Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

‚Bätzing-Liturgie’ auf dem Katholikentag in Erfurt

5. Juni 2024 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Änderung der Liturgie sei eine Konsequenz aus dem veränderten Glauben, denn die Liturgie sei nichts anderes als der rituelle oder zeremonielle Ausdruck dessen, was man glaube, sagt der Journalist Mathias von Gersdorff.


Erfurt (kath.net/jg)
Bischof Bätzing wolle seine eigene Kirche gründen, mit eigenem Lehramt, eigener Hierarchie und eigener Liturgie. Diesen Vorwurf erhebt der katholische Journalist Mathias von Gersdorff in einem Videobeitrag.

Das neue Lehramt enthalte nur die Beschlüsse des Synodalen Weges. Diese hätten das Evangelium, die Zehn Gebote, das katholische Lehramt und auch die Tradition ersetzt.

Die katholische Hierarchie werde durch den Synodalen Ausschuss ersetzt, der gerade gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) eingerichtet werde.

Die neue Liturgie sei beim Katholikentag in Erfurt sichtbar geworden. Von Gersdorff zitiert dazu einen Absatz aus dem Artikel „Liturgiedesigner am Werk – Notizen vom Katholikentag IV“, den Benjamin Leven in der Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio veöffentlicht hat.


Beim Ablauf der Messe seien „Liturgiedesigner am Werk“ gewesen, heißt es dort. Der Friedensgruß, der vor der Kommunion vorgesehen sei, werde zu Beginn der Messe nach dem Allgemeinen Schuldbekenntnis gegeben. „Großes, allseitiges Händeschütteln auf dem Domplatz also, während der Chor das Kyrie singt“, kommentiert Leven wörtlich.

Die Predigt sei als „Dialogpredigt“ von Bischof Bätzing und der Theologin Juliane Eckstein vorgetragen worden, berichtet Leven. Eine Dialogpredigt sei in der Römischen Liturgie gar nicht vorgesehen. Es sei keine Predigt, sondern ein Gespräch zwischen dem Bischof und der Theologin gewesen.

Die „Dialogpredigt“ fand nach der zweiten Lesung statt, nicht nach dem Evangelium, wo sie eigentlich ihren Ort hat.

Danach folgten Halleluja-Ruf und Evangelium. Dann wurde ein längerer Moderationstext verlesen, der „den Zusammenhang zum Evangelium“ herstellen sollte. Im Anschluss gaben verschiedene im Sozialbereich tätige Personen Einblicke in ihre Arbeit, schreibt Leven.

Das habe mit der katholischen Liturgie nichts zu tun. Nach dem Evangelium komme die Predigt, betont von Gersdorff. Nach seiner Ansicht sei dies eine „Parlamentarisierung der Liturgie im Sinne des Synodalen Weges“. Der Priester werde immer mehr verdrängt. Beim Synodalen Weg sei diskutiert worden, ob eine Kirche ohne Priester möglich sei, erinnert von Gersdorff.

Das in der Römischen Liturgie vorgesehene Glaubensbekenntnis sei entfallen, berichtet Leven.

Für von Gersdorff ist das keine Überraschung. Da sich Bätzing vom katholischen Glauben entfernt habe, passe das katholische Glaubensbekenntnis einfach nicht mehr, kommentiert er.

Die Änderung der Liturgie sei eine Konsequenz aus dem veränderten Glauben, denn die Liturgie sei nichts anderes als der rituelle oder zeremonielle Ausdruck dessen, was man glaube, sagt der Journalist.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. „O Sapientia“ – O Weisheit
  5. „O Emmanuel“ – Gott mit uns, Gott für uns, Gott in uns
  6. „O Rex Gentium“ – König der Völker, König des Staubs
  7. „O Oriens“ – Licht, das in die tiefste Nacht fällt
  8. „O Clavis David“ – Der Schlüssel zur Freiheit
  9. „O Radix Jesse“ – Hoffnung aus dem Stumpf
  10. „O Adonai“ – Der Gott im Feuer und der ausgestreckte Arm







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz