Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Paar entscheidet sich für das Leben seines behinderten Kindes – gegen den Rat der Ärzte

27. April 2024 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei einer Ultraschalluntersuchung in der 20. Schwangerschaftswoche entdeckten die Mediziner mögliche Missbildungen. Die Eltern vertrauten sich und ihr Baby Gott an.


Kansas City (kath.net/LifeNews/jg)
Juliette Lourdes Schmeidler ist jetzt ein Jahr alt. Als während der Schwangerschaft im Ultraschall sichtbar wurde, dass sie sich nicht normal entwickelte, rieten die Ärzte zu einer Abtreibung. Für die Eltern, Emily und Roy Schmeidler, kam dies aber nie in Frage.

Juliettes rechter Unterarm hat nur einen Knochen, ist ein wenig kürzer als der linke Unterarm und sie hat nur zwei Finger auf der rechten Hand. Der linke Arm ist normal ausgebildet, sie hat aber nur die ersten drei Finger der linken Hand. (Siehe Foto)

Bei einer Ultraschalluntersuchung in der 20. Schwangerschaftswoche entdeckten die Ärzte, dass ein Arm kürzer war als der andere. Das Baby war für seine Entwicklungsstufe sehr klein hatte eine Zyste im Gehirn. Die Eltern erhielten die Auskunft, dass ihr Baby noch im Mutterleib oder während des ersten Lebensjahres sterben könnte. Die Ärzte rieten zu einer Abtreibung.


Die Eltern vertrauten sich und ihr Baby Gott an. Familienmitglieder, Freunde aus ihrer Kirchengemeinde, Arbeitskollegen und eine der besten Freundinnen Emilys, eine Schwester des Ordens Sisters of Life, beteten mit der jungen Familie und für sie. Das Gebet sei eine große Unterstützung für sie gewesen, sagt Emily.

Bald zeigten sich erste Verbesserungen. Die Zyste im Gehirn verschwand. Trotzdem rieten die Ärzte weiterhin zu einer Abtreibung, da mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen zu rechnen sei.

Abtreibung sei für sie zwar nie eine Option gewesen, sagt Emily. Die „Kultur des Todes“ sei aber sehr deutlich zu spüren gewesen. Es sei nicht einfach für sie gewesen, positiv zu bleiben und auf Gott zu vertrauen, sagt sie über diese Zeit.

Schließlich wechselten sie die medizinische Betreuung. Sie habe genug von Ärzten gehabt die ihr ständig sagten, dass mit ihrem Baby etwas nicht in Ordnung sei und sie mit allen möglichen Beeinträchtigungen zu rechnen habe, sagt Emily.

Als Geburtstermin wurde der 11. Februar berechnet, der Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes.

Juliette sei zwar anders als andere Kinder, aber sie entwickle sich gut. Mittlerweile verwende sie den kürzeren Arm als dominanten Arm, sagt Emily. Sie habe früh zu lächeln begonnen und sei sehr sozial. „Sie kennt keine Fremden“, sagt ihre Mutter.

Vor ihrer Schwangerschaft arbeitete Emily für Choose Life Marketing, ein Marketingunternehmen, das mit Schwangerschaftskrisenzentren und anderen Lebensschutzorganisationen zusammenarbeitet. Nach Juliettes Geburt gibt Emily auf Konferenzen Zeugnis von ihrer Geschichte.

„Das ist Gottes Geschichte“, sagt sie. Juliette sei „ein Licht“ für viele Menschen. Sie sei ein Inspiration für sie als Mutter.

 

Foto: Emily Schmeidler

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  2. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  3. Marsch für das Leben/Warschau: rund 40.000 Teilnehmer!
  4. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  6. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  7. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere

USA

  1. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  4. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  7. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz