frau, die "zelebriert" und ein "Diakon" mit Regenbogenstola. Mehr muss man gar nicht wissen. Und will man vermutlich auch gar nicht.


15
 
 menke 31. August 2022 
 

Papst Paul VI. am 27. Juni 1972: "Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen".

Erzbischof Marcel Lefebvre, der Gründer der Priesterbruderschaft St. Pius X, hat immer wieder vor solchen Auswüchsen gewarnt. Man sollte sich einmal die Zeit nehmen und sich genauer mit ihm befassen. Seine Befürchtungen sind leider alle eingetroffen. Das 2. Vatikanische Konzil war nicht schuldlos an all diesen Auswüchsen. Papst Paul VI erkannte nach diesem Konzil sehr schnell, das der Rauch Satans in die Kirche eingedrungen ist.


14
 
 Gaston 31. August 2022 

Liturgiemißbrauch in Hochform

Habe mir das Video gerade angeschaut (s. unten).

Keine Nennung von Papst und Ortsbischof im Hochgebet. Kannte ich bisher nur von Sedisvakantisten.
Halberfundene Wandlungsworte. Ist dieser Gottesdienst eine Messe oder eine Simulation?

Ich finde beide Punkte schlimmer als die Tatsache, daß eine Frau am Altar dabeisteht.

www.youtube.com/watch?v=E5wl-TnnL7s


9
 
 hape 31. August 2022 

Liturgisches Gruselkabinett.

Hat garantiert fortlaufenden Erfolg! Insofern löst sich das Problem von ganz alleine.


10
 
 Chris2 31. August 2022 
 

Welcher Konfession gehören diese Leute an,

die mit solchen massiven Provokationen eine ganz andere Kirche erzwingen wollen und denen es offenbar völlig egal ist, dass der Sohn Gottes keine Frauen zu Aposteln berufen und mit der Feier der Geheimnisse beauftragt hat - und die natürlich das "nein" der Kirche zu solchen Simulationen kennen? Nur gut, das solche Leute meist gar keine simulierten Beichten mehr anbieten, denn vermutlich glauben sie auch nicht an die Lossprechung der Sünden, die glasklar wie kaum ein anderes Sakrament von Christus eingesetzt wurde (man beachte vor allem das "wem Ihr sie [die Sünden] behaltet, dem sind sie behalten").
Niemals würde ich so einen liturgischen Missbrauch besuchen bzw. ihn sofort verlassen. So, wie bei dem Erlösungsleugner neulich. Bleiben wir in der Kirche Christi...


13
 

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