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Nach Arbeit in einer Abtreibungsklinik: ‚Gott hat mich gerettet’

21. Februar 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Vier Jahre war Sarah Eubanks in einer Abtreibungsklinik beschäftigt. Dann kündigte sie und näherte sich wieder dem christlichen Glauben an. Unterstützung bekam sie von der Organisation ‚And Then There Were None’ von Abby Johnson.


Montgomery (kath.net/LifeNews/jg)
Sarah Eubanks ist eine ehemalige Mitarbeiterin einer Abtreibungsklinik im US-Bundesstaat Alabama. In einem Interview mit dem christlichen Sender CBN erzählt sie, wie Gott ihr Leben verändert und sie nach Jahren „der Sünde und Schande“ gerettet hat. Hilfe erhielt sie von der Lebensschutzorganisation „And Then There Were None“ von Abby Johnson, die selbst in einer Abtreibungsklinik gearbeitet hat. Die Organisation unterstützt Mitarbeiter von Abtreibungskliniken dabei, das Abtreibungsgeschäft zu verlassen und hilft ihnen neue Perspektiven zu gewinnen.

Als Kind sei sie mit ihrer Familie regelmäßig in die Kirche gegangen, sagt Eubanks im Interview, doch als Jugendliche habe sie den christlichen Glauben abgelehnt. Als Teenager sei sie der Meinung gewesen, sie brauche Gott nicht, erzählt sie. Später habe sie Drogen genommen und sei wechselnde sexuelle Beziehungen eingegangen. Mit 19 sei sie schwanger geworden und habe sich für eine Abtreibung entschieden. In dieser Zeit habe sie ihr Herz verhärtet, sodass sie die Stimme Gottes nicht hören konnte sagt sie.


Nachdem sie eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht hatte, bekam sie eine Stelle in einer Abtreibungsklinik in Mobile (Alabama). „Sie wollten jemand für die Drecksarbeit“, sagt sie wörtlich. Der Manager der Klinik habe sie aufgefordert, die Abtreibungen möglichst schnell durchzuführen. Den Frauen sei der Eindruck vermittelt worden, in der Klinik würde auf ihr emotionales Wohlbefinden geachtet. Das sei nicht wahr gewesen, sagt Eubanks. In Wahrheit sei es darum gegangen, möglichst viele Abtreibungen durchzuführen. Viele Abtreibungen seien gleichbedeutend mit viel Geld für die Klinik und damit gleichbedeutend für einen sicheren Arbeitsplatz in der Klinik gewesen. Wer sich um eine Patientin gekümmert habe, habe nach Ansicht des Managements Zeit verschwendet.

In dieser Zeit habe sie ihr Herz weiter verhärtet, erzählt Eubanks. Eine ihrer Aufgaben sei es gewesen, die Teile eines abgetriebenen Babys zusammen zu legen um sicher zu gehen, dass kein Teil im Körper der Frau zurückgeblieben sei. Eubanks schätzt, dass sie an ungefähr 5.000 Abtreibungen beteiligt war.

Nach vier Jahren kündigte sie ihre Stelle in der Abtreibungsklinik. Als sie eine Freundin in die Kirche einlud, ging sie mit. So begann sich ihr Herz langsam zu ändern und nach zwei Jahren sei sie wieder eine Christin geworden. „Gott habt mich von der Sünde und der Schande gerettet, die ich davor in meinem Leben hatte“, sagt sie wörtlich.

2014 nahm sie an Heilungsexerzitien teil, die von Abby Johnson geleitet wurden. Hier habe Gott begonnen, sie in der Tiefe zu heilen. Das habe auch die Wunden der Abtreibung betroffen, die sie mit 19 Jahren gehabt habe, erzählt Eubanks.

 


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