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Donald Trump: Demokraten sind die Radikalen in der Abtreibungsfrage

26. Jänner 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
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Gouverneur DeSantis: Unabhängigkeitserklärung enthält Recht auf Leben – auch für Ungeborene. First Lady Jill Biden will hingegen die Kodifizierung der Abtreibungsregelung, die unter ‚Roe v. Wade’ gegolten hat.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat die Demokraten als „radikal in der Abtreibungsfrage“ bezeichnet, weil sie Abtreibung bis zur Geburt unterstützen.

„Sie sind die Radikalen. Wir sind nicht die Radikalen“, sagte Trump wörtlich bei einer Podiumsdiskussion. Was eine Spätabtreibung bedeute, sei ihm in einer Diskussion mit Hillary Clinton klar geworden, sagte der frühere Präsident, der sich erneut um das Amt des US-Präsidenten bewirbt. Bei einer Spätabtreibung werde das Baby im neunten Monat aus dem Leib der Mutter entfernt. Als er das gesagt habe, sei sogar Hillary Clinton zusammengezuckt, sagte Trump. Niemand wolle eine Spätabtreibung sehen, fügte er hinzu.


Jill Biden, die Ehefrau des amtierenden US-Präsidenten, hat die gesetzliche Festlegung der Abtreibungsregelung nach der mittlerweile aufgehobenen Gerichtsentscheidung „Roe v. Wade“ gefordert. Dafür setze sich ihr Mann ein, sagte Biden in einem Interview. Die Entscheidung Roe v. Wade hat Spätabtreibungen erlaubt, wenn die Bundesstaaten diese nicht verbieten. Einschränkungen der Abtreibung waren unter „Roe v. Wade“ aber nur für die späte Phase der Schwangerschaft erlaubt, in welcher das Ungeborene außerhalb des Mutterleibes lebensfähig wäre. Eine Kodifizierung von Roe v. Wade könnte also bedeuten, dass Abtreibungen bis zur Geburt legal wären.

Ron DeSantis, der Gouverneur von Florida, hat in einem Interview mit der Catholic News Agency darauf hingewiesen, dass bereits die Unabhängigkeitserklärung der USA ein gottgegebenes Recht auf Leben anerkennt.

Die Unabhängigkeitserklärung stelle fest, dass „wir nicht vom Staat, sondern von Gott, mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind.“ Das erste Recht sei das Recht auf Leben, sagte DeSantis.

Ron DeSantis hat sich ebenfalls um die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei beworben. Mittlerweile hat er seine Kandidatur zurückgezogen.

 


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