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Der Wahlsieger der US-Midterms: Der Katholik Ron DeSantis

9. November 2022 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
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Bei den Midterms derzeit Senat + House "too close to call" - Im Senat entscheidet möglicherweise erst eine Stichwahl im Dezember in Georgia - US-Demokraten verabschieden 'Todesstrafe für Ungeborene' in Kalifornien


Los Angeles (kath.net)

Der US-Bundesstaat Kalifornien hat im Rahmen der gestrigen US-Midterms bei einer Abstimmung beschlossen, dass das Töten ungeborener Kinder bis zur Geburt in der Landesverfassung verankert werden soll. Auch in zwei weiteren von US-Demokraten dominierten Bundesstaaten Michigan und Vermont wurde ähnliche Gesetzesvorhaben von der Bevölkerung mehrheitlich angenommen. Bei den Midterms gab es gestern keine "red wave". Derzeit finden noch Auszählungen in verschiedensten Staaten staat. Voraussichtlich dürften die Republikaner im House die Mehrheit erreicht, im US-Senat ist es derzeit weiterhin "too close to call", möglicherweise wird dies im Dezember im Rahmen einer Stichwahl in Georgia entschieden, wer die Mehrheit hat. Als großer Wahlgewinner des Abend gilt in den USA aber der Katholik Ron DeSantis, der in Florida mit einem Rekordvorsprung von 60 Prozent den ehemaligen wichtigsten US-Swingstate mit Unterstützung von vielen Latinos gewonnen hat. Noch im Jahr 2000 gewann damals George W. Bush nur mit etwa 500 Stimmen Vorsprung. Jetzt wurde sogar das blaue Miami Dade County erstmals rot eingefärbt.  Ron DeSantis gilt im Gegensatz zu Joe Biden als echter Katholik, der auch zu seinen katholischen Werten steht und als überzeugter Lebensschützer. Der Governor ist pro-life und lehnt den Gender- und die LGBT-Ideologie klar ab. Während der Covid-Zeit hatte DeSantis dafür gesorgt, dass es in Florida keine Lockdowns gab. Florida galt in den USA neben einigen anderen Bundesstaaten als "Hort der Freiheiten". Der Katholik dürfte mit dem fulminanten Sieg damit für die nächsten Jahre die wichtigste Schlüsselfigur bei den Republikaner werden und gilt als Präsidentschaftskandidat für 2024 oder spätestens 2028.


 

RON deSantis in der Wahlnacht - Florida is where woke goes to die

 

 


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Lesermeinungen

 Gandalf 10. November 2022 

@Stephaninus

Ganz so einfach ist das nicht... Überall, wo Governors Pro-Life-Gesetze erlassen haben (Florida, Texas), wurden diese sogar gestärkt... Todes-Abstimmungen gab es in 5 Bundesstaaten, davon 3 sehr linke wie Kalifornien. Pro-Life-Gruppen berichten, dass dort irre viele Millionen an Propaganda von Abtreibungsgruppen reingeworfen wurden, um diese Abstimmungen medial zu manipulieren.. Gegen soviel Todes-Geld konnte man hier kaum was machen...


4
 
 winthir 10. November 2022 

wer - wie Donald Trump -

einen potentiellen Mitbewerber (für das AMt des Präsidenten) bedroht - "ich weiß sehr viel über Dich (mehr über Dich weiß nur Deine Frau), und wenn Du mir zu gefährlich wirst, werde ich das veröffentlichen, also sieh Dich vor",

der stellt sich damit ins selbstgewählte Abseits.


2
 
 Stephaninus 9. November 2022 
 

Abtreibung

Insgesamt scheint das Wahlvolk aber tendenziell eher eine liberale Haltung in der Abtreibung gestärkt zu haben. Das zeigen auch einige diesbezügliche Abstimmung in einzelnen Bundesstaaten.


0
 
 Gandalf 9. November 2022 

GOODBYE - Kreuzzügler

Ich glaube, dass "Kreuzzügler" ein Fake-Account ist. Goodbye!

".... DeSantis ist gegen Trump eher ein Weichei katholisch hin oder her auch Biden ist katholisch..."


2
 
 Gandalf 9. November 2022 

@antony

Ich bin hier bei Dir, das war jetzt sehr unklug von Trump, was er in den letzten Tagen gesagt hat.. gg. DeSantis UND ich bin klar im Team DeSantis :-)


3
 
 Gandalf 9. November 2022 

@laPlatiste

Hmm... bei den jetzigen Wahlen gibt es kaum Beschwerden, zumind. aus derzeitiger Sicht, dh. hier soll es Verbesserungen gg. 2020 gegeben haben....


1
 
 Prinz Eugen 9. November 2022 
 

@LaPlatiste

Einen schwierigen Name haben Sie. Ist das Lateinisch?
Sehen Sie, es ist so. Wo Wahlen sind das wird betrogen. Deshalb wäre es besser, Nordamerika wäre noch unter britischer Krone. Da gebe es keinen Betrug.


1
 
 Kreuzzügler 9. November 2022 
 

Einen bitteren Beigeschmack hat die Wahl von Ron DeSantis für mich allerdings. Als Republikaner wird dieser in zwei Jahren sicher bei den dann stattfindenden Präsidentschaftsvorwahlen gegen Donalfd Trump antreten und möglicherweise auch gewinnen. Ich würde dann lieber Donald Trump als neuen und alten Präsidenten sehen am besten auf Lebenszeit. DeSantis ist gegen Trump eher ein Weichei katholisch hin oder her auch Biden ist katholisch.


1
 
 antony 9. November 2022 

Leider wird DeSantis nun von Donald Trump verbal bedroht.

Bis zur geplatzten Wiederwahl war meine Meinung über Trump: "Redet manchmal dumm daher, macht aber tolle Politik". Ich hatte für den Fall seiner Wiederwahl schon den Sekt kalt gestellt.

Seitdem bin ich aber ziemlich enttäuscht. Da war zuerst sein Umgang mit seinem (bis dahin) treuesten Soldaten Mike Pence. Und nun bedroht er DeSantis, dass er nicht gegen ihn als Präsidentschaftskandidat antritt:
"Trump also childishly threatened that should DeSantis decide to throw his hat in the 2024 ring, The Donald would reveal unflattering information about the governor."
Nachzulesen unter https://www.foxnews.com/opinion/ron-desantis-new-republican-party-leader

Trumps Charakterschwächen dringen mittlerweile so durch, dass ich ihn mir nicht mehr als Präsidenten wünsche würde.


3
 
 laPlatiste 9. November 2022 
 

Der letzte Präsident Donald Trump hat auch bei dieser Wahl wieder Wahlbetrug festgestellt. Da frage ich mich warum man das nicht unterbindet.


1
 

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