Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  3. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  4. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  5. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  6. Brava Giorgia!
  7. Abschaffung des § 218? Ein Angriff auf Lebensrecht und Menschenwürde
  8. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  9. Donald Trump will ‚Seite an Seite’ mit Lebensschützern arbeiten
  10. Amtsgericht Köln spricht Corona-Kritiker frei: Er hatte Attacken auf Impfskeptiker dokumentiert
  11. Der Grundton der Heiligen Schrift
  12. Peterson kritisiert ,Festival des Stolzes‘
  13. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  14. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  15. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!

US-Bischofskonferenz klagt gegen Abtreibungs-Verordnung der Regierung Biden

8. Juni 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der ‚Pregnant Workers Fairness Act’ soll schwangere Frauen am Arbeitsplatz schützen. Die Regierungsverordnung stelle den Text des Gesetzes auf den Kopf, schreibt der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die katholische Bischofskonferenz der USA klagt gegen eine Verordnung der Regierungskommission für Chancengleichheit in der Beschäftigung, welche Arbeitgeber dazu verpflichtet, „angemessene Vorkehrungen“ für Abtreibungen ihrer Mitarbeiterinnen zu treffen.

Im Dezember 2022 beschloss der US-Kongress den Pregnant Workers Fairness Act. Das Gesetz verpflichtet Arbeitgeber, „angemessene Vorkehrungen“ zu treffen, wenn eine Arbeitnehmerin „schwanger ist, entbunden hat oder damit zusammenhängende medizinische Beschwerden auftreten.“ Dadurch soll es schwangeren Frauen möglich sein im Arbeitsprozess zu bleiben, ohne ihre Gesundheit oder die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes zu gefährden.


Die Regierungskommission für Chancengleichheit in der Beschäftigung hat eine Verordnung erlassen, welche das Gesetz so interpretiert, dass unter „medizinische Beschwerden“ auch die Beendigung der Schwangerschaft durch Abtreibung fällt. Das bedeutet, dass praktisch alle Arbeitgeber angemessene Vorkehrungen für Abtreibungen ihrer Mitarbeiterinnen treffen müssen, auch wenn sie beispielsweise aus religiösen Gründen Abtreibungen ablehnen. Das trifft zum Beispiel auf katholische Arbeitgeber oder die katholische Kirche zu.

Erzbischof Timothy Broglio, der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz der USA hat im Wall Street Journal einen Artikel veröffentlicht, in welchem er die Position der Bischöfe darstellt und erklärt, warum sie Klage gegen die Verordnung eingebracht haben.

Das Gesetz sei für die Frauen, für die Familien und für die Arbeitnehmerinnen und von beiden Parteien unterstützt worden. Der Gesetzestext sieht vor, dass Arbeitgeber angemessene Vorkehrungen für Mitarbeiterinnen für die verschiedenen Bedürfnisse treffen sollen, die bei diesen während der Schwangerschaft und Geburt auftreten. Die Verordnung verdrehe das Gesetz „bis zur Unkenntlichkeit“ und stelle „den Text auf den Kopf“ um Abtreibungen zu fördern, schreibt Erzbischof Broglio.

Der Einsatz der US-Bischofskonferenz für die Würde des Menschen müsse die Verteidigung der Ungeborenen einschließen und Frauen während der Schwangerschaft unterstützen. In der Verordnung der Regierungskommission werde die Abtreibung der Schwangerschaft und Geburt gleichgestellt. Arbeitgeber wären beispielsweise dazu verpflichtet, einer Mitarbeiterin bezahlten Urlaub zu geben, damit diese eine Abtreibung durchführen lassen kann. Sollten sie sich für den Lebensschutz einsetzen, könnten sie rechtlich belangt werden. Wenn die Verordnung bestehen bleibe, würden die US-Bischofskonferenz und katholische Einrichtungen dafür bestraft werden, dass sie sich für die Würde jeder Person einsetzen, schreibt Erzbischof Broglio.

Die Bundesstaaten Mississippi und Louisiana haben ebenfalls Klage gegen die Verordnung eingebracht.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Katholisches Ehepaar kämpft vor Gericht um Zulassung als Pflegeeltern
  2. Donald Trump will ‚Seite an Seite’ mit Lebensschützern arbeiten
  3. ‚Katholikin’ Melinda Gates spendet Geld zur Förderung der Abtreibung
  4. Nach Blockade einer Abtreibungsklinik: 75-jährige zu zwei Jahren Haft verurteilt
  5. USA: Zahl der Abtreibungen in Indiana und West Virginia um 98 Prozent gesunken
  6. Keine ‚Ruhezone’ um Abtreibungsklinik in Chicago
  7. Trump will aus WHO Pandemievertrag aussteigen

Abtreibung

  1. Nach Blockade einer Abtreibungsklinik: 75-jährige zu zwei Jahren Haft verurteilt
  2. USA: Zahl der Abtreibungen in Indiana und West Virginia um 98 Prozent gesunken
  3. Keine ‚Ruhezone’ um Abtreibungsklinik in Chicago
  4. Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen Abtreibungen und psychischen Störungen
  5. Weitere lange Haftstrafen für Lebensschützer in den USA
  6. USA: Lebensschützerin zu 57 Monaten Haft verurteilt
  7. US-Bischof Paprocki: Biden verspottet den katholischen Glauben






Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. Brava Giorgia!
  3. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  4. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  5. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  6. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  7. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  8. „Die Lukas-Ikone“: Der Urknall der christlichen Bilderwelt
  9. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  10. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom
  11. Peterson kritisiert ,Festival des Stolzes‘
  12. Der Räuber und das Fitnessstudio
  13. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  14. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  15. Bischof Davies: „Wir werden Zeugen eines nahezu katastrophalen Niedergangs der Institution der Ehe“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz