Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Joanne Rowling lehnt ‚cis’ und ‚cisgender’ als ideologische Sprache ab

2. Juli 2023 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jeder habe das Recht, diese Begriffe abzulehnen und ‚diesen Jargon’ nicht zu verwenden, schrieb die Autorin der Harry-Potter Romane auf Twitter.


San Francisco (kath.net/jg)
Die Schriftstellerin Joanne K. Rowling, Autorin der „Harry Potter“ Reihe, hat die Begriffe „cis“ und „cisgender“ als „ideologische Sprache“ bezeichnet, die jeder zu Recht ablehnen könne. Dies berichtet Fox News.

Wer diese Begriffe verwende, zeige damit, dass er an „das nicht falsifizierbare Konzept der Genderidentität“ glaube, schrieb Rowling am 21. Juni auf Twitter. Jeder habe das Recht, an „nicht beweisbare Wesenheiten zu glauben die dem biologischen Geschlecht des Körpers entsprechen oder nicht“. Alle anderen hätten das Recht dies abzulehnen und diesen Jargon nicht zu verwenden, fuhr sie fort.


Zuvor hatte Elon Musk, der Eigentümer von Twitter, bekannt gegeben, dass „cis“ und „cisgender“ auf der Plattform als abwertende Äußerungen gewertet würden. Ein Nutzer hatte sich beklagt, dass er von anderen drangsaliert worden sei, weil er den Begriff „cis“ ablehne. Musk reagierte darauf und stellte fest, dass wiederholte, gezielte Belästigung eines bestimmten Kontos von Twitter geahndet werde. Später stimmte er Rowlings Twitternachricht mit dem Wort „Exakt“ zu.

Nicht alle Reaktionen auf Rowling waren positiv. „Haben Sie schon daran gedacht, einfach freundlich zu sein?“, lautete eine Frage an Rowling. Ein anderer Nutzer vertrat die Ansicht, „cis“ und „cisgender“ seien kein (besonderer) Jargon sondern seit 30 Jahren im Sprachgebrauch.

„Cisgender“ sind Personen, die sich mit ihrem biologischen Geschlecht „identifizieren“, also die bei weitem überwiegende Mehrheit der Menschen. Viele von ihnen halten den Begriff für überflüssig und beleidigend. Eine Frau aus Kurdistan antwortete auf Rowlings Twitternachricht mit der Bemerkung, es sei auffallend, dass außerhalb des „Westens“ niemand über diese Begriffe spreche.


Foto: (c) wikipedia, Von Daniel Ogren - Flickr: 100405_EasterEggRoll_683, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15164977

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mrx 2. Juli 2023 
 

Allgegenwärtige Sexualisierung

Nun also auch in der Sprache. Rowling lehnt dies zurecht ab. Wer bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit (und generische Begrifflichkeiten, der grammatikalische Plural sind genau solche unpassenden Gelegenheiten), den Menschen auf seine Geschlichtlichkeit, aufs Sexuelle wirft, ist schlicht (verbal) sexuell übergriffig. Das gehört bestraft und nicht gefördert.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  2. Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte
  3. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  4. IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
  5. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  6. Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
  7. US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
  8. Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
  9. Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
  10. Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz