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Erzdiözese Washington sagt Jugendtreffen und Messe für das Leben ab

18. November 2022 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Beide Veranstaltungen haben im Vorfeld des nationalen Marsches für das Leben tausende meist junge Teilnehmer nach Washington geführt. Kritik an der Entscheidung kommt von Bischof Strickland.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die Erzdiözese Washington hat bekannt gegeben, dass die Messe für das Leben und das Jugendtreffen im Januar 2023 nicht stattfinden werden. Beide Veranstaltungen haben in den letzten 25 Jahren im Vorfeld des jährlichen „March for Life“ stattgefunden und tausende vor allem junge Teilnehmer zusammengeführt, die für ein Ende der Abtreibung gebetet haben.

Die Erzdiözese gab keine Gründe für ihre Entscheidung bekannt. In einer schriftlichen Stellungnahme hieß es lediglich, die Erzdiözese habe sich „nach einem Beratungsprozess“, in den auch andere Diözesen und Partner einbezogen waren, entschlossen, die Veranstaltungen 2023 nicht durchzuführen. Die Erzdiözese wolle alle Gruppen ermutigen, in die Bundeshauptstadt Washington zu kommen und am nationalen Marsch für das Leben und der Vigilmesse teilzunehmen. LifeSiteNews hat bei der Erzdiözese nachgefragt und um genauere Informationen gebeten, aber keine Antwort erhalten.


Der nationale „Marsch für das Leben“ wird am 20. Januar 2023 wie geplant stattfinden. Es wird die 50. nationale Veranstaltung dieser Art sein. Im Zentrum der Veranstaltung wird die Feier der Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof im Juni und die nächsten Schritte für die Lebensschutzbewegung in den USA sein.

Kritik an der Entscheidung kommt von Joseph Strickland, dem Bischof von Tyler (US-Bundesstaat Texas). „Ich muss gegen diese Absage protestieren“, schrieb er auf Twitter. Präsident Joe Biden sei extrem gegen den Lebensschutz, deshalb sei es der falsche Zeitpunkt, eine nationale Veranstaltung für das Leben abzusagen. Er sei selbstverständlich für Aktivitäten in den Bundesstaaten, die jetzt wieder über die Abtreibungsregelung entscheiden können. „In dieser kritischen Zeit“ sei aber „eine nationale Stimme für das Leben“ notwendig, schrieb der Bischof.

 

Foto: Archivbild

 


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Lesermeinungen

 Fischlein 18. November 2022 
 

@bibelfreund

Wenn ich etwas fehlerhaft darstelle, bitte um Korrektur.
Soviel ich weiß, funktioniert die Kirche in den USA deutlich anders. Es ist unwichtig, wo ich wohne. Wichtig ist, dass ich mich für eine Pfarrei entscheide, dass ich dort Mitglied bin. Dieser Pfarrei gebe ich meinen Beitrag. Was der Bischof (Ordinariat) davon hat, weiß ich nicht.
Die Entscheidung hat nicht irgend ein Pfarrer getroffen, sondern Bischof. Es ist dieser, der mich mit solcher Entscheidung nicht überrascht. Leider.


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 bibelfreund 18. November 2022 
 

Abscheulich

Gut, dass kath net darauf aufmerksam macht. In den USA gibt es jedoch ein einfaches Mittel, diesem woken Wahn ein Ende zu setzen: Geldentzug. Da dort nicht der Staat die satten Milliareden einzieht wie in Deutschland, müssen die Amerikaner nur den Spendenhahn abdrehen…. Die Kath Kirche wird, um es auf den Punkt zu bringen, nicht von einzelnen bemitleidenswerten Selbnstdarstellern a la Marx und Bätzing zerstört, sondern zentral aus dem Vatikan. Möge Gott sich seiner Herde selber annehmen….


0
 
 Chris2 18. November 2022 
 

Wen haben die gefragt?

Joe Biden, Nancy Pelosi und die Abtreibungsbefürworter, die Franziskus im Päpstlichen Institut für Ehe- und Familienwissenschaftenalliert hat, um "mehr Humanität" durchzusetzen? Z.B. die Wirtschaftswissenschaftlerin, der Habeck an den Lippen hängt? Männer machen ja im Vatikan immer alles schlechter als Frauen, wie Franziskus selbst sagte.
Man verzeihe mir meinen Realsarkasmus, aber was derzeit in der Kirche abgeht, geht auf keine Goldeneskalbhaut. Oder wie meine selige Mutter bisweilen zu sagen pflegte: "Ist der Heilige Geist etwa verrückt geworden?", Nein, ganz sicher nicht. Aber wir erleben offenbar gerade die Anfänge einer schweren Zeit der Prüfung, die schon in der Bibel angekündigt worden war. Beleg ist z.B, die Anbetung der Homo-Ideologie sogar in Teilen der Kirche - Nach dem Missbrauchsskandal an weit überwiegend Buben sogar noch stärker als vorher. "... die sehen und doch nicht sehen". 1+1=3,73621...


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